Gedanken zu Plan B

Wir alle sind vermutlich immer mal wieder in Gesprächen mit dem Argument konfrontiert: „Das mag ja alles schön und gut sein, aber eine Lösung hast du auch nicht.“ Insbesondere dürfte das denjenigen unter uns entgegenschallen, die nicht mit der Superman-Wirkung der AfD rechnen und die – wie ich – nicht nur Wahlen ganz allgemein ablehnend gegenüberstehen, sondern darüber hinaus auch nicht ganz davon überzeugt sind, dass man Dinge damit bewirken kann, indem man in großen Gruppen mit Plakaten friedlich durch die Straßen zieht.

Warum sollte das Frau Merkel stören? Ganz zu schweigen von ihren Strippenziehern. Die Antwort ist natürlich ganz offensichtlich: Es stört sie nicht die Bohne! Sie tun allenfalls ein bisschen so. Die lassen sich ja noch nicht einmal von der Antifa beeindrucken, die beim G20-Gipfel ein bisschen mehr als nur einen friedlichen Spaziergang gemacht hat.

Um es gleich vorneweg zu nehmen, ich habe wirklich keinen Plan B, der über eventuell mögliche Veränderungen im ganz privaten Leben und nahen persönlichen Umfeld hinausgeht. Auf der Ebene kann jeder etwas tun, aber sich vorzustellen, wie das letztendlich zu einer Änderung der Politik führen soll, ist schwierig und auch nicht Thema dieses Artikels.

Andreas Popp (links) und Rico Albrecht (rechts)

Plan B ist ein Text der Wissensmanufaktur, ein bisschen länger als ein üblicher Blogartikel, aber deutlich kürzer als ein Buch. Die Verfasser sind Andreas Popp und Rico Albrecht, und hier möchte ich einen kleinen Einschub für diejenigen anfügen, die ein bisschen freundlichen Tratsch zu schätzen wissen. Ich habe kürzlich aus einem Video mit Andreas Popp von ihm persönlich die Bestätigung gehört, dass die Gerüchte, er sei mit Eva Herman zusammen, zutreffen. Mich freut das sehr für die beiden. Sie sind ein schönes und sympathisches Paar und ich wünsche ihnen, dass sie ihre späte Liebe für den Rest ihres Lebens bewahren und vertiefen können und glücklich zusammen alt werden.

Bei Plan B geht es leider auch nicht um die Patentlösung, die man einfach nur durchführen muss, damit alle Probleme erledigt sind. Natürlich nicht, denn sonst hätten sie das ja schon getan und wir hätten es gemerkt! Die Masseninvasion und die Überfremdung ist dabei auch kein Thema, es ist ein rein volkswirtschaftlicher Plan. Es ist aber ohne die Notwendigkeit, das explizit zu sagen, verständlich, dass Plan B nur mit geschlossenen Grenzen funktionieren kann. Und mit etwas tieferem Verständnis der Hintergründe wird auch klar, dass dieses Problem sich mit Einführung von Plan B recht schnell lösen würde, weil nämlich dadurch die Kräfte, die dieses „Experiment“ (Zitat von Yasha Mounk aus den Tagesthemen) betreiben, nicht mehr die Mittel dazu hätten, das zu tun. Und dann würden nicht nur die Völker schnell aufwachen, auch die Staatsmänner – wer auch immer das dann wäre – hätten nicht den geringsten Grund, unsere Länder mit fremden und wenig produktiven Völkerschaften zu fluten. Darüber hinaus leiden auch die Herkunftsländer der Invasoren unter dem Finanzsystem – es ist ein weltweites System – und könnten ihren Bürgern weit mehr Wohlstand bieten, wenn sie sich Plan B anschließen würden. Plan B ist bislang in sieben Fremdsprachen übersetzt (englisch, französisch, griechisch, niederländisch, italienisch, spanisch und russisch) und ich denke, er trägt damit auch ein bisschen zu unserem guten Ruf als Volk der Dichter und Denker bei.

Auch die intelligenteren Teile der Gegenseite begreifen das alles, deshalb wird der Wissensmanufaktur auch zuweilen vorgeworfen, antisemitisch zu sein, obwohl sie meines Wissens Juden explizit noch nie auch nur mit einem Wort erwähnt haben, auf jeden Fall nicht kritisch oder gar abfällig. Das tun Menschen, die mit Klarnamen in der Öffentlichkeit stehen, selbstverständlich eher nicht.

Wer jetzt die Augen verdreht und denkt, volkswirtschaftliche Texte seien sterbensfad oder wer gar befürchtet: „Das verstehe ich sowieso nicht!“, den möchte ich ermutigen. Es ist kein bisschen langweilig, sondern sehr unterhaltsam und vor allem gut verständlich. Lediglich bei einem oder zwei Punkten habe ich ein bisschen Schwierigkeiten, aber die sind für das Gesamtverständnis nicht von Bedeutung und vielleicht können wir das hier sogar in einer Diskussion klären. Davon abgesehen ist der Text absolut allgemeinverständlich, ohne Fachsimpelei, voller Aha-Erlebnisse und fängt gleich mit einem Hammer an, den ich weiter unten hier einstelle. Es ist ein vollkommen anderer Ansatz des wirtschaftlichen Denkens, der auf jeden Fall dazu geeignet ist, uns aus einem Gedankengefängnis zu reißen, in dem wir alle zeitlebens stecken. Was das Geldsystem angeht, unterliegen wir nämlich alle einer Denkblockade, die so merkwürdig ist, dass ich den Begriff „Zauberbann“ nicht für übertrieben oder zu dramatisch halte. Insofern hat der Text meiner Ansicht nach große Brisanz. Es hat nichts mit dem nervigen Politikergestreite zwischen Regierungsparteien und AfD oder Regierungsparteien und Linke zu tun und auch nichts mit dem Expertengerede aus Wirtschaftspublikationen. All diese Leute befinden sind in der gleichen Fahrrinne, innerhalb der sie sich die Köpfe einschlagen. Plan B verlässt diese Fahrrinne.

Kurz zusammengefasst besteht das vorgestellte Wirtschaftssystem aus vier Komponenten, die nach Ausführungen der Autoren ALLE  vorhanden sein müssen. Eine einzelne Kompononente bringt nicht nur nichts, sondern ist auch wahrscheinlich nicht durchführbar. Diese vier Komponenten sind fließendes Geld, bedingungsloses Grundeinkommen, soziales Bodenrecht und freie Presse. Hinzu kommt, dass das alles nicht nur ohne Steuererhöhungen finanziert werden könnte, sondern wahrscheinlich sogar komplett ohne Steuern, zumindest aber mit sehr viel geringeren.

Hört sich verrückt an?

Ist es nicht!

Verrückt ist das System, in dem wir stecken. Finanziert werden könnten alle staatlichen Aufgaben, einschließlich bedingungslosem Grundeinkommen, wenn das Geld, das derzeit der Hochfinanz zufließt, in die Staatskasse fließen würde.

Wer bei bedingungslosem Grundeinkommen die Tendenz verspürt, dichtzumachen, weil das eine unsinnige Forderung von sehr linken Kreisen ist, möge bedenken, dass es nicht um ein bedingungsloses Grundeinkommen im derzeit bestehenden System geht. Das ist wirklich schwer finanzierbar und würde zu großen Belastungen führen. Es funktioniert nur, wenn auch die anderen drei Komponenten implementiert sind und es geht dabei NICHT um Wohltätigkeit, sondern um die Auszahlung der Dividende aus den Erfindungen und Errungenschaften unserer Vorfahren, die vorhanden ist, die uns zusteht und die auch derzeit ausbezahlt wird. Nur eben über das Geldsystem an die falschen Leute – und damit sind NICHT die gesetzlichen Erben von Erfindern gemeint.

Tatsächlich haben wir ja bereits das Konzept eines Grundeinkommens für jeden. Selbst der bestehende Staat hat den Anspruch, auf die eine oder andere Art niemanden verhungern zu lassen, und erfüllt diesen Anspruch auch einigermaßen. Es ist nur mit einem riesigen Verwaltungsaufwand verbunden, herauszufinden, ob jemandem das zusteht und in welcher Höhe, und aufzupassen, dass keiner betrügt. Das alles würde entfallen, ebenso wie Finanzbeamte, Steuerberater, polizeiliche und juristische Kräfte, die sich mit Sozialhilfebetrug und Steuerhinterziehung befassen, Buchhalter uvm. Und nein, diese Menschen würden nicht ins Elend stürzen, denn sie hätten ja das bedinungslose Grundeinkommen, falls sie vorübergehend keinen anderen Arbdeitsplatz finden. Sie essen und verbrauchen ja nicht mehr, nur weil das Geldsystem weg ist. Mittelfristig könnte der Wegfall dieser Berufe zu einer Arbeitszeitverringerung für alle führen. Auch Kindergeld und Rentenversicherung würden entfallen, denn auch Kinder würden (anteilsmäßig) das bedingungslose Grundeinkommen erhalten und Rentner hätten ebenfalls mindestens das, wenn sie nicht privat darüber hinaus für einen wohlhabenderen Lebensabend gesorgt hätten,

Dass der Staat jetzt schon keinen verhungern lässt, zeigt aber, dass die Waren und Dienstleistungen, die notwendig sind, damit jeder sein grundlegendes Auskommen hat, sehr wohl vorhanden sind. Wenn es heute bei uns Armut gibt, dann nicht aus einem echten Gütermangel, wie es ihn in früheren Zeiten zum Beispiel aufgrund von Missernten wirklich gegeben hat. Die Läden sind berstend voll. Die Unternehmer würden gern mehr verkaufen und reißen sich mit Werbung ein Bein aus. Die Konsumenten würden gern mehr kaufen, haben aber nicht das Geld dazu. Das ist eigentlich eine bizarre Situation, die für beide Seiten unbefriedigend ist, und die wir uns viel zu selten klarmachen, genau genommen machen das die meisten nie.

Der Konflikt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, zwischen Produzenten und Konsumenten, der uns von der marxistischen Schule als Grundkonflikt der Gesellschaft verkauft wurde – und von dem fast alle ausgehen, auch solche, die sich niemals als Marxisten bezeichnen würden – ist im Grunde nichts als ein gigantischer Hoax. Es gibt zwar tatsächlich kleinere Streitpunkte zwischen diesen Parteien, aber in Wirklichkeit haben sie in weiten Teilen das gleiche Interesse. Die Streitpunkte sind fast bedeutungslos und in Einzelfällen leicht lösbar, die eigentliche Konfliktlinie besteht zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen auf der einen Seite und der Hochfinanz und ihren Geldeintreibern – den so genannten Staaten – auf der anderen Seite.

Des Weiteren handelt es sich natürlich nur um ein bedingungsloses Grundeinkommen, nicht um ein bedingungsloses Spitzeneinkommen, sodass der Anreiz, arbeiten zu gehen, dennoch bestehen bleibt, um ein höheres Einkommen zu erzielen. Allerdings würde sich die Arbeitszeit für alle vermutlich drastisch verringern. Aber das wäre doch schön. Stellen wir uns nur einmal vor, wie viel Kreativität freigesetzt würde, wenn nicht ständig die Ängste da wären, seinen Platz im Hamsterrad zu verlieren und in die Gosse zu stürzen. Es ist kein schönes Menschenbild, wenn man davon ausgeht, dass wir in ständiger Existenzangst gehalten werden müssen, um zu funktionieren. Es ist das Menschenbild von Sklavenhaltern und wenn wir es übernehmen, geben wir implizit zu, dass wir uns selber für Sklaven halten.

Plan B gibt es als kostenloses PDF. Das von Andreas Popp vorgelesene Hörbuch kostet 15 Euro, aber wie ich soeben gesehen habe, scheint der Shop vorübergehend geschlossen zu sein. Aber wir können ja alle lesen.

So fängt es an:

Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe eine Vermögenssteuer!

Diese Vermögenssteuer sei gestaffelt nach Vermögen, und zwar so, dass jemand, der zwei Millionen Euro hat, mehr Einnahmen aus dieser Steuer bekommt, als jemand, der nur eine Million Euro hat. Auf der anderen Seite müssen all diejenigen, die kein Vermögen haben, jedes Jahr 10.000 Euro Vermögenssteuer bezahlen.

Wir glauben, dass jemand, der sich öffentlich zu einer derartigen Vermögenssteuer bekennen würde, eher keinen besonders großen Rückhalt in der Bevölkerung erfahren würde, es sei denn, man würde diese Vermögenssteuer sehr unauffällig gestalten und sie in einem Mechanismus verbergen, den kaum jemand durchschaut. Genau solch einem Mechanismus unterliegen wir schon lange, nur nennen wir ihn nicht Vermögenssteuer, sondern Geldsystem.

Jenseits aller steuerpolitischen Überlegungen ist genau dieser Effekt fest in unser Geldsystem eingebaut. Dieses erzeugt allein aufgrund seiner Struktur, die einst willkürlich festgelegt wurde, einen gewaltigen, ständig wachsenden Finanzstrom von Fleißig nach Reich. Diese Transferleistung ist eine Folge des verzinsten Geldsystems und der Art und Weise wie Geld entsteht und in Umlauf gebracht wird.

Der Zinsanteil, der sich in unseren Lebenshaltungskosten verbirgt, liegt heute bei rund 40 Prozent. Dies mag auf den ersten Blick hochgegriffen klingen, doch unabhängig von verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese Größenordnung ergaben, kann man dies auch leicht mit eigenen Überlegungen selbst nachvollziehen. Allein die monatliche Miete besteht fast nur aus Zinsen, aber auch in den Steuern und Abgaben sind Zinsen enthalten. Sie erhöhen auch alle Preise, da jeder, der an der Wertschöpfungskette beteiligt ist, seine Zinskosten in die Endpreise einfließen lassen muss, was alle Produkte verteuert.

Ein durchschnittlicher Haushalt gibt jährlich ca. 25.000 Euro für seinen Lebensunterhalt aus und bezahlt somit Jahr für Jahr rund 10.000 Euro Zinsen, sofern er auf der anderen Seite keine Zinseinnahmen hat. Verfügt der Haushalt über ein rentabel angelegtes Vermögen in Höhe von etwa einer halben bis einer Million Euro, dann fließen ihm Kapitalerträge zu, aus denen er seinen Zinsdienst ohne Arbeit bestreiten kann. Hat ein Haushalt jedoch kein Vermögen, so muss er unterm Strich Zinsen bezahlen –auch wenn er eigentlich gar nicht verschuldet ist.

Je weiter man sich unterhalb der kritischen Kapitalschwelle befindet, desto mehr zahlt man als Nettozahler in das Zinssystem ein, wobei die Frage, ob man Schulden hat oder nicht, lediglich die Höhe dieser Einzahlungen beeinflusst. Je weiter man jedoch oberhalb der kritischen Vermögensschwelle lebt, desto mehr arbeitsloses Zinseinkommen erhält man als Netto-Zinsempfänger.

Die Zuflüsse aus diesem Finanztransfer wachsen in Abhängigkeit vom eigenen Vermögen, so dass man beispielsweise dann, wenn dieses bei einer Milliarde Euro liegt, eine Transferleistung im Gegenwert von 50 Eigenheimen pro Jahr erhält, die von anderen errichtet werden müssen, ohne sie selbst nutzen zu können.

Garantiert wird dieser Anspruch auf ein solches leistungsloses Einkommen durch den im jeweiligen Land zuständigen Staatsapparat, der die Ansprüche und Pflichten des Finanzsystems (notfalls gewaltsam) gegen die Landesbewohner durchsetzt. Der Staat ist hierbei nicht Gestalter sondern Handlanger des Systems.

Und hier geht es weiter.

Für alle, die es lieber praktisch haben, gibt es am Ende auch noch einen Abschnitt zur Umsetzung. Er beginnt folgendermaßen:

Wir stellen keine Forderungen an irgendeinen Politikdarsteller. Es wäre töricht, sich z.B. an den Darsteller eines Arztes in einer Fernsehserie zu wenden, um ihn nach einer realen Herztransplantation zu fragen, selbst wenn dieser Darsteller möglicherweise sogar zusagen würde. Wer einen Schauspieler mit der Rolle verwechselt, die er spielt, der wird vermutlich auch Angela Merkel mit Frau Bundeskanzlerin ansprechen und von ihr erwarten, dass sie den Karren aus dem Dreck zieht.

Das kann sie nicht, und das ist auch nicht ihre Aufgabe.

Hierzu fehlt ihr – wie jedem anderen Politikdarsteller auch – die Kompetenz in jeder Hinsicht, also sowohl die fachliche Kompetenz als auch die Entscheidungskompetenz. Wir bitten keinen der heutigen Marionetten der Danistakratie darum, irgendetwas zu tun, sondern wir machen es selbst. Dennoch werden wir in einem ersten Schritt, um die Vorgaben des Grundgesetzes einzuhalten, die Politikdarsteller vor eine Entscheidung stellen, die zeigen wird, ob unsere Analysen richtig sind.

Ich weiß nicht, wie weit das gediehen ist, und auf die Gefahr hin, defätistisch zu wirken: Ich glaub nicht so recht, dass es funktionieren wird. Tatsächlich ist der Plan B ja auch schon einige Jahre alt und man hat noch nichts gemerkt. Dennoch mag ich die Einstellung, etwas selber zu machen, anstatt Politiker – egal aus welcher Partei – anzubetteln oder auf sie zu hoffen.

Aber auch, wenn es mit der praktischen Umsetzung hapert, halte ich den Plan B für einen Text von großer Brisanz, denn theoretisch ist er möglich. Für bahnbrechende Änderungen eines sehr alten Systems, das die meisten nicht einmal hinterfragen, sondern als das einzig denkbare wahrnehmen (und sowohl Kapitalismus als auch Kommunismus funktionieren innerhalb dieses Systems), muss zunächst einmal das Denken erweitert werden. Dieses System, das schon Jahrhunderte (oft voller Elend, Kriegen und bitterer Armut) oder gar schon Jahrtausende überdauert und das selbstverständlich auch der Motor für die derzeitige Umvolkung ist, wurde schon seit langer Zeit als alternativlos in die Köpfe gehämmert. Dabei ist es nicht nur keineswegs alternativlos, sondern rundheraus pervers und vollkommen im Widerspruch mit den grundlegenden Werten, die wir – egal ob links oder rechts – alle teilen.

Wer noch mehr dazu wissen will: Hier ist ein Interview mit Rico Albrecht zum Plan B

 

Und hier eine – ebenfalls allgemeinverständliche – Vorlesung von Andreas Popp vor BWL-Studenten der Elite-Universität Mannheim, in der es nicht direkt um Plan B, aber um unter dem Titel „Danistakratie“ (Herrschaft des Wuchers) um dieselbe Thematik geht

 

Ein kleiner Einblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wie es zu Plan A kam, zumindest, wie er sich vor allem in den USA durchgesetzt hat, finder sich unter

Die Geschichte des Geldes, Teil 1, Teil 2 und Teil 3


82 Gedanken zu “Gedanken zu Plan B

  1. >> Es wäre töricht, sich z.B. an den Darsteller eines Arztes in einer Fernsehserie zu wenden, um ihn nach einer realen Herztransplantation zu fragen … <<
    Es gehört eigentlich nicht hierher, auf neudeutsch OT: Aber als die Serie "Die Schwarzwaldklinik" anlief, sollen dort fast täglich schlicht Gestrickte auf der Matte gestanden haben, um sich von Wussow / Brinkmann behandeln zu lassen.
    Und, daß dieser "Staat" eigentlich keinen verhungern ließe, trifft, seit ein paar Jahren jedenfalls, durchaus nicht mehr zu.
    Den Artikel selbst muß ich erst einmal verdauen. Klingt zunächst interessant und Hoffnung weckend – da wäre aber noch die Frage, wie es durchzusetzen wäre.

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  2. @hildesvin:

    Es gehört eigentlich nicht hierher, auf neudeutsch OT: Aber als die Serie „Die Schwarzwaldklinik“ anlief, sollen dort fast täglich schlicht Gestrickte auf der Matte gestanden haben, um sich von Wussow / Brinkmann behandeln zu lassen.

    So schlecht passt das doch gar nicht!
    Ich glaube das leider ohne Weiteres, Die meisten werden jedoch über solche einfach gestrickten Menschenkinder lachen, die Autoren gehen aber davon aus, dass der Glaube, Politiker könnten etwas verbessern, nicht wesentlich anders ist. Und obwohl eigentlich kontinuierlich immer alles schlechter wird, glauben das viele. Die meisten trauen es zwar nicht ALLEN Politikern zu, sondern nur bestimmten, aber das ist dann eher wie „Der Brinkmann ist ein schlechter Arzt, die Schwarzwaldklinik braucht dringend einen neuen Chef!“ als echtes Begreifen.

    Und, daß dieser „Staat“ eigentlich keinen verhungern ließe, trifft, seit ein paar Jahren jedenfalls, durchaus nicht mehr zu.

    Ja, das ist wohl leider war, deshalb habe ich auch ein „einigermaßen“ eingefügt. Und ich gehe davon aus, dass das auch noch schlimmer wird, es ist sicher auch derzeit noch eher selten. Dessen ungeachtet liegt es aber nicht daran, dass die notwendigen Lebensmittel und andere Waren des Grundbedarfs nicht vorhanden wären.

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  3. Wir liegen da überhaupt nicht auseinander. Schon gar nicht grundsätzlich. Und, von Mangel an Gütern des täglichen Gebrauchs kann natürlich schon gar nicht die Rede sein. Es geht eben um die Verteilung derselben.
    Was das schnöde materielle Interesse des sogenannten Mittelstandes betrifft – ich muß morgen weitermachen.
    Weder dem Plan B, noch dem Gelben Zettel stehe ich grundsätzlich ablehnend gegenüber. Mañana.

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  4. @Nuada:
    Eine meines Erachtens sinnige Alternative zum BGE wäre das altbewährte Modell Arbeitszeiten absenken.
    Ich bin mit dem BGE nie richtig warm geworden, obwohl ich selbst mal eher „links“ gestartet bin.
    Die nötigen Verbrauchsgüter müssen ja nach wie vor hergestellt werden. Und wenn die Produktivität steigt macht es in meinen Augen mehr Sinn die Arbeitslast gleichmäßiger zu verteilen als dass, Extremfall, nur ein Teil voll arbeitet und der Rest (freiwillig oder gezwungenermaßen) die Füße hochlegt.
    Dass die steigende Produktivität die Tätigkeiten geistig wesentlich anspruchsvoller macht ist ein Faktor.
    Der Andere wäre dass die gewonnene Freizeit jedes Einzelnen einmal in die Familie fließen kann, oder auch in ehrenamtliche Tätigkeiten wie freiwillige Feuerwehr oder kommunale Selbstverwaltung.

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  5. @Schildbürger:

    Eine meines Erachtens sinnige Alternative zum BGE wäre das altbewährte Modell Arbeitszeiten absenken.

    Wie ich die Autoren verstanden habe, würde sich das durch das Wegfallen zahlreicher Berufe im Verwaltungsbereich mit der Zeit von selber ergeben.
    Tatsächlich hätte es sich sogar jetzt schon ergeben müssen. Die Produktivität ist lt. Rico Albrecht in den letzten 20 Jahren um 35 Prozent gestiegen. Das heißt, was im Jahr 2000 in 40 Stunden produziert wurde, wird heute in 30 Stunden produziert. Jetzt gab es aber im Jahr 2000 keinen Mangel an Gütern des täglichen Bedarfs und auch nicht an Luxusgütern. Trotzdem liegt die Vollzeit-Arbeitszeit schon ewig und drei Tage festgetackert bei rund 40 Stunden.

    Und selbst wenn wir ins Jahr 1900 zurückgehen, hat sich die Gesamtarbeitszeit nicht verringert. Damals lag sie zwar bei rund 60 Stunden – gerade mal das Anderthalbfache – aber die meisten Frauen waren nicht berufstätig, wodurch die Mehrarbeit vermutlich ausgeglichen ist. Wenn man nun überlegt, dass im Jahr 1900 ein Bauer/landwirtschaftlicher Arbeiter vier Personen versorgt hat und dass er heute 130 Personen versorgt, wo ist eigentlich die Arbeitszeitverkürzung durch den rasanten technischen Fortschritt, der sich auch in allen anderen Branchen auswirkt, geblieben? Natürlich haben wir heute viele Waren, die es damals nicht gab, aber es geht ja auch niemand von einer Arbdeitszeitverkürzung um den Faktor 30 (130:4) aus, was zur Anderthalbstunden-Woche führen würde.

    Da stimmt etwas nicht. Tatsächlich ist es notwendig, dass alle im Hamsterrad rennen (selbst die Arbeitslosen müssen das mit teuren und meist sinnlosen „Maßnahmen“ tun), damit so gut wie niemand Zeit zum Nachdenken hat, glücklich, sicher und wirklich frei von Existenzangst ist. Wenn so ein Drecksack von Politiker sagt „Wir müssen die Menschen beschäftigt halten“, dann nicken alle. Warum müssen „wir“ das eigentlich? Damit sie nicht auf dumme Ideen kommen?

    Das BGE beim Plan B ist ein vollkommen anderes Konzept als das der Linken.

    Und wenn die Produktivität steigt macht es in meinen Augen mehr Sinn die Arbeitslast gleichmäßiger zu verteilen als dass, Extremfall, nur ein Teil voll arbeitet und der Rest (freiwillig oder gezwungenermaßen) die Füße hochlegt.

    Das haben wir aber auch zur Zeit. Es ist ja nicht so, dass jeder verhungert, der nicht arbeitet und bis auf ein paar Libertäre (und gedankenlose Grantler) will das ja auch niemand. Der Punkt ist nur, das System sorgt dafür, dass diejenigen, die die Füße hochlegen (Hartz4-ler) meist todunglücklich sind und jeder Angst vor dieser Situation hat.

    Nun kann man sagen: „Das ist auch gut so! Sonst arbeitet das Sklavenpack nicht und dann haben wir nichts zu essen!“ Das ist eine Frage des Menschenbilds, ich glaube nicht, dass das bei uns Deutschen passieren würde. Und wenn ein paar Dummbeutel nicht arbeiten, dann verkraften wir das auch. Wir haben doch auch jetzt genug (sogar trotz Invasoren keine leeren Regale!) und müssen außerdem nicht Exportweltmeister (=die am meisten ausgenützte Nation) sein, d.h. in der ganzen Welt Waren verteilen, ohne die Devisen dazu zu verwenden, entsprechende Mengen zu importieren. Wir arbeiten doch zu einem großen Teil gar nicht für uns Deutsche, sondern für Ausländer – wobei die Invasoren allenfalls Krümel davon ausmachen (wirtschaftlich gesehen).

    Insofern ist die Angst, dass durch ein (wirklich relativ geringes) BGE die notwendigen Waren und Dienstleistungen wegfallen würden, m.E. unbegründet. Die meisten Leute möchten schon gern ein bisschen mehr Geld haben, und das ist ja auch möglich. Die Wissensmanufaktur ist alles andere als links, sie kritisieren radikal das System, aber sie hacken nicht auf „Bonzen“ rum, sondern sind nur der Ansicht, die erste Million sollte die einfachste sein, danach sollte es immer schwerer werden. Derzeit ist es so, dass die erste Million die schwerste (und für die meisten trotz Tüchtigkeit unmöglich) ist und dass es danach immer leichter wird, bis man sich irgendwann vor den Millionen gar nicht mehr retten kann, selbst wenn man das wollte.

    Wie ich aus dem verlinkten Interview mit Rico Albrecht entnommen habe, nennen sie es mittlerweile auch nicht mehr bedingungsloses Grundeinkommen, sondern natürliches Einkommen.
    Inhaltlich hat sich nichts geändert, aber sie haben darauf reagiert, dass dieser Begriff durch die Verwendung seitens der Linken, die etwas INNERHALB des aktuellen Systems meinen, bei den meisten vernünftigen Menschen verbrannt ist.

    Gleichermaßen haben sie auch den Begriff soziales Bodenrecht durch friedliches Bodenrecht ersetzt, weil dabei ebenfalls zu viele Leute an sozialistische Enteignungen denken und Angst um ihr Häusle haben.

    Die Kommunisten haben sehr viele richtige Dinge genommen, um sich den Menschen anzubiedern, und sie dann komplett pervertiert in den Dreck gezogen, sodass sie heute für die meisten sofort mit Kommunismus verbunden werden und undenkbar sind.

    Im Grunde geht es bei den Überlegungen aber nicht so sehr darum, dass BGE einzuführen, sondern darum, dass es ohne das Geldsystem finanziell MÖGLICH wäre – und zwar wahrscheinlich sogar ganz ohne Steuern. So viel Geld fließt an die Privatleute hinter der Hochfinanz. Wenn man das hätte, könnte man alternativ zum BGE auch die Straßen vergolden.

    Wichtig ist zunächst vor allem, dass wir uns klarmachen, wieviel Reichtum wir eigentlich schaffen und welche Unmassen an diejenigen gehen, die sie zur Umvolkungsprogaganda verwenden und dazu, uns gruppenweise gegeneinander aufzuhetzen, weil wir glauben, das Geld, das uns die Hochfinanz stiehlt, würde von anderen Teilen unseres Volkes (zu gierigen Unternehmern, zu anspruchsvollen Arbeitern, faulen Hartz4-lern) gestohlen.

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  6. Gleichermaßen haben sie auch den Begriff soziales Bodenrecht durch friedliches Bodenrecht ersetzt,…

    Da haben Popp/Albrecht wohl noch nicht erkannt, daß ‚wir‘ dazu erst einmal vom herrschenen Seerecht wieder zurück ins Landrecht müßten. Im Seerecht gibt es kein Bodenrecht – und daß wir heute im Seerecht sind, erkennt man unter anderem … an den Polizeifahrzeugen.

    Im Bodenrecht sind die grün (die meisten Leser werden sich noch an diese grün-weiß-Kombination der Farbe der Polizeifahrzeuge erinnen) – im Seerecht sind sie … blau! So wie heute. Und dann kommt noch die Schreibweise dazu: POLIZEI (also großgeschrieben) ist Seerecht (wie beim Perso auch: Wenn Vor- und Familienname durchgehend groß geschrieben werden, bedeutet es ‚maximale Verminderung des Rechtsstatus (capites deminution maxima); wenn sie in Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben werden (und zusätzlich unter dem Nachnamen ‚Familienname‘ (= Staatsangehörigkeitsausweis) statt ‚Name‘ (= Personalausweis) steht, bedeutet es ‚minimalste Verminderung des Rechtsstatus) – Polizei ist dagegen Landrecht.

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  7. Wie nur unschwer zu erkennen ist, ist dieser „Plan B“ ein solides Stück sozialitischer Gleichmacherei.
    Die Entkopplung der Arbeit vom Lohn durch ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ ist nichts anderes als die derzeit vorgenommene Entkopplung der Geldschöpfung von der Wertschöpfung um einer kleinen Gruppe ein leistungsloses Einkommen zu generieren. Beim bedingungslosen Grundeinkommen wird die Berechtigung eines leistungslosen Anspruches auf Leistungen des Gemeinwesens auf eine breitere Gruppe verteilt.
    Der Grundsatz, daß nur menschliche Arbeit auch Werte schafft und Geld sich nur durch die Menge dieser Werte als Tauschäquivalent ausdrücken kann, wird hier genau wie bei der Fiatmoneyproduktion außer acht gelassen.
    Leistung als solche wird damit entwertet und die Notwendigkeit von Leistung als Grundlage der Lebenssicherung damit negiert, eine Gesellschaft von Faulenzern, wie sie heute bereits existiert nachwächst, wird damit der Nährboden geschaffen.
    Die Bestrafung derer, die sich bereit erklären Grund und Boden als Produktionsmittel einzusetzen, ist ein weiteres geistloses Puzzleteil im „Paln B“. Weiderum wird hier der Gleichmacherei Tür und Tor geöffnet und Leistung wird bestraft indem sie geschröpft wird.
    Es ist wesentlich erfolgversprechender sich den Gedanken unserer Vorfahren zu widmen, als diesen Neosozialisten, die sich als Patrioten aufspielen.
    „Die Wirtschaft ist für das Volk da und nicht das Volk für die Wirtschaft und in diesem logischen ZUsammenspiel, ist die Finanzwirtschaft für die Wirtschaft da und nicht die Wirtschaft für die Finanzen.“
    Dieser Grundsatz steht heute auf dem Kopf und er wird nicht wieder auf die Beine gestellt, indem man sozialistische Utopien als Plan „B“ für die Zukunft betrachtet. Fließendes Geld ist eine Absurdität in sich, die dem Geld die akkumulative Speicherwirkung entzieht. Die permanente Abwertung des Geldes und damit der Arbeitsleistung ist rein gedanklich ein Koriosum, weil sich damit ein Ansparen von Werten für das Alter obsolet macht. D.h. nichts weiter, als daß meine erbrachte Lebensleistung wertlos ist, wenn ich nicht mehr in der Lage bin Leistungen zu erbringen und Werte zu schaffen. Ein weiteres mal wird Leistung bestraft und die faulen begünstigt – wie im Sozialismus üblich.
    Entgegen der im „Plan B“ vorgeschlagenen Entkopplung von Arbeit und Geld und der damit verbndenen Entwertung von Leistung, ist genau das Gegenteil notwendig, die natürliche Anbindung von Leistung (Arbeit) und Wert als universelle Tauschäquivalent muß wieder hergestellt werden. So wie es unsere Vorfahren von 1933 – 1945 praktiziert haben und weswegen man ihnen die ganze Welt auf den Hals gehetzt hat und wir Deutschen noch heute auf der Liste der auszurottenden stehen.

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  8. @Nuada:

    Eines was mich das Berufsleben gelehrt hat, die Wirtschaftsgranden denken etwas anders.
    Für die ist z.B. Steuergeld schon im Voraus grundsätzlich abgeschrieben, und es zählt einzig und alleine was hinten an finanziellem Gewinn herauskommt, und es ist solchen Leuten sch…egal wie das zustandekommt.
    Von daher halte ich es für etwas zu positiv gedacht wenn man glaubt dass sich die Arbeitszeiten von selber senken.

    Der nächste Faktor dabei sind die gerne mal so genannten „Bullshit-Jobs“.
    Bei mir im Beruf sind das nicht unerheblich sinnfreie Verwaltungsaufgaben durch staatlicherseits durchgedrückte Auflagen.
    Da bin ich lange dem Irrtum aufgesessen dass da zwar die Problematik der wirtschaftlichen Denke erkannt wird, aber das falsche Werkzeug dagegen angewendet wird.
    Mittlerweile denke ich eher das ist so gewollt, wie du schon richtig gesagt hast, um die Leute irgendwie beschäftigt zu halten damit sie nicht anfangen über Anderes nachzudenken.

    Das ist ein ausgesprochen unschönes Zusammenspiel sowohl im Allgemeinen als auch ganz besonders wenn man in einer Position ist die die Streitereien von praxisfernen Bürohengsten dann im Endeffekt ausbaden muss.

    Wo der Ertrag der geschaffenen Werte im Endeffekt verschwindet, nicht ganz einfach.
    Einmal spielen die Spekulationsmärkte sicher keine unerhebliche Rolle.
    Dazu kommt Komkurrenzdruck aus Billiglohnländern, speziell aus Fernost im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung.
    Da werden sich bestimmt einige die Hände reiben wenn im Klimawahn hier die Industrie geschliffen wird, wieder mal ein Grund noch mehr produzierendes Gewerbe nach Fernost zu verlegen.

    Dazu die hohen Steuern hierzulande und die lockere Hand der heutigen Politiker wenn es darum geht es irgendwo hinzuschmeißen wo es ihnen beliebt.

    Aber, ich schweife ab.
    Zurück zum Modell der abgesenkten Arbeitszeiten.
    Ich sehe da in mehrerlei Hinsicht Potential.
    Wie schon erwähnt, mehr Zeit für die Familie (eingeschlossen auch Pflege älterer Familienmitglieder) oder Bürokratieabbau durch Selbstverwaltung.
    Dazu noch dass wenn Arbeitskraft knapp wird wird sie wertvoller, was sich positiv auf die Löhne auswirken kann.

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  9. Wie ich bereits woanders schrieb ist die schnell wachsende Technologie m.E. heute der Fehler im System.
    Das Nichtleistungsprinzip ersetzt das Leistungsprinzip.
    Immer mehr Automatisierung und Digitalisierung ersetzt den Menschen ( köprerliche Arbeit / geistliche Arbeit wie Verwaltung ). Man sieht doch heute schon die ganzen aufgeblähten Verwaltungsapparat wo mehr oder weniger Menschen künstlich in Arbeit gehalten werden. Das Geld muss auch von wem erwirtschaftet werden Deswegen ist das heutige Dilemma wohlmöglich damit erklärbar. Es werden immer wieder Stellen aus dem Nichts geschaffen, welche entlohnt werden müssen. Schaut Euch doch die Zahlen der heutigen Nettoeinzahler an. Und die Zahl wird rapide weiter abnehmen. Ergo fliegt uns das derzeitige System im naturell bald um die Ohren. Müsste es m.E. schon längst getan haben, es wird künstlich im Wachkoma gehalten.
    Und es wird immer mehr, dass kann nicht mehr lange gut gehen.
    Und die Technik / Digitalisierung / der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Die Technik schafft mittlerweile auch einen großen Teil der Werte. In Zukunft wird es immer mehr Menschen und immer weniger Arbeit für den Broterwerb geben. Selbst weniger zu arbeiten wird irgendwann nicht mehr für alle reichen.
    Nach einem „Big-Crash“ wird die Technik immer noch vorhanden sein und weiterwachsen. Ergo muss das ganze Geldsystem überdacht / ersetzt / abgeschafft werden.
    p.s.: Und wenn Technik Werte schafft, wäre auch diese Gruneinkommen machbar.
    Alles in allem sehr verzwickt.
    DIe Billiglohnländer werden sich sehr bald auch damit beschäftigen müssen…

    p.s.: Danke an @Nuada für den Artikel ( die eigenen Gedanken dazu ).

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  10. @Autodidakt:

    Wie ich bereits woanders schrieb ist die schnell wachsende Technologie m.E. heute der Fehler im System.

    Ich glaube eher, das System an sich ist der Fehler. Die schnell wachsende Technologie bringt diesen Fehler zum Vorschein, aber an sich ist sie eine gute Sache.

    Immer mehr Automatisierung und Digitalisierung ersetzt den Menschen

    Sie ersetzt nur einen einzigen Aspekt des Menschen und einen, an dem der Mensch selber eher keine große Freude hat – seine Funktion als Arbeitsroboter. Wenn du dir eine technische Spielerei kaufst, die dir die Haus- oder Gartenarbeit erleichtert, dann ersetzt dich dieses Gerät doch nicht! Im Gegenteil. Es schafft dir Zeit, in der du deine Kreativität und deinen faustischen Geist zu Höhenflügen bringen oder dich liebevoll um deine Familie kümmern kannst.

    Wenn man sich vorstellt, dass eine 10-köpfige Gruppe nur aus Bäckern besteht, die alle den ganzen Tag backen und dafür einen Lohn bekommen, von dem sie sich die gebackenen Brote kaufen und satt werden. Dann wird der automatische Brotbackautomat erfunden. Nur noch 1 Bäcker wird gebraucht, um den zu bedienen, er wirft aber genauso viele Brote aus. Der eine Bäcker bekommt weiterhin sein Gehalt und kauft sich davon einen Teil der Brote. Ein zweiter Bäcker baut und wartet den Automat, ein dritter Bäcker forscht an noch besseren Automaten, sie bekommen auch Gehälter dafür. Die anderen 7 Bäcker müssen verhungern, weil sie kein Gehalt haben, obwohl genauso viele Brote da sind wie vorher. Die schmeißt man weg. (Das wird natürlich auch jetzt schon nicht ganz so gemacht, es wird teilweise mit Hartz4 und Bullshit-Berufen kompensiert, aber es wird enorm viel weggeschmissen und viele Leute sind sehr arm).

    Eventuell könnte man noch einen vierten Bäcker zum Betrieb eines weiteren Brotbackauotmaten einstellen, wenn man massenhaft unproduktive Flüchtlinge importiert. „Die beleben unseren Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze“ Und das stimmt auf eine perverse Art! „Niemandem wird etwas weggenommen“. Auch das stimmt (rein volkswirtschaftlich!). Die fressen nur das, was sonst weggeschmissen würde.

    Das ist doch absurd!
    Und in der Situation befinden wir uns.
    Das ist das „Arbeitslosenproblem“. Es geht darum, die „Menschen beschäftigt zu halten“ und wenn das so ein Drecksack sagt, dann fassen wir es auf, als ob er gesagt hätte „Wir müssen den Menschen die Geldmittel geben, um sich ihren Bedarf zu kaufen“ und nicken. Aber er hat was ganz anderes gesagt. Nämlich etwas, das wir über Kinder sagen, wenn wir wollen, dass sie uns nicht zwischen den Füßen rumwuseln und nervige Fragen stellen.

    Wo wäre das Problem, wenn man 8 Bäckern das gleiche Gehalt gibt wie vorher – oder ein bisschen weniger(7/8) und sie einigen sich dann, wer das zusätzliche Gehalt für die Backerei bekommt. Zum Beispiel könnte jeder eine Stunde am Tag backen? Es wären gleich viele Brote da und gleich viel Geld im Umlauf, um es zu kaufen. Und jeder hätte Zeit.

    Das Problem ist, dass wir eine Sklavenhaltergesellschaft sind, in der nichts schlimmer ist, als der Gedanke, wir hätten eine Lebensberechtigung, wenn wir nicht für das System (die Personen hinter der Hochfinanz) arbeiten. Es geht nicht um die Entkoppelung von Wohlstand und Leistung (wer viel leistet, kann reicher werden als andere), es geht nur um die Entkoppelung von Überleben und Leistung. Diese Koppelung brauchen wir nicht mehr und es war das Ziel aller Erfinder und Tüftler, diesem Zustand der weitgehenden Arbeitslositkeit (als große Errungenschaft!) zu errreichen. Natürlich braucht das System sie noch, aber nicht wir!

    Aber wenn wir ohne Existenzangst leben, dann ist das für das System die größte Katastrophe, denn dann wären wir frei und keine Sklaven mehr.

    Deshalb wird versucht, die Arbeitszeitverkürzung durch den technischen Fortschritt mit sinnlosen „Bullshit“-Berufen“ zu kompensieren. (Wenn man sich mal überlegt, wie viele Menschen ein gutes Gehalt verdienen, indem sie „Migrationforscher“ sind oder ProfessorX für Gendergerechtigkeit und Diversity“, die großen Schadeen anrichten, aber auch Verwaltungs- und Finanzberufe uvw.. Niemand von denen produziert etwas, aber sie alle bekomen ein Gehalt und konsumieren. Und es langt! Warum sollte es nicht mehr reichen, wenn man die alle in bezahlten Dauerurlaub schickt?)

    @arabeske:

    „Die Wirtschaft ist für das Volk da und nicht das Volk für die Wirtschaft und in diesem logischen ZUsammenspiel, ist die Finanzwirtschaft für die Wirtschaft da und nicht die Wirtschaft für die Finanzen.“

    So ist es!
    Diesen Geist erkenne ich auch hinter dem Plan B.

    Aber das ist bald 100 Jahre her! Wenn wir immer noch die Regierung von damals hätten, dann würden wir heute auch nicht mehr mit der Schubkarre auf den Kartoffelacker fahren wie weiland 1933.

    Die Nationalsozialisten waren alles andere als technik- und fortschrittsfeindlich, wahrscheinlich wären wir technologisch schon viel weiter, als wir sind. Auch sie hätten das System dem Fortschritt anpassen müssen, und ich denke, sie hätten es getan, denn bei ihrem System wäre das ohne grundlegende Schwierigkeiten gegangen – im Gegensatz zu Plan A.

    Dazu kam, dass sie recht bald einen Weltkrieg am Hals hatten, bzw. auch schon vorher die Notwendigkeit der Aufrüstung. Das kann man nicht mit Friedenszeiten vergleichen, natürlich entsteht durch einen Krieg ein hoher Bedarf an Arbeitskräften, Plan B befasst sich nicht mit den Details der Besonderheiten einer Kriegswirtschaft. Aber in einigen wesentlichen Punkten stimmt das damalige System schon mit Plan B überein. Es ist nicht schlecht von den Autoren, das so zu kaschieren, dass es – obwohl Gemeinwohl eine große Rolle spielt – nicht auf den ersten Blick als im Wesenskern n-sozialistisch erkennbar ist wobei das n nicht für neo steht.

    So wie es unsere Vorfahren von 1933 – 1945 praktiziert haben und weswegen man ihnen die ganze Welt auf den Hals gehetzt hat und wir Deutschen noch heute auf der Liste der auszurottenden stehen.

    Das ist leider das Riesenproblem bei der Umsetzung von Plan B. Natürlich würde das wieder passieren. Deshalb können uns solche Pläne zur Zeit nur als Hilfe zur Erkenntnis von Plan A dienen.

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  11. @ Nuada
    „Immer mehr Automatisierung und Digitalisierung ersetzt den Menschen“

    Du hast das direkt dahinter in Klammern gesetzte wohl übersehen?
    ( körperliche Arbeit / geistliche Arbeit wie Verwaltung )
    Klar meine ich nicht den Menschen ansich, sondern „nur“ seine Arbeitskraft, wie Du ja selbst auch schreibst.

    Mit den Bäckern beschreibst Du das sehr gut.
    Nur schaffen diese Brotbackautomaten eben Werte.
    Und es wird die Zeit kommen wo 1 Einziger Brot für 1000 und mehr schafft. der braucht noch nichtmal Bäcker zu sein. 1 Bäcker wird dann 100.000 ernähren können und muss auch bloß sporadisch mal ran, zwecks neuer Rezepte u.ä..

    Und diese Werte müssen halt fair umverteilt werden und nicht bloß in die Hände ganz weniger, z.B. irgendwelche BWLer, Manager, Aktionäre.
    Sei es z.B. mit diesem Grundgehalt.

    Gestern war wo zu lesen, das 10.000 Arbeitsplätze in einem Betrieb wegfallen, die Stadt aber, oh hurra, 1.000 neue Arbeitsplätze schafft. Da sieht man doch die künstliche Aufrechterhaltung des Systems auf biegen und brechen.
    Dann schafft man halt diese Bullshitjobs.
    Und so geht es ja quer durch alle Branchen zu, auch bei geistiger Arbeit, wie z.B. Verwaltungen.
    Setze Dich mal mit der aktuellen Situationen in den DAX Betrieben auseinander. Da gibt es im Netz einiges zu lesen,
    Das wird noch bis ins extremste gehen, bis halt die Logik, Physik, das Naturell oder wie man das nennen mag laut schreit: STOP!
    SYSTEM FAILURE!

    Und natürlich bin ich auch ein Systemkritiker und will das so nicht.
    Allerdings ist es halt ein System. Und nun hat man diesen dicken Systemfehler ( techn. Fortschritt ) in eben diesem, welches auch das Finanzsystem gleich mit runterzieht. Ergo?

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  12. „Die Nationalsozialisten waren alles andere als technik- und fortschrittsfeindlich, wahrscheinlich wären wir technologisch schon viel weiter, als wir sind. Auch sie hätten das System dem Fortschritt anpassen müssen, und ich denke, sie hätten es getan.“

    Ja das hätten wir. Zur damaligen zeit wurden wir artgerecht gehalten. Der richtige Mann am richtgen Platz und das System läuft wie geschmiert in unserem Sinne. Aber das muss verhindert werden, die Propaganda ist so gestrickt, das wir nicht im entfernsten auf den Gedanken kömmen könnten das wir eigentlich im tieften Inneren Nationalsozialisten sind, selbst die Gutmenschen.

    Aber unabhängig davon hat arabeske recht es geht nicht ohne Leistung. Und wahrscheinlich muss man auch die eine oder andere Automatisierung zurückfahren, damit wir wieder mehr mit der Hand machen. Denn Arbeit erfüllt uns. Wir können nicht den ganzen Tag in Teehaus verschimmeln wir müssen und wir wollen SCHAFFEN. Das ist unser Schiksal und daran werden unsere Feinde ersticken.

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  13. Worauf ich eigentlich hinauswollte, dazu muß ich weiter an der Formulierung arbeiten.
    Etwas anderes: Die orthodoxen Marxisten (Marx: Jeder Mensch ein Dichter, jeder Mensch ein Künstler!) mein(t)en ja, der Mensch wäre zwar a priori kuchengut, und nur durch die Klassengesellschaft versaut. Im Gegensatz dazu steht Nietzsche: Wenn d i e Brot umsonst hätten, wonach würden d i e schreien? Ihr Unterhalt soll ihre Unterhaltung sein …
    Beide sehe ich im Unrecht, jedoch Nietzsche etwas weniger.
    Es gibt Beklopfte, welche ernstgemeinte Briefe an Sherlock Holmes schreiben, so wie kleine Kinder an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort, oder solche, welche einer Schauspielerin, die in einer Endlosmüllserie im Fernsehen die böse Schwiegermutter mimt, täglich auf allen Kanälen Schmähungen und Morddrohungen zukommen lassen. Vielleicht neige ich dazu, so etwas zu überbewerten. Aber kann man es auch unterbewerten?
    Ich wollte, ich würde hier nicht als advocatus diaboli aufzutreten.

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  14. @ Pils
    Und wahrscheinlich muss man auch die eine oder andere Automatisierung zurückfahren, damit wir wieder mehr mit der Hand machen. Denn Arbeit erfüllt uns. Wir können nicht den ganzen Tag in Teehaus verschimmeln wir müssen und wir wollen SCHAFFEN. Das ist unser Schicksal und daran werden unsere Feinde ersticken.

    Vorallem muss wieder mehr mit dem Kopf gemacht werden.
    Der techn. Fortschritt wird nicht aufzuhalten sein, den Gedanken „Technik zurückfahren“ hegte ich auch schon und ist auch ein sehnlicher Wunsch von mir! Ich denke, dass die Welt dann auch wieder viel „menschlicher“ wäre.
    Letztendlich ist die Technik ja allesamt zum Wohle der Menschheit erfunden worden, welche aber wie üblich von ein paar GIERIGEN DRECKSÄCKEN missbraucht wird…( schrieb ich schonmal an andere Stelle von ).
    Wie heisst so schön: „nicht im Sinne des Erfinders“.
    Wenn müsste es komplett auf Stand NULL gehen. Reset, kompletter Neustart. Ich sage mal so, ohne esoterische Einstellung ( göttlicher, überirdischer Eingriff ) nicht machbar, solche Gedanken gingen hier wohl auch zu weit ( ich hege diese ab und an, was wäre wenn? ).
    Dau schreibst UNSER Schicksal. Stimmt. Aber wie sieht das mit den nachfolgenden Generationen aus?
    Sie werden eines Tages, bzw. bald, die Welt wie sie 1990 und auch heute war / ist nicht mehr kennen.
    Schau Dir doch bloß den Umgang mir barem an, von jungen wird man teilweise ungläubig angeschaut, wenn man es nutzt oder nur dieses als Zahlungsmittel akzeptiert. Ohne Technik kommt die jüngste Generation kaum noch klar.
    Vielleicht wird man uns für unser tun und unsere Zahlweise eines Tages belächeln, so wie wir auch, ich sage mal die Steinzeitmenschen belächeln. WIe wird man die heutige Zeit nennen? Stell Dir mal einen Steinzeitmenschen heute vor. Oder jemanden vor der industriellen Revolution. Oder bloß jemanden, welcher 1970 verstarb, etc. pp. Die würden, so denke ich allesamt irre werden. Von Teufelswerk „faseln“….Unsereins zeigte schon seinerzeit den A“Alten“ oft den Vogel, sagten denen sie seien rückständig, altmodisch, was übriegns schon immer so war. Jede Generation „schimpft“ über die z.B. respektlose Jugend. das tat schon ein griechicher Philosoph, weiss grade nicht wer es war ( Sokrates?).
    Sprich, man sollte da schon sehr viel weiter denken als bloß „unser“.

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  15. @ pils:
    Und wahrscheinlich muss man auch die eine oder andere Automatisierung zurückfahren, damit wir wieder mehr mit der Hand machen. Denn Arbeit erfüllt uns. ——-
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Da sind wir einmal gar nicht derselben Ansicht. Otschen shal, wie der Russe, Mücke ßünd, wie der Schwede so secht. Fordern wir uns nicht gleich deswegen zum Holmgang – aber, das nennt man, z.B., Maoismus.

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  16. @pils:

    Aber unabhängig davon hat arabeske recht es geht nicht ohne Leistung.

    Selbstverständlich nicht! Aber das steht da ja auch nirgends.

    Denn Arbeit erfüllt uns. Wir können nicht den ganzen Tag in Teehaus verschimmeln wir müssen und wir wollen SCHAFFEN.

    Deshalb werden viele von uns das ja auch dann tun, wenn nicht die Drohung hinter uns steht, sonst zu verhungern oder in die Gosse abzustürzen. Es geht doch nur um den Wegfall dieser Drohung und dem riesigen Verwaltungsaufwand, der mit ihr verbunden ist. Von da an ist der Leistung Tür und Tor geöffnet und natürlich auch einer guten Bezahlung dafür.

    Leistungsloses Spitzeneinkommen ist doch derzeit üblich – durch Zinsen. Gerade das soll ja weg!

    Verwaltungsarbeiten sind natürlich nicht vollkommen unnötig, aber es gibt viel zu viel davon und ich sehe sie nicht unter dem Oberbegriff SCHAFFEN – ganz zu schweigen von Berufen der Sorte „Gleichstellungsbeauftragte“ und „Critical Whiteness Studies“. Die sind nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Ein paar Verwaltungsaufgaben hingegen sind ein notwendiges Übel, das ein schaffendes Volk auch erbringen muss. Aber sie sind nicht mit dem Bau eines schönes Vogelhäuschens für den eigenen Garten vergleichbar – das ist Schaffen, auch wenn kein Gehalt dafür ausbezahlt wird. Ebenso wie das geistiges Schaffen: Bloggen, Kommentieren und Erstellen von guten YouTube-Videos. Wir und so viele andere tun das doch auch ohne Bezahlung! Dann gibt es zahllose Menschen, die anderen bereitwillig helfen. Wenn du deinen Wellensittich nicht zahm bekommst und in einem Forum das Problem schilderst, bekommst du in kürzester Zeit viele ausführliche und hilfreiche Antworten von wildfremden Menschen. Vollkommen kostenlos.
    @hildesvin:

    Vielleicht neige ich dazu, so etwas zu überbewerten. Aber kann man es auch unterbewerten?
    Ich wollte, ich würde hier nicht als advocatus diaboli aufzutreten..

    Ja, du könntest vielleicht recht haben. Ich weiß es nicht.

    Ich finde es auch wichtig, dass wir das Positive und Schöpferische an unserem Volk hervorheben, man fördert es m.E. auch damit. Es ist ja auch nicht unwahr, wenn wir uns mit anderen Völkern vergleichen. Da stehen wir sehr gut da und können mit erhobenem Haupte rumlaufen.

    Es ist nur vielleicht in der Hinsicht unwahr, wenn man es absolut betrachtet. Wir sind keine andere Spezies als der Rest der Menschheit, es gibt sehr viele Landsleute, die ihre Zeit möglicherweise nicht aus eigenem Antrieb sinnvoll gestalten können, sondern dann wirklich „im Teehaus verschimmeln“, wie pils es ausdrückt, weil sie das eben DOCH erstrebenswert finden. Dann müsste man „Maßnahmen“ schaffen, bei denen morgens Löcher gegraben und nachmittags die Löcher wieder zugeschüttet werden und das BGE als Gehalt für diese Arbeiten tarnen. Ich glaube, solche Maßnamen gibt es bereits. Ich möchte mir gern vorstellen, dass sie unnötig sind. Aber sicher bin ich nicht.

    Nietzsche: Wenn d i e Brot umsonst hätten, wonach würden d i e schreien? Ihr Unterhalt soll ihre Unterhaltung sein …

    Das ist auch ohne Zweifel das Menschenbild von (((ihnen))). Ich finde es total niederschmetternd, aber ganz sicher, dass es unzutreffend ist, bin ich leider auch nicht.

    Zum Beispiel deprimieren mich PI-Kommentare der Sorte:

    „Die Asylanten sind viel intelligenter als wir, weil sie fürs Nichtstun alles in den Arsch geblasen bekommen, während der saudumme deutsche Trottel arbeiten geht.“

    Das ist nicht nur eine sehr merkwürdige Vorstellung von Intelligenz, sondern auch von einer sinnvollen Lebensgestaltung. Und es ist natürlich die Denkweise von Sklaven, die nicht das geringste Verständnis für den Begriff von der Freude am Schaffen haben, sondern nur auf völlig unselbständige und vom Wohlwollen der Staatsmacht komplett abhängige Parasiten neidisch sind.

    Man müsste etwas wie Plan B – falls die Möglichkeit dazu bestehen würde (was nicht der Fall ist) – vielleicht langsam und vorsichtig einführen und sehen, was passiert?

    Tatsächlich geht es aber gar nicht darum, ein anderes System einzuführen, dazu sind wir nicht in der Position. Es geht mir in erster Linie darum, begreifbar zu machen, wie viel Werte im derzeitigen System geschaffen werden und über das Geldsystem den Rothschilds und Konsorten zufließen, die sich davon nicht nur Luxus kaufen, sondern Medienmacht, Wirschaftsmacht und Politiker, die sie gegen uns einsetzen, während wir immer noch denken, es würde Mangel herrschen.

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  17. Diese existentielle Drohung gab es im Nationalsozialismus auch nicht und sie sind dennoch ohne Grundeinkommen ausgekommen. Es geht doch hierbei darum, das hier von Marxisten, und das sind sie, auch wenn sie sich einen patriotischen Anstrich geben, mal wieder ein sozialistischer Nannystaat propagiert wird.
    Zur Erinnerung der Staat ist nicht die Verwaltung und die Verwaltung erzeugt keine Werte. Wo also bekommt die Verwaltung die finanziellen Mittel her, um ein Grundeinkommen zu sichern, wenn sie nicht vom Volk gestohlen wird?
    Es sind typische sozialistische Utopien, die darauf basieren möglichst viel liquide Mittel vom Volk einzusammeln um sie gleichmacherisch zu verteilen. Es ist immer das gleiche Dilemma mit den Sozialisten, sie wollen für Jedermann das gleiche Ergebnis und nicht für Jedermann die gleichen Startbedingungen. Mit dieser Methode bestehlen sie jeden um es zu gleichen Teilen an alle zu verteilen, wodurch sie jeden Anreiz zur Leistung und jeden Profilierung des Einzelnen unterdrücken. Der Mensch an sich ist bequem. Bestes Beispiel ist Afrika, das nicht gezwungen war sich in dem Maße mit der Natur auseinander zu setzen wie ein Nordeuropäer. Ergebnis der tausendjährigen Zuchtwahl der Arten, ist ein unterdurchschnittlicher IQ, die fehlende Fähigkeit zum abstrakten Denken und der Unwille etwas zu leisten, Beim Nordeuropäer äußert sich der Hang zur Bequemlichkeit darin, das er Technologien erdenkt, die ihm die Arbeit abnehmen, was zu einem Überschuß an Werten führt, die heute von gewissen Subjekten, die Betrug, Diebstahl und Mord zu einem Gottesdienst gemacht haben, abgeschöpft werden um sich selbst ein leistungsloses Einkommen zu sichern. Aber wie alle Parasiten merken sie nicht, das sie den Boden zerstören auf dem sie selbst stehen. Das Problem ist nicht die gleichmäßige Verteilung der Werte an alle, sondern die Drainage der Werte durch arbeitsunwillige volksfremde Parasiten.

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  18. @pils:

    die Propaganda ist so gestrickt, das wir nicht im entfernsten auf den Gedanken kömmen könnten das wir eigentlich im tieften Inneren Nationalsozialisten sind, selbst die Gutmenschen.

    Das hat mir Kairos mal in einer Mail geschrieben: „In Wirklichkeit wollen doch alle Nationalsozialismus! Sie wissen es bloß nicht“
    Damals fand ich das verblüffend und ich glaube, er hat es auch halb scherzhaft, halb verärgert über die Blödheit der lieben Landsleute gemeint. Aber wenn man sich mit dem Wesenskern des NS befasst (befreit von Äußerlichkeiten, die teilweise auch auf mich abstoßend oder lächerlich wirken), ihn begriffen hat und entsprechend beobachtet, dann findet man oft Volltreffer bei Leuten, die das weit von sich weisen würden.

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  19. @arabeske654

    Das Problem ist nicht die gleichmäßige Verteilung der Werte an alle, sondern die Drainage der Werte durch arbeitsunwillige volksfremde Parasiten.

    In dem Punkt stimme ich dir vollkommen zu.
    Und das ist eine Erkenntnis, die manche noch nicht haben. Gerade, dass man sich klarmacht, dass das Geld, das an diese Parasiten fließt, für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle reichen würde, ist doch ein Augenöffner! Und das mit geringeren Steuern hauptsächlich über das, was derzeit jeder (auch nicht Verschuldete) an versteckten Zinsen zahlen.

    Ansonsten habe ich leider den Eindruck, dass du über ein völlig anderes Konzept als das hier vorgestellte sprichst. Da ist doch nirgends von Gleichmacherei die Rede. Oder davon, dass Leistung nicht honoriert werden sollte. Ganz im Gegenteil. Sie sprechen bewusst von einer bestehenden Umverteilung von Fleißig (Leistungsträger) nach Reich (Zinseinnahmen) – nicht von Arm nach Reich – und wollen die beenden. Natürlich geht es auch beim BGE um gleiche Startpositionen und nicht um gleiche Ergebnisse. Dennoch kann man der Ansicht sein, es wäre möglicherweise nicht für alle gut, den Einwand von hildesvin verstehe ich gut, deine leider nicht. Und ich beende das daher jetzt.

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man glauben kann, ein System das für 1933 geeignet war, müsse zwangsläufig – und zwar ohne die geringste Änderung und unter kompletter Ausblendung des technologischen Fortschritts – auch für 2033 oder 2133 geeignet sein, und jeder Gedanke, der ein bisschen davon abweicht, sei falsch oder gar „marxistisch“. Wir können doch die Zeit nicht zurückdrehen und diejenigen, die eines Tages die Wende herbeiführen, werden auch nicht verbohrt genug sein, das zu versuchen. Da bin ich recht zuversichtlich.

    Ich möchte aber in dem Zusammenhang für alle festhalten, dass ich die Autoren keineswegs für Gurus halte. Sie vertreten auch Positionen, bei denen es mir die Fußnägel hochrollt. Sie lehnen zwar die Zuwanderung ab, begründen das aber ausschließlich wirtschaftlich und betonen ziemlich nervig, dass sie „nicht rassistisch“ und „nicht rechts“ seien und dass das nichts damit zu tun hätte, dass diese Leute „eine andere Hautfarbe oder Religion“ hätten.

    Das hat aber mit ihren volkswirtschaftlichen Überlegungen nichts zu tun. Die sind trotzdem interessant.

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  20. So ein Grundeinkommen muss ja auch finanziert werden.
    Wie wäre es, wenn man Betrieb, wo Maschinen großteils die Werte schaffen entsprechend besteuert?
    Und jene die ihr wertschöpfenden Tätigkeit mit Händen oder Geist nachgehen entsprechend in Ruhe lässt.
    Da könnte ich mir schon den ein oder anderen traditionellen Bäcker vorstellen, der seiner Beruf(ung) mit LEIDENSCHAFT nachgeht und Menschen mit seiner Handwerkskunst erfreut.
    Es wäre auch vorstellbar, dass man sich wieder sehr viel mehr auf die traditionellen Berufe einlässt.
    Damit könne dann vielleicht ein guter Mittelweg zur Automatisierung geschaffen werden.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass Menschen besser arbeiten, wenn sie halt keinen Zwang im Kopf haben, sprich freier in ihrem tun sind. Und da diese ganzenBullshitberufe wegfallen, wäre man in der Tat freier, z.B. mit diesem ganzen derzeitigen Verordnungswahn. Das jetzt nur mal als Beispiel genannt. Gibt ja unzählige Möglichkeiten sich frei und schöpferisch zu entfalten, was dann letzendlich auch unverzichtbar ist und bleibt.
    Desweiteren müsste man von der Neid- und Fordergesellschaft weg. Wie oben bereits wer schrieb, wenn man das Geld so bekommt, wonach wird man danach schreien? Es muss klipp und klar sein, mehr gibt es nur mit eigener WERTSCHÖPFENDEN Leistung.

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  21. Es sind einige Grundsätze, die 1933 ebenso gültig waren wie sie es heute sind und dies betrifft ausschließlich den Staat und die mit ihm verbundene Wirtschaft. Wie ich schon andeutete ist der Staat nicht die Verwaltung, sie ist nur Ausdruck seines Grades an Organisation. Der Staat ist das Volk und nur durch die Volkswirtschaft wird ein Mehrwert geschaffen, nicht durch die Verwaltung. Sie selbst schafft keine Werte. Um also einen Mehrwert gleichmäßig, gemäß dem Konzept von „Plan B“ verteilen zu können muß dieser der Volkswirtschaft entzogen werden. Ein Konzept also, das dem heutigen gleichkommt, nur daß die Distribution anders gestaltet wird, die Akkumulation bleibt die Selbe.
    Gemäß dem natürlichen Konzept hat die Wirtschaft dem Volk zu dienen, denn sie ist ein Unternehmen des Volkes um der Natur zu trotzen und mittels des Mehrwertes natürliche Engpässe unbeschadet zu überwinden. Die Geldwirtschaft ist dabei nur Hilfsmittel und nicht Zentrum der Unternehmung. Sie dient vielmehr der Wirtschaft als Helfer beim Start von Unternehmungen und zur Überwindung wirtschaftlicher Engpässe. Geld als universelles Tauschmittel kann immer nur soviel in Umlauf sein, wie die Volkswirtschaft an äquivalenten Werten produziert. Die Geldschaffung ist somit an die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft gekoppelt und obliegt allein dem Volk.
    Diese grundlegenden Konzepte waren 1933 gültig und sie sind es heute auch. Da aber widernatürlich dagegen verstoßen wird, durch die bekannten Kräfte, ist die Krise allzeit Begleiter des Systems, in welchem die natürlichen Verhältnisse zu Gunsten einer internationalen Clique auf dem Kopf stehen.
    Ich verbiete niemanden seine Gedanken, ich weise nur darauf hin, daß die in „Plan B“ aufgezeigten Konzepte marxistischen Ursprungs und zutiefst sozialistische Ideen der Gleichmacherei sind. Das allerdings zu erkennen, bedarfs es nicht viel.
    Es ist auch kein Dogmatismus, den ich hier vortrage in Bezug auf die nationalsozialistische Wirtschaft, sondern ein natürliches Konzept. Wenn ich als Individuum in meinem Lebenskonzept gegen die natürliche Ordnung leben, so wird die Natur das nicht ungestraft lassen. Das Gleiche gilt für die Gesellschaft – genau das ist was diese Ideologen nicht begreifen wollen – das ihre Ideologie der Realität diametral entgegen steht, das sie aber früher oder später zu spüren bekommen.

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  22. Füge hinzu:
    natürlich muss externen der Zugriff auf solche Leistungen wie das Grundgehalt von vornerein verwehrt werden!
    Desweiteren bin ich davon überzeugt, dass sehr viele weiterarbeiten werden, weil sie es wollen ( nicht wiel sie es müssen). Und Leute die explizit nicht arbeiten wollen? Na und! Soviele werden das garnicht sein, wenn explizit und konsequent s.o. einhält. Das wäre dann quasi ein Geburtsrecht, welches anderen nicht zusteht.
    Simples Bespiel, so wie man es oft zu hören bekommt. Hoher Lottogewinn? Bisschen Auszeit und dann weiter arbeiten, vielleicht nicht mehr soviel wie heute…viele Renter arbeiten heute auch, nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen, da es ihr Lebenselexier ist. Es ist schön, wenn man was geschafft hat!
    Und so mache ich mich gleich auch auf zu meiner Arbeit, welcher ich mit Leidenschaft nachgehe.

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  23. Offensichtlich ist auch nicht ganz klar geworden, was ich mit dem Vergleich zwischen Europäern und Afrikaner sagen wollte. Das Leben ist Kampf und die genetischen Vorteil des weißen Nordeuropäers, wie höherer Durchschnitts-IQ, Fähigkeit zur abstrakten Denkweise, Vorausschauende Planung etc. pp., sind in diesem Kampf geboren. NImmst Du diesen Kampf weg, indem Du mit der warmen Gießkanne allles und jeden beträufelst, erntest Du Dekadenz und Degeneration. Sichtbar wird dies bereits heute an Langzeit-HarzIV-Empfängern, die schon jetzt ein Grundeinkommen beziehen. Selbst die Tatsache, daß dieses kaum ausreicht um ihre Bedürfnisse zu decken, nimmt es ihnen in der Masse jegliche Motivation sich aus dieser Lage zu befreien. Vielmehr richten sie sich so bequem, wie es eben möglich ist darin ein und fristen ihr Dasein.Das Gleiche wird langfristig bei der Verteilung eines Grundeinkommens an alle geschehen, die Motivation geht verloren und der hier gepriesene Enthusiasmus der die Leute freiwillig arbeiten lässt, wird recht schnell zugunsten einer allgemeinen Trägheit und Unlust sich dem Kampf zu stellen weichen. Damit wird die Gesellschaft zerbrechen und untergehen, bis sie wieder n den Punkt gelangt wo der Kampf ums Dasein unausweichlich wird.

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  24. Den Teil des Referates, in dem Popp erklärt, wie Geld aus dem Nichts geschaffen wird, hab ich mir damals mehrmals ansehen müssen, weil mir das so fremd war. Es ist der wichtigste Teil, denn von da aus lässt sich weiter denken.
    Es gibt ja dieses Phänomen des plötzlichen Reichtums, beispielhaft an öffentlichen Figuren wie Maurice Strong, Jefferey Epstein oder auch Stephen Bannon zu sehen. Zu Epstein las ich mal einen Artikel, den ich leider nicht mehr gefunden habe, in dem ein Journalist dessen aller heiligsten Raum der Geldmagie beschrieb, einen Bürokomplex, in dem sich ausschließlich Männer in schwarzer Kleidung und mit schwarzen Hüten auf den Köpfen bewegten oder über ihre Computer beugten. Die Irritation, die das beim Autor auslöste, wird im Text nachfühlbar.

    Die Occupy Wall Street Bewegung (2011) fiel, so scheint es mir rückblickend, in eine Zeit, in der die Geldthematik sich nach oben drängte und ( ich denke auch Globalisierungskritikern ist das Thema ja nicht völlig fremd gewesen, wenn es mir auch nur als Weltbankkritik in Erinnerung ist).
    Von 2011 ist auch das Popp Referat zum Thema. Occupy Wall Street scheint mir als gelungene Operation, das Geldthema erst mal ganz nach links außen und dann in den Bereich „hysterische Idioten, Irre“ zu verschieben, um es beerdigen zu können. Ich würde das Thema lieber neutral und außerhalb eines kultur -sozialökologischen Rahmens behandelt sehen, in den Popp es leider ebenfalls einbettet . Es ist zentral, egal von welchem Punkt aus es betrachtet wird.

    Zum Plan B kann ich nicht viel sagen. Das Grundeinkommen ist ja eine modernere Form der Unterstützung innerhalb einer Familie, eines Stammes, auf ein Volk erweitert. Es ist eine natürliche Sache, wenn man bedenkt, dass bereits die Neandertaler ihre Kranken pflegten, was unter den schwierigen und oft ganz unsicheren Lebensbedingungen was Verblüffendes ist.
    Ich stelle mir da kein Neandertaler Lalaland der Liebe vor, keine „Südseeromantik“ von immer fröhlichen und freundlichen Neandertalern und doch bedeutet die Pflege der Kranken, dass dem einzelnen Mitglied der Gruppe ein Wert zugedacht war, der auch unabhängig von seinem direkten Nutzen bei der Beschaffung von Nahrung ( das war ja das Zentrale) weiter bestand, wenn diese Leistung nicht erbracht werden konnte.
    Ob das durchgängig so gehandhabt wurde – keine Ahnung, denn Hungerzeiten erfordern vermutlich andere Entscheidungen. Sei’s drum, die Idee des innewohnenden Wertes, der über die Produktivität eines Menschen hinaus geht, ist scheinbar sehr alt. Soziales Verhalten findet sich auch in der Tierwelt, wo es dann noch mehr erstaunt.

    In Zeiten ausreichender Ressourcen ist allerhand denkbar, wenn eine innere Verbindung existiert, die die Anzahl derer, die sich ausschließlich durchschleppen lassen wollen, gering hält. In Schweden ( natürlich war das nicht Plan B mäßig) muss es vor der Öffnung der Grenzen geklappt haben, ob man das dortige sozialistische Modell Volksheim, mit all den angebotenen Unterstützungen nun für das Beste hält oder nicht.

    Ich habe Popp fast völlig aus den Augen verloren, weil er so ein Biotop gebildet hat, mit dem ich nichts anfangen kann. Ich suche eigentlich eher Fragen und keine vorgefertigten Antworten. Popp und seine Frau sind einen Weg gegangen, den ich völlig ablehne. Die „Karma Idee“, die sie verbreiten ist schwachsinnig und schädlich. Er tut so, als würde er Wissen verbreiten aber dadurch, dass er Wissen von Intellekt und konkretem Denken abtrennt und in waberndes „Wissen“ überführt, löst er für sich selbst zwar das Problem Einkommen aber das war es dann schon. Mir sind die Beschränkungen dessen, was sagbar ist allzu klar. Einen weiteren Schuldkomplex, nun von der Karmaseite aus gedacht, der die tatsächlichen Mechanismen vernebelt, brauchen wir aber sicher nicht.

    Meine eigenen kleinen spirituellen Abenteuer sind einfach nur meine, sie sind für das, was ich mir als Zielvorstellung für gelingende Kommunikation mit anderen Leuten vorstelle ganz unwichtig, auch wenn es hier und dort rein rutscht. Vorgegebene Modelle machen mich misstrauisch. Es gibt das Bedürfnis nach „der Antwort“ aber ich gehe da nicht so mit. Wo ich es brauche, lasse ich Intuition zu, aber weil ich weiß, dass Wegschweben riskant ist, versuche ich das bewusst zu kontrollieren.

    Ich gehe nicht so weit zu sagen dass Popp gleich zu Beginn diesen Karmamist anpeilte ( er sagt aber, dass seine Frau seit 10 Jahren an „Blutgericht“ arbeitet, Himmel hilf! ) aber nun ist er da angekommen und damit auch seine Herde.

    Angewandte Wabersprache und Psycholinguistik können im Gehirn einer Zielperson tatsächlich festgefahrenes Denken auflockern und anschließend Denkprozesse in Gang setzen. Allerdings ist die Gefahr nicht unerheblich, dass es in der Zielperson einfach nur weiter wabert und ein Follower produziert wird. Das ist bei den ( oft krass verlogenen) Videos von Oliver Janich auch so. Er arbeitet aber mehr mit dieser aufgeregten Schusseligkeit des „Genies“ und erzeugt so Bewunderer.

    Man kann hier und dort ein Körnchen finden, wenn man die Zeit hat, die Spreu vom Weizen zu trennen – aber wer hat die Zeit dafür? Wenn ich bei ein Paar Stichproben deutliche Irreführung entdecke, lasse ich meist, unter Mitnahme einiger Brocken, den gesamten Salat fallen. Neben dem bekannten Unbekannten wartet zu viel unbekanntes Unbekanntes und obendrein gibt es sehr reale Themen, an denen ich mir die Zähne ausbeiße, weil sie nicht gerade im Bereich meiner natürlichen (weichen) Interessen liegen aber sehr konkret aber unterbelichtet bis völlig unterdrückt sind.

    Dass mir Plan B besser gefällt, als das Kastenmodell der Neoreaktion nach Mencius Moldbug ( er ist ein Jabotinsky Fan (!), Lucifex) ist ja klar. Daher ist die Diskussion darüber interessant zu lesen.

    Also vielen Dank dafür.

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  25. @Luftpost aus dem Siechkobel:

    Den Teil des Referates, in dem Popp erklärt, wie Geld aus dem Nichts geschaffen wird, hab ich mir damals mehrmals ansehen müssen, weil mir das so fremd war.

    Ich habe viele verschiedene Ansätze und einige Jahre gebraucht, um das wirklich richtig zu begreifen, angefangen hat es mit dem netten Video „Gib mir die Welt und fünf Prozent“. Natürlich habe ich es auf einer bestimmten Ebene sofort verstanden – so schwer ist es ja wirklich nicht – aber das reicht nicht.

    Wie du sagst, ist es komplett fremd, und man fällt noch lang, nachdem man glaubt, man hätte das Geldsystem eigentlich begriffen, in die alte Denkstruktur zurück. Alle Politiker (einschließlich AfD-lern und Linken!), alle Wirtschaftsexperten im Fernsehen und in der Presse sowie (so gut wie) alle Privatleute – seien es Volkswirtschaftler oder Stammtischbrüder – reden auf der Grundlage dieser Denkstruktur, wenn sie über Finanzpolitik sprechen. Sie ist trotzdem falsch, aber deswegen ist es so schwer, das anzunehmen, selbst wenn man es zweifelsfrei mit dem Verstand begriffen hat.

    Zumindest ging das mir so und ich habe es von vielen anderen auch so gehört. Das habe ich mit dem Zauberbann gemeint. Andere nennen es auch Geld-Hirn-Schranke.

    Allerdings merke ich inzwischen, dass Spitzenpolitiker das Geldsystem begriffen haben. Natürlich reden auch sie – betrügerisch – in der alten Denkstruktur wie alle anderen, aber an manchen kleinen Aussagen ist es erkennbar. Beispiele sind „wertvoller als Gold“ und „niemandem wird etwas weggenommen“. (Es ist möglich, dass auch einige Antifanten es verstanden haben, aber ich habe noch nie mit einem geredet und die haben so vieles andere nicht kapiert, dass es belanglos ist)

    Es ist der wichtigste Teil, denn von da aus lässt sich weiter denken.

    Auf jeden Fall.
    Wir haben uns ein bisschen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen verzettelt, weil es offensichtlich die meisten Emotionen hervorruft. Wir müssen das nicht klären, niemand erwartet von uns, dass wir ein System einführen. Ich klinke mich da jetzt aus, das müssen aber andere selbstverständlich nicht tun.

    Wichtig am BGE ist meiner Ansicht nach vor allem der Gedanke, dass die Mittel dafür da wären, wenn wir sie nicht freundlicherweise an die Hochfinanz spenden würden.

    Das tun wir bei jedem Einkauf beim Aldi! Wenn wir da 50 Euro an der Kasse abdrücken, gehen 30 Euro an die Leute, die zur Herstellung und zum Vertrieb dieser Waren beigetragen haben (Löhne UND Unternehmerprofite!). 20 Euro schwimmen auf Umwegen zur Familie Rothschild und ähnlichen Gestalten, und zwar rein dafür, dass sie den Planeten mit ihrer Anwesenheit bereichern. Vielleicht stimmen die Zahlen nicht exakt, aber die Größenordnung stimmt und dieser Mêchanismus ist im derzeit weltweit herrschenden Geldsystem eingebaut.

    Es ist schnell klar, dass es mit solchen Unsummen nicht schwer ist, die Medien zu beherrschen und über das Zusammenspiel aus Medien und Masse auch demokratische (=von der Masse und den Medien abhängige) Politiker. Dummerweise haben viele der Personen, denen diese Gelder zufließen, eine Mission

    Ich glaube, es ist notwendig, das immer mal wieder zu sagen, damit das wirklich sackt – auch bei mir selber.
    Eigentlich ist es UNGEHEUERLICH!

    Ich habe Popp fast völlig aus den Augen verloren

    Ich auch!
    Ich hatte keine Ahnung von dem „Biotop“, über das du berichtet hast.

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  26. Das stimmt Nuada. Man muss sich Sachen, wie diesen Geldzauber immer wieder herauf holen, sonst wird es im allgemeinen Gerede der Öffentlichkeit wieder verschüttet. Es gibt Dinge die ich gelernt habe, die so entscheidend mein Denken verändert haben, so wie Du schreibst, ungeheuerlich sind,dass ich mich daran erinnere, in welcher Haltung ich sie aufgenommen habe. Der Geldzauberteil des Popp Videos gehört dazu. Davor hatte ich die hochgradig romantische Vorstellung im Kopf, Geld sei geronnene Arbeit. Wie ich darauf kam – ???? Vielleicht weil es sich schön anhört. Hi hi.

    Geldzauber + Raub stecken ja auch hinter dem, was unter dem Begriff Klimawahn, wissentlich und unwissentlich verschleiert wird. „Klimawahn“ ist angewandte Mathematik und es ist doch drollig, dass für Maurice Strong der Geldzauber angewendet wurde und er nebenbei auch noch ne Tante hatte, die nicht nur Kommunistin war und im China unter Mao ne große Nummer, sondern, das muss ich aber noch überprüfen, eine Brieffreundin von Eleanor Roosevelt. Wenn das stimmt, wäre das ein frühes Bausteinchen des (((Umzuges))) der öffentlich erst unter Nixon begann und auch eine Erklärung für den kometenhaften Aufstieg ihres Neffen. Mit „Wahn“ hat das alles überhaupt nichts zu tun – nur insoweit, als sie damit durchaus Leute wahnsinnig machen. Es ist aber kalte Rechnerei..

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  27. @Luftpost:

    und es ist doch drollig, dass für Maurice Strong der Geldzauber angewendet wurde und er nebenbei auch noch ne Tante hatte, die nicht nur Kommunistin war und im China unter Mao ne große Nummer, sondern, das muss ich aber noch überprüfen, eine Brieffreundin von Eleanor Roosevelt.

    Das hat mich interessiert und ich habe es gefunden. In dem Buch Eleanor and Franklin: The Story of Their Relationship, based on Eleanor Roosevelt’s Private Papers sind in den Fußnoten Briefe zwischen ihr und Anna Louise Strong erwähnt.

    Maurice Strongs Karriere liest sich wirklich wie die Tellerwäscher-zum-Milliardär-Karriere eines sehr tüchtigen jungen Mannes. Ich glaub’s nicht! Aber eine illustre (((Herkunft))) scheinen die Strongs wirklich nicht zu haben. Oder hast du da andere Infos?

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  28. Hei Nuada,

    fein dass Du nachgeschaut hast! Großartig! Nein, dazu (((?))) hab ich nichts gelesen. Jedenfalls ist es erst mal nicht offensichtlich.
    Meet Maurice Strong: Globalist, Oiligarch, “Environmentalist”,James Corbett – Corbett hat einiges zusammen getragen aber er ist ja keiner, der nach so was sucht.Interessant ist es doch, gerade weil immer so getan wird, als hätten die deutschen Grünen sich das alles ausgedacht. EF kam sogar mit der deutschen Romantik angelaufen.
    Dass wir besonders leicht zu kriegen sind, wenn irgendwo Natur und Umwelt drauf steht, kann ja sein aber Naturliebe steckt nicht hinter der Agenda 21 und den Folgeerklärungen, die auch die „kulturelle Vielfalt“ mit drin haben und die Grundlagen der gleichgeschalteten Zivilgesellschaft + Bildung legten, die auch viel zu oft unter „kollektiver deutscher Wahn“ abgelegt und durch diese Verschleierung verharmlost wird.

    Es gibt einen umweltbewegten jüngeren Rothschild, David Mayer de Rothschild, der coole Expeditionen und Reisen unter der Umweltthematik macht und Projekte fördert. Irgendwo las ich mal, er habe eine Jugendorganisation bauen wollen, auf die Schnelle hab ich es nicht wieder gefunden. Aber er schrieb: “ The Live Earth Global Warming Survival Handbook: 77 Essential Skills to Stop Climate Change—Or Live Through It “ , den Comic Roman The Boy, the Girl and the Tree, in dem zwei Kinder eine Welt retten, in der alle Natur verschwunden ist und das Vorwort zu „True Green Kids: 100 Things You Can Do to Save the Planet“.

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  29. Der Begriff Klimawahn ist eigentlich ein echter Treffer und ich frage mich fast schon, ob er aus den Reihen von PR Profis kommt. Das Wort verschleiert, spaltet und hält Klimawahngegner davon ab, sich mal die Hintergründe anzusehen. Es ist ein Kampfbegriff gegen Verschwörungstheoretiker – eigentlich ist alles sichtbar – weil er emotional jede Frage überwalzt. Ein Wort, das alles erklärt, aufregt und nachgeplappert werden kann.“Meme Magic“.

    Obendrein gelten wir Deutschen ja als besonders Wahnanfällig, so knüpft es sogar daran (!) an und wenn man will kann man den Bogen zu Geld, Neid, deutscher Wahn auch noch machen und dann ist dieser Kommentar nicht ganz so sehr am falschen Platz.

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  30. Naja, solche volkswirtschaftlichen Alternativen sind doch klassische Beispiele für das gute, alte „die Rechnung ohne den Wirt machen“. Die gegenwärtigen Herrscher kontrollieren das Geld und damit die „Volkswirtschaften“ (eigentlich ist die Wirtschaft schon zu lange international vernetzt, um diesen Begriff sinnvoll zu machen) zu ihrem eigenen Vorteil doch schon sehr lange und sitzen fester im Sattel denn je (so scheint es mir, es gibt aber auch andere Meinungen). Eine Alternative könnte also nur über den Sturz der derzeit Herrschenden geschehen. Und da die derzeit Herrschenden durchaus paranoid sind (oder je nach Perspektive; klug vorausschauend) haben sie diverse Vorkehrungen getroffen, dass jeder Aufstand im Keim erstickt werden kann). Und da sie auch das Erziehungssystem kontrollieren, ist es nur eine kleine Minderheit welche die Herrschenden überhaupt identifizieren kann. Unter diesen Umständen ist der Traum von einem anderen Wirtschaftssystem doch nur das: ein Traum.

    Und ich bezweifle auch, dass solche Alternativen sich so einfach umsetzen ließen, wenn man mal das klitzekleine Problem des erforderlichen Machtwechsels vernachlässigt. Mir kommen diese Rechnungen von einem Wohlstandszuwachs durch Ausschalten der Banken doch eher wie die berühmten „Milchmädchenrechungen“ vor. Wie eine Welt ohne Banken aussähe, wissen wir einfach nicht, und ich nehme an, man müsste auch viele Sackgassen begehen, bevor man auf einen gangbaren Weg stieße.

    Aber wie gesagt, das sind alles Luftschlösser. Und wer solche Luftschlösser malt, muss sich auch dem Vorwurf gefallen lassen, die Zeit seiner Zuhörer zu verschwenden und vielleicht auch ein Agent des Systems zu sein, der seine Zuhörer mit Märchen pazifizieren will. Oliver Janich, den ich durchaus kritisch sehe, vetritt ja ähnliche wirtschalftliche Alternativen mit fantastischen Milchmädchenrechnungen. Und wenn man sich die Kanadageschäfte des Herrn Popp anschaut, dann scheint er ja auch eine recht zwielichte Person zu sein, welche ein systemkritisches Gehabe für klassische Abzockereien ausnutzt. Auch Eva Herman lässt mit ihrer Biografie einige Zweifel aufkommen. Und damit sind wir wieder beim grundsätzlichen deutschen Problem einer zu großen Vertrauensseligkeit, von der sehr viele angebliche Systemkritiker profitieren, die letztlich nur Bauernfänger sind. Udo Holey aka Jan van Helsing wäre wohl hier das berühmteste Beispiel.

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  31. Erst einmal freue ich mich, dass hier Zwei zueinander gefunden haben, die wirklich zueinander gehören und ich sage das nicht mit süffisantem Untertitel, sondern von Herzen, aufrichtig, weil in diesem meinem Herzen da eine Verbindung der Beiden aufleuchten mag, vermutlich haben sie sich ein Leben lang gesucht und jetzt gefunden.

    Meine tiefempfundene Freude für das Paar, dessen Zusammenkunft ja mal wenigstens 18 Monate nur ein ungeschriebenes Gesetz war.

    Später mehr

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  32. Wenn mein Deutsch etwas gestelzt erscheint, es ist nicht meine erste Muttersprache. Bin Italienisch und Französich aufgezogen worden, habe dann allerdings sehr früh ab dem 7. Lebensjahr in das Deutsche gewechselt, daher dieser unverzeihliche Mischmasch.

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  33. @Ermüdeter 18. Juni 2019 um 21:20

    Nuada hat die Seite unter anderm deswegen, um Leuten die Möglichkeit zu geben aus ihrem Gedankengefängnis auszubrechen.
    In Deinem Fall sind die „Gedankenwächter“ die Herrschenden, das Gefängnis ist das derzeitige verbrecheriche, ausbeuteriche System.
    Und da gilt es drüber zu schauen oder gar der Versuch ( hoffentliche erfolgreich) daraus auszubrechen.
    Es dürfte doch jedem klar sein, dass die ganzen Ideen ohne grobe Systemänderungsn nicht machbar sind!
    Dass soas von heut eauf morgen nicht geht ist auch klar. Auch, das man in vielen Sackgassen hängenbleibt.
    So ist das „halt“, erlaube ich mir da zu sagen. Man lernt dazu, kann ausfeilen, etwaige Fehler korrigieren, in einer Sackgasse auch eine Kehrtwendung machen ums mit der nächsten Straße zu probieren.
    Dennoch ist es doch erlaubt darüber nachzudenken, sich auszutauschen. Alles andere wäre doch Resignation. Allerdings auch verständlich,
    Allerdings braucht sich ob seiner Gedanken NIEMAND etas vorwerfen zu lassen!
    Und je mehr sich Gedanken darum machen, umso besser, sorgt für ungemeinen Gedankenschub der Gemeinschaft, Kombinationen aus Gedanken von vielen Menschen, man stößt sich gegenseitig an, etc.pp.
    Und bekanntlich weiss man ja nie…das Rad der Geschichte dreht sich immer weiter…
    Und je mehr man wachrüttelt um so besser…und es werden immer mehr, so ganz peu a peu…
    Die Geschichte im seinen Lauf, hält weder System noch Regentschaft auf…

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  34. Der sogenannte Plan-B geistert ja seit einigen Jahren durch das Netz, scheinbar erst jetzt von nuada.wordpress gefunden.
    Diffamierer wie psiram oder ssl sprechen von einer Internetgruppe, die da etwas zu Papier gebracht habe.
    Ich weiß nicht um den persönlichen Kontakt der Mitglieder, habe aber diese Papiere gelesen und denke, gerade mit Blick auf ein abgeschlossenes volkswirtschaftliches Studium (univ.), micht befähigt zu fühlen etwas mitzuteilen.

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  35. Wirtschaften ist Wertschöpfung. Wertschöpfung heißt, aus Rohstoffen, genauer aus Primär- oder Sekundärrohstoffen einen Mehrwert zu erzielen. Der Handwerker, der aus Eisen Besteck formt. Der Bauer, der aus Getreide Mehl siebt usw. Leider bleibt Herr Popp in seinen Ausführungen auf diesem Niveau stehen und vernachlässigt Effekte, die eben keinem linearen Gesetz gehorchen.

    Wertschöpfen geschieht heute nicht nur durch Automatisierung oder Rationalisierung, sondern auch durch Geldschöpfung. Etwas völlig Unverfängliches, was immer bestand und nur dann zum Problem wurde, als es zum Exzess geführt worden ist.

    Banken verleihen Geld niemals zum Wert der Sichteinlagen. Nehme ich einen Kredit von 10000 Euro auf, wird niemand 10000 Euro dafür gespart haben. Vielleicht 10%, also 1000 Euro und diese Summe ist auch augenscheinlich gedeckt. Solange nicht jeder, der ein Geld bei dieser Bank hortete, den Wunsch verspürt es abzuheben.

    Der Multiplikatoreffekt ist eine volkswirtschaftliche Kunjunkurpeitsche und nur dann eine Geisel, wenn dem zu erwartenden Produktivitätswachstum keine vergleichbare Sparquote gegenüber steht.

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  36. Geld ist kein Wert und erstrecht kein geschöpfter.
    Geld ist doch bloß ein ( mittlerweile ungedecktes ) Versprechen, welches jederzeit rückgängig gemacht werden kann.
    Was wäre wenn heute jeder sein Geld haben wollte. Was wäre wenn heraus käme, dass das nicht vorhanden ist?
    Was wäre, wenn es vorhanden ist bzw. dann gedruckt wird. und die Leute dies alles auf einmal auf den Kopp hauen wollen? Was wäre wenn auf einmal alle Forderungen wie z.B. Target 2 geltend gemacht würden. Was wenn man alle Papierwerte, Fonds, Versicherungen in Cash haben möchte?
    Ein gebackenes Brot oder auch ein Besteck hingegen wird immer einen Wert haben. Geld?

    Kredite gehören m.E. rigoros abgeschafft! Man soll wieder sparen und entsprechend nach seinen Verhältnissen leben. Banken sind meines Erachtens demzufolge flüssiger als Wasser, überflüssig! Weg damit!

    p.s.: Ich erwähme nochmal dass m.E. das derzeitige System nun einen fetten Bug hat…das System im System, zerfrisst das System ansich. Das Finanzsystem hat sich vom als harlos erachteten Bazillus nun zum unheilbaren Virus entwickelt. Schaun mer mal, wie lange die Flickschusterei noch funktioniert…

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  37. Geld ist kein Wert und erstrecht kein geschöpfter.
    Geld ist doch bloß ein ( mittlerweile ungedecktes ) Versprechen, welches jederzeit rückgängig gemacht werden kann.

    Ohne Versprechen und Vertrauen funktioniert keine Währung. Noch kann es nicht umfänglich rückgängig gemacht werden, noch…
    Popp hat es versäumt, auf das Wesen des Geldes einzugehen, er ist so stringent konventionell, ätzend konservativ, wie ein Mitglied des ZK der KPdSU.
    Geld will sich vermehren, das ist in seinem Sinn, Geld ist niemals negativ, Geld ist eine Frucht des GOLDES, allliebend, alldurchströmend, aber Popp kommt mit seiner Zwangsjacke daher.

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  38. @ altrghtcrsdr 18. Juni 2019 um 22:53
    > Der Multiplikatoreffekt ist eine volkswirtschaftliche Kunjunkurpeitsche und nur dann eine Geisel <

    Das nehme ich Dir nicht ab: Wenn einer mit sieben Jahren von den welschen Zungen zur deutschen gelangte, sollte ihm doch der semantische Unterschied zwischen Geisel und Geißel bekannt sein. Du müßtest schon den Vorwurf aushalten, oder ihm begegnen, entweder ein Schwachkopf, oder aber eine linke Titte zu sein. Nebenbei: Beleidigungen, sogar geistreiche, gehen mir am Gesäß vorbei. Und noch eine lästerliche Frage: Hat dich am 8.Lebenstag der Mohel hergenommen (ja oder nein, kein Geeiere!)?

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  39. @altrghtcrsdr:

    ….habe aber diese Papiere gelesen und denke, gerade mit Blick auf ein abgeschlossenes volkswirtschaftliches Studium (univ.), micht befähigt zu fühlen etwas mitzuteilen.

    Wenn du dich mit dem Geldsystem befasst hast, solltest du eigentlich wissen, dass gerade Volkswirte als besonders unfähig gelten, die Geld-Hirn-Schranke zu überwinden. Ganz und gar nicht weil sie dümmer oder böswilliger sind als andere, sondern weil diese Barriere bei ihnen viel stabiler aufgebaut wurde. Sie können es selbstverständich auch, tun es aber viel seltener. Falls sie es aber – erfolgreich – tun, sind sie richtig gut (zum Beispiel Bernd Senf) und weisen auch selber darauf hin, dass es für einschlägig Vorgebildete viel schwieriger ist als für Unbelastete.

    Du hast das klar erkennbar nicht einmal ansatzweise getan!

    Doch ungeachtet dessen herrscht hier – ohne die Notwendigkeit einer Regel – unter allen Kommentatoren die Gepflogenheit, ihre Beiträge für sich sprechen zu lassen. Ob Kompetenz dahintersteckt oder nicht, werden die anderen schon merken. Wir sind hier nicht in einer Fernseh-Talkshow, wo haarsträubendes Gelaber zum Finanzsystem von einem Teilnehmer präsentiert wird, unter dem sicherheitshalber eine fette Bauchbinde

    altrghtcrsdr, Experte

    eingeblendet wird. Wenn die Zuschauer dann intelligent genug sind, von der Verarsche nicht ein einziges Wort zu verstehen, sollen sie entmutigt werden, sich mit der Thematik selber zu befassen und das Geldsystem einfach mal mit ihrem gottgegebenen Verstand zu hinterfragen. Stattdessen sollen sie denken: „Das ist ohne Ende abstoßend und öde, das kapier ich sowieso nicht, aber der Experte wird schon recht haben.“ Und ich fürchte, sie tun das leider auch 😦

    Hier klappt das aber nicht! Und der Versuch, mit so einem Mega-Bullshit, der sogar direkt aus dem Bundestag stammen könnte, hier anzukommen, und zu glauben, man könne uns mit dieser „Experte“-Methode beeindrucken, ist sehr wohl eine Beleidigung der Intelligenz aller Gesprächsteilnehmer (nur, weil du gefragt hast). Und ganz genau wie hildesvin habe auch ich mich auch gefragt, was die Motivation sein könnte, so etwas zu tun …

    Den Video-Spam habe ich entfernt.

    @Alle anderen: Natürlich sind Videos hier im Kommentarbereich jederzeit willkommen, wenn sie passen, etwas untermauern oder einfach eine interessante Erkenntnis behandeln, die der Kommentator teilen möchte oder von der er wissen möchte, was andere davon halten.

    Aber einfach zusammenhanglos und ohne jede weitere Erklärung Musikvideos einzustellen, ist Freya-Verhalten, na ja oder Haremhab-Verhalten, auf jeden Fall gesprächszersetzend. Jeder möge sich nur einmal vorstellen, wie der PI-Kommentarbereich aussehen würde, wenn das Einstellen von Videos (und Bildern) nicht von der Software ausgeschlossen wäre! Er wäre komplett unleserlich und der Kommentarbereich von Lupo Cattivo leidet extrem unter dieser Form der böswilligen Spam-Attacken, die dazu führen, dass viele gedankenlose gutwillige Kommentatoren das nachmachen. Ich kann ihn leider nicht mehr lesen, auch wenn in dieser Jauchegrube aus Video-Spam bestimmt die eine oder andere Perle verborgen ist.

    @Ermüdeter:

    Naja, solche volkswirtschaftlichen Alternativen sind doch klassische Beispiele für das gute, alte „die Rechnung ohne den Wirt machen“.

    Stell dir vor, das wissen wir selber.

    Da aber die Köpfe vieler kluger und anständiger Landsleute immer noch mit dem Dreck vollgestopft sind, für den altrghtcrsdr hier ein Beispiel bereitgestellt hat, ist es ganz und gar nicht sinnlos, solche Texte vorzustellen. Selbstverständlich geht es dabei nicht darum, einen Plan durchzuführen, sondern darum, das Denken zu erweitern und geistige Gefängnismauern zu zerbrechen.

    Vielleicht ist das die Basis, die wir legen müssen, damit auch die äußere Befreiung möglich wird. Aber selbst wenn das NICHT so sein sollte: Geistige Befreiung des Einzelnen ist ein ganz großer Wert an sich. Möglicherweise ist es sogar der eigentliche Sinn unserer vorübergehenden Anwesenheit in der materiellen Welt.

    Ansonsten hat Autodidakt alles wunderbar gesagt.

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  40. altrghtcrsdr,

    „Geld will sich vermehren, das ist in seinem Sinn, Geld ist niemals negativ, Geld ist eine Frucht des GOLDES, allliebend, alldurchströmend …“

    Geld will etwas und es will immer nur Gutes? Wo kommt der Wille des Geldes her? „Frucht des Goldes“, wie kommst Du darauf? Weil es mal die Golddeckung gab oder Goldmünzen? Selbst Gold hat doch keinen festen Tauschwert, auch wenn es, anders als Geld nicht nur eine abstrakte Größe ist. Stellst Du den Willen des Gelds über den gesunden Wirtschaftskreislauf, weil es in seinem Wesen liegt, sich vermehren zu wollen und wie denkst Du darüber, dass es sich in der beständigen, von der realen Wirtschaft abgekoppelten Vermehrung selbst entwertet ?

    Ich hab mir ein paar Videos zum US Immobilienmarkt angeschaut. Da werden hüttenartige Schlichthäuser, deren Geldwert in einer Region bei vielleicht 40 000 Dollar liegt in einer anderen, in vergleichbarer Lage, für 270 000 Dollar angeboten.
    Die hohe Summe können die Leute, die so schlichte Häuser kaufen nur durch Kredit aufbringen und viele unter ihnen scheitern bei der Abzahlung oder müssen sich doch enorm einschränken, gegebenenfalls jede Arbeit und mehrere Jobs nebeneinander annehmen, um ihr Häuschen nicht zu verlieren.

    Dem Willen des Geldes zur Vermehrung seiner selbst wird in der Hochpreisregion Rechnung getragen, weil ja zu dem hohen Kaufpreis auch noch die Zinsen in die Bilanz der Bank eingehen, während in der anderen Region Leute Häuser kaufen können ohne sich für ihr gesamtes Leben zu verschulden. Sie bezahlen ihr Haus und das geborgte Geld verschwindet aus der Bilanz der Bank. Oder verstehe ich da was nicht?

    Ist das zu konventionell, wenn ich nun die 40 000 Dollar, wenn sie einen angenommen, realistischen Materialwert, Arbeit und auch den angenommenen Bodenwert beinhalten für den wünschenswerteren Preis halte, auch wenn das Geld selbst sich was andres wünscht, sich also meine und die Interessen des Geldes nicht überschneiden? Ist in so einem Fall dann das Interesse des Geldes auf Vermehrung höher zu bewerten, weil es allliebend ist, während ich nur für mich ein Häuschen zum Wohnen haben möchte?

    Man kann das auch auf die sagenhaft hohen Studienkredite in den USA übertragen.Eine enorme Geldvermehrung, die völlig vom realen Wert der Ausbildung, der ja in den potenziellen Einkommen liegt, abgekoppelt ist.Das wird durch den fortgesetzten Import von billigeren Arbeitskräften ( Trump hat, wenn ich nicht irre die Anzahl der Arbeitsvisa verdoppelt) der die Rückzahlungschancen für Studienkredite damit noch abgesenkt, zu einem Berg von Geld ohne jede Anbindung in der Realität..Bis die Blase zum platzen gebracht wird, schwillt die Geldmenge an und die USA können den Golem machen, bis China es übernimmt und z.B. für die Schuldverschreibungen der USA an China reale Werte einfordert.

    Na jedenfalls sind das wirklich unterschiedliche Sichtweisen auf das Geld. Du siehst es eher als Gottheit (was es ja tatsächlich zur Zeit ist) und ich mehr als ein in seiner Macht einzuschränkendes Werkzeug, also einen Diener.

    Ich glaube auch nicht, dass die KPdSU an der Geldmacht herum geknabbert hat. Hätte sie es, dann hätte sie nicht die Unterstützung aus den USA bekommen. Auch nach der, wie es heißt, antisemitischen Säuberungswelle in der SU, blieben unsere geliebten Freunde im Bereich Handel, Außenhandel und Finanzen in ihren Positionen und damit dieser ganze Bereich weiter aus einem USAUDSSR systemübergreifenden Guss.
    Das auch Technologie / Waffentechnologie fortlaufend von den USA an den Gegner übergeben wurden, hat natürlich eine super ankurbelnde Wirkung gehabt.Heute sind China, Indien, Russland und andere über Israel in den Technologietransfer eingebunden und das kurbelt natürlich noch mehr und die US Staatsschulden steigen und das Geld vermehrt sich nach Wunsch, aber das überschneidet sich nicht mit meinen Wünschen.

    .

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  41. Luftpost

    Den Teil des Referates, in dem Popp erklärt, wie Geld aus dem Nichts geschaffen wird, hab ich mir damals mehrmals ansehen müssen, weil mir das so fremd war.

    Ich weiß nicht, ob du es kennst, aber … ich habe es damals – zu Zeiten der Finanzkrise – entdeckt und es war sozusagen der Augenöffner für mich, was die Frage „Woher kommt eigentlich … das Geld?“ betrifft.

    Es ist wohl nicht von so toller Aufnahmequalität, aber … man kann es ansehen und auch verstehen – technisch, meine ich jetzt. Bernd Senf ist ja ein Linker (und bleibt das auch bis zu seinem Lebensende), aber was das Geldthema angeht, ist er nach meinem Eindruck einer der besten Erklärer.

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  42. Autodidakt

    Ein gebackenes Brot oder auch ein Besteck hingegen wird immer einen Wert haben. Geld?

    Ich denke, auch ein ‚gebackenes Brot‘ oder ‚ein Besteck‘ haben nicht einfach einen immer gleich bleibenden Wert. Der Wert entsteht doch erst in der Interaktion von Produzent und Konsument … oder? Wenn ein Produzent etwas produziert, dann hat er zwar – auch wenn ich jetzt nicht sagen könnte ‚wieviel‘ – quantitative und qualitative Arbeit investiert … aber wenn es keinen Konsumenten gibt, der so viel Interesse an diesem Produkt hat, daß er bereit ist dem Produzenten einen Gegenwert, der in der neutralen Wertvermittlungseinheit ‚Geld‘ ausgedrückt werden kann, zu geben, dann hat das Produkt eben leider … keinen Wert. Vielleicht hat es einen ‚vor Gott‘ … aber es hat bestimmt keinen in der Menschenwelt.

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  43. Crest, der Wert entsteht in durch den Einsatz von menschlicher Leistung und Zeit. Geld ist dabei nur der Maßstab des Wertes in welchem zwei Produkte zueinander stehen. Damit wird klar, das Geld ohne werhaltige Deckung durch den Einsatz von menschlicher Arbeit, den Wert dieser Arbeit vermindert.
    Betrachte ich Geld also als Ware, wie unser geschätzter Ökonom von eigenen Gnaden und vermehre ich Geld ohne einen Wert dahinter, betrüge ich andere Tauschpartner mit diesem Maßstab, indem ich eine werthaltige Ware gegen ein wertloses Nichts eintausche. Es wird somit die Arbeit des Wertschöpfenden vom Betrüger gestohlen.
    Das dieses Konzept des leistungslosen Lebens, von gewissen gesellschaftlichen Kräften geliebt und gefördert und bis aufs Blut verteidigt wird, liegt auf der Hand.

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  44. aculeus Gast über
    http://morgenwacht.wordpress.de/2019/06/17/gedanken-zu-plan-b/

    Hallo NUADA,

    wer uns mit dem Argument, welches Du eingangs benennst, begegnet, lässt einen entscheidenden Schritt unbeachtet.
    („Das mag ja alles schön und gut sein, aber eine Lösung hast du auch nicht.“)
    Das Prinzip von „Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe“ funktioniert nur bei korrekter Ausführung der Rechenoperationen, der Verarbeitung.
    Erwartet wird die Lösung im Sinne eines Ergebnisses, nicht die Lösung im Sinne des Weges.

    Wir mögen das bedauern, doch vielleicht müssen wir uns das selbst zuschreiben – vielleicht haben wir unsere Gesprächspartner zu sehr verwöhnt, indem wir all zu oft ihrem Verlangen nach Unterhaltung nachkamen, statt sie in ihrem eigenen Denken stärker zu fordern.
    Sind wir zu stolz auf die Resultate unseres Grübelns? …so dass wir zu gerne vorschnell mit Ergebnissen glänzen, statt durch mäeutische Fragen das Denken zu erzwingen?

    Zumeist werden in Gesprächen mehrere Themen gestreift, und so kommt es, dass der jeweilige Tiefgang bereits auf der Ebene des Staubwischens endet, um dann nahtlos in die Benennung mehr oder minder verwandter Probleme überzugehen.
    Eine wirkliche Analyse erfolgt in der Regel nicht. Statt dessen wird nach der Beschreibung eines Mißstandes die fertige Lösung erwartet und viel zu oft auch angeboten.
    Zur Bestätigung geben wir uns mit einem Like oder einem Dislike zufrieden.
    Ich möchte hierbei sogar so weit gehen, dass ich behaupte, wir seien zu anspruchslos geworden, zu umgänglich. Wir verzichten auf das Einfordern der Bringschuld eigenen Nach- und Mitdenkens seitens des Gesprächspartners.
    Das Recht, mit uns reden zu dürfen, muss verdient werden!
    Klingt arrogant? – So darf es gerne sein!

    Nicht dass ich mich derlei Arroganz wirklich erfreute… – vielmehr erachte ich sie als ein notwendiges Werkzeug, mit dessen Hilfe es gelingen kann, den Kreisen derer zu entfliehen, welche uns in ihre „Taschenrechner-Logik“ hinabziehen wollen.
    (just-in-time werden aus Eingabedaten fertige Resultate, ungeachtet des Rechenweges, den man ja nie erlernen musste)

    Wie zeigt sich denn der übliche Ablauf besagter Gespräche?
    Wir benennen ein Problem und belegen die als misslich empfundene Situation mit praktischen Beispielen. Alleine daraus eine Lösung ableiten zu wollen, ist wohl der menschlichen Neigung zu heuristischer Rezeption geschuldet. Evolutionär war das sicher von Vorteil, in manchen Situationen instinktiv zu handeln. Bezüglich komplexerer Lösungen ist es jedoch eher eine Bürde, wenngleich auch eine sehr bequeme.
    Wenn wir uns dessen bewusst sind, reduziert sich die Bedeutung des zitierten Satzes auf das verdiente Maß einer Floskel, die fortan nicht mehr weiter stören muss.

    „Das mag ja alles schön und gut sein, aber eine Lösung hast du auch nicht.“
    Nein, eine Lösung als Ergebnis habe ich auch nicht, aber ich bin wenigstens bereit und willens, einen Lösungs-Weg zu erlernen.

    Danke für den anregenden Strang

    Aculeus

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  45. Das dieses Konzept des leistungslosen Lebens, von gewissen gesellschaftlichen Kräften geliebt und gefördert und bis aufs Blut verteidigt wird, liegt auf der Hand.

    „Ähre wem Ähre gebührt“, denn : Diese ‚gewissen Kreise‘ müssen ja ’nicht gerade wenig leisten‘, damit ihr Konzept weiterhin ertragbringen Bestand hat. Selbst das ‚leistungslose Leben‘ ist also nicht ganz frei von … Anstrengung.
    Wenn man natürlich einen – historischen – Entwicklungsvorsprung vor denen hat, die das Joch, das sie tragen müssen (zur Zeit nach wie vor) weder erkennen noch verstehen, dann kann man natürlich leicht in eine … perspektivische Verzerrung bezüglich der Wahrnehmung der tatsächlichen Situation geraten. Denn in Wirklichkeit … bleibe ich zumindest auch weiterhin meinem Verständnis treu, daß auch diese nur mit Wasser kochen.

    Ihr ‚Vorsprung‘ ist – so jedenfalls mein Verständnis – hauptsächlich der Tatsache geschuldet, daß sie einen Schlüsselzusammenhang in der Geschichte (menschlicher Machtverhältnisse) zu einer Zeit erkannten als dies für ihre Opfer (und unter diesen: weder die Großen noch die Kleinen) eben noch nicht möglich war.

    Die Geldsystemkritiker (B. Senf hatte vor ca. 10 Jahren auf seiner Seite mal eine Extraseite, auf der er Geldsystemkritiker vorstellte – das waren nach meiner Erinnerung vielleicht 2 Dutzend – und alle aus verschiedenen Ecken kommend und aus verschiedenen Quellen schöpfend). Und ‚diese‘ (die ‚Produzenten‘ des Übels, das die Geldsystemkritiker ja erst zum Entstehen gebracht hat) sind ja auch nicht ‚beliebig viele‘, sondern auch deren Zahl ist begrenzt.

    Und je länger dieser Kampf dauert – und er wird (nur meine Annahme) noch seeeehr lange dauern – umso mehr wird die Zahl derer zunehmen, die erkennen was die Geldsystemkritik eigentlich kritisiert … und eben auch: Wer vom Geldsystem profitiert! Und auch/selbst die freigiebige Verteilung von ‚Seuchenzertifikaten‘ (…. ist antisemitisch… ) wird über die Länge der Zeit eher nicht verhindern, daß eine zahlenmäßiger Überhang derer entstehen wird, die erkennen und verstehen, daß sie a) Opfer sind … und b) wessen Opfer sie sind!

    Tja, und das … ist wohl so ähnlich wie mit den Zahnschmerzen: Wer einmal so eine richtige Trigeminusneuralgie gehabt hat, der interessiert sich irgendwann eben doch nicht mehr dafür – geschweige denn, daß er gehorcht! – , daß das Mittel, das ihm seine Qualen nimmt antisemitisch ist/sein soll, sondern … er will einfach nur noch, daß der Schmerz aufhört!!

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  46. @aculeus:

    Vielen Dank für deinen Einwand! Ich kann nur sagen, dass ich dir voll und ganz zustimme und mich freue, dass du diesen Aspekt so klar und deutlich formuliert hast. Ich gebe auf „… blabla eine Lösung hast du aber auch nicht!“ selbstverständlich auch nicht die triumphierende Antwort „Doch! Hab ich wohl! Plan B!“

    Es war nur eine oberflächliche Einleitung, weiter unten habe ich ja gleich deutlich gemacht, dass ich keine Patentlösung habe und diesen Plan selbstverständlich auch nicht für eine halte. Aber er regt zum Denken an. Ungeachtet der Diskussion darüber, ob er sinnvoll wäre oder nicht, ist ja vollkommen klar, dass gewisse Kreise eher den Planeten in die Luft sprengen würden, als ihn zuzulassen. Und ich fürchte, sie haben derzeit die Mittel, den Planeten in die Luft zu sprengen, noch in der Hand. Aber das muss ja nicht für alle Ewigkeiten so bleiben. DArauf warten, dass sie einverstanden sind, brauchen wir nicht. Ich warte eher darauf, dass sie erkannt werden und dann irgendwann ohne Golem – sei es die USA oder China oder sonstwer – dastehen. Aber auch das werde ich voraussichtlich nicht mehr erleben. Wir alle können aber vielleicht das eine oder andere Steinchen in das Fundament legen, auf dem unsere Nachfahren dann bauen.

    Der Artikel richtet sich auch nicht an Leute, die gierig auf eine Lösung warten, sondern mehr an solche, die sich über derartige Äußerungen schon geärgert haben.

    Ich möchte noch einmal betonen, dass es mir bei diesem Artikel um die Erkenntnis ging, wie viel möglich wäre, wenn wir nicht diesen steten Abfluss von Wohlstand hätten, der im weltweit herrschenden Geldsystem eingebaut ist. Breiter Wohlstand mit Planungssicherheit und fehlender Existenzangst wäre auf jeden Fall möglich – egal, wie es im Einzelnen realisiert würde, und das vermutlich sogar sehr viel umweltschonender als die heutige Wirtschaft, in der so viele vom System ausgespuckt werden und noch viel mehr große Angst haben, dass ihnen das passieren könnte.

    Natürlich war der Mechanismus auch schon in der D-Mark eingebaut, die Misere wäre auch ohne Euro gekommen, nur wahrscheinlich ein bisschen langsamer, möglicherweise aber auch schneller.

    Ich bin ganz genau wie du der Ansicht, dass wir mitnichten verpflichtet sind, Lösungen auf dem Silbertablett zu präsentieren, um uns die gnädige Genehmigung der Denkfaulen und Blinden zu verdienen, Missstände zu benennen und zu analysieren. Es ist sehr kindlich, zu glauben, alles ließe sich lösen, wenn es nur erkannt wird. Aber wir werden auch vorsätzlich in einer kindlichen Geisteshaltung gefangengehalten.

    Das Recht, mit uns reden zu dürfen, muss verdient werden!

    Das gefällt mir! 🙂

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  47. Crest
    19. Juni 2019 um 10:19

    Ich hätte Angebot und Nachfrage mit reinschreiben sollen, fiel mir im Nachhinein ein.
    Lebensmittel, in diesem Fall Brot werden allerdings immer nachgefragt und ihren entspechenden Wert haben, mal mehr, mal weniger.
    Bei Konsumgütern ( nicht lebensnotwendig ), in dem Fall das Besteck haben diese nur einen Wert, sofern die Zeiten entsprechend gut sind.
    Dann kann man auch direkt Gold erwähnen, prima und bewährter Wertspeicher. Allerdings NICHT in Krisenzeiten!
    Soll jetzt auch nicht ums „preppern“ gehen, war halt nur eine Antwort auf eine Spontanantwort auf das m.E: Gewäsch des „Experten“ zuvor.

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  48. @Crest:

    Wer einmal so eine richtige Trigeminusneuralgie gehabt hat, der interessiert sich irgendwann eben doch nicht mehr dafür – geschweige denn, daß er gehorcht! – , daß das Mittel, das ihm seine Qualen nimmt antisemitisch ist/sein soll, sondern … er will einfach nur noch, daß der Schmerz aufhört!!

    Ich liebe deine Analogien!

    Es ist meiner Ansicht nach ganz wichtig, sich von der Angst vor dem Begriff „antisemitisch“ zu befreien.

    Die meisten reagieren darauf mit „Gar nicht wahr! Das ist überhaupt nicht antisemitisch“ und fangen an auszuführen, was ihrer Ansicht nach wirklich antisemitisch ist, und vor allem WER (missliebiige Personenkreise). Es ist fast witzig, wie sich AfD und Altparteien gegenseitig dieses Wort an den Kopf werfen. Auch Moslems, die es häufig abbekommen, werfen immer mal wieder zurück.

    Aber das Wort selber definieren zu wollen, ist blöd, und macht blind für die eigentliche Definition.

    Viel sinnvoller ist es, diese Bezeichnung zu akzeptieren – vor allem, wenn sie von Juden kommt. Daraus, was Juden als gegen ihre Lebensweise (häufig gebrauchter Begriff ist „jüdisches Leben“) und Interessen gerichtet bezeichnen, kann man nämlich ihre Lebensweise und Interessen sehr gut erkennen und letztendlich auch den Wesenskern.

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  49. Wie soll denn ein leistungsloses deutsches Leben aussehen? Gesund im Bett liegenbleiben?
    Deutsche sind zwar auch Menschen, aber deutsche Menschen. Oftmals wird über Menschen nachgedacht, Fernsehexperten geben immer diesen Anschein wissenschaftlichen Wissens, und nicht über speziell deutsche Angelegenheiten. Strenggenommen ist nur die Naturwissenschaft eine Wissenschaft. Mathematik.
    Wir Deutsche haben ein Land, in diesem wir uns ernähren müssen, und wir sollten über unser Leben entscheiden. Leben ist auch Kampf und Selektion, worüber nicht Geld als Betrugsmittel das letzte Wort haben dürfte. Geld als Steuerungsmittel Macht auszuüben, nicht in feindlich gesinnten Händen liegen darf, sonst kann mit dieser Macht Umvolkung ausgeführt werden. Ein deutsches Geldsystem, eine deutsche Nationalerziehung vorausgesetzt, die es in diesem Zusammenhange noch nie gab, wäre neu. Ob diese Selbstdisziplin massentauglich schöpferisch umgesetzt werden könnte, in Freiheit, Schönheit und Harmonie; wäre jedenfalls eine erzieherische Glanzleistung.

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  50. Das ist so nicht ganz richtig Autodidakt. Was Du hier verwechselst ist Preis und Wert. Der Wert eines Produktes ergibt sich durch seine direkte Gewinnung und Veredlung durch eine oder mehrere Arbeitsstufen.
    Der Preis hingegen, der Schwankungen unterliegt, ist die Summe aller Werte, die das Produkt veredelten, die Dienstleistungen die das Produkt begleiten in Form von Distribution oder Lagerhaltung u.ä. und alle spekulativen Aufschläge. Dieser Preis drückt sich am Markt durch den äquivalenten Maßstab in Geldeinheiten aus.
    Der Wert jedoch bleibt unverändert, weil er das direkte Produkt der menschlichen Leistung ist. Treten die Produzenten des Wertes in direkten Kontakt und tauschen ihre Leistungen ohne den Umweg über einen Maßstab wie Geld aus, so ist die Macht des Geldes gebrochen.
    Im übrigen ist dies genau das was die „pösen“ Nationalsozialisten gemacht haben. Sie sind in direkten Tausch getreten mit ihrem Tauschpartner und haben dabei den Einfluß internationaler Finanzmäche ausgeschaltet.
    Ein logischer Schritt, wenn das Produkt A sich in n-Geldeinheiten ausdrückt und Produkt B in n-Geldeinheiten, so kann die Geldeinheit aus der Gleichung entfernt werden, da der Wert von Produkt A ein Vielfaches von Produkt B ist.

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  51. @Frakturschrift:

    Wie soll denn ein leistungsloses deutsches Leben aussehen? Gesund im Bett liegenbleiben?

    Ein leistungsloses deutsches Leben steht gar nicht zur Debatte. Das ist weder wünschenswert noch möglich, übrigens auch nicht für andere Völker, nicht einmal für Buschneger.

    Man muss bedenken, dass das BGE wirklich nur eine von vier Komponenten ist und es sich nicht im heutigen System vorstellen! Wenn die Absicherung durch akkumuliertes Geldvermögen (was durch das fließende Geld ja verhindert werden soll) nicht mehr in dem Ausmaß möglich ist wie heute (von Zinsen, Versicherungen oder Dividenden leben oder wenigstens vorübergehend Kapital aufbrauchen), dann muss eine andere Absicherung für Notfälle und auch für das Alter da sein. Ob man möchte, dass der Staat einen riesigen Verwaltungsaufwand betreibt, um rauszufinden, wem das zusteht, oder ob man für diese Bevormundung nicht bezahlen will, ist Ansichtssache.

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  52. @Autodidakt

    Natürlich darf jeder über das nachdenken, was er als nachdenkenswert erachtet, und es auch veröffentlichen, wo er mag. Wenn man allerdings den Verdacht hat, dass jemand nur recht unorginelle Gedanken, die wirklich nicht die Tiefe der Probleme ausloten, ins Spiel bringt, um sich in gewisse Kreise einzuschmeicheln, und diese anschließend mit zwielichten Immobilengeschäften und Edelmetallfonds abzuschröpfen, dann kann man das auch ausprechen.

    Mir kommt Andreas Popp wie ein schmieriger Bauernfänger vor, der noch nie irgendeinen interessanten Gedanken geäußert hat, und der auch noch nie die Herrschenden beim Namen genannt hat, also noch nie die Juden als diejenigen an der Spitze der Herrschaftspyramide identifiziert hat. Die Zusammenfassungen seiner Bücher lesen sich ja als eine grauenvolle Mischung aus Platitüden und esoterisch angehauchtem Blödsinn.

    Das bedingunslose Grundeinkommen als Antwort auf den technischen Fortschritt wird ja gerade auch von den Etablierten ins Spiel gebracht. Die widerlichste Partei von allen, die „Grünen“, vertritt diese Position in weiten Teilen. In Amerika vertritt ein Präsidentschaftskandidat der Demokraten, der japanischstämmige Yang, diese Idee als einen seiner Hauptprogrammpunkte. In Deutschland wird Fernsehpersönlichkeit Frank Thelen, der mit Milliardenbetrüger Maschmayer in einer ekelhaften Fernsehshow als Juror auftritt, nicht müde, diesen Gedanken unters Volk zu bringen. Andreas Popp scheint nun damit beauftragt, diesen Gedanken auch unter das systemkritische Publikum zu streuen.

    Wie der Mensch, der einer sinnvollen Arbeit beraubt ist, mit einem Grundeinkommen in einer hedonistischen und letztlich nihilistischen Gesellschaft, ein würdevolles Leben führen soll, bleibt allerdings das große Geheimnis. Außerdem glaube ich nicht, dass die Herrschenden, für die nach ihrer talmudistischen Logik die Beherrschenden nur Nutztiere sind, das bedingungslose Grundeinkommen mehr ist als eine pazifizierende Zwischenlösung, nach der die Herde an nutzlosen Ressourcenverbrauchern abgeschlachtet wird.

    @nuada

    Ich bezweifle eben, dass es sich bei Popps Gedanken um orginelle Beiträge handelt, mit denen man aus seinem Gedankengefängnis ausbrechen kann. Der Gedanke der Wohlstandsverteilung scheint mir doch ein Apell an die niederen materialistischen Gelüste des Publikums zu sein. Ich bin kein Feind des Judentums, weil ich die Rothschilds um ihre Paläste neide und auch in einem wohnen möchte. Ich habe da schon tiefeliegende Probleme.

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  53. @ Nuada
    „Ein leistungsloses deutsches Leben steht gar nicht zur Debatte.“

    Selbstverständlich nicht. Deshalb das Argument der Gleichmacherei auch nicht zutreffen kann, wir sind schließlich nicht gleich. Ich glaube auch nicht, daß das neue System Anstand und Ehre in Gewissenlosigkeit und Anarchie verwandeln könnte. Das Wunder von Wörgl war auch möglich, dazu gibt es sogar eine Verfilmung; aber dieses deutsche Wunder käme eher in einem homogeneren Volk in Frage. Der alte Systemzwang würde fehlen, die neue Verantwortung noch nicht in der Vorstellung verankert sein, und die Skepsis dem Vertrauen im Weg steht. Gerade weil ich denke, es müßte eigentlich funktionieren, fehlt mir doch etwas der Glaube, daß es gelingen könnte. Anstatt zu wissen, wie absurd das gegenwärtige Geldsystem steuert und absaugt, auch wenn es ununterbrochen gedacht wird, die indoktrinierte Furcht einer Verschlimmbesserung die Leute auf Kurs hält.

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  54. @Ermüdeter:

    Wie der Mensch, der einer sinnvollen Arbeit beraubt ist, mit einem Grundeinkommen in einer hedonistischen und letztlich nihilistischen Gesellschaft, ein würdevolles Leben führen soll, bleibt allerdings das große Geheimnis.

    Ist es wirklich UNMÖGLICH, zu begreifen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen nichts, aber auch gar nichts mit einer hedonistischen Lebensweise zu tun hat?

    Sondern dass (fast) alle, die eine Arbeit finden, trotzdem arbeiten würden? Sonst könnten sie doch heute schon aufhören und freiwillig Hartz4 beantragen. Wenn man nach Alkohol stinkend oder dreckig zu den erzwungenen Vorstellungsgesprächen erscheint, wird man schon nicht eingestellt werden. Aber wie viele machen das? Ja, ein paar vielleicht schon. Aber auf die können wir verzichten.

    Dessen ungeachtet ist einfach nicht mehr so viel Arbeit da, dass alle 40 Stunden beschäftigt sind. Geht davon die Welt unter?

    Was ist mit einer Hausfrau und Mutter? Die hat auch ein bedingungsloses Grundeinkommen? Was ist mit unseren Ahninnen? Was ist mit rüstigen Rentnern? Sind die alle hedonistisch und nihilistisch? Was ist mit Leuten, die es sich erlauben können, ihre Arbeitszeit ein bisschen zu reduzieren und die das dann auch tun, um zum Beispiel ein Buch zu schreiben, sich um Alte zu kümmern oder einen Gnadenhof für Tiere zu betreiben? Was ist mit Bloggern? Meinst du das ist keine Arbeit, nur weil man keine Gehaltsabrechnung dafür bekommt?

    Klar, das sind alles nihlistische Hedonisten! Und das müssen wir unbedingt vermeiden. Nur, wer mindestens 40 Stunden pro Woche als Sklave im Hamsterrad rennt, egal was für eine sinnlose oder volksschädigende Scheiße er arbeitet, der entspricht dem verkitschten Ideal des tüchtigen deutschen Arbeitsmannes. Besser 60 Stunden, notfalls sollen sie morgens Löcher graben und mittags zuschütten. Hauptsache, sie sind keine fünf Minuten ohne Existenzangst und finden keine Zeit, um darüber nachzudenken, dass der Staat vielleicht nicht der liebe Gott sein könnte?

    Ich vestehe es einfach nicht. Ich versteh’s nicht …

    Der Gedanke der Wohlstandsverteilung scheint mir doch ein Apell an die niederen materialistischen Gelüste des Publikums zu sein.

    Achso!
    Die strafrechtliche Verfolgung von Diebstahl und Raub ist dann vermutlich auch ein Appell an niedere Gelüste? Es ist natürlich nur materialistischer Pöbel, der sich an einer derartigen Lebensweise stört und darauf hinweist, wo sie stattfindet. In gigantischem Ausmaß stattfindet! JETZT findet die Wohlstandsverteilung statt!

    Außerdem glaube ich nicht, dass die Herrschenden, für die nach ihrer talmudistischen Logik die Beherrschenden nur Nutztiere sind, das bedingungslose Grundeinkommen mehr ist als eine pazifizierende Zwischenlösung, nach der die Herde an nutzlosen Ressourcenverbrauchern abgeschlachtet wird.

    Wie oft eigentlich noch? Es geht NICHT darum, das im jetzigen System einzuführen. Natürlich wäre es da vermutlich nicht finanzierbar und SICHER schädlich. Man muss sich schon die Abwesenheit dieses System wenigstens VORSTELLEN können. Sie geben sich natürlich Mühe, diese Vorstellung unmöglich zu machen. Manche können es aber trotzdem.

    Ich bin kein Feind des Judentums, weil ich die Rothschilds um ihre Paläste neide und auch in einem wohnen möchte. Ich habe da schon tiefeliegende Probleme.

    Schön für dich!
    Ich habe zur Kenntnis genommen, dass du was Besseres bist als wir. Daher würde ich vorschlagen, du gibst dich nicht länger mit uns ab und lässt deine Misslaune woanders aus. Die Unterstellung mit dem „Neid auf Juden“ dürfte hier jedem hinlänglich bekannt sein.

    Dieses Gespräch war eine Weile so schön und im wahren Wortsinn bereichernd 😦

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  55. @Frakturschrit:

    Der alte Systemzwang würde fehlen, die neue Verantwortung noch nicht in der Vorstellung verankert sein, und die Skepsis dem Vertrauen im Weg steht. Gerade weil ich denke, es müßte eigentlich funktionieren, fehlt mir doch etwas der Glaube, daß es gelingen könnte.

    Geht mir auch so, ich bin auch keineswegs sicher.

    Es würde garantiert nicht bei 100% funktionieren, aber wenn es nur ein kleiner Prozentsatz wäre, der freiwillig nichts Sinnvolles tut und auf alles verzichtet, was sich andere durch ihre Leistung gönnen können, dann wäre mir das egal. Das sind dann vermutlich ohnehin Leute, die im Arbeitsumfeld nur nerven und stören.

    Aber wenn es auch Leute korrumpieren würde, die das Potential für ein erfüllteres Leben haben, dann wäre es schade.

    Wie auch immer … wir sind nicht das Gremium, das ein neues System ausarbeiten muss, das dann auch wirklich eigneführt wird. Ich finde die Gedankenreisen, was möglich wäre, wenn die Existenzangst wegfällt, faszinierend. Wenn man nur überlegt, dass Leute mit einer guten Geschäftsidee eine Weile ohne Existenzangst aussteigen und es versuchen könnten.

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  56. @nuada

    Ok, du scheinst ja sehr empfindlich zu sein und eine freie Diskussion in deinem Blog nicht zu schätzen. Auch gut. Ich bin eh neu hier und von daher nicht anhänglich. Also zensier mich ruhig, ich werde hier eh nicht heimisch werden bei einer solch aggressiven und nicht des verständnisvollen Lesens mächtigen Blogbetreiberin.

    Was du aber nicht verstanden hast, ist die Tatsache, dass ich die unorginelle Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens gar nicht vor dem Hintergrund einer Anhängerschaft der gegenwärtigen Praxis der Lohnsklaverei ablehne. Also brauchst du mir nicht irgendwelche Positionen unterschieben, die ich keineswegs besitze Ich sehe halt nicht, wie diese Idee, die ja massiv auch von den gegenwärtigen Herrschenden propagiert wird, die Probleme des deutschen Volkes löst.

    Du kannst ja Mitglied der „Grünen“ werden, wenn das bedingungslose Grundeinkommen eine derarte Heilsversprechung ist.

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  57. @Ermüdeter:

    Ok, du scheinst ja sehr empfindlich zu sein

    In der Tat.

    und eine freie Diskussion in deinem Blog nicht zu schätzen.

    Eine zersetztende Diskussion ist das, was ich nicht schätze.

    Also zensier mich ruhig

    Keine Sorge, das mache ich auch ohne deine Erlaubnis, wenn ich es für angebracht erachte.
    @alle Ich habe nichts von diesem Kommentator gelöscht, hätte es aber vielleicht tun sollen. Wenn einer schon beim Einstieg so kommt, dann wird es nie besser. Im Gegenteil.

    Mit den Grünen anzukommen, wenn man über ein anderes System spricht. Ich fass es nicht.

    ich werde hier eh nicht heimisch werden .

    Schön, dann sind wir uns ja wenigstens in diesem Punkt einig.

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  58. @nuada

    Ich hatte auch nicht behauptet, dass du mich bereits zensiert hattest, sondern dein vorheriger Kommentar klang so, als ob meine zukunftigen Kommentare nicht mehr aufscheinen würden. Mein „zensier mich ruhig“ war also auf die Zukunft, nicht auf die Vergangenheit gereichtet. Soviel zu deiner Fähigkeit des verständnisvollen Lesens.

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  59. @Errmüdeter:

    Ich hatte auch nicht behauptet, dass du mich bereits zensiert hattest

    Ich weiß.
    Aber andere Leser können das nicht wissen, denn deine Aussage konnte man auf beide Weisen auffassen. Deshalb habe ich sie informiert, damit sie nicht irrigerweise annehmen, da wäre noch etwas gewesen, das nicht erschienen ist.

    Aber da es dein Ziel zu sein scheint, dich weit über andere zu stellen („niedere materielle Gelüste“) darfst du dich trotzdem gern daran erfreuen, dass mein Leseverständnis unzureichend ist. Mir ist das egal.

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  60. @NUADA und @Ermüdeter

    Wenn ich als neuer Esel in den Stall komme, werde ich immer der einen oder anderen Rempelei begegnen.
    Mag sein, dass ich damit meinen Platz zugewiesen bekommen soll, was m.E. nach nicht mehr als das „Gute Recht“ der anwesenden „Altesel“ ist.
    (…in einem keineswegs despektierlichen Sinne, auch ich bin gewissermaßen „Neuesel“)
    Der Grund für die Kollision kann aber auch genau so gut in einer Inkompatibilität der Gewohnheiten liegen, welche ich selbst mitbringe.
    Jeder Neuzugang erfordert eine Revision des bestehenden Integrationsstandes. Das birgt stets Potential für vielerlei Spannungen.
    Ungeachtet jeder (müßigen) Schuldfrage, wer denn nun die Verantwortung für einen daraus resultierenden möglichen Konflikt trüge, sehe ich mich als „Neuesel“ in der Rolle dessen, der die notwendige Integrationsleistung seitens der „Altesel“ möglichst gering halten sollte. Selbst Argwohn würde ich gerne erfahren, zeigte er mir doch, dass die Akzeptanz meiner Anwesenheit von Wert ist.

    Erinnert uns das nicht an eine Debatte, die wir Alle mit so viel Engagement führen?
    Der Zuwanderer, oder wie auch immer man den „Neuen“ benennen mag, hat sich zu assimilieren. Ich denke, darin besteht weitgehend Konsens.
    (Dass sich die bestehende „Altgesellschaft“ dennoch einer Integration unterzieht, ist dabei ein unausweichlicher Nebeneffekt.)
    Diesen Anspruch an jeden „Neuen“ zu stellen, ist aus meiner Sicht völlig legitim, da würde ich keinen wirklichen Unterschied zwischen einem Staat und einem Blog machen.
    Es ist nicht immer leicht, dem eigenen Anspruch an sich selbst gerecht zu werden, und oft geht es auch schief.
    Weiter machen, besser werden! Aber das Ideal nicht tiefer hängen, nur um es leichter zu erreichen.

    aculeus

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  61. @aculeus:

    Danke für diesen Beitrag, ich war ein bisschen unglücklich mit der Situation.

    Ich habe früher viele Jahre zusammen mit Lucifex von der Morgenwacht und vier weiteren Freunden gebloggt. Wir haben SEHR großen Wert auf einen guten Kommentarbereich gelegt und ich glaube, ich kann ohne zu prahlen, sagen, dass er einzigartig war.

    Ich habe mich so gefreut, dass das hier auch wieder zu entstehen scheint. Das hätte ich gar nicht zu hoffen gewagt. Der Strang ist doch großartig, oder?

    Danke an alle Beteiligten!

    Ich habe damals in Zweifelsflällen tendenziell eher die tolerantere Haltung vertreten, aber wir waren uns fast immer geradezu verblüffend einig und haben die Kommentarpolitik sehr ernstgenommen. Es wird ganz schnell zum Trollparadies oder zum Kotzkübel für Streitsucher, wenn man nicht aupfasst – ganz zu schweigen von vorsätzlchen Zersetzern, zu denen ich diesen Fall aber eher nicht rechne – den „Experten“ hingegen schon. Häufig musste ich nach einiger Zeit einsehen, dass die Frühwarner recht hatten (so viel zum Thema, es gäbe keine männliche Intuition).

    Man entwickelt mit der Zeit eine Intuition, die schon Alarmsignale sendet, während jemand, der nicht in den „Eselstall“ passt, noch vorsichtig ist. Diese Alarmlampe hat im vorliegenden Fall bei mir hefitg geblinkt, aber der Verstand meinte, da sei doch eigentlich nichts Schlimmes, und hat sich durchgesetzt.

    Wir wollten damals nicht jeden, das will ich hier auch nicht und Lucifex ist auf der Morgenwacht sogar den Schritt gegangen, gar keine neuen Kommentatoren mehr zuzulassen, weil es ihn zu viel Nerven gekostet hat. Ich kann das sehr gut verstehen.

    Und ja, ich denke, der Vergleich Land und Blog passt gut und die meisten Deutschen kommen ja auch nicht gleich damit, alles niederzumachen, sondern kommentieren zunächst einmal bei etwas, wo sie zumindest in großen Teilen zustimmen. Ich verstehe nicht, wie man irgendwo aufkreuzen kann und als Erstes kundtut, das sei alles scheiße. Das mache ich nicht mal bei PI. Selbst da suche ich nach Dingen, bei denen ich zustimmen und ergänzen kann, und ignoriere das, was ich für Schrott halte, fast immer komplett.

    Wenn man diese ängstliche Toleranz ablegen will, die so viele unserer Landsleute lähmt, dann muss man das auch im Kleinen lernen. Lieber wär’s mir natürlich, wenn es gar nicht notwendig wäre.

    Wie hast du oben so schön gesagt:

    Das Recht, mit uns reden zu dürfen, muss verdient werden!

    Ich freue mich sehr, dass du da bist.

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  62. Ich seh es ja auch ein. Zu einem Blog, auf dem das Ü50 Agentenpärchen mit Abzockerambitionen in Gala-Manier als „schönes Paar“ bezeichnet wird, passe ich auch nicht. War dumm von mir. Ich bitte um Verzeihung für etwaige Umstände.

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  63. arabeske654
    19. Juni 2019 um 13:52

    Und auch an alle, Antwort wurde durch mein kreuz&querdenken größer.

    Dennoch muss der Wert von jeweils A und B doch irgendwie festgelegt sein.
    Wie soll man das festlegen, mit welchen EInheiten? Sonst funktioniert das nicht.
    Das wäre ja letzten Endes wieder Geld. Also irgendetwas in derArt wie Geld muss es da schon geben.
    Fein fände ich allerdings, wenn Werte wirklich auf eine Dauer festgelegt würden, keine Schwankungen ( der Werteinheit ) mehr, um Spekulationen ( z.B. horten ) vorzubeugen. Und damit halt keiner der Not wegen über den Tisch gezogen werden kann.
    Das wäre allerdings dann auch das Ende des Wettbewerbs. Allerdings möchte ich nicht in das kommunistische / sozialistsche rein, wo man so sehr schnell reinrutscht.
    Geld ansich ist schon eine gute Sache, allerdings müssten die ganzen Regeln dafür extremst verschärft werden ( wichtigste wäre m.E. Deckung mit „Hardware“, muss ja nicht unbedingt Gold sein oder doch? ) und das, sowie das festlegen der Werte in Einheiten widerum geht nur mit einer Weltgemeinschaft, sofern man sich nicht abschotten will, was m.E. garnicht machbar ist, es sei denn man geht 1000 Schritte zurück und lebt wie die Amischen. Man mag vielleicht auch so glücklich leben, gäbe es das ringsum nicht ( es kann der Frommste nicht in Frieden leben, wenns dem Nachbarn nicht gefällt oder dieser halt Profit wittert).
    Ich selbst bin ja Freund der Anarchie ( warum zum „Henker“ braucht es Herrscher und Obrigkeit? Furchtbar!), paar ungeschriebene Regeln des guten miteinanders und gut ist. Gabs ja auch, vielleicht gibt es ja noch ein paar „Stämme“..wenn da nicht stetig ein aussenstehender reingehen würde und als erste Maßnahme bei den naiven Glücklichen Regeln fordert und erstellt, welche gut für alle sein sollen…dem ein oder anderen was in die Hand gedrückt und zack hat dieser seine ausführenden Vasallen, der Schlamassel ist da.
    Neid, Gier, Habsucht einiger weniger, die Friedfertigkeit, Naivität der meisten steht da ungemein als mir unüberwindbare bis zum Mond hohe Mauer im Weg, obwohl ich ja ein ganz klein wenig durch einen klitzekleinen Spalt kibitze…durch s´diesem vieles auf einen Schlag erledigt wie auch

    Geld / Wert ansich sehe ich auch als Barriere / Gefängnis an, welche es zu überwinden gilt. Dürfte ein sehr schwieriges Unterfangen werden
    Ganz weg vom Geld bzw. Einheiten.
    Wäre vielleicht ein nettes anderes Thema.

    p.s.
    Habe wieder kreuz&quergedacht und einges zwischeneingefügt, deswegen erscheint das vielleicht ein bisschen „verworren“.

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  64. @NUADA
    …weil wir uns eigentlich ein wenig OT bewegen, will ich mich auf Stichworte beschränken.

    – Was Kommentarmoderation betrifft, hab‘ ich „Gut Reden“, wir kommunizieren mit unseren Lesern schon sehr lange ausschließlich ohne Öffentlichkeit.
    ( unsere eigenen Regeln sind auch nicht gerade für Jeden einladend:
    http://www.stachelschriften.de/sem/programm2019.html )

    – Der Strang ist weit besser als das, was man unter den „Originalen“ seit Jahren meist zu lesen bekommt. Verfolge die Beiträge mit großem Interesse.

    – Für eine halbwegs wertfreie Analyse der Gedankenwelt eines Herrn Popp fühle ich mich zu vorbelastet. Vermutlich würde ich bereits kläglich scheitern, wollte ich ihn als Kontext seiner Theorien ausblenden. (zudem komme ich ursprünglich aus dem Bankwesen, bin also denkbar ungeeignet, bei vielen seiner Thesen die Beherrschung zu wahren)

    – Eure Kommentarpolitik (gemeint ist damit auch die bei Morgenwacht) trägt gute Früchte. Das gelingt nur sehr wenigen Blogs.
    (mit ein Grund, warum wir mit Anmeldungen äußerst sparsam umgehen)

    – Bitte weiter so! – Und Danke für den anerkennenden Schlußsatz.

    aculeus

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  65. @Autodidiakt:

    Ich selbst bin ja Freund der Anarchie ( warum zum „Henker“ braucht es Herrscher und Obrigkeit? Furchtbar!), paar ungeschriebene Regeln des guten miteinanders und gut ist.

    Dann gefällt dir vielleicht dieses Video, falls du es noch nicht kennst:

    Es ist aus dem Amerikanischen übersetzt und ich finde es einen netten kleinen Gag, dass der Aufmüpfige sächsisch spricht.

    Es erhebt natürlich nicht den Anspruch, eine durchdachte Lösung zu sein, sondern ist nur ein Denkanstoß.

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  66. Mal abgesehen davon, dass Kommunikation in Kommentarbereichen wesentlich höflicher ablaufen muss als Gespräche, bei denen man sein Gegenüber auch sehen kann, scheint Popp mir doch wirklich ein absichtsvoller Verschleierer zu sein. Wie er sein Geld verdient oder „macht“, hab ich nicht genauer angesehen. Ich habe nur eine aktuelle Stichprobe der verbreiteten Inhalte genommen ( Interview bei SchrangTV – du meine Güte) und mir reicht es eigentlich auch schon.
    – Friedrich Merz ist „unabhängig“ weil er viel Kohle hat. Viel Kohle zu haben ist einer hohen Intelligenz zu verdanken, die monetär genutzt wird. Alle sind gegen Trump, weil der finanziell unabhängig ist. –

    Nur durch das Weglassen von Informationen, die direkt vor seiner Nase liegen ( Merz Black Rock, „lebendig ist er nützlicher als tot“ Trump und die Banken, Trump und die (((Mafia))) ) kann Popp so einen Blödsinn verbreiten. Bei ihm, wie bei anderen, die absolut in der Lage sind Informationen zu finden und zu verarbeiten und die als Wahrheitsgurus unterwegs sind, sehe ich so was als Betrug an. Ich erwarte nicht , dass sich Leute öffentlich verbrennen, aber Follower von der Wahrheit weg und in eine systemfestigende Märchenwelt zu führen ist wenig ehrenhaft und mit Aufwachen oder Wecken hat das nichts zu tun.

    Es tauchen immer mal wieder Figuren auf, die man erst mal wohlwollend beobachtet, um dann schnell oder auch mal langsamer zu sehen, dass sie Systemlinge sind. Auch wenn ich mir Popp zur Zeit gar nicht so genau ansehen möchte, weil mir das Biotop in dem er wohl vernetzt ist suspekt und unsympathisch ist (nützliche Infokrumen werden angeboten um dann durch nebelhafte Narrative die Info gleich wieder unschädlich zu machen) werde ich, egal wie nun dieser Gedanke hier präsentiert wurde schon bezüglich Popp im Hinterkopf behalten, dass die Idee Grundeinkommen durchaus auch ein NWO Ding ist.

    Das allein macht die Idee selbst nicht zwingend toxisch, zumal ja Popp zu dieser früheren Zeit schon auch das Finanzsystem kritisiert hat, aber heute bringt er auf keinen Fall einen intellektuellen Gewinn. Dazu die Karma/ vererbte Kollektivschuld Lüge, die er auch verbreitet, das Buch „Blutgericht“ ( meine Fresse!) soll sich ja verkaufen – auch hier wird wieder verschleiert und weg gelassen und ein schicksalhafter, dabei sogar moralischer Verlauf der Geschichte gepredigt, nur nicht so offensichtlich von jüdischchristlicher Provenienz.

    Ich denke die gelenkte Opposition ist ein Thema für sich und die deutschen Biotope, neben PI, sezession, ef, JF kenne ich nicht besonders gut. Was sich da zur “ Freie Medien Konferenz“ angesammelt hat, wäre näher zu betrachten. Ich mache fast immer nur Stichproben. Drüben bei Lucifex in der Taverne hab ich zu dem „Southern Skandal“ ein paar Krümelchen abgeworfen. „Framing“, Torwächter, sezession. Es ekelt mich an.

    Aber noch ein Beispiel dazu, wie Informationen im Sinne des Systems unschädlich gemacht werden.
    Die Investment Firma KKR – Kohlberg, Kravis, Roberts ( ja, alle drei) – kauft sich fett in die deutsche Medienwirtschaft rein und will von Deutschland aus dann auch europaweit im Bereich Unterhaltung agieren. Bei Springer wollen sie auch einsteigen. Das ist ja nun interessant.

    Was macht ef um es für die Leser uninteressant zu machen? Sie framen. KKR macht einen Fehler sich in ein Pleiteunternehmen wie Springer einzukaufen. Sie werden Verluste machen. Auch so riesige Finanzunternehmen machen Fehler.
    Der ef Leser freut sich, dass Springer erledigt und er nun schlauer als KKR ist und wird nicht weiter fragen. Die Information war bereits öffentlich und sie haben sie zu geschüttet.

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  67. @Luftpost:

    scheint Popp mir doch wirklich ein absichtsvoller Verschleierer zu sein

    Ich empfinde ihm gegenüber eine gewisse Dankbarkeit für seine Ausführungen zum Geldsystem, mir haben die vor vielen Jahren enorm geholfen. Ich finde, er erklärt gut und – was ebenfalls wichtig ist – er macht es unterhaltsam und nicht dröge. Und auch als ich endlich selber auf dem Kenntnisstand war, das etwas zu beurteilen, konnte ich in seinen analytischen (!) Ausführungen zu diesem Thema keinen Fehler entdecken.

    Plan B ist natürlich mehr alles andere als eine ausschließlich analytische Ausführung. Daran gefällt mir die Anregung, wirklich über krasse Denkverbote hinauszugehen.

    Mich hat diese Anregung weit gebracht, zum Beispiel dahin, volkswirtschaftliche Vorgänge nur in Waren zu betrachten, nicht in Geld, obwohl er das nie wörtlich vorgeschlagen hat. Zum Beispiel ist die Äußerung „Wenn die Sozialtöpfe erst einmal leer sind, dann (irgendwas mit Asylanten)“ Unsinn, weil es gar keine Sozialtöpfe gibt, die leer werden können, und weil die Asylanten kein Geld fressen. Solange ausreichend Waren produziert werden, kann der Staat sich das Geld beschaffen, sie ihnen zur Verfügung zu stellen, dazu braucht er mitnichten Steuern. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass ein Gütermangel eintreten könnte, aber ein plötzlicher krasser Versorgungsnotstand ist leider leicht denkbar. Nur geschieht das nicht, weil die „Sozialtöpfe leer sind“.

    Diese wirtschaftliche Denkweise hat mir sehr weitergeholfen. Wer in Geld denkt, denkt mit hoher Wahschienlichkeit unsinnig. Deshalb denke ich automatisch auch beim Plan B in Waren – nicht in Geld. Man sieht einerseits, dass sie im Überfluss produziert werden, man möchte andererseits doch SOWIESO, dass keiner verhungert, also könnte man doch eigentlich jedem den Grundbedarf hinwerfen und auf dieser Basis die Leistungsgesellschaft aufbauen. Anstatt einen riesigen Verwaltungs- und Ausforschungsaufwand zu betreiben, um rauszufinden, welcher Staatssklave arm genug ist, um ein Anrecht auf das Geld für die Waren des Grundbedarfs zu haben, die haufenweise weggeschmissen werden. Es ist im Kern schlicht eine Vereinfachung des Verwaltungsaufwands.Denkbar wären dazu u.U. auch zwei Formen von Geld – eine für Grundbedarf und eine für alles, was darüber hinausgeht, auch der Wohlhabende könnten seinen Grundbedarf oder einen Teil davon mit diesem Geld decken.

    Auf diese Weise lernen wir m.E., außerhalb der Matrix zu denken, in die wir mindestens seit Jahrhunderten eingesperrt sind. Auch das dritte Reich macht da keine Ausnahme, es waren ohnehin nur sechs Jahre, bis der Krieg anfing, und damit nur die ersten Anfänge einer Umstellung des Wirtschaftssystems, sie haben ja keinen Reset-Knopf gedrückt, sondern nahtlos weitergemacht. Das Endergebnis haben wir nie gesehen.

    Das war’s dann aber offenbar schon an Positivem!

    Schon damals gab es Äußerungen, die mich massiv gestört haben und den Verdacht auf Desinfo aufkommen ließen, aber das war etwas, das nahezu allumfassend zu sein schien. Und scheint! Wirklich fast JEDER ist das. Ich kam mir (zwar nicht ganz allein, aber fast) ein bisschen vor wie in dem alten Witz, in dem ein Autofahrer im Radio die Warnung hört, es käme ihm ein Geisterfahrer entgegen, und er sagt: „Einer? Hunderte!“

    Deshalb bin ich dazu übergegangen, das rauszunehmen, was mir gut oder zumindest anregend zu sein scheint, und den Rest zu verwerfen oder häufig auch einfach zu ignorieren.Die Hinweise bei Popp sind ohne jeden Zweifel überwältigend und ich bin dir sehr dankbar, dass du das alles zusammengetragen und hier eingestellt hast. Das regt hoffentlich jeden zur Vorsicht und großen Wachsamkeit an.

    Ich habe keine Ahnung, was der heute macht, oder was Eva Herman für ein Buch geschrieben hat. Den Hang, mich mit diesem Biotop weiter zu befassen, hatte ich, nachdem ich das Geldsystem begriffen hatte, irgendwie nie.

    Wo auch immer man näher hinsieht, wird es toxisch. Das ist so deprimierend. Aber vermutlich gibt es die ehrliche Herangehensweise nur da, wo keinerlei Geld fließt, wobei auch das NUR eine Voraussetzung ist – kein Beweis! Es könnte ja heimlich Geld fließen oder sogar ideologische Motivation dahinterstecken, das gibt es auf der anderen Seite auch!

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  68. Nuada
    19. Juni 2019 um 21:48

    Danke für das Video welches ich nicht kannte.
    Ich würde sagen. dort ist wunderbar EINFACH erklärt was so lief/ läuft. „Der Vollstrecker“ Hehe!
    Nur meine ich in dem von DIr zitiertem auch sowas beschrieben zu haben nicht so, aber ähnlich.
    Nebst der nach dem in dem Video gefragten Grund. Das steht direkt hinter dem von Dir zitierten.
    Ich versuche es aus meinem „Wirrwarr“ rauszusuchen und zitiere mich selbst.

    „Gabs ja auch, vielleicht gibt es ja noch ein paar „Stämme“..wenn da nicht stetig ein aussenstehender reingehen würde und als erste Maßnahme bei den naiven Glücklichen Regeln fordert und erstellt, welche gut für alle sein sollen…dem ein oder anderen was in die Hand gedrückt und zack hat dieser seine ausführenden Vasallen, der Schlamassel ist da.“

    „Neid, Gier, Habsucht einiger weniger, die Friedfertigkeit, Naivität der meisten steht da ungemein als mir unüberwindbare bis zum Mond hohe Mauer im Weg, obwohl ich ja ein ganz klein wenig durch einen klitzekleinen Spalt kibitze…durch s´diesem vieles auf einen Schlag erledigt wie auch“

    Du erwähnst auch die Bibel. Dort ist immer von einer Herde die Rede, welche halt einen guten Hirten braucht.
    Tja, es gab ja immer Hirten, die Herde lies zudem, dass es quasi ein Geburtsrecht* gab Hirte zu werden.
    Und irgendwer muss sich vor sehr sehr langer Zeit dieses Geburtsrecht gegeben haben. Und das wurde so hingenommen ( wie in dem Video einfach erklärt ). Wie sind die seinerzeit vorgegangen um es der Herde schmackhaft zu machen? Oder verpassten die sich einfach dieses Recht und sagten der weit verstreuten Herde ( ohne Informationsmöglichkeit ) : Das ist jetzt halt so! Wer mag kann sich mir / uns anschließen und bekommt ein paar Brotkrumen mehr…womit man sich noch weiter da reinritt. So in etwa könnte ich mir das vorstellen…
    Und jetzt nach über 100 Jahren angeblicher Demokratie, suchte sie sich die falschen Hirten aus und jagte die Guten zum Teufel, da sie halt den Lügen der falschen Hirten in ihrer Naivität Glauben schenkte. Das geschah ja vor dem Geburtsrecht auch schon, prima Beispiel „Jesus“.
    Es ist vielleicht auch davon auszugehen, dass das Geburtsrecht immer noch auf diese Weise existiert, allerdings sehr versteckt. Die derzeitigen „demokratischen“ Herrscher quasi jene sind, welche für ein paar Brotkrumen überlaufen. Dazu erscheinen so Politiker ja immer irgendwie aus dem Nichts und sind plötzlich da, was dann halt mal so ist…wie jetzt z.B. der Harbeck. Dann noch ein paar andere, welche einem dann ALTERNATIVLOS zur Wahl gestellt werden. „Friss oder stirb!“

    Ich sehe die Bibel als prima Geschichtsbuch an. Und nicht nur das, da gibt jetzt auch mehrere VIsionen…

    Ansonsten die Frage, wie kann die Lüge besiegt werden? Ich sag jetzt mal „bltzkriegartig“, sprich SOFORT im Keim ersticken? Und natürlich die Frage, wie bekommt man die Urtriebe Neid, Gier, Habsucht aus den Menschen raus?
    Diese 4 DInge sind ja schon in den ersten Seiten der Bibel nachzulesen…bei Adam & Eva angefangen, weitergehend mit Kain & Abel…etc.pp. Wie gesagt, ich sehe die Bibel als Geschichtsbuch an.

    Die 3 Untugenden: NEID GIER HABSUCHT lassen die 4te enstehen: die LÜGE.

    *ein Geburtsrecht fände ich wichtig für das Volk!

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  69. Es ist völlig unmöglich, nur Inhalte aufzunehmen, deren Quellen glasklar und rein sind, denn die gibt es nicht. Ich habe deshalb auch kein Problem damit, dass Du die Poppsche Plan B Idee für Dich als wertvollen Ausgangspunkt nicht nur für weitere Überlegungen, sondern als wahrnehmungsverändernd genutzt hast. Es ist überhaupt problematisch irgendeine Info weiter zu geben, weil das so rüber kommen kann, als würde man damit den gesamten Hintergrund der Quelle mit empfehlen. Ich hab schon überlegt, ob man nicht ein Kürzel finden könnte. Info interessant – Quelle kritisch durchleuchten – Ii-Qkd. Schmissig nicht?

    Wie ich ja schrieb, seine Erklärung zum Luftgeld hat bei mir gewirkt, vorher war ich dem Begriff begegnet ohne es zu kapieren. Danach war mir dann auch klarer, weshalb zu Obamazeiten (vor 150 Jahren etwa) die Verschuldung mit dem Hinweis gerechtfertigt wurde, dass Schulden Geld machen, dass das Schuldenmachen super sei. Ach sooo, dachte ich. So findet man für viele Sachen eine Erklärung, die sonst unverständlich bleiben.

    Aber sag mal, diese Zuwanderung, die besser ist als Gold, weil sie sich ja mühelos und fast unendlich vermehren lässt, hat doch mit der Behauptung von dem Potenzial zu tun, das das Anwachsen der Kopfzahl auf unserem Gebiet darstellt. Auf der Konsumentenseite ( Binnenmarkt) aber auch auf der Schuldenseite, als Absicherung weiterer Verschuldung und Kreditwürdigkeit.
    Sie gehen als potenzielle Fachkräfte, Wissenschaftler, potenzielle Steuerzahler in die potenzielle Habenseite ein – oder? So kann die potenzielle Zukunft berechnet werden.Jeder Kopf eine Sicherheit.

    Ihr potenzieller Wert ist die Übereinkunft darüber, dass sie diesen potenziellen Wert besitzen. Jeder Idiot kann natürlich sehen, dass das rein fiktiv ist, aber auf der globalen Machtebene wird das nicht nur akzeptiert, es wurde ja dort entwickelt und der Unsinn wird als unumstößliche Wahrheit fest gezurrt und mit äußerster Aggressivität verteidigt. Es gibt also einen eingebauten Zwang an der Fiktion fest zu halten, weil sie ja nun mal hier sind und wenn sie gehen würden – puh – bräche alles zusammen. Auch deshalb hat Merkel wohl auch gleich zu Beginn der Welle ausgerufen, alle werden bleiben!

    Es ist mit dieser Kopfzahl so was wie eine Währung entstanden die, so wie das Geld, ihren Wert so lange behält, wie die Übereinkunft steht. Im Migrationspakt steht es ausdrücklich. Zuwanderung ist immer ein Gewinn. Pro Kopf so und so viel Potenzial auf der Habenseite.Eine Kreditblase. Tatsächlich was aus der anschwellenden Kopfzahl zu generieren ist zu unserer Aufgabe erklärt worden. Entweder ihr macht aus den Potenzialen Dukatenesel, oder tut wenigsten so als könntet ihr das hinkriegen, oder es droht Unheil. Um das aufrecht zu halten müssen natürlich auch die Statistiken an das Planziel angepasst werden. „Es sind schon so und so viele in Arbeit“. In der DDR hieß so eine Fälschung glaube ich „Bilanzieren“. Diese Währung beruht auf Vertrauen und dem Zwang zu vertrauen.

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  70. Die von Luftpost genannte Kennzeichnung „Quelle kritisch durchleuchten – Ii-Qkd“ ist ein interessanter Gedanke.
    Den Vorgang der Prüfung sollten wir uns ja ohnehin zu einem Prinzip machen.
    Sowohl die Quelle als auch der Text bedürfen stets einer Einordnung. Aber auch wir selbst müssen uns der eigenen Subjektivität bewusst sein.
    Das wirft zunächst die Frage auf, wie denn diese Prüfung im Idealfall aussehen könnte.
    Um an dieser Stelle nicht all zu weit OT zu gehen, nenne ich hierzu nur als Stichworte:
    Wer ist der Autor? (meist hilft schon Wiki) Aus welcher Zeit bzw. Epoche stammt die Info? Lässt sich eine Intention des Autors erkennen?
    Und natürlich müssen wir uns darüber klar sein, dass unsere eigenen Vorkenntnisse unvermeidbar einen Filter bilden, eine Brille, durch die wir das Dargelegte aufnehmen.
    Wer an derlei grundlegenden Gedanken Interesse hat, kann sich gerne bei unserer Website bedienen.
    Im „Programm 2019“ geben wir einen Einstieg in Teilbereiche der Hermeneutik (mp4).
    http://www.stachelschriften.de/sem/programm2019.html

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  71. Zu Andreas Popp,
    in diesem Video

    aus dem Jahr 2012 ist Andreas Popp im Interview mit Michael Vogt. Das Interview findet bei Popp auf der Insel Neuschottland statt, also seien Fluchtort. Dieses Video habe ich auch so um diese Zeit (ca. 2012) gesehen und aus der Erinnerung gab es da einige Abschnitte wo mir Popp irgendwie unsympathisch vor kam.

    @Autodidakt
    18. Juni 2019 um 8:17
    „Und jene die ihr wertschöpfenden Tätigkeit mit Händen oder Geist nachgehen entsprechend in Ruhe lässt.
    Da könnte ich mir schon den ein oder anderen traditionellen Bäcker vorstellen, der seiner Beruf(ung) mit LEIDENSCHAFT nachgeht und Menschen mit seiner Handwerkskunst erfreut.
    Es wäre auch vorstellbar, dass man sich wieder sehr viel mehr auf die traditionellen Berufe einlässt.
    Damit könne dann vielleicht ein guter Mittelweg zur Automatisierung geschaffen werden.“

    Genau das habe ich mit dem Zurückfahren von Automatisierung gemeint. Denn so sind es doch die traditionellen Handwerke in denen unsere Seele zum Ausdruck kommt. Das zeigt sich ganz besonders zu Weihnachten in den traditionellen Bäckereien. Seit dem sich unser Bäcker in meiner Gegend im wahrsten Sinne des Wortes kaputt gearbeitet hat, ist Weihnachten für mich weniger geworden. Die ganzen Backketten welche die Rohlinge aus sonst woher auf backen sind seelenlos.
    Aber das ist ja genau der Krieg der gegen uns geführt wird, die Vernichtung unserer Traditionen (siehe Nahum Goldmann). Und hierbei stehen die traditionellen Handwerke besonders die Bäcker und Metzger in der Hauptschusslinie.

    Und was das Geldsystem generell angeht, da brauchen wir eigentlich gar nicht so viel neu erfinden. Das haben wir in den verboten 12 Jahren schon gehabt. Das bedingungslose Grundeinkommen nannte man damals Reichsarbeitsdienst. Es gab einen inneren und einen äußeren Wirtschaftskreislauf. Im inneren muss das Tauschmittel durch die produzierten Waren abgedeckt sein. Im äußeren Wirtschaftskreislauf (Handel zwischen den Staaten) kann der Warentausch direkt vollzogen werden, z. B. wie damals mit Südamerika Eisenbahn gegen Getreide und Rindfleisch.

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  72. @Nuada
    „Sondern dass (fast) alle, die eine Arbeit finden, trotzdem arbeiten würden? Sonst könnten sie doch heute schon aufhören und freiwillig Hartz4 beantragen. Wenn man nach Alkohol stinkend oder dreckig zu den erzwungenen Vorstellungsgesprächen erscheint, wird man schon nicht eingestellt werden. Aber wie viele machen das? Ja, ein paar vielleicht schon. Aber auf die können wir verzichten.“

    Das sind doch nur die Symptome die das kranke System hervorbringt in dem wir gehalten werden. Nach einem echten Regierungswechsel (Systemwechsel) wird es das alles nicht mehr geben. Selbst die abgestürzten Hartz4-Empfänger würden ihren angemessen Platz finden um ein würdevolles Leben führen zu können. Und wenn nur als Kofferträger bei der dann wieder verstaatlichen Eisenbahn.

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  73. @Nuada

    „Wie oft eigentlich noch? Es geht NICHT darum, das im jetzigen System einzuführen. Natürlich wäre es da vermutlich nicht finanzierbar und SICHER schädlich.“

    Finanzierbar wäre es schon. Du hat doch weiter ober das Beispiel mit dem 50 Euro-Einkauf bei Aldi gebracht wobei Tauschmittel in der Höhe von 20 Euro aus dem Kreislauf an die Hochfinanz geleitet werden. Für diese 20 Euro existieren ja die produzierten Waren. Leider können die von uns nicht gekauft werden weil das Tauschmittel dafür gestohlen wurde.

    Und ja es wäre schädlich, es würden den Verfall beschleunigen weil die Ideologie die selbe bleiben würde. Bei einem Systemwechsel hätten wir ja auch eine andere Ideologie.

    „Man muss sich schon die Abwesenheit dieses System wenigstens VORSTELLEN können. Sie geben sich natürlich Mühe, diese Vorstellung unmöglich zu machen. Manche können es aber trotzdem.“

    Ja und wenn man das kann dann sieht man blühenden Landschaften und blühende Völker.

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  74. @pils:

    Ja und wenn man das kann dann sieht man blühenden Landschaften und blühende Völker.

    Das ist der wichtigste Punkt von allen!

    Diese Vorstellung kann natürlich individuell in Details abweichen, das ist aber egal. Sie ist jedoch keineswegs unfundiert oder gar eine Utopie. Man kann sogar die heutige Wirtschaft als Basis dafür nehmen. Es wird durch den technologischen Fortschritt enorm viel produziert, die Läden sind gerammelt voll und die Unternehmen heuern Marketingfachleute an, um ihre Waren an den Mann zu bringen. Auf der anderen Seite würden die Konsumenten diese Dinge schon gern kaufen, verkneifen es sich aber, weil ihnen das Geld nicht dafür reicht. Wir brauchen und wünschen doch in Wirklichkeit gar kein Geld, sondern nur Waren und Dienstleistungen. (Natürlich funktioniert eine arbeitsteilige Wirtschaft nicht ohne Tauschmittel, aber das darf nicht zu der Vorstellung führen, das Tauschmittel sei der Wert, den Menschen brauchen und sich wünschen. Sie wünschen sich nur das, was sie damit eintauschen können!)

    Von dem, was wir als „Exportweltmeister“ ins Ausland schicken, ohne dafür gleich viele Waren zu importieren, ganz zu schweigen. Aber auch das Ausland würde beim Wegfall des Systems aufblühen, selbst Länder der dritten Welt – die etwas bescheidener zwar, auf jeden Fall aber deutlich besser als heute.

    @Autodidakt:

    Du erwähnst auch die Bibel. Dort ist immer von einer Herde die Rede, welche halt einen guten Hirten braucht.

    Ja, das Bild von der Herde und dem Hirten ist in der Bibel sehr vorherrschend, nicht nur im AT, sondern auch im NT. Mir gefällt es nicht so besonders, weil der Hirte zwar schon aufpasst, dass ihm kein Schaf abhaut, aber mitnichten, weil er gut ist, sondern weil er die Schafe zu seinem Vorteil scheren und auch schlachten will. Das ergibt eine ganz andere Symbolik – auch akutell gar nicht einmal so unzutreffend

    Eigentlich ist es eine sehr unschöne Gottesvorstellung, die aber zu anderen Beschreibungen von Jahwe durchaus passt. Die Figur Jesus Christus verstehe ich persönlich ganz und gar nicht so, weiß aber schon, dass er in der Bibel tatsächlich so dargestellt wird.

    Es ist vielleicht auch davon auszugehen, dass das Geburtsrecht immer noch auf diese Weise existiert, allerdings sehr versteckt. Die derzeitigen „demokratischen“ Herrscher quasi jene sind, welche für ein paar Brotkrumen überlaufen.

    Das glaube ich auch. Es gibt schon Leute, die meinen, sie hätte per Geburt ein Anrecht auf Macht. Sie wissen aber, dass sie das besser nicht offen kundtun und tun das auch nur sehr selten. Und da kommen die Politiker ins Spiel. Es war auch bei den Monarchen schon so. Eine der seltenen Ausnahmen ist das Zitat (von mir übersetzt) von Nathan Rothschild aus dem Jahr 1815:

    „Es ist mir egal, welche Marionette auf den Thron von England gesetzt wird, um das Empire zu regieren, in dem die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die britische Geldversorgung kontrolliert, kontrolliert das britische Empire, und ich kontrolle die britische Geldversorung.“

    Bei demokratischen Politikern ist das verständlicherweise noch viel ausgeprägter als bei Monarchen, die wenigstens die Hausmacht einer Dynastie und Ländereien hatten und nicht so sehr von der Presse und der von ihr leicht aufhetzbaren Masse abhängig waren. Dass sich in einem Millionenvolk Leute finden lassen, die sich dafür hergeben, verwundert nicht, und manche machen es ja zumindest auch anfänglich vielleicht noch aus ehrenwerten Gründen. Bloß ändert das nichts.

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  75. Geld will etwas und es will immer nur Gutes? Wo kommt der Wille des Geldes her? „Frucht des Goldes“, wie kommst Du darauf? Weil es mal die Golddeckung gab oder Goldmünzen? Selbst Gold hat doch keinen festen Tauschwert, auch wenn es, anders als Geld nicht nur eine abstrakte Größe ist. Stellst Du den Willen des Gelds über den gesunden Wirtschaftskreislauf, weil es in seinem Wesen liegt, sich vermehren zu wollen und wie denkst Du darüber, dass es sich in der beständigen, von der realen Wirtschaft abgekoppelten Vermehrung selbst entwertet ?

    Geld ist das, was Du von ihm erwartest. Tauschobjekt, Akkumulation von Kaufkraft, Unterdrückungsinstrument, Ausbeuter, Entfesseler der niederen Instinkte, wsever. Die Attribute, die ihm verliehen werden, sagen mehr über das Subjekt als über das Objekt aus.

    Wissenschaft muss sich von solchen subjektiven Attributen fernhalten. Eine Wirtschaft des 21. Jahrhunderts kann sich nicht auf eine reine goldgedeckte Währung stützen. Unsere Dynamiken erfordern Flexibilität, die -bitte nicht falsch verstehen- kreative Zerstörung (Schumpeter) und Wachstumsdynamiken voraussetzen.
    Wenn ein Schuldner keine Anreiz darin sieht, seine Kredite durch einen Mehrwert an Produktivität zu beglichen, dann leidet die Zahlungsmoral. Nur durch solche extrinsischen Reize entsteht Produktivität, schöpferisches Wachstum, das wird keine „goldgedeckte“ Währung erreichen und deswegen war es nur konsequent, eben davon abzuweichen, in mehreren Schritten (Bretton Woods)
    Dass dieses Prinzip pervertiert wurde, soll nicht dazu führen, eben diesen „Reiz“ völlig abzuschaffen. Ohne diesen gäbe es keinen Fortschritt.

    Kannst Du mir sagen was ein „gesunder Wirtschaftskreislauf“ ist? Ich kann es nicht, aber ich kann Dir sagen, was ungesund ist: Lethargie oder – im anderen Extrem- völlige Schrankenlosigkeit der Wertschöpfung.

    Geld ist eine Frucht des Goldes, da das Bedürfnis nach Goldbesitz nicht befriedigt werden kann, die Reserven sind nun mal begrenzt, daher metamorphisiert sich das Gold zu Geld. Voraussetzung ist jedoch, dass Vertrauen, Berechenbarkeit und Hoffnung bestehen bleiben. Vertrauen, dass ich für ein bedrucktes Stück Papier im Nominalwert von wenigen Cent eine ungleich größere Gegenleistung erwarten kann, Berechenbarkeit insofern, als dass jeder eine gleiche Erwartung vom Gegenwert besitzt, Hoffnung, dass dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird.

    Die Entwertung ist unabwendbar. Im besten Fall, wenn die Parameter stimmen, werden „drei Nullen weggestrichen“, wie es schon häufig vorkam, wenn der Produktivitätszuwachs mit dem Zuwachs der Geldmenge übereinstimmt. Das lässt sich alles mathematisch nachzeichnen.

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  76. Ich hab mir ein paar Videos zum US Immobilienmarkt angeschaut. Da werden hüttenartige Schlichthäuser, deren Geldwert in einer Region bei vielleicht 40 000 Dollar liegt in einer anderen, in vergleichbarer Lage, für 270 000 Dollar angeboten.
    Die hohe Summe können die Leute, die so schlichte Häuser kaufen nur durch Kredit aufbringen und viele unter ihnen scheitern bei der Abzahlung oder müssen sich doch enorm einschränken, gegebenenfalls jede Arbeit und mehrere Jobs nebeneinander annehmen, um ihr Häuschen nicht zu verlieren.

    Dem Willen des Geldes zur Vermehrung seiner selbst wird in der Hochpreisregion Rechnung getragen, weil ja zu dem hohen Kaufpreis auch noch die Zinsen in die Bilanz der Bank eingehen, während in der anderen Region Leute Häuser kaufen können ohne sich für ihr gesamtes Leben zu verschulden. Sie bezahlen ihr Haus und das geborgte Geld verschwindet aus der Bilanz der Bank. Oder verstehe ich da was nicht?

    Ich finde es phantastisch, dass Mann auch diesen Menschen nicht ihren Wunsch nach Ruin nimmt. Jeder hat ein Recht auf persönliches downgrading, wie es sogar das Bundesverfassungsgericht -sinngemäß- nannte. Nicht das Geld ist das Problem, das Problem sitzt am Tisch der Banken, der einen solchen Vertrag unterzeichnet. Das ist größtmögliche Freiheit. Eben auch die Freiheit zum persönlichen Bankrott. Oder wie es Churchhill sagte: „Eine Flut an Gesetzen zeigt nur eine ungeheure Verachtung des GESETZES“

    Und nein, ich meine das nicht abwertend. Von den hinduistischen Göttern sagt Mann, dass sie alle Phasen, Stufen des menschlichen Lebens durchschreiten können, in einem Leben. Was für ein Privileg!

    Oder wie sagte die Tochter Stalins, die bettelarm in einem Altenheim des MEDICARE endete: sinngemäß, ich habe ein wunderbares Leben mit allen Höhen und Tiefen erlebt.

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  77. @ altrghtcrsdr
    Der Fortschritt hat den Planeten an den Rand des Abgrunds geführt. Die industrielle Gesellschaft ist in einem Kriegsmodus unterwegs, der uns alle gegeneinander kämpfen läßt. Warum sollte sich ein Volk gegenseitig dezimieren? Deshalb spielt Geld eine unheimliche Rolle, gerade weil es in falschen Händen, als Steuerungshebel, die Macht zentriert zu gebrauchen weiß. Die entscheiden dann über Krieg und Frieden, indem sie nur an der Zinshöhe herumspielen, danach andere in den Schützengräben ihr Leben verlieren.
    Die Nummer mit der griechischen Schuldenkrise war doch auch hochinteressant. Griechenland hatte einen bestimmten Schuldenberg, dann wurde kräftig abbezahlt, danach war der Schuldenberg höher als zuvor. Ist doch nicht normal.
    Mit der kreativen Zerstörung scheint es zu klappen. Ich sehe keinen Mozart, Goethe, Bach, Schiller, Beethoven usw. Aber ich sehe das Potential dazu, es wäre vorhanden, also läuft etwas mächtig daneben.
    Was gegenwärtig unter Geld läuft, sind Eingaben von Zahlen in den Computer. Ein unglaublicher Betrug. Und die können ewig so weitermachen, bis der Planet zur Hölle fährt. Das deutsche Verhalten wäre nicht so unvernünftig gewesen, siehe Demographie, hätte keine Zuwanderung stattgefunden! Das Land hätte seine Bürger sehr gut ernähren können, nur wenige Importe eingeschlossen. Das kreative Potential ist genetisch bedingt, also keine großen Probleme. Was aber die Afrikaner demographisch veranstalten, wird uns hier aufgetischt. Ohne mich! Und wenn jemand überhaupt nicht frei sein sollte, dann die Banken eines Landes.

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  78. Außer Popp haben schon andere auf das vermaledeite Geldsystem hingewisen.
    Mit 16, also vor über 60 Jahrem, hatte ich immer gedacht, daß man mit Geld eigentlich kein Geld
    verdienen kann. Ich war fest davon überzeugt, daß man dafür arbeiten muss.
    Die Pläne, die das Geldsystem überwinden könnten kann ich als einfach gestrickter Mensch weder
    verstehen noch verwirklichen. Zum Teil erinnert mich fast jeder Beitrag dazu an die Katze, die um
    den heißen Brei läuft.

    Für mich ist das zentrale Übel bei den Auserwählten zu suchen. Und denen, die ihnen einfach
    glauben oder hörig gemacht geworden sind.

    Bei Popp war ich schon immer etwas skeptisch. Er hat ein Refugium in Kanada, andere in
    Neuseeland oder auf einem Bauernhof (vornehmer: Farm) in Südamerika. Beim letzten Beitrag
    gestand er uns seine Heirat mit Eva. Das ist schön. Aber dann machte er Werbung für Schriften
    eines Lebenskünstlers (Name sehr kompliziert) und hob die gründliche Arbeit von Eva Herman
    zu ihrem neuen Buch „Blutgericht Europa“. War neugierig und habe es gleich bestellt. Ich habe
    das Buch knapp durch. Mal abgesehen von dem reißerischen Titel stört mich der Inhalt insofern,
    daß immer von unserer Schuld als Deutsche, als Europäer und Weiße seit Karolus die Rede ist.
    Die Autorin findet den einseitigen Schuldvorwurf offensichtlich gerecht. Nun, die Weltgeschichte
    lief in vielen Teilen des Globus auch noch anders ab ohne blutiges Schwert unserer Ahnen.

    Man komme mir bitte nicht mit Schuldvorfürfen gegen uns und unsere Eltern. Unsere Geschichte
    der vergangenen Jahrhunderte lief im Übrigen deutlich anders ab. Und wer verschafft sich mit
    diesen Schuldvorwürfen ganz schöne Vorteile? Die Katze tänzelt weiter um den Brei, der schon
    lange kalt ist.

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