Was ist Kulturmarxismus?

Einleitung

Den nachfolgenden Artikel habe ich im Juli 2011 geschrieben und im Mai 2019 geringfügig überarbeitet. Das Wort tauchte damals im Zusammenhang mit den Anschlägen in Norwegen überall im Mainstream auf, weil Anders Behring Breivik es in seinem Manifest häufig benutzte.

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass es in der deutschen Sektion von Wikipedia keinen Artikel über Kulturmarxismus gibt. Es gibt zwar mittlerweile einen Eintrag zu „cultural marxism“ – wobei mir schleierhaft ist, warum man das nicht übersetzt – der aber wahrhaftig nicht sehr aufschlussreich und darüberhinaus auch zur Löschung vorgeschlagen ist.

Der Begriff wird häufig von dem norwegischen Autor Fjordman benutzt, über den kurz nach dem entsetzlichen Verbrechen in seinem Heimatland das bösartige Gerücht kursierte, er sei der Täter – eine vollkommen abwegige Vorstellung, wenn man Fjordmans Werk kennt. Ich habe seine Darstellung der Dinge nicht gebraucht, um zu wissen, dass diese Anschuldigung Unsinn ist.

Es ist zwar richtig, dass Breivik offenbar Fjordmans Werk schätzte, ihn neben vielen anderen Autoren zitierte und sehr wahrscheinlich auch das Wort Kulturmarxismus von ihm übernommen hat. Auch ich schätze Fjordmans Werk, und soweit man das aus Schriften überhaupt entnehmen kann – und ich bin mit den seinen sehr gut vertraut – schätze ich auch seine Person als sehr sachlich, besonnen, intelligent und glasklar analysierend sowie ungeheuer belesen auf den verschiedensten Gebieten.

Breiviks Manifest habe ich nicht gelesen und ich habe das auch nicht vor. Was ich darüber gelesen hat, lässt mich vermuten, dass es einerseits Dinge enthält, die mir schon längst bekannt sind, und andereseits Dinge, die mich nicht im geringsten interessieren (sein Privatleben und wie man Attentate vorbereitet beispielsweise). Zu leugnen, dass sich seine politischen Ansichten zwar nicht vollkommen, aber doch in vielen Teilen offenbar mit den meinen und denen, die in diesem Blog vertreten werden, überschneiden, wäre lächerlich. Das ist nunmal so und wir sind keine Lügner.

Es ist mir jedoch absolut unmöglich, zu verstehen, wie ein Mensch – und gerade ausgerechnet ein Mensch mit den Ansichten, die wir mit ihm teilen – dazu kommen kann, ein solch fürchterliches Massaker anzurichten. Für mich ist die Grundhaltung, die dahinter steht, genau das, was ich von unseren Feinden fürchte, was sie oft und natürlich in viel größerem Ausmaß gezeigt haben (Zigmillionen Kommunismus-Tote), und daher ist der verzweifelte Versuch genau solche Verbrechen in der Zukunft zu vermeiden, unter anderem das, was mich antreibt, zu schreiben und zu warnen.

Man könnte kurz und knapp sagen, Kulturmarxismus ist dasselbe wie politische Korrektheit, und es damit bewenden lassen.

Ich möchte aber im folgenden versuchen zu erkläeren, warum „Kulturmarxismus“ ein viel treffenderes Wort für dieses Phänomen ist als „politische Korrektheit“, und warum dieses Phänomen sehr wohl Ausdruck marxistischer Ideologie ist. Unser von politischer Korrektheit geprägtes Gesellschaftssystem zeigt jetzt schon stark totalitäre Züge, die von Jahr zu Jahr ausgeprägter werden, bis wir eines Morgens aufwachen und erschreckt feststellen werden, dass wir in einer vollausgereiften marxististischen Tyrannei stecken, die mindestens so unfrei und totalitär wie die Sowjetunion und genauso marxistisch geprägt wie diese ist.

Marxismus

Wikipedia definiert Marxismus als:

  • eine Sammelbezeichnung für die von Marx und Engels entwickelte Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sowie für damit verbundene philosophische und politische Ansichten,

Schon aus dieser Definition wird deutlich, dass Marxismus sich keineswegs nur auf den wirtschaftlichen Bereich bezieht, wie viele glauben, sondern eine umfassendere Theorie ist. Es ist jedoch richtig, dass in den Anfängen des Marxismus im 19. und frühen 20. Jahrhundert der Schwerpunkt auf dem wirtschaftlichen Aspekt lag. Das ist sehr wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass viele Arbeiter damals in bitterer Armut lebten, und daher mit der Hoffnung auf Besserung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse als Fußtruppen für die „sozialistische Weltrevolution“ gewonnen werden konnten. Zumindest glaubten die Marxisten das, die Parole „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“ ist wohl jedem bekannt. Ob die Arbeiterschaft wirklich immer ganz so bereitwillig mitgemacht hat, wie sich das die Salonmarxisten vorstellten, darauf werde ich später noch eingehen.

Internationalismus

In der o.a. Parole wird klar, dass einerseits damals ausschließlich die Arbeiterschaft angesprochen wurde, andererseits aber auch, dass der Marxismus eine internationalistische Komponente hat. Internationalismus nennt man heute Globalisierung und es ist natürlich etwas verwirrend, dass die Globalisierungsgegner üblicherweise ausgerechnet Linke sind, während man die Globalisierer vor allem in der Hochfinanz, Politik und international verzweigten Unternehmenskonglomeraten findet.

Auch das wird später noch klarer werden, die Globalisierungsgegner sind überwiegend nämlich überhaupt nicht gegen die Globalisierung, sondern nur gegen die Art und Weise, wie sie durchgeführt wird. Gegen Masseneinwanderung in europäische Länder – die der destruktivste Aspekt der Globalisierung ist – haben sie üblicherweise überhaupt nichts, da krähen sie gegenüber denen, die davor warnen, dann gerne „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“. Sie wenden sich gegen Ausbeutung der Dritten Welt, gegen die Ausbeutung europäischer und amerikanischer Steuerzahler zugunsten der Dritten Welt haben sie ebenfalls meist gar nichts einzuwenden, im Gegenteil – das kann ihnen gar nicht genug sein. Es sind ja auch üblicherweise nicht ihre Steuern, da Randalieren immer noch steuerfrei möglich ist, und mit dem Geld anderer Leute ließ es sich schon immer leicht großzügig und wohltätig zu sein.

Auch die immer stärker fortschreitende Übertragung von nationalstaatlichen Kompetenzen an internationalistische Organisationen wie die Europäische Union, sowie das Eingreifen der UNO in interne Belange von Staaten, die Gründung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das ständige Gerede von „globaler Verantwortung“ seitens aller Spitzenpolitiker sowie das schon seit einiger Zeit über uns schwebende Damoklesschwert einer weltweiten CO2-Steuer uvm. sind Zeichen eines fortschreitenden Internationalismus, einer Ideologie, die im Grunde auf den Marxismus zurückgeht. Hier reichen sich marxistische Ideologen und Superreiche als zwei scheinbar ungleiche Zwillinge zum Nachteil von Arbeitern und Unternehmern die Hand, während letztere denken, sie befänden sich in politischen Gegnerschaft zueinander, die sich in verschiedenen Parteien ausdrückt, (CDU und SPD bei uns).

Aber wer klar auf die Politik blickt, wird feststellen, dass die Unterschiede zwischen allen Parteien, die von den Medien mit dem Gütesiegel „demokratisch“ geadelt werden, minimal sind und überwiegend in der Rhetorik bestehen, d.h. verschiedene „Werbespots“ für verschiedene Zielgruppen bereitsellen, so wie auch ein und dasselbe Waschpulver als Persil für qualitätsbewusste Kunden und Spee für preisbewusste Kunden beworben wird. (Ich bin nicht ganz sicher, ob das mit genau diesen beiden Pulvern zutrifft, aber das es nur eine Analogie ist, ist das egal)

Der Kanadier Maurice Strong vereinigt beide Aspekte sogar in einer Person, er ist sowohl Milliardär als auch Sozialist, und er drückte das folgendermaßen aus:

Communist in ideology

Capitalist in methodology

was nichts anderes heißt als: Wir nutzen den Kapitalismus, um das viele Geld zu machen, das wir für die Propagierung des Sozialismus brauchen. Es geht Maurice Strong mit Sozialismus garantiert nicht darum, sich selber und Seinesgleichen zu enteignen. Es geht einerseits um eine angestrebte Eine-Welt-Regierung, für die die EU eine Art Blaupause darstellt, zweitens um die schleichende Enteignung kleinerer und mittlerer Betriebe zugunsten der großen internationalen Wirtschaftskonglomerate und vor allem Banken, die dann Politiker als Marionetten für ihre Zwecke kaufen können. Dieses „Kaufen“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass Politiker Bestechungsgelder erhalten, es bedeutet viel mehr, dass man mit beliebig viel Geld die Medien beherrschen kann, und damit den Ruf eines jeden Politikers, der von der vorgegebenen – kulturmarxistischen – Linie abweicht, so ruinieren kann, dass ihn so gut wie kein Mensch mehr wählt. Das ist heute schon verwirklicht. Demokratie heißt bei uns nicht Herrschaft des Volkes sondern Herrschaft der Medien, denn die Mehrheit lässt sich immer beeinflussen, daran kann man nichts ändern, und eine Mehrheit genügt in der Demokratie.

Marx und Satan

Eine ganz andere als die übliche Herangehensweise an Marxismus bietet der in Rumänien geborene Pfarrer Richard Wurmbrand in seinem kleinen sehr lesenswerten Büchlein Marx und Satan an. Wie der Titel schon vermuten lässt, betrachtet Richard Wurmbrand den Marxismus aus einer christlich religiösen Sicht, bei der all die für uns sichtbaren Konsequenzen des Marxismus nicht Selbstzweck sind (dass es also nie um die Befreiung der Arbeiterschaft von Unterdrückung ging), sondern es Marx darum ging, eine Antireligion zum Christentum zu etablieren und dass der Marxismus lediglich das Mittel zum Zweck dazu war.

Betrachtet man die fanatische Christenverfolgung in der Sowjetunion sowie im gesamten marxistischen Ostblock, so ist das nicht völlig von der Hand zu weisen. Es ist nicht einsichtig, warum die vorherrschende Religion zerstört, ihre Priester massenhaft verhaftet und ermordet werden müssen, nur um die „Kapitalisten“ zu enteignen und „die Diktatur des Proletariats“ aufzubauen. Das Proletariat in Russland war tiefgläubig orthodox. Es ist daher durchaus im Bereich des Möglichen, dass Richard Wurmbrand, der übrigens selber Fürchterliches unter dem Kommunismus gesehen und erlitten hat, Recht mit seiner Einschätzung hat. An die Atheisten: Man muss nicht an die Existenz Satans glauben, um an die Existenz von Satanisten zu glauben.

Auch im scheinbar nicht marxistischen Westen hat sich eine zunehmend christentumsfeindliche Haltung gebildet und die Menschen werden in Scharen ungläubig. Zwar geschah das nicht durch brutale Gewalt, was einerseits natürlich für uns höchst angenehm war, andererseits aber auch dazu geführt hat, dass die meisten Menschen überhaupt nicht gemerkt haben, dass ihre eigene Abwendung vom Christentum, ihr plötzliche angebliche „eigene Erkenntnis“, dass das alles nur „alberne und kindische Märchen“ sind, bei den meisten nicht von innen kam, sondern die Folge gezielter Propaganda von außen war – und zwar marxistischer Propaganda in kulturmarxistischer Form.

Eine ähnlich feindselige Haltung gegenüber fremden Religionen, insbesondere den nahöstlichen Religionen Judentum und Islam besteht dagegen nicht. Im Gegenteil, man muss auf Eierschalen gehen, wenn man den Islam kritisieren möchte, und beim Judentum lässt man es besser gleich ganz bleiben.

Nun mag manch einer einwenden, dass es doch eine gute Sache sei, dass das Christentum zurückgedrängt wurde und dass wir heute stattdessen modern und säkular sind und dass keine Hexen mehr verbrannt werden und so. Das mag so sein oder auch nicht, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese Entwicklung keine freiwillige und selbstbestimmte war, wie die meisten denken, sondern eine durch gezielte kulturmarxistische Propaganda den Menschen unmerklich aufgedrängte. Ist aufgedrängter Atheismus nicht genauso verwerflich wie aufgedrängter Theismus? Ist er zumindest in unserem Falle nicht sogar noch verwerflicher, weil das Aufdrängen nicht offen geschieht, sondern heimlich und hinterrücks den Menschen einredend, es wäre ihre freie Entscheidung?

Antichristentum ist jedoch keineswegs der einzige Aspekt des Kulturmarxismus, sondern nur einer von vielen. Dazu später mehr.

Marx hat sich nicht ausschließlich mit Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien befasst. In seinen frühen Jahren schrieb er Theaterstücke und Lyrik, die von der literarischen Qualität her so miserabel waren, dass sie keinerlei Bekanntheitsgrad erlangten, aber vom Inhaltlichen her dennoch sehr aufschlussreich sind.

Als Sohn eines zum Christentum konvertierten Juden und Enkel eines Rabbiners war Marx während seiner Kindheit und Jugend – zumindest vorgeblich – gläubig christlich. Doch schon im jungen Erwachsenenalter legte der das ab, und es gibt in seinem Werk Hinweise darauf, dass er danach keineswegs atheistisch („Es gibt keinen Gott“) wurde sondern antitheistisch („Es gibt einen Gott und ich hasse ihn“). Er schreibt in einem Gedicht:

„Einen Thron will ich mir auferbauen,

kalt und riesig soll sein Gipfel sein,

sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,

und sein Marschall sei die düst’re Pein!“

Ja, Herr Marx, das mit dem „übermenschlich Grauen“ haben Sie in der Tat geschafft.

und in einem anderen Gedicht schreibt er:

„Ich möchte mich an dem Einen rächen,

der dort oben herrscht.“

Einer der ersten Slogans der Sowjets war:

„Wir wollen die Kapitalisten von der Erde

und Gott aus dem Himmel vertreiben.“

Passt! Oder?

Gut gemeint?

Die gängigste Vorstellung von Marxismus oder Kommunismus ist aber dennoch wohl immer noch die, dass es zwar eine gutartige Theorie ist, bei der aber leider die menschliche Natur falsch eingeschätzt wurde und die daher aufgrund menschlicher Charaktermängel praxisuntauglich ist.

Ist das wirklich so?

Woher wissen wir eigentlich, dass Marx es „gut gemeint“ hat? Seine literarischen Werke lassen jedenfalls nicht vermuten, dass er ein großer Menschenfreund war. Und sollte man nicht ganz prinzipiell, wenn etwas in einen derartigen abscheulichen Massenterror ausartet wie beispielsweise in der Sowjetunion, zumindest mal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das überhaupt nicht gut sondern im Gegenteil von Anfang an sehr böse gemeint war?

Wir haben uns ohnehin die vermutlich typisch demokratische Unsitte angewöhnt, alles, was uns an der Politik nicht passt und auch das, was ganz offensichtlich schädlich für uns ist, auf gutmütige Dummheit und Weltfremdheit der Politiker zu schieben, denen wir gerade noch Geld- und Machtgier und damit vielleicht Bestechlichkeit zutrauen aber nicht vorsätzliche Bosheit und Zerstörungswut gegenüber dem Volk.

Die Vorstellung vorsätzlich bösen Handelns erscheint den meisten von uns so abwegig, dass sie wohl noch nicht ein einziges Mal diese Möglichkeit in Erwägung gezogen haben. Dasselbe trifft wohl auch auf die Vorstellung zu, dass manche der Missstände, die wir beklagen, weder auf Sachzwänge oder höhere Gewalt noch auf unfähige Politiker oder ein fehlerhaftes und „falsch wählendes“ Volk zurückzuführen sind, dass sie keine ärgerlichen Fehler sind, die keiner wollte, sondern schlicht und einfach Absicht und von Wahlen völlig unabhängig.

In der Politik passiert nichts zufällig.

Wenn etwas passiert, können Sie darauf wetten,

dass es genauso geplant war.

(Franklin Delano Roosevelt)

Wenn Ihnen jemand beim Geschirrspülen hilft und dabei mehr Teller und Tassen zerbricht als abtrocknet, wie lange dauert es, bis Sie merken, dass es gar nicht sein Ziel ist, Ihnen zu helfen, sondern ihren Geschirrbestand kaputtzumachen? Wieviele Teller und Tassen muss er zerbrechen, bis Sie nicht mehr glauben, dass das unabsichtliche Ungeschicklichkeit ist, sondern volle Absicht?

Was ist eigentlich in unserem Land in den letzten Jahren im Vergleich zu früher besser geworden?

Und wie vieles fällt Ihnen ein, das sehr viel schlechter geworden ist?

Haben Sie schon einmal überlegt, dass die vielen Bankrotte kleiner und mittlerer Unternehmen Absicht sein könnten? Dass die ins Unermessliche steigende Staatsverschuldung Absicht sein könnte? Dass die miserable Bildung, die man unseren wissbegierigen und intelligenten Kindern bietet und die sie zu politisch korrekten Dummschwätzern erziehen will, Absicht sein könnte? Dass ein Bildungssystem, das junge Erwachsene heranzieht, die zwar schon seit der Grundschule wissen, wie man ein Kondom benutzt und was Homosexuelle so tun, was „interkulturelle Kompetenz“ ist und wie man „eine Schule ohne Rassismus“ schafft, die aber keinen fehlerfreien Satz schreiben können und nicht wissen, wie man zwei Brüche durcheinander dividiert, Absicht sein könnte?

Dass vor allem die Probleme, die wir mit Migranten aus fremden Kulturen haben, Absicht sein könnten? Dass diese Migranten ganz genau und einzig und alleine zu dem Grund importiert wurden und immer noch werden, um hier genau die Probleme zu verursachen, die sie verursachen? Übermäßig schwierig vorauszusehen war das nämlich nicht, dass sie das tun würden!

Wenn man Roosevelt Glauben schenkt, dann ist das in der Tat alles Absicht, alles geplant.

Ich schenke ihm in diesem Punkt Glauben, und zwar nicht nur, weil er ein Insider war, der es wissen musste (da könnte man ja noch einwenden, er habe gelogen, wobei allerdings kein Grund ersichtlich ist, warum er ausgerechnet diese Lüge hätte verbreiten sollen), sondern weil die unverstellte Sicht auf die Realität das auch ganz genau bestätigt.

So dumm kann man einfach nicht sein! Um auf das Beispiel mit dem Geschirr zurückzukommen: Wir haben demnächst gar keins mehr im Schrank und weigern uns immer noch, zu glauben, dass das Absicht ist. Und dann muss man in Foren lesen: „Wann merken die naiven Politiker endlich, dass die Moslems keine Bereicherung sind?“ WER ist hier naiv bis zum Gehtnichtmehr?

Das funktioniert nur in einer Demokratie. Würde sich ein Tyrann leisten, was sich westliche Politiker derzeit gegenüber ihren Völkern leisten, hätte er schneller eine Kugel im Kopf oder ein Messer im Kreuz als er mit tief betroffener Visage „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Islamophobie und Antisemitimus“ beklagen könnte.(zugegebenermaßen dauert es wirklich lang, das auszusprechen, aber Tyrannenmord ist ja auch nicht ganz unproblematisch einfach)

Nein, ich propagiere nicht, das bei unseren Demokraten zu tun. Abgesehen davon, dass ich das nicht vertreten könnte, wäre es auch völlig sinnlos. Es gibt viele von ihrer Sorte, sie sind komplett austauschbar, Marionetten ohne eigentliche Macht. Ein toter Hitler hätte den Nationalsozialismus empfindlich getroffen und möglicherweise sogar zu Fall gebracht. Ein toter Bundeskanzler oder Premierminister führt zu Halbmastbeflaggung und Staatsbegräbnis, aber nicht zur geringsten Erschütterung der Politik oder gar des politischen Systems. Sein Nachfolger macht nahtlos weiter und ich denke ganz ernsthaft, dass man auch ein Computerprogramm dafür verwenden könnte, wenn die Menschen dann nur nicht misstrauisch werden würden.

Ist politische Korrektheit denn nicht nur Höflichkeit?

In einem seiner brillantesten Essays Political Correctness – die Rache des Marxismus“ ,das unbedingt in Gänze gelesen werden sollte, geht Fjordman darauf ein, warum politische Korrektheit wirklich eine Form des Marxismus ist, die er, um sie vom „harten“ ökonomischen Kommunismus der Sowjetunion abzugrenzen, als „weichen“ Kommunismus oder auch Kulturmarxismus bezeichnet.

Er eröffnet das Essay mit einem Zitat von Theodore Dalrymple, das ich für augenöffnend halte und daher hier in voller Länge einstelle:

„Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sie von der Realität entfernt war.

Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder – schlimmer noch – wenn sie gezwungen sind, diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, dass man mit der Schlechtigkeit kooperiert und auf ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sich irgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren.

Ich denke, wenn man die Political Correctness untersucht, wird man feststellen, dass sie den gleichen Effekt hat, und das ist auch so beabsichtigt“

Das ist eine starke Aussage, wenn man bedenkt, dass viele Menschen unter politischer Korrektheit nicht viel mehr verstehen als Höflichkeit, die zum Teil etwas übertrieben wird und daher auch manchmal lächerlich wirkt. Wir alle kennen das feministische Binnen-I und die Witze darüber.

Geht es bei diesem albernen Quatsch wirklich um viel mehr als nur eine übersteigerte Form von „Nettseinwollen“ gegenüber bedauernswerten minderwertigkeitskomplexbehafteten Frauen, die ihren Selbstwert an grammatikalischen Endungen messen? Wenn wir nicht mehr „Neger“ sagen, ist das dann nicht einfach nur Höflichkeit gegenüber Schwarzen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund dieses einst völlig neutrale Wort seit einiger Zeit als diskriminierend empfinden? Woher wissen wir, dass wir besser nicht „Zigeuner“ sagen sondern „Sinti und Roma“ und das einfache und keineswegs abfällige Wort „Ausländer“ durch das Wortungetüm „Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund“ ersetzen?

In irgendeinem Gesetzbuch steht das nicht. Man macht sich auch nicht strafbar, wenn man es nicht tut (wobei ich mir bei dem Begriff „Neger“ da nicht vollkommen sicher bin), aber man weiß schon, dass es ungesund für die Karriere ist, wenn man diese Regeln nicht einhält.

Irgendwo muss das doch hergekommen sein. Wo?

Oder hat sich das einfach so von selber entwickelt?

Nein, hat es nicht. Und das kann einwandfrei nachgewiesen werden.

Wenn man politische Korrektheit analysiert, dann fällt auf, dass es schon deswegen keine übertriebene Form der Höflichkeit ist, weil diese Ideologie keineswegs höfliche oder rücksichtsvolle Sprache gegenüber allen Menschen erfordert, sondern nur gegenüber manchen. Altmodischer Anstand hingegen fordert sie gegenüber allen Menschen gleichermaßen. Es ist ein Zeichen von edlem Charakter und guter Erziehung, den Straßenkehrer in der gleichen höflichen Sprache anzusprechen wie den Bürgermeister.

Gegenüber bestimmten Personen erfordert politische Korrektheit jedoch sogar ausgesprochen unhöfliche bis vulgäre Sprache, zum Beispiel Begriffe wie „tumber doitscher Stammtisch“, „braune Brühe“, „rassistisches Schwein“, „antisemitisches Arschloch“ etc. Versuchen Sie doch mal, in der Öffentlichkeit ein positives Wort über Neonazis zu verlieren! Oder trauen Sie sich das vielleicht doch eher nicht?

Umgekehrt kann man sich auch böse in die Nesseln setzen oder gar strafbar machen, wenn man politisch inkorrekte Aussagen mit ausgesucht gepflegter Sprache und großer Höflichkeit äußert, wie sogar der Entdecker der DNA und Nobelpreisträger James Watson vor einiger Zeit schmerzlich erfahren musste, als er vorsichtig äußerte, dass die geringere Intelligenz von Schwarzen nicht auf Umweltbedingungen beruht, sondern angeboren ist.

Jeder von uns kennt ganz genau die Gruppen, die beleidigt werden dürfen oder gar sollen, und diejenigen, bei denen das ruinös oder gar strafbar ist. Man kann sie grob in „Unterdrücker“ und „Unterdrückte“ einteilen. Männer, Heterosexuelle, Weiße, Inländer, Christen sind „Unterdrücker“ und gelten damit als böse und können nach Herzenslust als Gruppe beleidigt werden. Frauen, Homosexuelle, Farbige, Auslä… pardon Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund, Nichtchristen und unter diesen vor allem Moslems und Juden hingegen sind „Unterdrückte“, d.h. diskriminierte Opfergruppen, gegenüber denen gruppenbezogene Negativaussagen das auslösen, was früher Majestätsbeleidigung oder sogar Gotteslästerung auslösten.

Und hier ist der Zusammenhang mit dem ökonomischen Marxismus ganz deutlich. Auch dieser teilte die Gesellschaft in böse „Unterdrücker“ (Kapitalisten, Bourgeoisie) und gute „unterdrückte“ Opfer (Arbeiter und Bauern) ein. Dabei war jede Abfälligkeit, Beschimpfung und Grausamkeit gegenüber der Unterdrückergruppe rechtens und gut, was schließlich zum größten Massenmord der Menschheitsgeschichte wurde, dem übrigens auch viele Menschen aus der eigentlich privilegierten Gruppe der Proletarier und vor allem Kleinbaurn zum Opfer fielen, wenn sie sich der „Befreiung von Unterdrückung“ verweigerten und das herkömmliche System oder auch nur ihren Glauben an Gott behalten wollten.

Geschichte der politischen Korrektheit

Fjordman zitiert im weiteren Verlauf William Lind und verweist dabei auf dessen Essay „The history of political correctness“, das mittlerweile auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Ebenfalls empfehlenswert ist das gleichnamige Video, das leider nicht übersetzt ist, aber auch für nicht so erfahrene Kenner der englischen Sprache recht gut verständlich ist.

Auch ich beziehe mich im nachfolgenden auf Lind, wenn ich ihn auch nicht wörtlich zitiere.

Nachdem die kommunistische Revolution in Russland erfolgreich durchgeführt war, erhofften sich die Marxisten, dass die westeuropäischen Länder wie Dominosteine in die Hand der Kommunisten fallen würden. Das trat nicht ein. Die Arbeiterschaft, die inzwischen (insbesondere in Deutschland durch die Bismarckschen Sozialgesetze) zu bescheidenem Wohlstand gekommen war, hatten nicht das geringste Interesse an der Weltrevolution und auch nicht daran, sich mit „Proletariern anderer Länder“ zu vereinigen. Die Loyalität gegenüber der Nation war viel größer als die gegenüber der so genannten „Klasse“ und das Christentum lehrte Bescheidenheit und Abscheu vor gewalttätigen Aufständen.

Die Marxisten, die enttäuscht dieses Fehlschlagen ihrer Hoffnung auf eine weltweite Ausbreitung des Kommunismus analysierten, kamen daher recht schnell zu der Erkenntnis, dass Nationalbewusstsein und Christentum die Haupthindernisse für die Weltrevolution waren.

Der ökonomische Marxismus war in Westeuropa gescheitert, die Arbeiterschaft wurde bereits von den marxistischen Vordenkern der 1920er Jahre als Träger der Weltrevolution abgeschrieben. Dafür wurde nun die Aufgabe angegangen, den Kommunismus vom Ökonomischen ins Kulturelle zu übertragen, etwas das erstaunlich scheint, wenn man die Vorstellung hat, dass es Marx und den Marxisten lediglich um die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Arbeiterschaft ging. In dem Fall hätte sich die Weltrevolution ja erledigt, wenn es der Arbeiterschaft offenbar gut genug ging, um kein Interesse an einer Änderung oder gar einer gewaltsamen Änderung der Verhältnisse zu zeigen.

Das war aber nicht so.

Manche bezeichnen Kulturmarxismus auch als die Mischung zwischen Freud und Marx oder als Freudo-Marxismus, weil in ihm gesellschaftliche Phänomene mit Freudscher Psychoanalyse verbunden werden. Wiederum andere sehen Kulturmarxismus als eine Mischung aus Marx, Freud und Boas, der als Begründer des Kulturrelativismus gilt. Dass es sich bei allen dreien um Juden handelt, sollten wir  besser unter Zufall abheften, oder vielleicht doch nicht?

Fjordman schreibt dazu:

Die Bemühungen, den Marxismus vom Ökonomischen ins Kulturelle zu übertragen, begann nicht erst mit den Studentenunruhen in den 60ern. Sie gehen mindestens bis in die 20er Jahre und auf die Schriften des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci zurück. 1923 gründete eine Gruppe von Marxisten in Deutschland eine Institution, die sich mit dieser Übertragung befassen sollte, das Institut für Sozialforschung (später besser bekannt unter dem Namen ‘Frankfurter Schule’). Einer der Gründer, Georg Lukács, erklärte Sinn und Zweck des Instituts damit, dass es die Antwort auf die Frage sei: “Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation.” Lind denkt, dass es große Parallelen zwischen klassischem und Kulturmarxismus gibt: “Beide sind totalitäre Ideologien. Die totalitäre Natur der Political Correctness kann man an Universitäten beobachten, wo ‘PC’ das Kollegium übernommen hat: Freie Rede, Pressefreiheit und sogar freies Denken wurden eliminiert. (…) Heute, wo der ökonomische Marxismus tot ist, hat der Kulturmarxismus sich seine Schuhe angezogen. Das Medium hat sich verändert, aber die Botschaften sind dieselben geblieben: Eine Gesellschaft des radikalen Egalitarismus, der mittels der Staatsmacht durchgesetzt wird.

Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, schlossen sie das Institut für Sozialforschung, die Mitglieder, die alle ausgewiesene Kommunisten und wiederum natürlich vollkommen zufällig so gut wie ausschließlich Juden waren, emigrierten zusammen mit den Stiftungsgeldern, die sie unbehelligt mitnehmen konnten, zunächst nach Frankreich und von dort aus in die USA, wo sie ihre Forschungen vor allem an der Columbia University fortsetzten. Die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und des 2. Weltkrieges nutzten sie dazu, Faschismusforschung zu betreiben und bei ihren weißen amerikanischen Gastgebern, die ihre Söhne in den Kampf gegen Hitler schickten, den gleichen „autoritären Charakter“ wie bei Deutschen auszumachen, der angeblich zu Faschismus und Totalitarismus führt, und begannen, diesen zu „dekonstruieren“.

Kurz nach dem Krieg bereits im Jahr 1946 bat der damalige Frankfurter Oberbürgermeister darum, das Institut möge doch wieder in die Stadt seiner Gründung umsiedeln (ob diese Einladung freiwillig oder unter Zwang erfolgte, ist nicht überliefert und bleibt daher der Spekulation jedes einzelnen überlassen), einige Jahre später kehrten unter anderen Horkheimer und Adorno zurück, der später als der große alte Mann der 68er-Studentenrevolution bekannt wurde und diese auch initiiert hatte. Herbert Marcuse (ich muss dabei immer an Dr. Mabuse denken) verblieb in den USA und wurde dort für die 68er-Bewegung zu einer ähnlichen Identifikationsfigur wie Adorno in Deutschland.

Auch heute noch werden Personen, die sich besonders politisch korrekt verhalten, häufig als 68er oder mittlerweile aufgrund ihres fortgeschrittenen Lebensalters als Alt-68er bezeichnet. Dem Volksmund ist also durchaus klar, dass politische Korrektheit auf die Vorgänge 1968 zurückgeht. Die damalige Studentenrevolution war aber kein spontaner Aufstand sondern geht unbestrittenermaßen auf die Lehren der marxistischen Frankfurter Schule zurück.

Die Gründer der Frankfurter Schule waren Marxisten, die nach einem Weg suchten, die christlich-abendländische Zivilisation, d.h. Loyalität zu „Gott und Vaterland“ zu zerstören, da sie diese als Haupthindernis bei der Umwandlung in eine kommunistische Gesellschaft wahrnahmen. Die kleinste Keimzelle der Nation, die Familie war dabei auch eines ihrer Hauptangriffsziele, Feminismus und „sexuelle Revolution“ waren die Waffen gegen die Familie. „Gott und Vaterland“, Kunst und Philosophie wurden der ätzenden Säure der Kritischen Theorie ausgesetzt, einer Methode, Kritik um der Kritik willen zu üben, und zwar nicht, um zu Verbesserungen anzuregen, sondern um zu „dekonstruieren“, was nichts weiter als ein geschwollenes Fremdwort für „kaputt machen“ ist. Finanziert wurde das Unternehmen von dem Mäzen Felix Weil, der erste Direktor war Carl Grünberg. Und diese beiden Herren schlagen Sie bitte selber nach, wenn Sie eine Vermutung überprüfen wollen, die sich Ihnen jetzt vielleicht aufdrängt.

Masseneinwanderung

Des weiteren suchten sie, nachdem die Arbeiterschaft sich als nicht willig erwiesen hatte, die Fußtruppen für die Zerstörung der verhassten christlichen Gesellschaft zu machen, nach neuen „Unterdrückten“. Der Feminismus, dessen Anfänge von Simone de Beauvoir in Frankreich und Betty Friedan in den USA ausging, versuchte Frauen gegen Männer aufzuhetzen, Jugendliche wurden gegen Ältere aufgehetzt, die allesamt wenn nicht als faschistisch so doch mindestens als autoritäre Charaktere dargestellt wurden, die eine Neigung zum Faschismus hatten. Homosexuelle wurden gegen die heterosexuelle Gesellschaft aufgehetzt, die zügellose Sexualisierung wurde als „Befreiung“ dargestellt, in den USA wurden Schwarze gegen Weiße aufgehetzt und in Ermangelung einheimischer „unterdrückter“ nichtweißer Menschen, wurde begonnen, massenweise Menschen vor allem aus dem orientalisch-islamischen Raum und Afrika nach Europa zu importieren. Uns Deutschen wurde das mit der Lüge schmackhaft gemacht hat, sie würden unsere Renten bezahlen und die Arbeiten verrichten, die wir nicht tun wollen, weil wir uns angeblich zu vornehm dazu waren.

Und jetzt sehen Sie sich dazu diese kleine Karikatur der BNP (Britisch National Party) an:

(Anmerkung Mai 2019: Leider ist die Karikatur nicht mehr verfügbar. Ich versuche, sie wiederzufinden, aber bis jetzt sieht es nicht gut aus. Es handelte sich dabei um die typischen Aussagen, mit denen Politiker erklären, warum Einwanderung notwendig ist, „Sie zahlen unsere Rente“, „Sie machen die Jobs, für die wir uns zu vornehm sind“ etc.)

Offenbar hat man den Engländern genau den gleichen Mist erzählt. Amerikanern wird erzählt, Mexikaner würden die Jobs tun, für die sich Amerikaner angeblich zu fein sind, und sogar die Russen sind mittlerweise dieser Lüge ausgesetzt, bei ihnen sind es irgendwelche Völkerschaften aus Zentralasien, die angeblich deshalb in Russland sein müssen, weil Russen sich zu fein sind…naja, Sie wissen schon. Nicht wirklich fantasievoll, dafür aber sehr international.

Für die Klientel, die zu Sentimentalität und Wohltätigkeit mit anderer Leute Geld neigt, wurde die Masseneinwanderung auch damit begründet, dass diese Leute deswegen so arm sind, weil „wir“ sie irgendwie „ausgebeutet“ haben oder ihre Ururgroßeltern ausgebeutet hatten, wobei auch gerne ausbeuterische Machenschaften exakt der internationale Großunternehmen oder Banken angeprangert werden, deren Hauptaktionäre und Finanzhintermänner wiederum ganz genau die Kulturmarxisten sind, die bei uns, dem Volk, ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Ausbeutereien verursachen.

Die Linken waren sowieso schon begeistert vom Internationalismus und daher Masseneinwanderung und hatten den Köder (wir = böse Unterdrücker, braune und schwarze Menschen = arme Unterdrückte) bereits geschluckt. Den Konservativen und Wirtschaftsliberalen konnte man erzählen, Einwanderung wäre „notwendig für die Wirtschaft“. Konservative und Wirtschaftsliberale würden den Massenimport von freilaufenden Nilkrokodilen befürworten, wenn ihnen ein Langweiler im grauen Anzug erzählen würde, dass das „die Wirtschaft belebt.“

An Vorwänden mangelte es nicht, auch wenn sie bei näherer Betrachtung alle nicht standhalten. In Wahrheit wurden diese Menschen importiert, um hier für die aufgeheizte und unfriedliche Stimmung, für das Chaos zu sorgen, das für eine kommunistische Revolution notwendig ist, zusammen mit der Antifa als ihre aggressiven Fußtruppen zu fungieren, nachdem die Arbeiterschaft das verweigerte, und letztendlich auch dazu, sich mit uns rassisch zu vermischen, und damit die uns eigene Intelligenz, Kreativität und Freiheitsliebe, die den Hintermännern des Marxismus schon immer nicht geheuer war, durch Rassenvermischung zu mildern, was über kurz oder lang zwangsläufig und irreversibel in ein vollständiges Verschwinden der weißen Rasse und europäischen Völker münden wird. Wenn es mit irgendeinem anderen Volk, irgendeiner anderen Rasse gemacht würde, würde man es Genozid nennen. Bei uns nennt man es „Toleranz“ und diejenigen, die daraufhinweisen, nennt man „Nazis“ oder „Hasser“.

Das Chaos und „die Lösung“

Eine neue Ordnung kann nur etabliert werden, wenn die alte Ordnung destabilisiert, bzw. dekonstruiert wird und im Chaos versinkt. In den letzten Jahren häufen sich die Voraussagen, dass Europa zunehmend Gefahr läuft, in einem Religionskrieg gegen den Islam und in einem Rassenkrieg zwischen Einheimischen und Importierten zu versinken.

Ist es nicht merkwürdig, dass trotz dieser Warnungen, die keineswegs nur von bösen Rechten kommen, sondern auch vom renommiertesten Zukunftsforscher Gerald Celente, weiterhin propagiert wird, wir bräuchten noch viel mehr Einwanderung, z.B. 50 Millionen afrikanische und (vorder)-asiatische Fachkräfte während der nächsten Jahrzehnte? Zu diesem Zweck wurde bereits ein Jobcenter in Mali eingerichtet. Der durchschnittliche Intelligenzquotient in Mali beträgt 68, das gilt nach unseren offiziellen Maßstäben als geistig behindert. Ist es nicht merkwürdig, dass es offenbar nichts gibt, was unsere Politiker und Medien davon abhält, ständig nach mehr Einwanderung zu schreien?

Das wäre in der Tat in allerhöchstem Maße merkwürdig und sogar einfach unmöglich, wenn man davon ausgeht, dass Politiker dem Volke dienen und das Beste für das Land wollen.

Geht man aber davon aus, dass Politiker aller Parteien Kulturmarxisten sind oder von Kulturmarxisten gesteuert werden, deren Ziel die Dekonstruktion von allem, was Menschen traditionell Halt gibt – Familie, Volk, Heimat, Nation, Religion – ist, dann ist das überhaupt nicht merkwürdig, sondern folgerichtiges Verhalten. Letztendlich wird das Zerstörungswerk in Chaos, Hass, Rassenunruhen, ethnische und Verteilungskriege münden, gegen die wir als haltlos gemachte und vereinzelte Individuen häufig ohne Familie und fast immer ohne ein Gefühl für Volksgemeinschaft und Glaubensbrüder hoffnungslos verloren sind. Gerald Celente sagt diese Unruhen gemäß dem o.a. Link übrigens schon für 2012 bis 2016 voraus.

Um diesem künstlich geschaffenen Chaos zu entkommen, werden die verunsicherten Individuen Einschränkungen der Freiheit zustimmen, denen sie in einer stabilen homogenen Volksgemeinschaft niemals zugestimmt hätten, werden jeden, der sich als „Retter aus der Not“ anbietet, begrüßen, wenn er nur verspricht, das Chaos zu beenden, auch wenn es sich dabei um eine marxistische Tyrannei ohne jegliche Freiheit handeln wird.

Wer wird das sein?

Nun natürlich genau diejenigen, die das alles angezettelt haben. „Verschwörungstheoretiker“ nennen es die marxistische Tyrannei der New World Order, ist man Christ und folgt man den Gedanken Richard Wurmbrands, der schon von Anfang an argwöhnte, dass Marx das Werk Satans betrieb, könnte man auch sagen, der Antichrist.

Was können wir gegen den Kulturmarxismus tun?

Zunächst einmal: Nicht Sachen, Gebäude und Menschen in die Luft sprengen und auch nicht losiehen und arglose junge Menschen abknallen.

Wenn wir von kämpfen reden, meinen wir nicht das. Wir meinen damit ein Ringen darum, die eiserne Kralle des Kulturmarxismus um unsere Völker zu lockern und schließlich zu entfernen, und dazu müssen wir einer ausreichenden Anzahl unserer Mitmenschen, der Brüder und Schwestern aus unserem Volk und von unserer Rasse, bewusst machen, dass diese Kralle existiert. Alle müssen es nicht kapieren – das wäre sowieso illusorisch- aber mehr als es derzeit sind, schon.

Wir können reden und schreiben. Und wir können uns dem Kulturmarxismus einfach verweigern, indem wir seine Gesetze brechen.

Brechen Sie die Regeln der politischen Korrektheit, wo immer Ihnen das möglich ist, ohne sich selber in den gesellschaftlichen oder finanziellen Ruin zu stürzen. Fangen Sie langsam an, zwingen Sie sich nicht dazu „Neger“ zu sagen, wenn Ihnen das noch zu große Ängste bereitet. Aber wenn Sie es fertigbringen, tun Sie es, und zwar nicht um Schwarze zu beleidigen, sondern um sich selbst zu zeigen, dass Sie es können. Dass Sie es dürfen. Dass sie ein freier Mensch sind, der sich von niemandem vorschreiben lässt, welche Worte er benutzen darf und welche nicht. Und um das auch anderen zu zeigen.

Sagen Sie „Mohammedaner“ oder wenigstens „Moslem“. Sagen Sie auf gar keinen Fall „Muslim“, ein Wort, das uns als Dressurakt seit kurzem aufgedrängt wird. Wenn Ihnen auch das noch zu schwer ist, widersprechen Sie wenigstens Feminstinnen oder machen Sie diese lächerlich. So biestig Feministinnen auch sind, es ist im allgemeinen leichter, das feminstische Tabu zu brechen als das antirassistische und multikulturalistische, vom antisemitischen ganz zu schweigen, und es ist wohl auch nicht strafbewehrt. Brechen Sie – selbstverständlich im Rahmen vorgegebener Gesetze – jedes Tabu, das ihnen begegnet, und das Sie sich zu brechen trauen. Viele andere werden Sie dafür heimlich hoch achten und Ihnen dankbar sein, es Ihnen sogar irgendwann nachtun, auch wenn sie im Moment vielleicht nichts zu ihrer Verteidigung gegen die stets anwesenden kulturmarxistischen Hilfssheriffs sagen und Sie alleine im Regen stehen lassen. Es ist nicht einfach, zu den Pioieren zu gehören, aber irgendjemand muss es tun. Stehen Sie anderen Tabubrechern bei. Denunzieren Sie niemanden wegen Verstößen gegen die kulturmarxistischen Regeln.

Auch die Zerstörung und Degradierung alles Schöne und Erhabenen in der Kunst ist ein Teil des Kulturmarxismus. Wenn sie also offen sagen, dass Sie ein vielgepriesenes modernes Gemälde einfach nur potthässlich und vulgär finden, brechen Sie auch schon ein Tabu.

Sprechen Sie sich unbedingt und überall immer gegen Einwanderung aus – und nicht nur gegen irgendwelche islamischen Marotten der Einwanderer, gehen Sie Kontakten – selbstverständlich immer betont höflich bleibend – mit den importierten Zivilokkupanten aus dem Weg, denken Sie daran, dass wir von Genozid bedroht sind und sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Kinder beiderlei Geschlechts niemals in Erwägung ziehen, sexuelle Beziehungen zu Menschen anderer Rassen einzugehen.

Wenn Sie es schaffen und beruflich leisten können, gönnen Sie sich einige Wochen oder gar Monate völlige Abstinenz von Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften und den Internetauftritten von Massenmedien. Diese Abstinenz führt zu so einem wunderbaren klaren Gefühl im Kopf, zu einer inneren Freiheit, die man nur deshalb niemals vermisst hat, weil man sie niemals kennenlernen durfte.

Wenn ausreichend viele Menschen das tun, werden wir sehen, wie es weitergeht. Das ist dann der nächste Schritt. Machen wir nicht den zweiten vor dem ersten.

Lehren Sie Ihren Kindern Anstand. Seien Sie anständig auf die altmodische Art, denn

Nur ein tugendhaftes Volk ist fähig zur Freiheit.

Je mehr Nationen verderbt und lasterhaft werden,

desto mehr brauchen sie

Beherrscher.

Benjamin Franklin


23 Gedanken zu “Was ist Kulturmarxismus?

  1. „Zitat von Theodore Dalrymple, das ich für augenöffnend halte und daher hier in voller Länge einstelle:
    „Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen … “

    Dieses Zitat ist mir seit Jahren bekannt, und es erfüllt mich mit Erinnerungen unschöner Art. Wenn man etwas mehr im Leben erreichen wollte als ungelernter Abdecker oder Friedhofsgärtner zu werden, na gut, noch Klappenschläger in der Brikettbude, mußte man von der siebten Schulklasse bis ggf. zum vierten Studienjahr mindestens einmal im Jahr und mindestens eine A4-Seite verbal mit der roten Grütze wabbeln, an eines erinnere ich mich: „Legen Sie ausführlich dar, warum mit dem zunehmenden Sieg des Sozialismus die Schärfe der Klassenauseinandersetzung zunehmen muß.“ (Aber, auch nicht schlecht: „Die Freuden der Pflicht“ bei Siegfried Lenz‘ „Deutschstunde“).

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  2. Auch die werktätigen Bauern, sogar, wenn in Genossenschaften freiwillig zwangsorganisiert, waren irgendwie leicht bäh – eben deshalb, weil sie „Produktionsmittel besaßen“. Ebenso der Selbstständige, auch der, der sich selbst ausgebeutet hat. (Wie angeblich Erich Mielkes Vater, als Handwerksmeister ganz ohne Gesellen, aus finanziellen Gründen – der alliebende Erich legte größten Wert darauf, „Arbeitersohn“ zu sein.) Was waren das für (im Nachhinein erheiternde) Eiertänze in den späten Sechzigern, „als ich ein frischer Knabe war …“ (Hölderlin).

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  3. Moin Moin!

    „Sagen Sie „Mohammedaner“ oder wenigstens „Moslem“.“ – Meine Rede, das predige ich seit ich erstmals abseits islamischer Texte das Wort „Muslim“ vernahm und das dann auch in säkulären oder gar christlich motivierten Verlautbaren immer häufiger zu hören und lesen bekam. Ganz ähnlich übrigens wenn in den MSM von „Gläubigen“ die Rede ist, wo Mohammedaner gemeint sind. Leider liest man auch bei Medien wie Tichy das immer mal (von PI nicht zu reden…), erfreulicherweise ist man nicht ganz allein auf weiter Flur.
    Dem Unterwerfungsbegriff „Muslim“ sollte man stets normalen Sprachgebrauch entgegensetzen; genau wie verquastem „Gender*Innensprech“.
    Das tut, wie beschrieben, überhaupt nicht weh, einfach normal sich deutscher Sprache bedienen. Und damit ein kleines Zeichen setzen, steter Tropfen…

    „Kulturmarxismus“ ist mir schon länger geläufig. War für mich immer eine Benennung dessen, was zum „Sowjetmenschen“ führen sollte, oder sogar schon zur Volksgemeinschaft der NS-Zeit – geistige Gleichschaltung, gleicher Geschmack in den Künsten wie beim Design von Industriegütern etc. pp., Einheitsmensch, wie „Maos Ameisen“. Oder heutzutage eben Gretas Klimahüpflinge und „bunt gegen rechts“.

    In der Literatur schön beschrieben von Orwell, die Schafe in „Animal Farm“ oder die dumpfe Masse in „1984“. Auch in „Der stählerne Traum“ von Norman Spinrad ist derlei Menschenschlag beschrieben, wo am Ende ein nach Vorbild des Führers geklonter Einheitsmensch zur Eroberung des Universums antritt.

    Gehupft wie gesprungen, „links“ und „rechts“ sind überflüssige Zuordnungen, ob Mosche Marx sich das alles selbst ausgedacht hat, sei dahingestellt, ich bevorzuge für all das den Begriff „Totalitarismus“, soweit von „oben“ Gleichschaltung durchgesetzt werden soll, und dafür brauch ich weder Nazis noch Marxisten noch Juden, das kannten schon die antiken Spartaner und die haben das bestimmt ihrerseits selbst noch älteren Kulturschichten abgeschaut.
    Heute soll eben noch rassische Gleichmacherei hinzukommen, Einheitskultur, Einheitsreligion und Einheitsgeschlecht – spart ja ne Menge Kosten, wenn ganzer Globus gleiche Produkte kauft und das Häuflein Megareicher fester im Sattel sitzen läßt. Drum immer schön rin mit den Massen, nicht „NWO“ ist das Ziel, sondern „One World“.
    Und sollte das mit der Vermengung doch nicht so auf Anhieb klappen: Egal! Dann bringen die einander eben um und eine auserwählte Gruppe hat seine Jagdgründe für sich allein, so wie früher ein Adelsmann (oder Göring oder Mielke) auch gern den Staatswald für sich alleine hatte, ohne störendes Pack darin.

    Im Übrigen: Ihr Text ist ganz ausgezeichnet, sollte jeder lesen.

    Grüße!

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  4. @ Andreas aus E. Norman Spinrad (sprechender Name) und „Der stählerne Traum“ waren mir bis eben neu. Danke dafür.
    >> und dafür brauch ich weder Nazis noch Marxisten noch Juden, das kannten schon die antiken Spartaner << – Das ist doch etwas unausgegoren – alle drei Begriffe wären zu definieren: Nazi ist ein Universalschmähwort, für alles, was einem nicht wohlgefällt. Marxisten – es gibt oder gab: Die Linke, DKP, KPD, KPD-ML, MLPD, und noch einige andere, Monty Python hat sie herrlich verarscht. Und die Jodler – sagen wir, sie GEBEN sich inhomogen, sind es ja vielleicht auch – aber nicht in der Sache an sich …

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  5. Wenn recht erinnere gab es auf der Bolschewikipedia mal einen deutschen „Kulturmarxismus“-Artikel (der dann wahrscheinlich von den üblichen Blockwarten wieder geloscht wurde).
    Bin mir aber nicht ganz sicher. Und müsste man dann nochmal rumfragen, ob da wer was weiß und sich dran erinnern kann.

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  6. „1923 gründete eine Gruppe von Marxisten in Deutschland eine Institution, die sich mit dieser Übertragung befassen sollte, das Institut für Sozialforschung (später besser bekannt unter dem Namen ‘Frankfurter Schule’). Einer der Gründer, Georg Lukács…..“

    Hat der was mit dem Star Wars Filmemacher George Lukas familiär zu tun? Ich hab da nichts gefunden beim Überfliegen. Ist womöglich einfach ein Allerweltsname.
    Ich dachte bloß, weil die Filmindustrie ja ein markanter Manipulant ist.

    Oh mein Gott, ich liebe dieses Zitat von Theodore Dalrymple,
    Das ist es: Demütigung.Er bringt es auf den Punkt.
    Tagtägliche, verdammte Demütigung. So facettenreich, böse-kreativ, beherrschend.

    Und den Artikel, Nuada, den liebe ich auch. Sehr verständlich und informativ.

    Mann, was es alles zu lernen gibt…….

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  7. @ Erna
    Danke fürs „hochschieben“. Ich lese das grade in Abschnitten bei einer Kaffe Tassee, werden mehere…

    Bevor ich es gleich vergesse nehme ich mal direkt Bezug auf:

    „Der Kanadier Maurice Strong vereinigt beide Aspekte sogar in einer Person, er ist sowohl Milliardär als auch Sozialist, und er drückte das folgendermaßen aus:

    Communist in ideology

    Capitalist in methodology

    was nichts anderes heißt als: Wir nutzen den Kapitalismus, um das viele Geld zu machen, das wir für die Propagierung des Sozialismus brauchen“

    Mir fiel vor zig Jahren ein, das ganze sozialistischer / kommunistischer Kapitalismus zu nennen.
    Ob des anscheinenden großen Paradoxums wurde mir bei der Aussage schon oft der gedachte/geistige oder auch virtuelle Vogel gezeigt. Leider, leider, leider fehlt(e) mir das passende Umfeld um sowas gescheit und überhaupt über meine vielen Gedanken diskutieren ( in Pro & Contra! ) zu können…sich unverstanden zu fühlen, das deprimiert einen teils furchtbar…naja, egal jetzt!

    Und dieser kleine Ausszug des Artikels zeigt mir, dass ich damit doch garnicht falsch liege.
    Man kann es auch umkehren und „kapitalistischer Sozialismus / Kommnismus“ nennen.
    Nach kurzer Überlegung kommen ich zu dem „Kurzschluss“, dass wir in ersterem leb(t)en und uns in einer Zwischen / Aufbauphase zu 2terem bewegen.

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  8. Nächster Auszug:

    „Ein toter Bundeskanzler oder Premierminister führt zu Halbmastbeflaggung und Staatsbegräbnis, aber nicht zur geringsten Erschütterung der Politik oder gar des politischen Systems. “

    Ist zwar kein Todesfall, dennoch kann man es jetzt „Live, in Farbe und bunt“ auf der Insel beobachten
    Der Austausch May / Johnson.
    Ich würde auch behaupten, dass selbst Systemwechsel keine Änderungen brachten!
    Siehe Deutschland / BRD die letzen 150 Jahre…
    bzgl. System(en) werde ich mich evtl. später im Anschluss nochmal äussern…

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  9. Zitat von Theodore Dalrymple…

    Man merkt in allen Hierarchien, dass die „Untergebenen“ immer klein gehalten werden…und wie heisst es so schön, wiederhole das immer und immer wieder, so wirds auch geglaubt. Ergo ists Suggestion.
    Fängt im kleinen schon in der Familie an, geht weiter in die Arbeitsverhältnisse ( Chefs, Vorgesetzte), Regierungen…Es wird stets der Untertan klein gehalten und somit auch gedemütigt, zur Not ( auf Aufbegehrungen von nicht „Suggerierbaren“ ) duchgesetzt von Handlangern für ein paar Brosamen oder halt direktem Ausschluss nebst „auf vogelfrei“ setzen.
    Und oft müssten diese oben in der Hierarchie stehenden die „Kleinen“ sein, welche man dann auch nicht mehr kleinhalten muss, sie sind es schließlich…
    Letztendlich ist noch jedes System genauso aufgebaut. Ich gehe mal vorweg, sollte eigentlich in eine Art „Schlussfazit“ von mir rein. Wie ist es mit dem System über all diesen letzendlich uns vorgegaukelten Systemen ( Summasummarum sind sie sich doch alle zu gleich )?

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  10. „Wenn ausreichend viele Menschen das tun, werden wir sehen, wie es weitergeht. Das ist dann der nächste Schritt. Machen wir nicht den zweiten vor dem ersten.“

    Dann erfolgt aus irgendwelchen Gründen ein „Systemwechsel“, waorauf sich nur auf dem Papier was ändert, ansonsten garnichts. Passiert ja ca. alle 100 Jahre. Oder es wird „endgültig?“ DAS SYSTEM installiert, worauf ja alles rausläuft. NWO.

    Ansonsten prima Aufruf…wo ich aber sage, dass diesem nachzugehen sehr sehr schwer ist. Es führt auch zu Isolation, Einsamkeit und macht teils depressiv. Man steht wirklich sehr oft, nein, meist allein und verlassen da. Die wenigsten Menschen werden diesem Aufruf folge leisten oder nach einem kurzen Anlauf wieder abbrechen…ich würde sagen, es steckt im Blut oder man muss auf dem Weg dorthin entsprechend geprägt worden sein.

    Ich frage mich wie diese im Artikel genannten Leute zusammengefunden haben. War es Zufall oder wurden sie zusammengeführt, von wem auch immer. Was sind die Auswahlkritierien, wie wird man auf diese Leute aufmerksam? Wie wurde diesen Leuten ihr tun schmackhaft gemacht? Woher kommt der Nachwuchs? Es sind ja immer neue Namen…Somit verallgemeinere ich diese Frage.

    Zu den Systemen…warum meint / glaubt die Spezies Mensch INSTINKTIV immer wieder beherrscht ( von Menschen, sprich gleichartigen ) werden zu müssen ? Warum kniet die große Masse immer erneut nieder und begibt sich stets erneut in die Unfreiheit? Mit der Evolution scheint dieser Instinkt genetisch mitgegeben worden zu sein. Mit dem eigenen lgischen denken begann das wohl.
    Ich denke, so wirklich frei waren / sind nur Naturvölker ( den letzen wurde / wird ja auch der Garaus gemacht ).
    Die Urmenschen, Neandertaler oder auch urgermanischen Stämmem als Beispiel genannt, dürften EHRLICH frei gewesen sein. Das Stammesleben scheint allerdings auch noch in unserem Innern zu sein, vielleicht sollte man sich auf den Weg dorthin besinnen¿?¿ Nur wird es dafür eines wirklich großen Knalls bedürfen, eines, ich sage mal „gottgemachten“…worauf man dann wohl naturgegeben schnellen Schrittes auf den heutigen „Ist-Zustand“ zuläuft, was sind 5000, 10000 Jahre? Es sei denn, dieses naturgegebene wird genommen. Gibt es eine „Anti-Evolution“, Rückentwicklung? Um sich dann in eine andere Richtung ( welche auch immer ) zu entwickeln…achso, Gier und Neid müssten auch weg, denn die Urvölker werden sich deswegen auch schon die Köppe eingeschlagen haben…oder Stammeskriege…
    Ergo mein Fazit, es hilft nur was „göttliches“ auf unserem Weg!

    Ob unseres Naturell bin ich sehr pessimistisch!
    Es sei denn, siehe Fazit.

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  11. Hey Erna,

    Ich habe Theodore Dalrymple auch lange sehr gern gelesen. Was mir immer unangenehm war, war seine Verachtung für die englische Unterschicht. Ich hielt das für typisch englischen Elitismus bis ich darauf:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Theodore_Dalrymple

    aufmerksam gemacht wurde. Es ist also nicht der Feinsinnige, der sich über das Grobe auslässt, sondern der fremde Blick. Seine Kunstfigur Dalrymple beschreibt er so “

    Regarding his pseudonym „Theodore Dalrymple“, he wrote that he „chose a name that sounded suitably dyspeptic, that of a gouty old man looking out of the window of his London club, port in hand, lamenting the degenerating state of the world“

    Ich nahm ihn natürlich auch entsprechend auf – als scharfsinnigen, melancholischen, elitären Engländer. Er ist aber der Sohn von Einwanderern. Als Psychiater dürfte er gut wissen, wie seine künstliche Identität auf Leser wirkt. Man wird mit ihm zum Zuschauer, der das Sterben des eigenen Volkes, der eigenen Zivilisation mit traurigem Abstand betrachtet – zum gichtkranken, nörgelnden alten weißen Mann. Gleichzeitig übernimmt man auch den Blickwinkel der Oberschicht, die die verwahrloste Unterschicht seziert.

    In einem neueren Artikel zum linken Antisemitismus wird es deutlicher. Während in Großbritannien die Verachtung der elitären Oberschicht, die verbrecherische Rolle der Bankster durch die viel extremeren Klassenunterschiede und nicht zuletzt die „City of London“ und das Königshaus viel deutlicher zu sehen sind als bei uns, wo das erst unter dem Deckmantel progressiver Politik (Vielfalt, Nachhaltigkeit)nachvollzogen werden muss, tritt Dalrymple als antisozialistischer Kämpfer auf, der den Sozialismus als „Antisemitismus der dummen Kerls“ einordnet und bekämpft.

    Natürlich hat er in Jeremy Corbyn eine Figur als Gegner, die nicht weniger antiweiß ist als er es ist und natürlich sprechen moderne Linke so gut wie nie über Banken, sondern unablässig über die Erbschuld der Weißen, aber Corbyn hat aus Wahltaktischen oder sonstigen Gründen, die Kritik an Israel noch nicht völlig gestrichen. ( Corbin bläst in einer Tonlage auf der Hundepfeife und Boris in einer anderen) Nach den nun auch in den USA geltenden Vorgaben des „EU Rates für Toleranz und Versöhnung“, Brexit oder kein Brexit, ist Antizionismus = Antisemitismus und muss entsprechend überall bekämpft und bestraft werden.

    In seinem Artikel
    https://www.city-journal.org/html/corbyns-jewish-problem-15806.html

    Weist D darauf hin, dass Juden in GB zwar die reichste Gruppe in der Bevölkerung stellen, dass die zweit reichste Gruppe aber die Sikhs sind.

    A few years ago, a survey appeared breaking down household wealth in Britain by religious affiliation, and Jews came first. For someone as suspicious of and hostile to wealth and the wealthy as Corbyn, whose fundamental economic idea is that money is the product of exploitation, and that equality of outcome is desirable, attainable, and just, it is only natural to suppose that both wealthy individuals and groups must have been up to no good, grabbing by illicit means a larger slice of the economic cake than is theirs, according to his own conception of justice. It is therefore perfectly reasonable, or at least in keeping, for him to be anti-Semitic: he hates none more than the independently successful.

    (…)
    Anti-Semites make constant reference to the wealth and cultural, intellectual, and social influence of Jews, as if these could be explained only by conspiracy, or at least injustice.
    (…)“

    Ausschließlich durch Verschwörung oder wenigstens Ungerechtigkeit? Wie wäre es mit intensivem, gezieltem Netzwerken und der Pflege der Gruppenidentität? Und tatsächlich gibt D sogar den Hinweis darauf, wenn er zu den Sikhs kommt die, anders als Engländer, Waliser oder Schotten eine Gruppenidentität haben dürfen und super erfolgreich mit ihrer Netzwerkerei sind.

    „It is notable that no one in Britain ever talks of the need to help the Sikhs, because they have been able to look after themselves, and according to the survey are the second-richest British religious group, though not long ago there was prejudice against them. The rise of the Sikhs to prosperity indicates that Britain remains a relatively open society—precisely the kind of society that Corbyn hates and hopes to destroy. His ant-Semitism is all of a piece with this. “

    Dass andere Gruppen, die ebenfalls Gruppenidentitäten pflegen dürfen, sich auf die Umverteilung von Weiß (schuldig) nach Bunt konzentrieren, also ebenfalls für sich selbst (als Gruppe) sorgen, ist kein Widerspruch und obendrein, so lange sie die Herrschaftsstrukturen nicht benennen und den abgehängten Weißen aus der dritten Generation arbeitsloser, schlecht ernährter und mit Drogen und Psychopharmaka zugeknallten Verlierer als eine mit Rasseprivilegien ausgestattete Hassfigur bekämpfen, auch eine willkommene Erfolgsgeschichte.

    D ist ja nicht blöd und deshalb weiß er auch, dass links und rechts wenig, Gruppenidentität oder Verbot einer Gruppenidentität aber verdammt viel bedeuten. Bei all der „Offenheit“, die Juden und Sikhs Gruppenerfolge ermöglicht, ist uns jeder Gruppenerfolg versperrt. Wir dürfen nicht für uns selbst sorgen sondern haben egal von welcher politischen Richtung aus, immer das Wohl Anderer vor unseres zu setzen, egal wie die ihre Erfolge über uns erringen.

    Corbyn und Dalrymple  verkörpern zwei Modelle die dafür sorgen, dass wir zerrieben werden. Als Identifikationsmodelle schaffen sie es, dass wir untereinander keine Gemeinsamkeiten erkennen und uns gegenseitig zerfleischen.
    Es ist nebenbei schon bemerkenswert, dass in der neuen Regierung eine Person (Priti Patel) das Innenministerium besetzt, die aus der alten gehen musste, weil sie bei einer „privaten“ Reise nach Israel Gespräche mit israelischen Regierungsmitgliedern hatte, die sie vor May verschwieg.

    Super interessant ist auch, dass Patel sich für die Wiedereinführung der Todesstrafe einsetzte. Da ist sie ganz bei Trump, der nach dem Synagogenereignis die Todesstrafe für antisemitische Hassverbrecher forderte und – wow, der Weg dazu ist wohl gerade freigemacht worden. Großbritannien ist noch nicht so weit aber nach dem Brexit wird es sicher einfacher werden auch dort die noahidischen Gesetze, nach US Beispiel, deutlicher umzusetzen.

    „The universality of these principles and global import was recognized in 1982 by President Ronald Reagan when he spoke of “the eternal validity of the Seven Noahide Laws [as] a moral code for all of us regardless of religious faith” (Proclamation on the National Day of Reflection, April 4, 1982).

    Seven years later, in 1989, President George H.W. Bush not only proclaimed that these “Biblical values are the foundation for civilized society,” but he also recognized that “A society that fails to recognize or adhere to them cannot endure.”

    https://asknoah.org/faq/have-the-noahide-laws-been-recognized-by-any-governments

    Eine Nation, die verabsäumt die „biblischen Werte“ anzuerkennen oder sie aufrecht zu halten, kann also nicht bestehen bleiben. Das haben auch andere Politiker bereits anerkannt (Gleiche Quelle).

    „Other world leaders have joined the call for further observance and knowledge of these laws. For example, Herman Van Rompuy, President of the European Union wrote (in July, 2014) that he seeks greater “dissemination of the universal values known as the Noahide Laws,” and Major General Michael Jeffery, Governor General of Australia, lamenting family breakdowns and drug and alcohol abuse in modern society in a 2008 letter, wrote that he believed that observing the fundamental values of the Noahide Laws can be an antidote to such ills of society.“

    Die noahidischen Gesetze werden also als Gegengift zum Sittenverfall angepriesen, den wir den Kulturmarxisten zu verdanken haben. Tödliches Gift und ebenso tödliches Gegengift. Zwei Marken, ein Fass.

    Laut Haaretz (2018) setzt sich Israels Regierung für die Ausbreitung des Noahidismus ein, der nicht zum Judentum bekehrt, sondern zur Anbetung der Juden.
    „The Messianic Zionist Religion Whose Believers Worship Judaism (But Can’t Practice It)“
    Leider hinter der Bezahlschranke.

    Aber noch mal zur Umverteilung. Da haben wir zwei, angeblich gegensätzliche Modelle. Sozialistisch von der Mittelschicht zur Unterschicht (den Schwachen helfen), während die großen Vermögen unangetastet bleiben und sich im Hintergrund mehren und kapitalistische Umverteilung systemisch und sichtbar nach oben (jeder kann es schaffen, wenn er nicht zu blöd ist), wodurch die Mittelschicht auch verschwindet. Keiner der angebotenen Gegensätze ist wirklich gegen Umverteilung. Es werden nur unterschiedliche Gruppen erschaffen, die aus Eigeninteresse oder Selbstaufgabe (Selbstaufgabe gilt in beiden Fällen für uns) zustimmen sollen. Egal in welche Richtung unser Geld gelenkt wird, der Co2 Schwindel gehört auch dazu, so lange es uns schwächt, stärkt es sie. Werden genügend Watschenmänner bereit gestellt und angenommen, die Weißen, die Braunen, die Nazis, die Moslems, die Linken, die Homos, die Homophoben kann das so weiter gehen, bis ihre Macht unantastbar ist.

    Ich denke, dass ich beim Lesen der Dalrymple Artikel eine Menge gelernt habe. Es war auch keine Zeitverschwendung Fjordman zu lesen oder David P. Goldmann und all die anderen. Nur ordne ich das inzwischen anders ein.

    Na jedenfalls kann es nach Dalrymple nur mit dem guten Aussehen und überwältigenden Talent zu erklären sein, dass die Hauptrollen in Lucas‘ „Star Wars“ mit jüdischen Schauspielern besetzt wurden und auch der Drehbuchautor dazu gehört.
    Interessant dazu.

    https://forward.com/culture/327265/the-secret-jewish-history-of-star-wars/

    „Anti-Semites make constant reference to the wealth and cultural, intellectual, and social influence of Jews, as if these could be explained only by conspiracy, or at least injustice.“

    Es ist schlicht ihre anbetungswürdige Überlegenheit auf allen Gebieten, auf jeder Seite. Und überhaupt, sehen wir nicht auch immer mehr erfolgreiche schwarze Schauspieler und Regisseure in Hollywood und erfolgreiche Sikhs in GB? Na bitte. Keine Verschwörung.Pffff

    Ich freue mich immer über Deine Kommentare!

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  12. Achso, ich vergaß am Schluss:

    Ich WILL von nichts und von niemandem beherrscht werden.
    Ich möchte ungewollt NIEMANDEM Rechenschaft ablegen müssen.
    Ich möchte nicht gesagt bekommen: „Sie sind verpflichtet…“.
    Ich möchte keine Meldepflicht!
    Ich möchte keine SteuerN° sein!
    Ich möchte in keine Schubladen / Karteikästen / Datenbanken einsortiert / geschoben werden!
    Ich möchte ganz einfach NEIN! sagen können, nicht tun, was andere wollen.
    Könnte man beinahe schier endlos weiterführen…
    Ich habs eh lieber damit Dinge zu sagen, welche ich nicht will, als Dinge welche ich will.
    Ich WILL FREI sein, richtig FREI!

    Letztlich will ich überhaupt KEIN System!
    Leben und leben lassen, mit Rücksicht auf andere. Behandle andere so, wie Du selbst behandelt werden willst.
    Seundes solidarisches Miteinander. Das möchte ich!
    Selbstverwaltung und Selbstorganisation.
    Warum funktionieren so ganz simple Dinge nicht?
    (Ok, die Frage habe ich mir schon selbst beantwortet, stelle sie trotzdem, quasi die Frage nach dem großen WARUM)

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  13. Autodidakt 28. Juli 2019 um 12:04

    Und dieser kleine Ausszug des Artikels zeigt mir, dass ich damit doch garnicht falsch liege.
    Man kann es auch umkehren und „kapitalistischer Sozialismus / Kommnismus“ nennen.
    Nach kurzer Überlegung kommen ich zu dem „Kurzschluss“, dass wir in ersterem leb(t)en und uns in einer Zwischen / Aufbauphase zu 2terem bewegen.

    _______________

    Ich dachte bisher, der Sozialismus wird uns aufgezwungen (alle gleich…..arm……) damit die sog. Eliten ihren Reichtum, ihre Sicherheit und Macht sichern.
    Gerade weil ja wohl klar ist, dass die Gleichschaltung der Menscheit auf relativ niedrigem Niveau niemals für die sog Eliten selbst gelten wird, wenn es weiterhin nach denen geht.
    Also ist es eigentlich nicht recht, zu sagen, ideologisch wären die Sozialisten. Etwas nur zu benutzen ist nicht Ideologie.
    Aber nun werde ich unsicher.
    Und dieses Schuldzinsgeldsystem müsste man in das Thema vielleicht auch einbetten.
    Aber das kann ich nicht. Obwohl ich „die Geschichte des Geldes“ mit erstauntem Interesse gelesen hatte und die „Balfour Deklaration “ auch.

    Fakt ist doch, ob so herum oder andersherum, es gibt Ausbeuter und Ausgebeutete. Und es wird gelogen und verdreht, was das Zeug hält.
    Es würde mich freuen, alles aufgedröselt erklären oder wenigstens erkennen zu können. Aber damit man das eben nicht kann, wird ja gelogen und verdreht.
    Das Resultat sehe ich ja dennoch.
    Es tut mir leid, dass ich dir kein fruchtbarer Diskussionspartner sein kann.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Autodidakt 28. Juli 2019 um 14:07

    Die Urmenschen, Neandertaler oder auch urgermanischen Stämmem als Beispiel genannt, dürften EHRLICH frei gewesen sein.

    _______________

    Also das sehe ich etwas anders. Gleich frei sind soziale Wesen nie und nie gewesen. Und sei es nur, dass ein Neandertalermann aufgrund seiner größeren Kraft wohl das Sagen oder eine gewisse Macht über die Neandertalerfrau hatte. Oder?
    Das Anerkennen von Autoritäten ist also natürlich.
    Wie bei allem macht die Dosis das Gift.
    Wir sind aber schon so verdreht worden, dass wir Gift als Nahrung anerkennen und Nahrung als Gift.
    Es geht also inzwischen gar nicht mehr um Dosis, sondern insgesamt um eine höhere Stufe der Versklavung. Etwas ganz Perfides, Gewachsenes, Bösartiges.

    ………………….

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  14. Danke, @Luftpost aus dem Siechkobel für die Erläuterungen.
    Ich hatte vorher nie etwas bewusst wahrgenommen von oder über D. , nicht mal der Name war mir bekannt.
    Deshalb hab ich das Zitat völlig wertfrei i.B. auf den Verfasser gelesen und es geliebt. Das hat mich sehr sehr angesprochen.
    Genau so, als hätte ich bisher nie etwas über A.H. vernommen, lese ich gerade sein Buch Mein Kampf. Ich muss einfach wissen, was da drin steht.
    Natürlich kann ich das nicht ganz unvoreingenommen tun, ein Gehirn tut halt, was ein Gehirn tun muss, aber ich versuche es. Ich traf neulich auf eine junge Polin, der ich das leise erzählte. Die winkte ab und sagte lapidar “ och, das hab ich auch gelesen.“
    Ups.
    Jedenfalls, ich habe nicht alles verstanden aus deinem Kommentar, mein Englisch ist unzureichend, und etwas krank bin ich zur Zeit auch noch.
    Aber ich danke trotzdem für deine Mühe.
    🙂

    Star Wars hab ich nie gesehen, geschweige denn, mich damit näher befasst. Ich hatte es versucht, aber jeweils nach nur wenigen Minuten fand ich es immer zu doof und schaltete aus. Dass das von Lucas ist, wusste ich deshalb auch gar nicht. Der Name und der Job dazu war mir geläufig, weil es eine Firma gab oder gibt, die in den 90ern Computerspiele entwickelte. Ich mochte „Day of the tentacle“ sehr. Dann beim Googeln sah ich erst, dass das der Star Wars Heini ist. Gern würde ich “ Day of the tentacle“ noch mal mit meinen immer noch bescheidenen, aber schon sehr viel größeren Erfahrungen von heutzutage überprüfen. Aber, naja…ist auch nicht so wichtig.
    Gestern gab es „Große Freiheit Nr 7“ (restaurierte oder „restaurierte“ Fassung von 2018) gedreht in 1944, wie ich auch erst nach Ende beim Ergoogeln feststellte. Kurz vor Kriegsende also. Erstaunlich. Da wurden solche Vergnügungsfilme gedreht? Im elendsten Elend, das der Planet jemals erlebt hat? Politische Propaganda hab ich da nicht entdeckt. Der Film hat mich berührt. Männer waren noch gerade. Wussten, was sie wollten. Ehre war noch ein Begriff. Und die Reeperbahn sah mit Sicherheit sauberer aus, als heutzutage. …………
    Habe gerade den wiki Eintrag dazu gelesen. Okay, der Film wurde wegen des zunehmenden Beschusses in Prag weitergedreht (ist Prag nicht vom Weltkrieg betroffen gewesen?) und teilweise auf der Ostsee, statt im Hafen und Kriegsschiffe in HH wurden mit Tarnnetzen bedeckt. Aber, dass das alles möglich war, das hätte ich nicht gedacht. Zum Bedecken der Schiffe muss der Regisseur wohl zumindest eine Genehmigung gehabt und bekommen haben. Und das, obwohl den Nazis der Film ein Dorn im Auge gewesen sein soll? Warum haben die den Käutner nicht einfach abgeballert. Die waren doch böse durch und durch.
    Oder eben vielleicht doch nicht?

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  15. Erich der Weise, der zwar die Gesellenprüfung zum Dachdecker nicht ganz geschafft haben soll, konnte Anfang 45 nach einem Bombenangriff aus dem Zuchthaus entwetzen, hätte sich aber nach etwa drei Wochen wieder freiwillig gestellt. So gruselig kann es also nicht gewesen sein.

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  16. Nochmal zu @Luftpost aus dem Siechkobel

    Mit etwas klarerem Kopf habe ich deinen gehaltvollen Kommentar nochmal gelesen und den Übersetzer genutzt.

    Ja, dieses Zerriebenwerden, spüre ich. Das ist ein Teil, den ich als demütigend empfinde. Dieses Zerriebenwerden spüre ich eben daran, dass ich als Deutsch/Weiß für das Wohlbefinden aller Gruppen eine Zuständigkeit empfinden soll.
    Und auch nur in dem Zusammenhang mir meine Gruppenzugehörigkeit Deutsch/Weiß zuerkannt wird.

    Von den noahidischen Gesetzen hörte ich vorher noch nichts.

    Ich dank dir!

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  17. hildesvin 30. Juli 2019 um 23:04

    Ah…siehste…das passiert dann:
    Ich googelte Erich, der Weise.
    Und fand einen Eintrag über Erich Weise.
    Den las ich. Konnte mir keinen Reim drauf machen. Dachdecker? Nein, Archivar.
    Nun googelte ich nochmal, da kam etwas vom Honecker.
    Der war wohl gemeint.
    Versteh ich trotzdem nicht.
    Hab den Eintrag aber auch nicht gelesen.
    Kann nicht mehr. Stop.
    Mein Kopf. Stop.
    Alles dröhnt. Stop.

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  18. Erna
    31. Juli 2019 um 15:13 ,

    ich danke Dir Erna und es tut mir leid, dass ich es nicht übersetzt habe! Ich habe mich mit allen möglichen Sachen übernommen. Mir dröhnt auch der Kopf. Was in Frankfurt geschehen ist, das ist sehr tief rein gegangen und was gerade nötig ist, ist Stille. Schwer zu finden. vielleicht hier:

    .
    Liebe Grüße und bis später.

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  19. Passend zum Thema des Artikels habe ich hier noch einen (kleinen) Artikel von einem anderen Blog. Er ist sicher qualitativ ganz bestimmt nicht besser als der Artikel hier … aber … er beleuchtet ein bischen einen anderen Aspekt. ..

    https://mannikosblog.blogspot.com/2019/08/was-passiert-wenn-der-kulturmarxismus.html

    … und vor allem beinhaltet er eine Grafik, die für mein Empfinden ALLES zum Thema ‚Kulturmarxismus‘ zusammenfaßt, was es dazu zu sagen gäbe …

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  20. assend zum Thema (gefunden bei Lupo-Cattivo):

    Nach 1980 hat Habermas in verschiedenen Beiträgen sechs Veränderungen genannt, die von der Kritischen Theorie ausgegangen sind und das geistige Klima in Deutschland zwischen 1960 und 1980 revolutionär verändert haben. Habermas verbucht diese Veränderungen als Erfolge, als Siege über die bürgerliche Gesellschaft, die er selbst in polemischer Absicht als “spätkapitalistische” bezeichnet:

    1. Ent-Christlichung der Öffentlichkeit

    Habermas sieht sich darin bestätigt, daß die Zeit der Hochreligion Christentum abgelaufen sei, daß das Christentum kein allgemein anerkanntes Weltinterpretationssystem mehr sei, sich Massenatheismus ausbreite und der (bisher christlich orientierte) Bürger dem Staate seine (schuldige) Loyalität entziehe. Es kann in diesem Zusammenhang weder als Zufall noch als Betriebsunfall betrachtet werden, daß im sogenannten Andachtsraum im Berliner Reichstag kein Kreuz zu finden ist, sehr wohl aber ein Hinweis auf Mekka und auf die Klagemauer von Jerusalem.

    Das Kreuz wird aus der deutschen Öffentlichkeit verdrängt; es könne ja “bei Bedarf” aus dem Schrank hervorgeholt werden. Auch im Andachtsraum der UNO fehlen christliche Symbole, es befindet sich dort nur ein großer schwarzer Stein.

    Auch durch den Spruch des Bundesverfassungsgerichts (Kruzifixe in öffentlichen Schulen) wird das Christentum aus der Öffentlichkeit verdrängt, obwohl sich die große Mehrheit des Volkes zum Christentum bekennt.

    2. Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft

    Die den Staat tragenden Institutionen werden “umfunktionalisiert”, sie werden ihrer bisherigen Aufgabe “enteignet” und mit neuen “alternativen” Aufgaben betraut.

    Die Umfunktionalisierung ist den Frankfurtern am durchgreifendsten bei den obersten Gerichten, den Universitäten und Schulen, aber auch bei den Massenmedien und sozialen Diensten, nicht zuletzt in den Verwaltungsapparaten der Kirchen gelungen.[39]

    3. Ent-Ethisierung des Rechts

    Die Rechtsnormen des Staates, die Gesetze, enthalten und schützen nicht länger das sittliche Minimum der Rechtsgemeinschaft, sie dienen fortan außerethischen Zwecken wie der Abschreckung oder der Veränderung der gesellschaftlichen Institutionen.

    Nach Abschaffung des §175 StGB und Einführung des §218 StGB wäre die gesetzliche Aufwertung der Prostitution zum Beruf (Bundesfamilienministerin Bergmann, SPD) ein weiterer kulturrevolutionärer Schritt in Richtung “Ent-Ethisierung des Rechts” und Enteignung der Familie von ihren bisherigen Privilegien (Art. 6 GG).

    4. Ent-Kriminalisierung des Verbrechens

    Verbrechen werden weniger individuell dem Täter zugerechnet und angelastet als kollektiv den gesellschaftlichen Verhältnissen. Man ist (fast zwangsläufig) kriminell, weil man unter “kriminell-kapitalistischen” Verhältnissen, unter “struktureller Gewalt” aufwachsen mußte und lebt. Gemäß dieser Argumentation müßten eigentlich die bedingenden Ursachen bestraft und “resozialisiert” werden und nicht der Täter.

    5. Ent-Pathologisierung der Krankheit

    Man ist nicht etwa krank, weil der Naturhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, sondern weil man durch gesellschaftlichen Streß, durch vergiftende Umwelt, durch Leistungsdruck der kapitalistischen Wirtschaft oder durch repressive Normen der christlichbürgerlichen Moral (Triebverzicht/Askese) beschädigt wurde.

    6. Ent-Ästhetisierung der Kunst

    Die moderne Kunst folgt nicht mehr den Regeln des Schönen, Wahren, Guten, des Ehrwürdigen oder der Harmonie der Ordnung, sondern ganz bewußt und provokativ der Veralberung und Verächtlichmachung, der Propaganda und Agitation: Das Häßliche, Sinnlose, Anstößige wird dominant.

    Aus diesen sechs Entwicklungen wird deutlich, daß Auflösung, Destruktion, Negation die Absicht der Frankfurter und ihrer Epigonen war und ist

    und hier

    +++https://www.aktion-leben.de/fileadmin/content/Seiten/Mediathek/Schriftenreihe/H-010.pdf

    Link zur Quelle.

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  21. Dennoch wird, sofern es opportun ist, das Christ sein hervorgehoben…besser gesagt das „unchristlich“ sein…aktuell sehr stark…
    Ansonsten…dato „langweiliger“ Herbst, Jahrsausklang. Oder kommt noch was? Ich denke Ja. Mal schauen mit was wir in das neue Jahr hineingehen oder auch nicht (mehr)…bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein runter…

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