82 Gedanken zu “Gesprächsrunde

  1. Damit es hier nicht so abschreckend leer ist, eine kleine Anekdote:

    Ein Europäer und ein Araber unterhalten sich über Redefreiheit
    „Es tut mir sehr leid, dass Sie in Ihren Ländern nicht so frei reden können wie wir hier“, meint der Europäer.
    „Woran denken Sie denn da beispielsweise?“ fragt der Araber nach.
    „Nun, ich kann zum Beispiel sagen, dass ich das Christentum beschissen finde“, sagt der Europäer stolz.
    „Das kann ich auch sagen!“ grinst der Araber.
    „Hahaha“, der Europäer verdreht die Augen „Sie wissen schon, wie das gemeint ist. Können Sie das auch über den Islam sagen?“
    „Nein“, gibt der Araber zu, „das kann nicht. Aber das können Sie in Ihrem Land auch nicht. Und der Unterschied ist: Ich WILL das gar nicht sagen, Sie aber schon!“

    Diese kleine Geschichte beleuchtet meiner Ansicht nach ganz gut die Vorstellung, die viele mittlerweile von Redefreiheit haben: Das ist, wenn man alles Eigene und Traditionelle nach Herzenslust niedermachen darf.

    Deshalb wird zum Beispiel das türkische Gesetz gegen „Beleidigung des Türkentums“ als fürchterliche Einschränkung der Redefreiheit aufgefasst. Meines Wissens umfasst es unter anderem auch zu heftiges Rumreiten darauf, die Sache mit den Armeniern sei ein Genozid gewesen. Dabei dürfte diese Einschränkung die Türken eher wenig stören … ich würde mich durch ein hypothetisches Verbot, mich selber als Abschaum zu bezeichnen, eigentlich auch nicht übermäßig eingeschränkt fühlen.

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  2. Zur Europawahl gibt es einen schönen Kommentar beim Nachtwächter von Triton zur Wahlwerbung der Partei DIE-RECHTE:

    Hier die Wahlwerbung

    https+++://die-rechte.net/allgemein/freiheit-fuer-ursula-haverbeck-der-radiospot-von-die-rechte-ist-online/

    Und hier der Kommentar von Triton:

    „Das Leben ist wie ein Blinker. Und weil Teile und Herrsche so schön ist, gibt es in gleicher Aufmachung und ähnlichen Phrasen, nur mit Pfeil nach links, das hier:“

    https+++://www.die-linke.de/am-26-mai-die-linke-waehlen/

    Das sieht doch so aus als ob das alles aus der selben Werbeagentur kommt.

    Eigentlich wollte ich ausnahmsweise mal wieder zur Wahl gehen. So nach dem Motto „wir holen die Oma aus dem Knast“, und die Rechte wählen. In den alten Videos wirkte Frau Haverbeck eigentlich immer echt und von daher könnte man sie wählen. Wenn man sich aber die Verpackung in Form der Partei „die Rechte“ ansieht, kommt einem so gleich der Zweifel. Die ganze Sache erscheint schon wieder wie eine Inszenierung.

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  3. Wäre es denn möglich, Haverbeck aus dem Gefängnis zu holen? Ein Spaziergang schadet nicht (jedenfalls in meinem Viertel).

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  4. @Frakturschrift
    (Deine Kommentare sind nicht unter Moderation. Ich weiß nicht, warum er nicht automatisch freigeschaltet wurde, und hoffe, dass das jetzt behoben ist.)

    Wäre es denn möglich, Haverbeck aus dem Gefängnis zu holen?

    Das habe ich mich auch gefragt und gerade versucht, das zu recherchieren. Aber ich hab’s nicht rausgefunden, ob diese Immunität auch „rückwirkend“ gilt. So weit ich weiß, kann ein Parlament die Immunität auch auflösen, aber das würde auf jeden Fall dauern und ob das EU-Parlament das macht, ist nicht so sicher, wie es beim Bundestag wäre. Man kann die vielen Ausländer nicht einschätzen.

    @ pils:

    Der Kommentator meint das da, stimmt’s?

    Das fällt natürlich schon auf. Ich habe erst neulich ein Video vom Volkslehrer gesehen, in dem er sich die Symbolik ansieht – vor allem das Pentagramm – aber auch dieser komische Keil ist ihm als ständig wiederkehrend aufgefallen.

    Es ist möglich, dass die Rechte das offen absichtlich gemacht hat, der Name ist ja auch schon an die Linke angelehnt. Aber selbst wenn etwas Sinistres dahintersteckt, stört mich das in dem Fall nicht. Ich lehne den Wahlvorgang als Ritual an sich ab, nicht nur wegen Skepsis gegenüber irgendwelchen Parteien oder Personen. Aber es ist beileibe kein religiöses Dogma, sodass eine einmalige Ausnahme tatsächlich bedenkenswert ist.

    Ursula Haverbeck ist ja WIRKLICH im Gefängnis und wenn sie auf diesem Weg rauskäme und sogar noch die großzügige Vergütung bekäme, für die auch unangenehme Personen Steuern zahlen, dann wäre das einfach wunderbar. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass es reicht, aber auch nicht ganz unmöglich. Immerhin sitzt auch ein NPD-ler drin.

    Es geht ja nicht darum, Frau Haverbeck zu WÄHLEN, sondern darum, sie zu BEFREIEN. Im Grunde ist es keine Wahl, sondern ein Missbrauch des Wahlrechts, damit habe ich persönlich keine Probleme. Aber eben hat mir jemand gesagt, er glaube, in Deutschland würde man das passive Wahlrecht verlieren, wenn man im Gefängnis ist, er ist aber kein Jurist. Man muss das mal recherchieren.

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  5. Ich habe jetzt das Folgende gefunden:

    Zwei Gutachten bestätigen: Immunität für Ursula Haverbeck – Am 26. Mai holen wir Ursula aus der Gesinnungshaft!

    Der nachfolgende Text hört sich seriös an. Demzufolge müsste Frau Haverbeck zur konstituierenden Sitzung am 2. Juli Langzeitausgang über mehrere Tage bekommen. Sie gehen allerdings davon aus, dass das EU-Parlament die Immunität aufheben wird, dies ist jedoch frühestens eine Woche später möglich. In der Zwischenzeit genießt Frau Haverbeck Immunität

    An anderer Stelle (Mainstream) habe ich gelesen, dass sie nicht im offenen Vollzug ist, weil davon ausgegangen wird, dass sie sich aufgrund ihrer Vernetzungen im Ausland leicht absetzen könnte. Die Rechte ist auf diese Möglichkeit natürlich nicht eingegangen.

    Rund 0,6 Prozent oder – je nach Wahlbeteiligung – um die 180.000 Stimmen würden reichen.

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  6. „Rund 0,6 Prozent oder – je nach Wahlbeteiligung – um die 180.000 Stimmen würden reichen.“

    Ja das habe ich auch schon woanders gelesen.

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  7. An Wahlen glaube ich auch nicht, aber mich inspiriert diese Geschichte, also wird dieser Spaziergang absolviert.

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  8. @Frakturschrift

    An Wahlen glaube ich auch nicht, aber mich inspiriert diese Geschichte, also wird dieser Spaziergang absolviert.

    Das geht mir auch so.

    Das ist auch etwas anders als normales Wählen. Man geht ja nicht davon aus, dass Frau Haverbeck oder die Partei Die Rechte irgendetwas Tolles im EU-Parlament bewegen, sondern es geht nur darum, dass die alte Dame ihren Aufenthaltsort wechselt, und 180.000 Stimmen sind nicht komplett unrealistisch (allerdings auch nicht sehr wahrscheinlich, fürchte ich)

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  9. In alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat (Froschkönig) … Ich wollte, wenn schon nicht dieser tban, so würde, z.B., Das_sanfte_Lamm, sich hier zu einem höflichen Gedankenaustausch bereit finden.
    PI ist mit gewisser Tendenz schauerlich: Dieses Etwas „Freya“ – in der Tat mutmaßlich eine Gruppe – postuliert die Opferzahlen von Dresden 2/45 auf 20 – 25000 – wer von mehr ausgeht, wäre ein blöder Nazi. Der Strang ist mir inzwischen verlorengegangen, aber an energischen Widerspruch kann ich mich nicht erinnern.

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  10. @Hildesvin:

    Ja, das ist eigentlich, das Ziel hinter diesem Blog gewesen, guten PI-Kommentatoren oder auch stillen Lesern die Möglichkeit zu geben, außerhalb von Freyas Hoheitsgebiet ihre Meinung zu äußern. Es kommen Klicks von PI, aber offensichtlich keine Kommentare. Mal noch abwarten!

    Dieses Etwas „Freya“ – in der Tat mutmaßlich eine Gruppe

    Ich vermute das aufgrund der Arbeitszeit. Ich habe mir das sichprobenartig angesehen, das geht wirklich von morgens rund 8:00 Uhr bis abends rund 22:00 Uhr, und zwar 7 Tage die Woche. Das kann doch ein einzelner Mensch nicht schaffen? Der Polizeibericht-Spam kommt zuweilen im Abstand von einer Minute, So schnell kann man das doch gar nicht recherchieren, auch das wirkt wie eine Kooperative.

    Vom Stil her kommen mir hingegen alle Freyas gleich vor, wobei das meiste natürlich nur reinkopiert und daher kein Stil erkennbar ist. Aber sobald einer was Falsches sagt – oh vey! Dann reagieren alle Freyas gleich. Mir ist auch aufgefallen, dass lange Zeit wenig Widerspruch kam und ich fand das deprimierend. Aber in den letzten Tagen werden einige rebellisch und scheinen sogar die gleichen Vermutungen zu hegen wie wir. Mal sehen, wie sich unsere Daily Soap weiterentwickelt …

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  11. Moin Moin!

    Zu „Freya-„:

    Daß hinter dem Nick Methode steckt, ist doch ganz offensichtlich.

    – Jegliche Sachdiskussion wird mit zahllosen, themenfernen Links erschlagen. Gern auch quer über alle aktuellen Stränge hinweg („crossposting“), was das Verfolgen einer Diskussion zusätzlich erschwert.

    – Nutzer mit abweichenden Ansichten (insbesondere natürlich zu USA, Israel, Dresden, Putin, aber auch zu den seltenen Gedanken zum Komplex „NSU“) werden durch beleidigende Anwürfe und Behauptungen („Du dumme Stasi“, „linker Amihasser“, „Antisemit“, „kommst wohl von Altermedia“ und dgl.) angegriffen.
    Gern werden auch Rechtschreibfehler moniert (wobei die Schreibe von „Freyr-“ alles andere als gerade ist, das ist mitunter schon fast amüsant) oder Quellen eingefordert, selbstredend in barschem Tonfall.

    – Auch stille Mitleser werden dadurch vergrault – wer mag schon in so einem Umfeld Kommentare verfassen?

    – Gibt es Contra, auch wenn sehr sachlich und in versöhnlichem Ton formuliert, taucht sogleich ein Trupp Unterstützer auf (fast wie bei bestimmten Menschenschlägen…). Beleidigungen und Unterstellungen („Troll“, „Multiaccount“) gehören dann zum Standard.

    – Eigene Gedanken seitens „Freya-“ haben Seltenheitswert, gibt es wohl gar nicht und wenn doch mal ein vermutlich selbstgetippter Satz, dann sind die in grausamer Schriftsprache, strotzen vor Fehlern, siehe oben.

    Die Tage, in den Kommentaren zu den Journalisten in Frankreich, war das mal wieder in aller Pracht zu bewundern. Ein Kommentator brachte da den schönen Sockenpuppenkommentar.
    So ähnlich hatte ich das vor einiger Zeit auch geschrieben.
    .
    Obwohl das alles ganz klar gegen die „Spielregeln“ bei PI verstößt, kommt seitens der Moderation dazu nichts, die Person bzw. Personengruppe genießt da augenscheinlich Narrenfreiheit. Das ist Grund genug den Machern der an sich ja recht informativen und nützlichen Netzpräsenz gründlich zu mißtrauen, denn das scheint so gewollt.

    Wegen der Linkschleuderei hatte ich ja mal vorgeschlagen, einfach täglich einen Artikel damit einzureichen, gewissermaßen“ Neuigkeiten von der Front, aber die konstruktiv gemeinte Anregung fand wohl keine Begeisterung, es kamen stattdessen wieder die üblichen Beleidigungsversuche.

    Warum nur muss ich bei „PI“ so oft an einen Honigtopf denken?

    Schönen Tag!

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  12. Ja, PI ist ein Honigtopf und es gibt Hinweise darauf, dass es das von Anfang an war. Diese HInweise sind natürlich keine hieb- und stichfesten Beweise, aber letztendlich ist es für uns auch egal, ob das von Anfang an so war oder durch Unterwanderung so geworden ist. Es ist interessant, aber nicht bedeutsam für den Umgang mit dem Medium PI. Sie liefern immer mal wieder durchaus wichtige Informationen, aber das ist wohl normal für kontrollierte Opposition. Es ist der Speck in der Mausefalle und wenn man gelernt hat, die Falltür zu umgehen, kann man den Speck ja auch fressen.

    Außerdem zieht PI massenhaft anständige Leute an, die langsam unruhig werden. Das können wir nutzen, oder?

    @Andreas aus E.

    Deine Beschreibung des Freya-Kollektivs ist genial, dem ist nichts hinzuzufügen!

    Mir ist das Phänomen schon eine ganze Zeitlang aufgefallen und ich war ziemlich enttäuscht, dass die PI-Bloggemeinde das offenbar überhaupt nicht zu bemerken schien. Aber wie es jetzt aussieht, hat es bei vielen gegärt. Ich bin echt gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Das PI-Volk scheint ziemlich ungehalten zu sein. Mir gefällt die Vorstellung, dass unseren Landsleuten (((diese Art))) auch dann instinktiv widerstrebt, wenn sie gar nicht wissen, dass es eine fremde Art ist, und erst recht nicht, welche fremde Art.

    Im Grunde ist die Vorgehensweise so billig und primitiv, die Akteure müssen gar nicht intelligent sein, aber irgendwie ist das leider trotzdem wirkungsvoll.

    Ich bin übrigens nicht einmal sicher, ob alle Betreiber von PI so fürchterlich begeistert von Freyas Aktivitäten sind. Es kann auch sein, dass sie finanziell abhängig sind.

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  13. @Lucifex 7. Mai 2019 um 16:23

    Daß Herre und Broder sich kannten wußte ich. Spielt meines Erachtens aber nur untergeordnete Rolle, weil PI sich ja von Anfang an proisraelisch und proamerikanisch positioniert hatte.
    Meine allerersten Kommentare schrieb ich dort, da war der Herre noch Chef da, jedenfalls aktiv dabei. Fand ich auch ganz in Ordnung, wurde ja kein Hehl draus gemacht, wo der stand, Visier war offen – und wenn ich richtig erinnere stieß ich durch den „Stoertebeker“ darauf, das muß seinerzeit um Irakkrieg und 9/11 gegangen sein, ich weiß es nicht mehr, auch nicht mehr, welchen Nick ich da benutzt hatte.
    Und daß Broder dann mainstreammäßig später in „Ungnade“ fiel und „Achgut“ nun zur pöhsen Rächten zählt – manche halten das für gesteuertes Ablenkungsgequirl, manche den für einen unabhängigen (auch in finanzieller Hinsicht) Kopf, der nach Jahren Lebenserfahrung auch mal Meinung verfeinern kann.
    Als Jude in Berlin zu leben wird der heute bestimmt nicht mehr so locker sehen wie noch vor zehn Jahren.

    Kurz zum PI-Getöse „proamerikanisch“: Wenn ich seinerzeit den Bush, den Feldzug gegen Saddam, die offizielle Version von „9/11“, diesen „Homeland act“ (oder wie hieß der noch?) teils scharf kritisierte – war das etwa „antiamerikanisch“?
    Vielleicht im Sinne eines Gegen-VS-Imperialismus-sein, aber doch nicht gegen die Grundidee der Freiheit, wie sie beispielsweise im Waffenrecht der VS bis heute erkennbar ist. Schießprügel in die Hand nehmen dürfen um sich und die Seinen gegen Übergriffe seitens Obrigkeit und Raubzeug zu verteidigen – das ist für mich „amerikanisch“. Daß das genauso auch keltisch oder germanisch genannt werden könnte lasse ich mal außen vor, und daß Indianer darunter zu leiden hatten auch, gemeint ist „frei“. Um „proamerikanisch“ zu sein brauchte ich jedenfalls kein Fan von Bush werden.

    Ebenso zum „proisraelisch“. Ich anerkenne, daß die Israelis da ihr Land aufgebaut haben. Die Juden haben da wirklich was draus gemacht (meist waren die ja deutschsozialisiert…), was die Araber oder Osmanenherrscher nicht auf die Reihe bekommen haben. Daß Israel massiv Hilfe von außen bekam – geschenkt. Da wehrte sich ein Volk überschaubarer Kopfstärke, was ja erst zur Nation werden musste, gegen die Mohammedanermassen, blieb standhaft – Respekt! Derlei wünschte ich mir für uns Deutsche wenn es um Deutschland geht. Wenn ich also „proisraelisch“ las und lese, dann dachte/denke ich weniger an die „Ostküste“, als vielmehr an Bauern Schlomo und Fischer Moische nebst Frau Sara im Kibbuz, die dort tatkräftig anpackten.

    Sei’s drum, ich komme ins Schwafeln, kneif hier mal ab, sehe hinter den Kulissen eh mehr so die Spitze der Pyramide… 😉

    @Nuada 7. Mai 2019 um 21:28

    „Außerdem zieht PI massenhaft anständige Leute an, die langsam unruhig werden. Das können wir nutzen, oder?“

    Hm, ja, vielleicht sollte ich mal meine Entscheidung dort nicht mehr zu kommentieren überdenken. Ein echter 68er wurde da ja schon vermisst 😉

    Schönen Abend!

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  14. Nun ist Ësroël eher nicht meine Lust … aber Du bist eine ehrliche Haut. Kleiner Scherz: Genosse, dann müssen wir mit dir solange diskutieren, bis auch du überzeugt sein wirst (Jupp Angenfort).

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  15. Erstmal ein herzliches Hallo an alle

    Als ich die Tage erfahren habe, dass der Front National „jetzt“ Rassemblement National heißt, war ich doch ziemlich überrascht. Und noch überraschter, dass sie sich schon vor fast einem Jahr umbenannt haben. Ich habe mich schon ein wenig gefühlt, als wäre ich der einzige, der das noch nicht wusste, weil es in dem Text so selbstverständlich drin stand.

    Nun wurde also der letzte Schritt vollzogen, mit der Schmuddelvergangenheit abzuschließen und das Erbe des Vaters – den Ballast – über Bord zu werfen. Das neue Logo sieht zwar eher aus wie von einem Ölkonzern, aber immerhin dort hat man sich nicht allzu sehr vom Ursprung entfernt.

    Der Vergleich zwischen den Logos von der Linken und der Rechten ist wirklich interessant. Ich habe die beiden noch nie neben- bzw. untereinander betrachtet. Auffallend ist der Punkt bei ersterer. Er schließt den Minisatz bereits ab, damit ist buchstäblich schon alles gesagt. Rechts davon gibt es nichts mehr – und wenn doch, dann ist es zumindest abgegrenzt.

    Die Rechte ist auch nach rechts offen und die Schrift ist sogar noch mehr nach rechts geneigt, mit hervorgehobenem D und R. Wobei erstaunlicherweise die Schrift des Kontrahenten ebenfalls nach rechts geneigt ist, was einen besonders krassen Gegenpol zum nach links gerichteten Pfeil bildet. Dadurch erscheint das Gesamtbild widersprüchlich, wo das andere in sich stimmig wirkt.

    Was auch immer das alles zu bedeuten hat…

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  16. Sehr geehrte Nuada,

    vielen Dank für Ihren Einsatz für unser Volk!
    Ich bin auf der Morgenwacht, wo ich seit 2017 stiller Mitleser bin, auf Ihren neuen Blog aufmerksam geworden. Ich bin einer der sogenannten Ex-Linken und kann mir gut vorstellen, dass Ihr Blog bei solchen, die das noch werden, die Denk- und Aufwachprozesse in Gang setzen und beschleunigen wird. Bei BRD-Konservativen und sonstigen Demokraten natürlich auch. Ich wünsche gutes Gelingen und freue mich auf die nächsten Jahre mit diesem Blog!

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  17. @ Andreas

    „Ich anerkenne, daß die Israelis da ihr Land aufgebaut haben. Die Juden haben da wirklich was draus gemacht (meist waren die ja deutschsozialisiert…), was die Araber oder Osmanenherrscher nicht auf die Reihe bekommen haben. “

    Palästina war damals kein menschenleeres Land. Es lebten dort palästinensische Farmer seit Urzeiten, die dort ihre Zitrus-Plantagen betrieben und ihre Erzeugnisse über die Häfen vertrieben. Es bestanden Mädcheninternate und allgemeine Schulen, Orchester und überhaupt viele kulturelle Einrichtungen, der damaligen Zeit gemäß. Wenn man sich der Mühe unterzieht, kann man darüber noch einiges im Netz finden, eben aus vorisraelischer Zeit.
    Man darf es sich nicht so einfach machen und dem heutigen Mainstream folgen, der genau das behauptet, was Sie schreiben und was ich zitiert habe.

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  18. Ich habe eben bemerkt, dass ich bei PI nicht mehr kommentieren kann. Die Überprüfung hat ergeben, dass es aller Wahrscheinichkeit nach kein Fehler ist, sondern dass sie meinen Account gesperrt haben, es sind nämlich auch meine letzten Kommentare von vor 3 Tagen verschwunden.

    Sie waren wirklich komplett harmlos (viel harmloser als manches andere zuvor) und ich hatte in diesen letzten Kommentaren auch nicht hierher verlinkt. Ich kann mir daher nur denken, dass es daran liegt, dass ich meinen Account mit dem Link hierher unterlegt habe.

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  19. Habe mich schon gewundert, jetzt ist alles klar. Ich kann es zwar nicht erklären, glaube es auch nicht, aber bei Stürzenberger muß ich immer an den Verfassungsschutz denken. Rausgeflogen bin ich dort auch schon, aber es war ohnehin keine positive Beziehung. Die Geduld einer Nuada (die Kommentare waren herrlich), eines Vielfaltspinsel, was bei mir auch unter der Rubrik Premiumkommentatoren lief, habe ich nicht. Abgesehen davon, lese ich lieber.
    Im neuesten Strang „Berliner AfD-Konferenz zu Freien Medien schlägt hohe Wellen“ ist von „Altmedien“ die Rede. Altparteien gibt es schon. Die Marionetten werden ausgetauscht, jedenfalls kommt es mir so vor. Dann sind auch die Schuldigen ermittelt: Altparteien und Altmedien! Aus dieser Perspektive Geschichte zu lesen, und die Geschichtsbücher bekommen einen ganz anderen Sinn.

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  20. @pils

    Ja das ist mir neulich auch auf gefallen. Da ging ein Kommentar (@Nuada) an Dich ins Leere.

    Das habe ich auch gefunden, als ich überprüft habe, was passiert ist, weil ich zunächst von einem Softwarefehler ausgegangen bin. Ich kann mich ganz normal einloggen und Kommentare abschicken, aber sie erscheinen dann nicht.

    Die gelöschten Beiträge waren frei von jeglicher eigenen Meinung und nur kurze Fragen an Leute, die Kewil für seinen Artikel des Inhalts „Die Scheiß-Kriegstreiber aus den USA wollen den Iran plattbomben“ wüst beschimpft haben. Ich habe nachgefragt, ob ihr Missfallen daher rührt, dass sie nicht glauben, dass dieser Krieg kommt, oder daher, dass sie ihn für wünschenswert halten. Das haben sie natürlich nicht beantwortet (bis auf einen, den ich gar nicht gefragt hatte) und ich glaube, sie KÖNNEN es nicht. Sie empfinden nur diesen fanatischen implantierten Hass (in dem Fall gegen den Iran), der getriggert wird, wenn jemand ihre Vernichtungswut nicht teilt (in dem Fall Kewil). Ähnlich wie Kewil muss es Amerikanern gegangen sein, die sich nicht gegen Deutschland aufhetzen ließen, auch wenn sie – wie er – nicht wirklich durchgeblickt haben.

    Sehe es als Ritterschlag.

    Würde ich gern, aber ich ärgere mich ein bisschen. Ich wollte es als Werbeplattform nutzen und war daher auch vorsichtig. Natürlich könnte ich mir einen neuen Account machen, aber der andere war schon eingeführt und bekannt. Die Freya-Meute, die insbesondere bei Kewils Iran-Artikeln unerträglich tobsüchtig ist, macht einige unruhig und nachdenklich, das hätte sich als Ansatzpunkt angeboten.

    Sie müssen schon genau hingesehen haben, man sieht hier doch nicht auf den ersten Blick, dass nicht PI-konforme Inhalte behandelt werden, darauf habe ich geachtet. Merkwürdig, ich hätte ihnen so viel Mühe nicht zugetraut.

    @Frakturschrift:

    Ich kann es zwar nicht erklären, glaube es auch nicht, aber bei Stürzenberger muß ich immer an den Verfassungsschutz denken.

    Wir haben schon vor Jahren gerätselt, ob dieser Mensch tatsächlich so verbohrt und merkbefreit ist oder ein dreister Lügner. Irgendwie passt beides nicht. Für das Erstere wirkt er zu intelligent (seine Artikel sind handwerklich sehr gut gemacht und stilistisch hochwertig), für das Letztere wirkt er zumindest für mich irgendwie zu deutsch. Aber eines von beidem muss es ja sein.

    Der Volkslehrer war übrigens auch irritiert und wurde sogar – für ihn sehr ungewöhnlich, aber m.E. voll verständlich – leicht aggressiv, er scheint ihn ebenfalls für einen Agenten zu halten (meine erste Wahl beim Ratespiel, welcher Geheimdienst ihn steuert, wäre allerdings nicht der VS 😉 ).

    Volkslehrer im Gespräch mit Michael Stürzenberger

    A propos Volkslehrer: Was haltet ihr von dem? Ich bin ja grundsätzlich gegen alles skeptisch, was einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, aber bei ihm habe ich wirklich nichts Verdächtiges gefunden. Ich finde, er macht alles richtig, und ich mag ihn.

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  21. Dieses Video kannte ich noch nicht. Zu 9/11 fällt mir nur ein, damals wurde auf betrübt und tief traurig gemacht, im Fernsehen eine Dauerschleife, die Staaten der Welt fast schon in einer großen Koalition, ich eher an die 400 m hohen Türme dachte. Mich beschäftigte die Aufklärung nur beiläufig, sporadisch. Was mir aber noch am 11.9. als Überraschung vorkam, war die kurze Zwischenzeit (Angriff – Kollaps). In einem 4 mm starken Klöpperboden aus Stahl, 40 cm Durchmesser, der im Garten seine Dienste leistet, kann stundenlang Feuer brennen. Der Vergleich hinkt, ist mir auch klar, aber die Türme waren eine kolossale Stahlkonstruktion. Und neben der technischen Komponente, eine historische, psychologische, politische, geheimdienstliche etc. Ein politisches Glasperlenspiel; am besten nicht vor der Kamera, auch wenn das Video interessant ist (besonders lustig Stürzenbergers Fingerübung).

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  22. @Frakturschrift:

    Ich kann mir vorstellen, dass es nervig für Dich ist, dass Deine Kommentare nicht automatisch freigeschaltet werden. Ich habe das schon so eingestellt, aber der Spamfilter sieht das hartnäckig anders. Mir ist übrigens auf der Morgenwacht mit meiner echten E-Mail-Adresse dasselbe passiert. Dann habe ich eine Fake-Adresse angegeben und es hat funktioniert.

    Was 9/11 angeht, so gehe ich davon aus, dass keine Flugzeuge in die Türme geflogen sind – und ins Pentagon sowieso nicht. Ich glaube, einige andere hier tendieren auch dazu, wir hatten das Thema schon einmal auf dem alten Blog. Die interessanteste Frage dabei ist natürlich nicht technischer Natur (Häuser ohne Flugzeuge abreißen ist möglich), sondern die, ob es tatsächlich möglich ist, so einen Betrug vor den Augen einer Millionenstadt durchzuziehen.

    Wenn man es sich genau betrachtet: Ja, es ist möglich, es gibt extrem wenige Augenzeugen, die wirklich ein Flugzeug gesehen haben wollen. Die meisten New Yorker haben ja keinen Blick auf die Türme oder nicht hingesehen und die paar wenigen, die hingesehen haben, haben sich – wenn sie das Flugzeug nicht gesehen haben – nicht gewundert, weil sie dachten, es wäre irgendwie verdeckt gewesen, oder die Sonne hätte sie geblendet. Man glaubt leicht, etwas übersehen zu haben, zumal noch die emotionale Ausnahmesituation hinzukommt. Schließlich dürften die TV-Bilder die realen Bilder überlagert haben. Und wenn einige sich wirklich sicher waren, dass da keine Flugzeuge waren, was sollen sie machen? Wenn sie darüber reden, sind sie in ihrem persönlichen Umfeld eben „tin foil hats“. Das stört nicht, jeder weiß, dass es solche Leute gibt. Wir hier erfahren aber nie von ihnen.

    Es gehört Chuzpe dazu, aber es ist möglich. Und solche Überlegungen geben einen gewissen Einblick, wie weit Massenmanipulation gehen kann.

    Ich finde es bewundernswert, dass Du Dir damals schon Gedanken über die technischen Möglichkeiten gemacht hast. Ich war 2001 voll hypnotisiert. Es hat gut sieben Jahre gedauert, bis ich mir das rational angesehen habe.

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  23. Normalerweise lese ich nur ausgewählte Kommentare bei PI per URL-Abfrage und Suchfunktion. Beim letzten Kewil-Artikel habe ich aber eine Ausnahme gemacht und war besonders angewidert. Das meiste, wie die Bekräftigung/Forderung, dass PI strikt „Pro-Amerikanisch“ zu sein habe, kommt ja nicht weiter überraschend. Was mich aber überrascht hat, war die Dreistigkeit, mit der durch die Behauptung, Iran baue sich mithilfe deutscher Gelder oder Lieferungen eine Atombombe, an das Schuldempfinden der Leserschaft appelliert wurde. Ich bin mir nicht sicher, ob da nur jemand im Eifer, bedingungslose Gefolgschaft für jede Kriegstreiberei gegen Iran einzufordern, alle Register gezogen hat oder ob da eine Agenda dahintersteckt. Das Kommentarelesen bei PI werde ich in nächster Zeit aber wieder bleibenlassen.

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  24. „Ich kann mich ganz normal einloggen und Kommentare abschicken, aber sie erscheinen dann nicht.“

    Hallo Nuada, genau das Gleiche ist mir auf PI-News vor längerer Zeit auch einmal widerfahren. Nach ca, einem Vierteljahr versuchte ich es dann – eigentlich eher nur aus langer Weile – noch einmal, und siehe da, plötzlich erschienen meine Kommentare wider. Allerdings bin ich immer noch unter Dauermoderation. Die Freischaltung ist mitunter mit erheblicher Zeitverzögerung verbunden. Ärgern tust Du Dich nicht alleine, habe Deine Beiträge sehr vermißt.

    Über Herrn Stürzenberger – mit all seiner Islam- und auch Nazi-Besessenheit – zerbreche ich mir schon seit Jahren den Kopf. Er verkörpert in meinen Augen so den Durchschnittsdeutschen, den arglosen Nachbarn, mit dem man gerne über den Gartenzaun plaudert. Es gibt aber auch Leute, die in allen möglichen Alltagsbezügen einen angenehmen, verträglichen Eindruck machen, allerdings ganz und gar nicht dann, wenn es gerade um deren Spezialgebiet geht. Bestimmte Formen des Missionartums können die seltsamsten Räusche auslösen. Tippe eher auf eine authentische Vertunnelung, der er anheim gefallen ist, kann ihn mir einfach nicht als Schauspieler und mutwilligen Desinformanten vorstellen. Aber wie sagt es der letzte große noch lebende deutsche Philosoph (Dittsche natürlich, wer sonst?) so klug: „Man weiß es nicht.“

    Ganz vielen Dank für Deinen vorzüglichen Blog, den Du uns mit Deinem unermüdlichen Fleiß bescherst!

    ,

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  25. Mit dem Vorbehalt, daß es allerdings von unserem guten Freund B-Mashina gesagt wurde:
    Der Volkslehrer soll sich u.a.so geäußert haben, daß Hess nach Engeland geflogen wäre, „um den Kriegsausbruch zu verhindern“, und er hätte auch die Schlacht um Halbe auf Ende (!) 1945, sowie die von Stalingrad auf 1944 verlegt.
    — Schon sehr richtig: „Man weiß es nicht.“

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  26. Meine Kommentare müssen nicht automatisch freigeschaltet werden, ist in Ordnung so. Das Hausrecht entscheidet, was mir sogar zusagt. Im Blog PI gibt es drei Möglichkeiten: harmlose Kommentare werden sofort freigeschaltet; nicht mehr so harmlose Kommentare fallen unter Moderation; und überhaupt nicht harmlose Kommentare, dann reagieren auch einige Trolle allergisch, werden samt Account gesperrt. Andere Blogs moderieren alles, man weiß ja nie! Gesetzeslage, Denunzianten-NGOs etc.

    Noch einen Abschlußgedanken zu 9/11, damit keine Mißverständnisse aufkommen. Habe im Tagebuch geblättert. Ich war beeindruckt von der technischen Ausführung. Konnte es einfach nicht fassen. Ob diese Ausführung so möglich war, dazu war ich nie bereit, so tief in die Thematik einzusteigen. Die ganzen Expertenrunden kamen mir ratlos vor. Eine Ausnahme war Peter Scholl-Latour, der imponierte mir. Aus heutiger Sicht, damals nur eine dunkle Ahnung, müßte ich ergänzen und umschreiben. Inzwischen ist die Sache klarer. Was mir in den letzten Jahren aufgefallen ist, der große Unterschied zwischen „Gedanken haben“ und „Denken können“, und daß das wahre Lernen erst danach beginnen kann. Die demokratische Perspektive, wie sie die politische Schulbildung mitteilt, ist eher eine Verbildung, eine Verhinderung. Was Macht tatsächlich ist, ihre Funktionsweise in der Realität, hat mit unserer Demokratie nichts zu tun. Aufschlußreich, noch einmal zurückgeblättert, waren nicht so sehr die Konzepte und Steuerungshebel der Weltpolitik. Was wirklich auffiel, im Vergleich, war eine für mich nichtssagende Sprache. Deren Lügensprache ist Gift.

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  27. @Frakturschrift:

    Meine Kommentare müssen nicht automatisch freigeschaltet werden

    Doch!

    Es ist bei kostenlosen WordPress-Blogs wie diesem voreingestellt, dass nur der erste Beitrag eines Kommentators genehmigt werden muss. Alle weiteren werden dann automatisch freigeschaltet, außer solche, die man persönlich sperrt, und Spam.

    Diese Voreinstellung habe ich nicht geändert, ich finde sie praktisch. Aus unerfindlichen Gründen hält der Spamfilter allerdings manchmal ganz normale Beiträge für Spam, so zum Beispiel Deine hier oder meine auf der Morgenwacht.

    Ich möchte das klarstellen, weil ich es sehr unhöflich finde, Kommentatoren unter Moderation zu stellen. Das mache ich nicht! Entweder die Kommentare erscheinen – mit Ausnahme des allerersten Mals – automatisch oder sie erscheinen gar nicht. So zumindest das Hausrecht in der Theorie. Leider ist der Spamfilter zuweilen eigenmächtig, aber dummerweise auch notwendig, damit nicht alles voll mit kommerziellem Dreck ist! Und ich fürchte, ich habe keine Möglichkeit, das zu ändern. Allerdings könnte es sein, dass sich das Problem durch die Angabe einer anderen E-Mail-Adresse (die nicht existieren muss) lösen lässt.

    @Nordlaender:

    Das ist ja interessant, dass Du das gleiche Phänomen bei PI auch erlebt hast. Dann ist es vielleicht doch ein merkwürdiger Fehler? Oder sie entsperren Leute nach einer Weile? Auf jeden Fall werde ich es immer mal wieder versuchen.

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  28. @ Nuada

    Fehler? Sehr unwahrscheinlich, wohl eher Letztgenanntes, absichtliches Sperren, späteres Entsperren.

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  29. @Nordlaender:

    Ja, da hast Du wohl recht. Es sind ja auch die letzten Beiträge verschwunden.

    Ich schätze, es lag daran, dass ich meinem Namen mit dem Link zu dieser Seite hier unterlegt habe, denn gerade die letzten Beiträge waren – im Gegensatz zu einigen anderen zuvor – wirklich vollkommen harmlos. Es ist natürlich auch möglich, dass mich jemand nicht mag, ich mag ja auch nicht alle Leute.

    Gerade bei dem heißen Eisen, das die jüngsten Kewil-Artikel bloßgelegt haben, war ich ultra-vorsichtig und habe überhaupt keine eigene Meinung geäußert. Diese Kommentarbereiche sind gleichermaßen abstoßend und aufschlussreich und erfreulicherweise merken einige Mitgleider der PI-Gemeinde das auch. Wahrscheinlich ist es immer am besten, wenn man etwas selber merkt.

    Michael Stürzenberger schätze ich ähnlich wie Du ein, ich glaube nicht, dass er ein Geheimdienstmitarbeiter ist. Allerdings scheint er von seiner Aufklärungsarbeit über den Islam (und dessen frappierende Ähnlichkeit mit dem Nationalsozialismus) zu leben.

    Ich halte es nicht prinzipiell für verwerflich, sich für so etwas bezahlen zu lassen – nur für höchst gefährlich. Für denjenigen, der das Geld für Miete und Grundbedarf überweist, empfindet man unwillkürlich eine – moralische und auch recht pragmatische – Verpflichtung, die vielleicht schon dazu führen kann, gewisse Gedankengänge besser im Keim zu ersticken. Wir wissen nicht, wer das bei Herrn Stürzenberger ist.

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  30. Nabend allseits

    @logos 11. Mai 2019 um 18:24

    Diese ganze Judäa/Palästinarei ist mir ehrlich gesagt reichlich schnuppe.
    Ich sehe nur, daß beide Seiten da jede Menge in den Allerwertesten geblasen bekommen haben, sei es monetär, sei es ideologische Schützenhilfe, und dann, vergleiche ich den Judenstaat mit Gaza, fällt mein Urteil doch recht deutlich zugunsten Israels aus. Die haben was draus gemacht, die Araber nicht.

    Ich bin ganz sicher kein „Fan“ Israels und habe gewisses Grundverständnis für das, was man so „Antisemitismus“ nennt (und zu allen Fragen betr. 130… halte ich besser die Gosche) – das macht mich aber noch lange nicht zum Freund der Mohammedaner, einerlei ob nun Araber, Türken oder Kurden. Oder auch Iraner.
    Hoffentlich werden die Perser ihre Mullahs los, Syrer behalten ihren Assad, Iraker bekommen einen neuen Saddam und Libyen einen neuen Gaddhafi, Iran im Idealfall einen neuen Schah, dann klappt das auch mit ihrem Nachbarn – sofern die „Ostküste“ nicht zündelt, aber nun haben die ja den Putin als Schutzmacht, mal abwarten, ich kann das eh nicht beurteilen.

    Nuada 12. Mai 2019 um 13:45

    „Ich habe eben bemerkt, dass ich bei PI nicht mehr kommentieren kann. Die Überprüfung hat ergeben, dass es aller Wahrscheinichkeit nach kein Fehler ist, sondern dass sie meinen Account gesperrt haben, es sind nämlich auch meine letzten Kommentare von vor 3 Tagen verschwunden.“

    Willkommen im Club!

    Was „Kewil“ betrifft: Der ist doch nicht ganz gerade, der scheint ja Natur, Umwelt, Heimat regelrecht zu hassen, so wie der immer schäumt, sollte was auch nur entfernt nach „grün“ riechen. Wobei der und Seinesgleichen wohl nicht den Unterschied kennen zwischen B90 (=Umweltvernichter) und „Urgrünen“, wie etwa Gruhl oder Springmann (im Sinne B90 = Rechte).
    Keine Ahnung, was der/die für Mensch ist, ich halte das für schäumenden Schreihals.

    „Was 9/11 angeht, so gehe ich davon aus, dass keine Flugzeuge in die Türme geflogen sind“

    Ich war seinerzeit mehr oder minder per TV „live“ dabei, hatte die Kiste eingeschaltet, als erster Einschlag gemeldet worden war, dann kam der zweite, Rumms! Treffer. Hatten die seinerzeit schon die Technik das so zu simulieren? Also ich denke schon, daß da tatsächlich zwei Flieger in die Türme eingeschlagen waren. Zweifel hege indes dennoch, Pentagon („Schlupfzeug“) und dann, daß Attas Pass gleich unversehrt präsentiert werden konnte. Und alles passte ja so schön. Ich bin Anhänger der These, daß man da genau wußte, was passieren werde und es geschehen ließ. Und daß man schon länger vorher von gewußt hatte. WT7 kommt noch hinzu – aha – stürzt ein, weil nebenan Feuer? Muss ja Superqualität gewesen sein.

    Zu Herrn Stürzenberger: Der leistet verdienstvolle Arbeit, der Islam ist eine Mordkultur, gehört nicht nach Deutschland, gehört raus und eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist überflüssig wie ein Kropf, da gibt es meines Erachtens nichts dran zu rütteln. Da beweist er Mut – wer das bezahlt sei dahingestellt.
    Seine Einlassungen zu 9/11 letztens aber waren schlicht peinlich. „Watson“ als Quelle anzugeben – oh je, warum nicht gleich Bento oder Kinderkanal?

    Wie dem auch sei – es fehlt im „rechten Spektrum“ eine etwas boulevardeske, tagesaktuelle Seite wie PI ohne das Proami/Proisrael-Gedöns, nicht so nachdenklich wie deine hier, werte Nuada, und nicht so oberintelektuell wie Sezession, auch nicht um bürgerlich bemüht wie TE, eher sowas Krachledernes wie PI, aber – wie gesagt – ohne das Getue um Abgrenzung.

    Danke für Aufmerksamkeit und schönen Abend 🙂

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  31. @ Andreas aus E.
    „Zu Herrn Stürzenberger: Der leistet verdienstvolle Arbeit, der Islam ist eine Mordkultur, gehört nicht nach Deutschland“

    Der Islam hat hier nichts verloren, stimmt. Mit dem Islam, verschwände er aus Deutschland, müssen nicht unbedingt auch die Moslems verschwinden. Würden die Moslems Stürzenbergers Reformpläne akzeptabel finden, könnten sie alle bleiben. Deshalb finde ich seine Arbeit nicht so angenehm, auf den ersten Blick ist die Ablenkung nicht sichtbar; wie der Fisch auch nur den schmeckenden Köder sieht, bis er zugebissen hat.

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  32. Tichy hat bei mir abgegessen, seit ich neulich bei ihm etwas vom „Überfall“ der Wehrmacht auf Polen lesen mußte. „Angriff“ hätte ich noch gelten lassen.
    —-
    Wären bei 9/11 Flugzeuge im Spiel gewesen, völlig ausschließen will ich es gar nicht, dann ferngesteuert oder sogar vorher programmiert*, auf keinen Fall von muselmanischen Schlumppiloten gelenkt.
    *Rein „technisch“ wären auch schon damals Sachen möglich gewesen, die wir uns kaum vorstellen können. So etwas rein im Fernsehen zu inszenieren, wäre dabei noch das Geringste.

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  33. @Andreas aus E:

    Diese ganze Judäa/Palästinarei ist mir ehrlich gesagt reichlich schnuppe.

    Ich äußere mich auch so gut wie nie zum Nahostkonflikt, und falls doch, dann weder proisraelisch noch propalästinensisch, sondern rein deskriptiv und analytisch.

    Ich sehe nur, daß beide Seiten da jede Menge in den Allerwertesten geblasen bekommen haben, sei es monetär, sei es ideologische Schützenhilfe, und dann, vergleiche ich den Judenstaat mit Gaza, fällt mein Urteil doch recht deutlich zugunsten Israels aus. Die haben was draus gemacht, die Araber nicht.

    Ich glaube, dass wir sehr gut sehen, was die Palästinenser in den Arsch geblasen bekommen – was übrigens eine enorme Entlastung für Israel ist, das völkerrechtlich als Besatzungsmacht für die Versorgung der Besetzten zuständig ist, falls diese das aus irgendwelchen Gründen nicht selber auf die Reihe bekommen. Diese Unterstützung läuft ziemlich offen und wird irrsinnigerweise oft von proisraelischen Kreisen als antisemitisch bezeichnet. Aber dieser Irrsinn ist nur Ausdruck des bekannten Musters, das im Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot beschrieben ist.

    Wir haben hingegen keine Ahnung, was Israel über die Vollversorgung der Palästinenser hinaus noch in den Arsch geblasen bekommt. Das ist nicht so offen bekannt. Ich habe das Wissen im Hinterkopf, dass zum Beispiel das gesamte Telefonnetz des Staates von Deutschland eingerichtet wurde – Geld, Knowhow und eigentliche Arbeit. Leider kann ich es nicht beweisen, die Googlesuche war ergebnislos.

    Es wäre daher schön, eine Bestätigung oder Widerlegung zu bekommen, falls jemand das kann.

    Und vielleicht gilt das auch für noch mehr Infrastruktur. Darüber hinaus zahlen auch die Amerikaner und man weiß nur, dass das Oberste Gericht (mit Pyramide!) ein Geschenk der Familie Rothschild ist:

    Was sonst noch aus diesem unendlich großen Topf fließt, ist mir nicht bekannt und vermutlich auch nicht rauszufinden. Auch zahllose andere reiche Diasporajuden spenden an Israel, darunter auch solche, die der Mafia angehören. Diese Beträge liegen natürlich noch mehr im Dunkeln.

    Mit beliebig viel Geld kriegen auch Araber eine tolle Infrastruktur hin, wie man in Dubai und Katar sieht.

    Dessen ungeachtet gehören zu den vielen problematischen Eigenschaften/Verhaltensweisen, die Juden von Antisemiten nachgesagt werden, weder Dummheit noch Faulheit. Sie sind im Gegenteil außerordentlich umtriebig und im persönlichen Umgang extrem anstrengend. Ständig unzufrieden mit dem Stand der Dinge, keinen Sinn für Gemütlichkeit.

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  34. Vielfaltspinsel 16. Mai 2019 at 20:37
    Kennt hier jemand das auch? Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag sucht mich immer stärker das Gefühl von Unwirklichkeit heim. Hätte mir vor zwanzig Jahren jemand das Jahr 2019 so prophezeit, wie es sich heuer darbietet, hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt. ——

    Vor zwanzig Jahren war ich noch des Internets bar und glaubte, nicht zuletzt deswegen, an den Horkrux. Über dieses Gefühl für Unwirklichkeit könnte ich mich wahrlich länger auslassen – o ja, es ist mir bekannt. Und ich meine damit in nüchternem Zustand.
    Was anderes: Wenn es nicht zu viel verlangt sein sollte: Gelegentlich Schützenhilfe auf Politplatschquatsch oder bei Le Penseur?

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  35. @ Hildesvin

    „Friedrich Schiller, „Die Räuber“: Dem Mann kann geholfen werden.
    Oder besser: KÖNNTE! Wenn er denn wollte.“

    Ist Politische Inkontinenz heilbar? Die Mehrheit der Patrifanten und PIfanten kann man wohl nicht so schnell überzeugen. Wer da aber auch nur eine einzige Seele vor dem Höllenfeuer bewahrt, hat ganze Arbeit geleistet.

    Muß leider enttäuschen, mein Rundgang durch diverse Foren ist schon umfangreich genug, Siechkobel, Youtube, Junge Feigheit. Rittergut tut selten gut, ich weiß, ohne meine tragische autosadistische Veranlagung müßte ich mir den Major des Hauses eigentlich nicht geben. Nach der Runde dann Autogenes Training mit der Formel „Ich bin ganz ruhig hier – ich bin ganz ruhig hier“. Wenigstens kommt am 19.5. Dittsche endlich wieder. Biddäh, biddäh, biddäh! Irgendwie bewahrt man sich denn doch noch ein bißchen Hoffnung.

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  36. In der Israel Palästina Situation muss man zwar keine Seite beziehen, denn der Boden, um den es geht ist nicht unsere, aber das, was Israel dort vormacht ist global wegweisend für das Verhältnis der Regierenden gegenüber der Bevölkerung.
    Während die Bombardierungen Gasas noch eher gesehen werden als die israelischen Aktivitäten innerhalb Israels und der besetzten Gebiete, habe wir die Situation, dass ein Staat damit durchkommt mit Scharfschützen auf Demonstranten zu ballern, die sich nicht mal auf dessen Staatsgebiet befinden. Bei der UN wurden einige der Fälle der letzten Zeit als Kriegsverbrechen bezeichnet, was augenscheinlich folgenlos bleibt.

    Wir können beobachten, was geschieht wenn ein unerwünschter Bevölkerungsteil offiziell abgestoßen und eingezäunt wird und die Kontrolle sämtlicher Ressourcen beim Gegner liegt. Die eingezäunte Bevölkerung ist dauerhaft nur ein paar LKW Lieferungen vom Hungertod oder einen Klick vom Stromausfall entfernt. Das ist schon interessant zu sehen, wenn man z.B. an separatistische Gedankenspiele einiger weißer Aktivisten in den USA denkt oder die Ideen zu einer Abspaltung der ehemaligen DDR Gebiete von der BRD oder grundsätzlich überlegt, wie eine Kontrolle unliebsamer Bevölkerungsteile möglich ist, wenn man sie auf einem begrenzten Gebiet konzentriert und gleichzeitig den Anschein erweckt, sie seien autonom und würden sich selbst verwalten.

    Aber daneben besteht ja auch noch das Grenz-, Kontroll- und Repressionsregime im Westjordanland. Das ist ja nicht nur von israelischen Siedlungen und Straßen strategisch durchzogen, es gibt auch die permanente Kontrolle der Bewegungen der Palästinenser, deren Alltag vom Checkpointsystem bestimmt wird. Durch die Siedlungspolitik gelangt auch dort die Kontrolle aller Ressourcen in die Hand der Israelis. Weil die Palästinenser aber eine eigene Regierung haben, lässt sich die Verantwortung für die wirtschaftliche Lage natürlich auf die und die „dumme, unfähige und bösartige“ palästinensische Bevölkerung abwälzen – Bezeichnungen, die allgemein gern für Kritiker Israels benutzt werden.

    Das sind zwei Modelle der Bevölkerungskontrolle ( einmal eine eingeschlossene homogene und einmal eine durch Besiedelung heterogen gemachte Bevölkerung (für die unterschiedliches Recht gilt), Modelle die nach und nach der Kritik entzogen werden, denn Antizionismus ist ja Antisemitismus. Und gleichzeitig werden israelische Überwachungs- und Polizeimethoden in alle Welt exportiert und es wird damit geworben, dass all diese Methoden der Überwachung, Kontrolle im Rahmen der Aufstandsbekämpfung erprobt sind.

    Es ist die totale Verschmelzung von Forschung, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst, die Israel zum „Sicherheitsexperten“ und Technologieführer aufsteigen lies. Ganz entscheidend ist dabei die unvorstellbare Fähigkeit Israels weltweit Daten zu sammeln. Teils durch offizielle Zusammenarbeit aber auch durch illegales Abschöpfen, Überwachung und Industriespionage und durch Unternehmen, die von Personen gegründet oder infiltriert werden, die aus dem israelischen Unit 8200 Programm kommen.

    Abschöpfen von Daten und Daten- und Gedankenkontrolle gehen Hand in Hand, wie die internationalen Bemühungen zeigen, das Netz von israelkritischen Inhalten zu säubern oder unliebsame Personen zu isolieren und auszuschalten. Abschöpfen und Perception Management ( Kontrolle der Wahrnehmung) durch Zensur und Propaganda, das ist alles aus einem Guss auch wenn das an der Oberfläche nicht so sichtbar ist, weil man es mit Personen, NGOs oder Unternehmen zu tun hat, die nicht unter israelischer Flagge auftreten .

    Man muss also im israelisch palästinensischen Konflikt nicht die Seite der Palästinenser beziehen, man kann aber durchaus (wenn auch durch die Zensur sehr eingeschränkt) die eigene Seite suchen und finden. Ich denke es wird immer deutlicher, dass wir selbst in unserer eigenen Heimat durch Ansiedlungspolitik zu Palästinensern gemacht werden und es wird auch uns inzwischen wie den Palästinensern eine eigene Volksidentität abgesprochen und deshalb ist es interessant zu erfahren, was dort in der Region geschieht und wie Entwicklungen, die uns treffen dort ihren Anfang haben.

    Zu PI nur so viel: Die Israelfreunde haben unter den Texten von Kewil und Hübner erfolgreich deutlich gemacht, dass für sie Israelliebe und Deuschenhass eine untrennbare Einheit sind.Ich bringe es nicht mehr fertig dort großartig zu schreiben. Durch die Dauermoderation ist es sowieso wenig gewinnbringend.PI ist eine der unterschiedlichen Petrischalenkulturen im Netz, die einen verzweifeln lassen können – einfach weil es so schrecklich geistlos ist was man da lesen muss. Meine Kommentare sind immer freigeschaltet worden, aber oft erst nach mehreren Stunden Kontrolle. Es ist also einfach der Versuch klar zu denken, der für PI als klimaschädigend eingestuft wird. Was sie dort fürchten ist, dass die Leute mal Luft holen und denken.Wie die Gretakampagne oder die globale Masernkampagne leben sie von Angst, Hysterie und Wut. Die unterschiedlichen Herden müssen immer kopflos vorwärts rennen.

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  37. Zu PI nur so viel: Die Israelfreunde haben unter den Texten von Kewil und Hübner erfolgreich deutlich gemacht, dass für sie Israelliebe und Deuschenhass eine untrennbare Einheit sind

    Ja. Aber nicht erst seit dem Text von Kewil und Hübner. Intention und Selbstverständnis dieses Blogs waren m.E. ab 2010/2011 für jeden offen zu erkennen und so auch in der Blogleiste vermerkt: Pro-Israelisch , Pro-Amerikanisch. Von Pro-Deutsch hat da nie etwas gestanden.

    Es war ebenso offensichtlich, dass deutsche Kommentatoren dort nur insoweit gern gesehen sind, als sie bedingungslos die [rechte] amerikanische und – vor allem – die [rechte] israelische Politik behubern und sich devot in deren Dienst zu stellen bereit sind – auch gegen deutsche Interessen und gegen das eigene Volk. Würdelos. Schon aus diesem Grund habe ich nie und werde auch nie PI in irgend einer Weise unterstützen. Mehr habe ich zu dem Thema nicht zu sagen [schreiben].

    Dank an die Blogbetreiber hier für dieses schöne und informative Blog. Ich hoffe, es wird sich weiter entwickeln.

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  38. @Nuada 16. Mai 2019 um 9:48

    Die Pyramide da ist ja wirklich klasse, kannte ich noch gar nicht. Aber das reißt ja ganz andre Thematik an, VT, Illuminaten, und Blick in Tarot-Karten Crowleys schadet dann wohl auch nicht. Und was war noch gleich so mit 23. Mai?
    Das war jetzt nicht flachsig gemeint, bitte nicht falsch verstehen.

    @Luftpost aus dem Siechkobel 17. Mai 2019 um 14:31

    Was Sie da betreffs PI schrieben, kann ich nur unterstreichen. Ein Gammel, schade drum.

    Den Hübner vermag ich nicht so ganz einzuordnen (das Thema Israel ist mir, wohlgemerkt, nicht so meins), aber was dieses Kewil von sich gibt, gegeben hat, forderte oft Widerrede. Der scheint die Natur ja regelrecht zu hassen, bloß, weil irgendein Verband da auch mal was zu sagte.
    Kam mir jedenfalls so vor, für mich ist das ein Schreihals, daß ein Deutscher seine deutsche Natur einfach liebt, scheint der Person unbegreiflich zu sein.
    Vielleicht tu ich dem Unrecht, aber allein schon wegen der diffusen Moderationspolitk (bei PI hab ich anderen Nick) ist das kaum nachvollziehbar, Themen rauschen da ja so durch.

    Das hatte ich da ja gelegentlich vorgeschlagen: Vernünftiges Forum einrichten, so wir etwa heide.de das seit zig Jahren hat. Leider findet man die „Baumstruktur“ fast nirgendmehr, die und meine Vorlieben sind wohl etwas aus der Welt 🙂

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  39. Korrektur: nicht heide.de (obwohl Heide ganz nett wär, klingt so schön nach Franziskusleckmich), sondern natürlich heise.de, die mit Computerheft und Telepolis.

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  40. @Andreas aus E.:

    Die Pyramide da ist ja wirklich klasse, kannte ich noch gar nicht. Aber das reißt ja ganz andre Thematik an, VT, Illuminaten, und Blick in Tarot-Karten Crowleys schadet dann wohl auch nicht. Und was war noch gleich so mit 23. Mai?
    Das war jetzt nicht flachsig gemeint, bitte nicht falsch verstehen.

    Nein, nein, ich nehme diese Dinge sehr ernst. Leider kann ich aber nur sehr wenig davon richtig einordnen, aber ich achte inzwischen automatisch auf gewisse Symbole. Früher habe ich gedacht: „Das ist doch lächerlich, dass so mächtige Menschen so kindisch sein sollen, überall ihre Symbole zu hinterlassen wie Grundschüler, die einen Geheimbund gegründet haben und sich damit total wichtig vorkommen. Das glaube ich nie im Leben!“

    Aber sie tun es wirklich! Irgendwann lässt es sich einfach nicht mehr übersehen und wegleugnen. Und es hat wohl auch eine Wirkung, zumindest eine psychologische, wahrscheinlich auch eine darüber hinausgehende. Aber ich weiß nicht, ob es viele Leute außerhalb dieser Kreise gibt, die das verstehen.

    Das Judentum selbst hat ja auch okkulte Anteile (und da „okkult“ verborgen heißt, frage ich mich, ob es überhaupt nicht-okkulte Anteile hat, abgesehen von dem unzutreffenden Quatsch, den anständige Christenmenschen in ihren Hirnkästchen darüber beherbergen). Zahlenmystik ist ein wichtiger Bestandteil davon. Deshalb kann an der 23 durchaus etwas dran sein.

    Der Umwelthass von Kewil ist mir auch schon unangenehm aufgefallen. Und als er mal einen Artikel darüber gemacht hat, Banken hätten keine Lobby, hat mich das sogar zu einer kleinen Karikatur angeregt

    Er ist ein wohl ein konservativer Betonkopf, der manches richtig sieht, aber stur alles rabiat ablehnt, von dem er denkt, es könne den Grünen oder Linken am Herzen liegen.

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  41. Zum 23 Mai:

    Festnehme der Reichsregierung am 23. Mai 1945:

    Zitat:
    „Da Adolf Hitler in seinem Testament Großadmiral Karl Dönitz zu seinem Nachfolger als Reichspräsident bestimmt hatte, trat dieser mit einer Rundfunkansprache über den Reichssender Hamburg am 1. Mai das Amt an. Die wesentliche Bedeutung der Regierung Dönitz lag in der Beauftragung zur Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation. Danach wurden Dönitz und die Geschäftsführende Reichsregierung völkerrechtswidrig isoliert, ihre Bewegungsfreiheit war auf den Sonderbereich Mürwik beschränkt. Die Mitglieder dieser letzten deutschen rechtmäßigen Regierung wurden schließlich am 23. Mai völkerrechtswidrig verhaftet.“

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  42. Hallo
    Wer hat gestern den Grand Prix gesehen?
    Ich fand Madonnas Auftritt bemerkenswert (verstörend).
    Sie sah für ihre Verhältnisse (Promiverhältnisse) relativ schlimm aus.
    Dick, aus der Form. An den Knien blutige Verletzungen (fake? OP? )So habe ich sie jedenfalls noch nie gesehen. Ich frage mich, ob sie dort freiwillig auftrat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich freiwillig so präsentiert hätte. Geld wird sie in ausreichender Menge bereits besitzen.
    Ausserdem ist die Frage, weshalb ausgerechnet dieses Lied „like a prayer“?
    Am Ende des Auftritts die Aufforderung, aufzuwachen (Möglicherweise hieß der 2. Song auch so, den ich nicht kannte)
    Was hat sie als Amerikanerin überhaupt dort verloren?
    Ich erinner mich, dass Madonna etwas mit der Kabbala am Hut hat(te) vor Jahren.
    Mit-Tänzer sollen beim Auftritt die israelische und die palästinänsische Fahne gezeigt haben, was nicht abgesprochen gewesen sein soll (wer glaubt, wird selig. Ist mir auch nicht aufgefallen. Ich war wohl zu entsetzt über den Rest).
    Die Pyramide kam auch vor im Bühnenbild.
    Alles in Allem, sehr skurril.
    Ich kann es nicht einordnen. Aber das war nicht einfach nur so….andererseits, was hätte man damit bezweckt, ausser, dass man diesen Auftritt evtl Entzauberung nennen könnte (Superstar = doch nur normaler Mensch, der Fett ansetzt und nicht gut singen kann. Aber auch dann die Frage: Wozu?)
    Kann mir jemand von euch was dazu sagen? Es trat ja zB auch unter den Kandidaten eine sehr dicke Balletttänzerin nebst einem androgynen Menschen auf (Frankreich). Oder die afrikanischen „Schweden“, die auch noch american style und auf englisch sangen, also nullnixnada schwedisch waren.
    Im Mainstream zu suchen wird zwecklos sein.
    Dort wird sicher nur oberflächlich gelästert über ihre (Madonnas) nichtvorhandene Sangeskunst, von der sowieso bekannt ist, dass sie immer schon durchschnittlich nur vorhanden war.

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  43. @Erna:

    Was für ein interessantes Thema! Vielen Dank, dass Du das aufgebracht hast.

    Ich habe den Grand Prix leider nicht gesehen, kann daher vorerst gar nichts dazu sagen. Ich halte es aber prinzipiell für sehr gut denkbar, dass eine solche Verstaltung dazu benutzt wird, über die okkulte Ebene Botschaften zu verbreiten. Meiner Ansicht nach wird das mit Madonna schon vom ersten Tag ihrer Berühmtheit an gemacht. Dass sie zum Judentum konvertiert ist und sich mit der Kabbala beschäftigt, ist sogar im Mainstream bekannt. Marylin Monroe ist ebenfalls zum Judentum konvertiert.

    Schon alleine der Name „Madonna“ im Zusammenhang mit dem vulgären, nuttenhaften Auftreten, schien mir schon beim ersten Mal, als ich von ihr erfuhr, gewollt antichristlich. Eben habe ich aber mit großem Erstaunen bei Wikipedia gelesen, dass sie wirklich so heißt. Nun ja, ich denke aber trotzdem, dass diese Absicht dahintersteckte, dann wurde eben der Glücksfall ausgenützt, dass sie diesen ungewöhnlichen Vornamen hatte.

    Dass Du den Begriff „verstörend“ gebraucht hast, ist sehr aufschlussreich. Das ist wohl das treffende – und einzig passende – Wort für den Gemütszustand, wenn man okkulten Botschaften ausgesetzt ist. Ich fand zum Beispiel auch schon das Aussehen (und den Namen!) von Conchita Wurst verstörend. Ich habe damals den Grand Prix zwar auch nicht gesehen, aber den Auftritt natürlich hinterher bei YouTube. Man ist ja Transen aller Art gewöhnt, aber normalerweise haben sie nachvollziehbarerweise keinen Bart, nicht einmal leichte Stoppeln. Der Vollbart bei diesem außerordentlich zarten, weiblichen Erscheinungsbild verursacht mir fast körperliches Unbehagen.

    Ich werde es mir näher ansehen, fürchte aber, ich kann diese Dinge – wie so viele – nur spüren und nicht einordnen, zumindest habe ich dabei das Gefühl, mich auf sehr schlammigem Boden zu befinden.

    Velleicht hat ja jemand anderes hier die Sendung gesehen und kann mehr dazu sagen.

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  44. Eben das ist es auch bei mir, nur ein Gefühl. Intuition. Ich mach es auch wirklich ganz oberflächlich daran fest, wie Madonna aussah.
    Ich bin kein Fan und habe ihre Vita nicht verfolgt, nur wie ich sie von Fotos oder TV Auftritten kenne, immer schlank, trainiert, sexy bis nuttig, mit ihren Loverboys in letzter Zeit. Und dann Sonntag wie eine 60Jährige halt mit schwabbeligen Armen, Bauch und Hängepo, der per Schnur etwas oben gehalten wurde wohl.
    Dahinter muss ja etwas stecken aber das bekommt mein Gehirn nicht zu fassen. Wie auch! Deshalb war mein 1. Gedanke, jemand hat die genötigt da aufzutreten (ohne dass sie eben Zeit hatte, in Form zu kommen).
    Oder sie hat einfach ihre Einstellung geändert. Soll ja vorkommen. Andererseits war der Inhalt des Auftritts dazu ebensowenig passend, wie ihre Kleidung.
    Eine andere Sache ist, dass auch Königs und andere Stars uns immer mehr als menschliche Wesen verkauft werden. Mit Schwächen und Fehlern und überhaupt haben die es alle so schwer und wir sollen Mitgefühl haben (wenn es denen genehm ist, ansonsten bitte Abstand halten, aber Kohle da lassen, Danke).
    Ach… es ist müßig, sich den Kopf zu zerbrechen, wenn s so wenig Aussicht auf ein Ergebnis gibt.
    Trotzdem Danke für deine Antwort, Nuada.
    Ich mag deinen Blog.
    Ist etwas anstrengend, ich bin hier eindeutig als Nehmende. Und bin sehr dankbar für deine Mühe und die Nahrung, die ich hier bisher gefunden habe , auch durch Kommentare. Ich arbeite mich noch weiter durch.
    🙂

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  45. @ Erna und Nuada,

    also ich habe die Veranstaltung nicht gesehen, nur zwei, drei Beiträge in Welotonline gelesen und ein Youtube über den Madonna Auftritt gesehen.

    Der YouTuber ist nicht so sehr mein Fall , aber er bringt kurze Videoausschnitte und das reicht mir dann auch schon.

    Auf der allersichtbarsten Ebene ist Ms Auftritt notwendig gewesen, weil verschiedene Künstler inzwischen ablehnen in Israel aufzutreten. Es musste also was Großes her und sie pass ja auch super zu Israel.

    Dann fand ich es interessant, dass die Bühnendeko zu Beginn wie eine Kathedrale aussah, die in Flammen steht. Wie lange werden diese Auftritte wohl vorbereitet? Die Mönchsgestalten haben den Eindruck noch untermalt und es ist nach Notre Dame, wenn man absolut unverschwörungstheoretisch ist, eine Geschmacklosigkeit . Bei mir kann das un aber gestrichen werden.

    Dann dazu der Text …

    They think we are not aware of theyr crimes.
    Dazu Tänzer in weißen Unterkleidern und mit Blumenkränzen auf dem Kopf. Ein Bild des alten, vorchristlichen Europa. Die Unschuld, das liebliche, grüne und blühende Europa wird verhöhnt.

    „Sie denken wir sind uns ihrer Verbrechen nicht bewusst.“ singt sie dazu. die weiß gekleideten Tänzer tragen Gasmasken. Schwarzgekleidete,( dämonische Tänzer bewegen sich ebenfalls auf der Bühne. „Sie denken, wir wären uns ihrer Verbrechen nicht bewusst“. Dabei zieht sie an der Gasmaske eines vor ihr knienden weiß gekleideten Tänzers, der sich fügt und herumziehen lässt und dann umgeworfen wird. Sehr ekelig.

    We know, that we are not just ready to act. Wir wissen, dass wir noch nicht bereit sind zu handeln.Ms Hintergrund ist allgemein bekannt, das „wir“ ist kaum falsch zu verstehen.
    Es werden zwei Säulen herum getragen, das Zeichen der Freimaurer.
    I want to tell yu about love and lonelyness.The wind is the wind that’s beginning do hool? Die Bühne wird in gelbes Licht getaucht, die umgeworfenen oder umgefallenen Tänzer liegen reglos auf der Treppe, es sieht aus als würden sie eingeschmolzen.

    Not everyone ist coming to the future. Not everyone ist learning from the past. Not everyone that’s here is gonna last. Nicht jeder wird die Zukunft erreichen. Nicht jeder lernt aus der Vergangenheit. Nicht jeder der hier ist wird bestehen bleiben. Man sieht Leichen, Endzeit, Flut.
    „Open your mind“ singt sie dazu.

    Die Tänzer sind wieder aufgestanden und tanzen nun als Zombis mit ihr zusammen.

    „Let your light shine. “ Ein schwarzer Sänger tritt auf.

    „Not everyone is learning from the past“ singt sie gemeinsam mit dem Schwarzen.Die Bühne sieht aus wie kurz nach einer Atombomben Explosion.
    „Your future is bright“, singen sie.
    .
    Nun ist alles in weißes Licht getaucht. M. und der Schwarze stehen zusammen. “ We can light up the dark.“
    „Just don’t turn off the light. “ M, der Schwarze und die Zombies, die jetzt keine Gasmasken mehr tragen, stehen im weißlichen Licht.
    „Nicht jeder lernt aus der Vergangenheit, Not everyone ….“, dazu so ein weißliches Feuwerwerk, das dann später in ein Freimaurerbild mit geordneten Sternen und Pyramide übergeht. Die Ordnung ist gefunden.
    Nicht alle haben aus der Vergangenheit gelernt aber die haben es natürlich, anders als die Zombies, auch nicht in die Zukunft geschafft.

    Ich denke, weil alles so furchtbar offensichtlich ist, hat Madonna dafür gesorgt, dass alle über ihre Stimme und ihr Alter reden.
    ,

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  46. Ich habe nicht alle Bilder beschrieben und es ist auch besser es zu sehen und mit zu bekommen, zu welchem Bild sie was singt. Hier also das Video, das ich gesehen habe. Man kann den Ton nach einer Weile auch weg drehen, weil dann Untertitel kommen. Der YouTuber taugt nicht viel, aber dafür hat man diesen kurzen Einblick in das Geschehen.Ich mag das nicht vollständig und hintereinander weg ansehen. Es steckt aber noch mehr drinne.

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  47. Nuada

    … aber auch dieser komische Keil ist ihm als ständig wiederkehrend aufgefallen.

    Komisch, aber … mir ist gerade jetzt – als ich den Kommentar bewußt gelesen habe (vorher hatte ich ihn nur kurz ‚überflogen‘) – der Gedanke gekommen: Was erhält man, wenn man den ‚komischen Keil‘ auf seine Basis stellt – ihn also aus der Horizontalen in die Vertikale dreht? War aber nur so ein Gedanke…

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  48. Frakturschrift

    Wäre es denn möglich, Haverbeck aus dem Gefängnis zu holen?

    Warum ist sie überhaupt reingekommen? Wegen … § 130?? Wenn das der Fall sein sollte, hätte sie einfach Folgendes machen sollen: Schauen (lassen), welcher Bundestag dieses ‚Gesetz‘ verabschiedet hat. Ich weiß es nicht auswendig, aber ich gehe davon aus, daß es einer aus der Nachwendezeit gewesen ist.

    Wenn sie wüßte welcher Bundestag es war, müßte sie recherieren wieviele Wahlberechtigte es bei der Wahl zu diesem Bundestag gegeben hat. Und dann müßte sie die Zahl der Wahlberechtigten (alles offizielle statistische Angaben, die relativ leicht zu eruieren sind) mit der Zahl der für diesen Zeitpunkt dem Statistischen Bundesamt bekannten eingetragenen deutschen Staatsangehörigen (also derjenigen, die durch die entsprechenden Unterlagen nachgewiesen haben, daß sie von Vorfahren abstammen, die vor 1914 im Deutschen Reich gelebt haben – und das dann im entsprechenden Dokument (der berühmte ‚Gelbe Schein‘) vermerkt bekommen haben) abgleichen.

    Und wenn beide Zahlen nicht identisch sind (wenn also, und das ist mit Sicherheit der Fall! – die Zahl der Wahlberechtigten die Zahl der eingetragenen deutschen Staatsangehörigen zu diesem Zeitpunkt, übersteigt … war die Wahl unrechtmäßig! Und damit das gewählte Parlament unrechtmäßig. Und damit natürlich auch der § 130 unrechtmäßig, denn ein unrechtmäßig gewähltes Parlament kann keine rechtmäßigen Gesetze erlassen.

    Warum wäre die Wahl unrechtmäßig gewesen? Weil das Bundeswahlgesetz zur Wahlberechtigung vorgibt, daß ‚wahlberechtigt alle Deutschen im Sinne des GG 116/1‘ sind. Und GG 116/1 sagt „Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes (DAS wird auch viel zu wenig beachtet: Die Formulierung lautet eben NICHT: Deutscher ist …, sondern sie lautet Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist …; DIE halten sich schon ans Recht … aber es nagelt sie einfach niemand darauf fest!) ist, wer, vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelungen, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt

    Und die ‚deutsche Staatsangehörigkeit‘ besitzt du nur dann, wenn du den Besitz nachweisen kannst … mit deinem Staatsangehörigkeitsausweis. Siehe dazu die Antwort auf die dritte Frage der Landesregierung von B-W. auf eine kleine Anfrage der GRÜNEN zum ‚Staatsangehörigkeitsausweis’…

    3. Welche Dokumente erfüllen ersatzhalber den gleichen Zweck?

    Zu 3.:

    Der Staatsangehörigkeitsausweis ist das einzige Dokument, mit dem das Bestehen
    der deutschen Staatsangehörigkeit in allen Angelegenheiten, für die es rechts –
    erheblich ist, verbindlich feststellt wird (§ 30 StAG).

    Der deutsche Reisepass und Personalausweis sind kein Nachweis für die deutsche
    Staatsangehörigkeit, sie begründen nur eine Vermutung, dass der Inhaber die
    deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

    Bei der Antwort auf die Frage 2) sagen sie definitiv nicht die Wahrheit, denn wenn nach dem Bundeswahlgesetz der ‚Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit‘ erforderlich ist, um an einer Bundestagswahl teilnehmen zu dürfen, dann gehört der Wahlakt mit Sicherheit zu den Rechtsgeschäften, für die der Staatsangehörigkeitsausweis erforderlich ist!

    Ich habe zwischenzeitlich auch konkret bestätigt bekommen (in Hessen), daß zu den Wahlen nur die zugelassen werden dürften, die diesen Staatsangehörigkeitsausweis haben … und daß die meisten Wahlen – abgesehen von denen, bei denen es noch keinen Personalausweis gab – unrechtmäßig waren.

    Fazit: Der Bundestag, der den § 130 verabschiedet hat, war mit Sicherheit unrechtmäßig gewählt! Und damit kann sie auch nicht rechtmäßig nach diesem § 130 verurteilt werden. Aber … wer es nicht weiß … kann sich nicht darauf berufen. Und dann wird er halt verurteilt und verschwindet im Loch. Zumindest hat sie bewiesen, daß sie ein ehrlicher Charakter ist – leider ein unwissender ehrlicher Charakter. Wie so viele andere wohl auch …

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  49. Crest 20. Mai 2019 um 21:36

    Interessante Möglichkelt, aber an ein Gelingen wehrt sich das System mit hundertprozentiger Sicherheit. Strenggenommen, seit 1918, haben wir keinen deutschen Staat, der seine Wehrhaftigkeit langfristig unter Beweis stellen konnte. Ob es Beispiele gibt, in der juristischen Praxis, weiß ich nicht. Dennoch interessant.

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  50. Interessante Möglichkelt, aber an ein Gelingen wehrt sich das System mit hundertprozentiger Sicherheit.

    Ich habe die Zahlung der ‚Demokratieabgabe‘ (= Rundfunkbeitrag = Medienoligarchensteuer) verweigert. Von Anfang an. Dadurch wurde ich zwei Mal zwangsvollstreckt – insgesamt etwas über 1300 Euro … soweit ich mich erinnere. Jetzt hatte mir die zuständige Behörde erneut die Zwangsvollstreckung angekündigt – im Oktober 2018. Im Mai 2018 hatte ich mich aber an den hessischen Ministerpräsidenten, Herrn V. Bouffier, gewandt und ihn, als Repräsentanten des Landes Hessen, mir doch bitte den Nachweis zu erbringen, daß die Wahlen zum 5., 7. und 8. Hessischen Landtag auch tatsächlich rechtmäßig, d.h. so wie nach dem jeweiligen Landtagswahlgesetz vorgeschrieben, abgehalten worden sind.

    Konkret: Ich hatte gebeten mir den Nachweis zu erbringen, daß die bei der jeweiligen Wahl als wahlberechtigt Angegebenen, auch tatsächlich zum Zeitpunkt der Entscheidung der Gemeinden, daß diese Menschen wahlberechtigt seien, im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit gewesen sind, d.h. im Besitz eines Staatsangehörigkeitsausweises waren (denn in diesem Fall werden sie ja beim BVA im EStA-Register als ‚eingetragene deutsche Staatsangehörige‘ geführt. Interessant dabei auch: Auf eine Anfrage meinerseits hat mir der zuständige Sachbearbeiter beim BVA in seinem Antwortschreiben unter anderem geantwortet „Zu statistischen Angaben über erfolgte Einbürgerungen (((!!!))) wenden Sie sich bitte an das Statistische Bundesamt in Wiesbaden“. Das heißt, wir werden durch die Beantragung des Staatsangehörigkeitsausweises tatsächlich ‚wieder eingebürgert‘! Vielleicht sollte man darüber mal den Herrn C. Jahn informieren, der gerade auf PI eine Eloge auf ’70 Jahre Bundesrepublik‘ (unseren ‚Staat‘!) gehalten hat…).

    Diese 3 Landtage hatte ich gewählt, weil in den jeweiligen Legislaturperioden das ‚Verwaltungsvollstreckungsgesetz‘, das ‚Neugliederungsgesetz‘ (das überhaupt erst die rechtliche Grundlage für die Existenz der Behörde geschaffen hat, die mich vollstreckt hat und es mir dann zum dritten Mal angekündigt hat) und das ‚Verwaltungsverfahrensgesetz verabschiedet wurden – die Gesetze auf deren Grundlage ich zwei Mal vollstreckt wurde und man im letzten Jahr – zu meinem 60. Geburtstag – in meiner Abwesenheit eine Hausdurchsuchung vorgenommen hat, bei der alles was irgendwie wertvoll zu sein schien konfisziert wurde und ich es dann auslösen durfte gegen Zahlung der angeblich rückständigen Beiträge.

    Die Staatskanzlei bzw. eine Mitarbeiterin von dort, hat mich dann nach 3 Wochen angeschrieben und mir mitgeteilt, man reiche meine Eingabe, für die man sich bedanke, weiter an das Innenministerium zur ‚fachgerechten Beantwortung‘. Ich hatte in meinem Schreiben eine Frist von 2 Monaten für eine Antwort gesetzt und außerdem geschrieben, daß eine Nichterbringung des erbetenen Nachweises, die Akzeptanz und Zustimmung des Landes Hessen zu der Tatsache bedeute, daß die bezeichneten Wahlen unrechtmäßig gewesen seien, damit die gewählten Parlamente unrechtmäßig gewählt worden seien … und damit natürlich auch alle Rechtsakte, die diese unrechtmäßig gewählten Parlamente gesetzt hätten, unrechtmäßig gewesen seien.

    Gut, langer Rede kurzer Sinn: Ich habe natürlich keine entsprechenden Nachweis bekommen. Und im letzten Februar – 6 Monate nach Ablauf meiner – noch einmal von mir kurz verlängerten – Frist, habe ich dem Herrn Ministerpräsidenten dann schriftlich per Einschreiben mit Rückschein bestätigt, daß das Land Hessen durch die Nichterbringung des von mir erbetenen Nachweises der Unrechtmäßigkeit der bezeichneten Wahlen – samt aller daraus sich ergebender Folgen – bestätigt habe.

    Im Oktober 2018 hatte ich, wie schon geschrieben, noch einmal eine Ankündigung der Vollstreckung (mit der üblichen Aufforderung die rückständigen Forderungen zu bezahlen) erhalten – und seitdem … nichts mehr! Das ist jetzt 7 Monate her – sonst haben die sich längstens nach 2 Monaten wieder gemeldet. Und ich will nicht heißen wie ich heiße, wenn der Grund dafür nicht in meiner Eingabe an den Ministerpräsidenten zu suchen ist!

    Ich weiß natürlich nicht, ob die das auch vorher schon gewußt haben, daß ihre sämtlichen Wahlakte seit Einführung des Personalausweises (denn genau ab diesem Zeitpunkt (Jan. 1951) hätten sie bis zur nächsten Wahl des 2. Bundestages Zeit gehabt eine Regelung zu schaffen, wonach jeder Personalausweisbesitzer automatisch für einen Zeitraum X vor und nach einer Bundes- oder Landtagswahl zum Staatsangehörigkeitsausweisbesitzer wird … dann wäre es rechtlich-formal gesehen in Ordnung gewesen. Haben sie aber versäumt … und daher sind alle Wahlen bei denen die Wahlberechtigung an den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit geknüpft ist, unrechtmäßig, weil der Personalausweis eben nur eine juristische Person (entstanden als ‚Personenvereinigung‘ aus der ’natürlichen Person‘, die das Antragsformular für den Perso unterzeichnet und der durch die Unterzeichnung entstandenen ‚juristischen Person‘ selbst) ist – und die kann keine Staatsangehörigkeit besitzen, sondern nur ein lebendiger Mensch, der wiederum durch den Staatsangehörigkeitsausweis ausgewiesen wird.

    Die Forderungen, die das Bundeswahlgesetz und die Landtagswahlgesetze bezüglich der Wahlberechtigung stellen sind damit prinzipiell für Personalausweisbesitzer nicht erfüllbar. Ganz davon abgesehen, daß auch keine Landtagswahlgesetze mehr – rechtmäßig! – verabschiedet werden können, weil es ja seit Einführung des Perso keine rechtmäßig gewählten Landtage mehr gegeben hat – und damit haben sie auch keine Möglichkeit mehr sich sozusagen ‚am eigenen Schopf‘ aus dem Sumpf, den sie sich selbst geschaffen haben, noch mal herauszuziehen.

    Wie gesagt, es kann sein, daß sie schon jahrzehntelang wissen, daß sie unrechtmäßig wählen und damit ihre ganzen Rechtsakte nur noch Humbug sind … es kann aber auch sein, daß die tatsächlich – zumindest in Hessen – erst durch meine Eingabe darauf gestoßen worden sind. Das weiß ich nicht. Aber ich kann eins und eins zusammenzählen und ich bringe die ausbleibende Vollstreckung eben damit in Verbindung, daß sie spätestens JETZT wissen, daß alle Gesetze auf die sie sich mir gegenüber berufen haben, Makulatur sind und das spätestens bei einer Klage meinerseits vor dem Verwaltungsgericht gegen die Vollstreckung – eben wegen unrechtmäßiger Rechtsgrundlage – offenbar werden würde. Deshalb hab ich an dieser Front erst mal Ruhe – jedenfalls bis jetzt.

    Der HR wird seine Forderungen noch nicht aufgeben, da bin ich ziemlich sicher. Da muß ich dann noch etwas tiefer graben … bis ich soweit bin, ihn mit dem richtigen Anwalt vor dem Verwaltungsgericht final abwehren zu können. Da fehlt mir noch so ein bischen ‚das letzte Wissen‘ … aber ich bin guter Hoffnung, daß ich das noch zusammen bekomme. Mich spornt sozusagen der ‚Auserwählte‘ an, der – ganz allein – über Jahre hinweg letztlich dieses Einwanderungsgesetz von … ich glaube 1965 … in den VSA durchgeboxt hat. Und damit hat er die VSA als weißen Staat im Alleingang erledigt!

    Warum sollte das hier nicht auch möglich sein? Ich glaube nicht, daß die hier klüger sind als die (damals) Herrschenden in den VSA. Und, was die eigentliche ‚Moral von der Geschicht‘ betrifft, … ich war selber skeptisch, aber … bis jetzt scheint es zumindest so zu sein, daß sie sich tatsächlich ans Recht halten … wenn sie es einmal entsprechend nachgewiesen bekommen haben. Dass sie vermutlich auch da wieder nach Hintertürchen und Trickbetrugsmöglichkeiten suchen werden … nehme ich als gegeben an. ABER: Wenn man einmal schachmatt ist … ist man eben schachmatt.

    Und wenn ich die Sache GANZ durchdrungen haben sollte … dann kommt die Einkommensteuer dran! Denn wenn die Parlamente unrechtmäßig gewählt worden sind … dann sind natürlich auch sämtliche Novellierungen der Einkommensteuergesetzgebung Makulatur – und das bedeutet, daß man die gezahlte Einkommensteuer zurückfordern kann, weil sie eben ohne rechtmäßige Rechtsgrundlage gefordert und eingezogen wurde. Da werden wir dann sehen, ob ‚wir‘ uns durchsetzen können – auf dem Rechtsweg! – gegen ‚das System‘ … oder nicht?!

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  51. „Strenggenommen, seit 1918, haben wir keinen deutschen Staat, der seine Wehrhaftigkeit langfristig unter Beweis stellen konnte.

    Das ist ein nicht ganz einfacher Punkt, denn: Es gab auch vorher keinen ‚deutschen Staat‘. Es gab (und gibt sie nach wie vor – nur eben ‚im Dornröschenschlag‘) die Bundesstaaten als ’souveräne Staaten‘ (22 Bundesstaaten, 3 Freie und Reichsstädte und ein Reichsland, Elsaß-Lothringen), die durch die Verfassung von 1871 in einem ‚Staatenverein‘ zusammengefaßt waren.

    Und dieser ‚Staatenverein‘, der eben tatsächlich ein ‚Verein‘ – wie etwa auch die EU einer ist – war, wurde aber in der Außenwirkung und im Außenverkehr als ‚ein Staat‘ wahrgenommen und behandelt. Er war es aber nicht! Jedenfalls nicht so wie etwa Frankreich. Und wir können unserem Gott – oder wem auch immer sonst – auf Knien danken, daß es diesen ‚Einheitsstaat‘ nicht gab, sondern immer die souveränen Bundesstaaten, denn das gibt uns die Möglichkeit, sie durch Wechsel in den Rechtskreis von vor 1918, wieder reorganisieren zu können. Zumindest theoretisch. Nichtsdestotrotz: Jede Gemeinde, die es im Staatenverein ‚Deutsches Reich‘ gab, kann, durch Deutsche, die ihren Rechtskreis gewechselt und in der gewählten Gemeinde ihren ‚Wohnsitz‘ genommen haben, in einer Abstimmung nach den Vorschriften der damals gültigen Gemeindeordnung wieder rechtlich reaktiviert und zur Geschäftsfähigkeit gebracht werden!

    Damit wäre sie aus der Verwaltung durch die ‚BRD‘ draußen und würde sich wieder selbst verwalten. Was unter anderem bedeuten würde: Sie bestimmt selber, wer sich innerhalb der Gemeindgrenzen aufhalten darf und wer nicht! Und wenn sie keine Merkelgäste, Gastarbeiter, Türken, Araberhengste und/oder Negerbullen oder wen auch immer, nicht in ihren Grenzen haben will … dann kann sie sie aus der Gemeinde ausweisen. Soll sich die nächste Gemeinde, die noch in der BRD-Verwaltung drin ist, damit abgeben und sich bereichern lassen.

    Ich war auch jahrzehntelang so eine Art ‚instinktiver Anhänger‘ eines starken Zentralstaates bzw. Einheitsstaates. Heute bin ich – eben NACH einem jahrzehntelangen Bewußtwerdungsprozess – froh darüber, daß es diese kleinen Einheiten gab … und nach wie vor gibt – wenn auch ’schlafend‘. Denn diese Struktur gibt uns die Möglichkeit uns zu befreien – und sonst nichts. Und das alles ganz sauber … auf dem Rechtsweg; kein Blutvergießen, keine Gewalt. Obwohl es … völlig realtitätsfremd zu sein scheint. Aber es ist … eine tatsächliche Möglichkeit. Sie müßte halt nur umgesetzt werden …

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  52. @ Crest: Alles richtig – theoretisch. Unter den gängigen Redewendungen gibt es solche und solche: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – ist eitel Mumpitz*. Aber: Das ~ recht haben und recht (duden.de: schwierig) bekommen, sind zweierlei Ding, zeugt von Weisheit. Dennoch, alle Achtung. Die geht den Reichsbürgern, welche sich selbst oft nicht so nennen, und auch ein inhomogenes Völkchen darstellen, durchaus ab.
    * Sagt schon einer in seinem Mitte der 20er erschienenem Buch.
    Das Verkennen der wirklichen Machtverhältnisse ist ein verbreitetes Laster, sogar die Edellinken (meine ich nicht abwertend) vom BgA Freiburg sind dagegen nicht gefeit.

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  53. @ hildesvin

    „Aber: Das ~ recht haben und recht (duden.de: schwierig) bekommen, sind zweierlei Ding, zeugt von Weisheit.“

    Da hast Du vollkommen recht (höhöhöhö …). Hier gehe ich mit und verkünde gänzlich unromantisch:
    Recht = Macht = das, was ich durchsetzen kann
    Alle anderen Formen von Recht (z.B. Naturrecht) = wertlose Persilscheine.

    Aber gut, allen werde ich es sicher nicht recht machen mit meiner Auslegung.

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  54. hildesvin

    … sogar die Edellinken (meine ich nicht abwertend) vom BgA Freiburg sind dagegen nicht gefeit.

    Hmm. Finde unter BgA bei duckduckgo eine Kieferorthopädiepraxis, eine … Werbeagentur(?), die Satzung
    des gemeinnützigen Betriebes gewerblicher Art
    “Tageserholung Jesuitenschloß der Waisenhausstiftung Freiburg i. Br.”
    , das handliche STIHL-Blasgerät BGA 45, und den ‚Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen‘ (der sich in peinlicher Weise für die Teilnahme an diesen EU-Wahlen stark macht). Aber so richtig ‚edel-links‘ scheint mir das alles nicht zu sein. Ist mir da etwas entgangen…??

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  55. @ Crest: Stimmt. Mitt fel /misstag, wie der Schwede so secht. Bund gegen Anpassung, gurgelt man am besten unter Ahriman-Verlag. Seit ich im Internet zugange bin, habe ich mich mit denen weitgehend auseinandergelebt, halte sie mit Vorbehalt aber für ehrliche Häute.
    Die Machtverhältnisse betreffend, so meinen sie, daß die WASPS die Jodler vollständig am Nasenring führen würden, nicht etwa umgekehrt. Nun ja. Aber dazu wäre recht viel (den Rahmen sprengend) zu sagen. — Ein paar Goldflitter oder sogar kleine Nuggets meine ich dort immer noch im D .. Erdreich zu finden.
    Deren Hauptverdienst mir gegenüber sehe ich vor allem in der Beurteilung des Zweiten Golfkrieges 1991 – mit Schaudern gedenke ich, wie ich zuvor die offizielle Propaganda geschluckt hatte (viertstärkste Armee der Welt, taktische Raketen, die Mitteleuropa erreichen können, usw.).

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  56. mit Schaudern gedenke ich, wie ich zuvor die offizielle Propaganda geschluckt hatte (viertstärkste Armee der Welt, taktische Raketen, die Mitteleuropa erreichen können, usw.).

    Vergeßt euren Gram, Mijnher … und freut euch stattdessen eures Fortschrittes seither! Wenn ihr mir aber die Anmerkung vergeben wollt … euer sprachlicher Ausdruck … ähm … neigt ein wenig zur Überkomplexität … was es dem Lesenden nicht gerade leichter macht euer Anliegen sofort und umstandslos erkennen zu können…

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  57. pils

    Finde auf dem Video gar keine … mhh … Asians. Und auch sonst sind die gezeigten Menschen … seltsam … ‚unbunt‘ (nicht schwarz, nicht gelb, nicht braun). Daher meine Frage: Sind das wirklich … Engländer? Was wir dort sehen…??

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  58. @Crest: Vielen Dank, dass Du so ausführlich über Deinen Kampf gegen die Demokratieabgabe berichtet hast!

    Natürlich ist der Einwand richtig, dass es letztendlich nur ein einziges Recht gibt – das Recht des Stärkeren. Und wenn der Stärkere es anwendet, sind Papierrechte wertlos. Aber es ist eben doch häufig so, dass auf den Ebenen, mit denen man es zu tun hat, Landsleute mit korrekter Beamtenmentalität sitzen, die das NICHT machen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Angelegenheit damit erledigt ist.

    Ich habe etwas Berührungsängste zu diesen Rechtsangelegenheiten, freue mich aber über jede Meldung aus den Mainstreammedien, dass BRD-Behörden unter der Last von Eingaben von so genannten „Reichsbürgern“ leiden. Unter diesem Etikett wird ja alles zusammengefasst, obwohl die Leute in den meisten Fälle ja gerade die Existenz oder Rechtmäßigkeit eines deutschen Gesamtstaates und damit auch Reiches bestreiten und sich auf die Länder beziehen. Noch mehr freue ich mich natürlich über Deinen Bericht aus erster Hand und vor allem, dass es zumindest vorläufig nach einem Happy-End aussieht 🙂

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  59. Luftpost aus dem Siechkobel 20. Mai 2019 um 19:31
    @ Erna und Nuada,

    ===============

    Oh, vielen Dank für deine tolle Zusammenfassung. Beeindruckend und erschreckend. Das kann doch gar nicht angehen, dass das so offen gezeigt wird. Ich verstehe das nicht.
    Läuft das darunter, dass die davon ausgehen, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen werden?

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  60. @ Chrest 10,07: Ich bin kein guter praktischer Psychologe (so gebe ich jedenfalls vor), und diese Phrase hilft mir oft aus der Bredouille, wenn es sein muß. Euer Anliegen sehe ich überhaupt nicht als Vorwurf.

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  61. Ich habe etwas Berührungsängste zu diesen Rechtsangelegenheiten, freue mich aber über jede Meldung aus den Mainstreammedien, dass BRD-Behörden unter der Last von Eingaben von so genannten „Reichsbürgern“ leiden.

    Diese … ‚Berührungsängste‘ hatte ich auch. Ich bin ja kein … ‚Rechtskundiger aus Leidenschaft‘, sondern habe einfach zunächst wirklich nur aus Wut und Trotz gegen diese ‚Demokratieabgabe‘ (Rundfunkbeitrag) begonnen Widerstand zu leisten. Und dann habe ich angefangen mir die ganzen Argumente im Netz anzuschauen, die man auf verschiedenen ‚Widerstandsseiten‘ so finden konnte. Und damit bin ich (leider) gescheitert, denn: Die Gegenseite konnte mich aufgrund meines mangelhaften Rechtswissens einfach wegen ‚formaler Fehler‘ auflaufen lassen. Da lernt man aber auch WIE WICHTIG diese formalen Sachen sind!

    Dieser Kleinverein … wie heißt er doch gleich noch … richtig, die ‚Deutsche Umwelthilfe‘ … also die terrorisieren doch mit ihren Abmahnungen Großkommunen und Industrie, wo man eigentlich meinen würde: Die haben so viel rechtliche Expertise … da haben so ein paar Hanseln doch gar keine Chance. Es ist aber genau umgekehrt! Wenn man mit dem richtigen Gegenüber argumentiert (also einem, der sich an das formale Recht halten muß. Den VSA gegenüber kann man SO natürlich nicht argumentieren – die machen halt einfach was sie wollen, weil auf dieser Ebene eben andere Gesetze Vorrang haben. Aber … mein Gegenüber sind ja auch nicht die VSA, sondern BRD-Behörden, die nicht mal DIE Rechtsbasis, die sie von den Besatzungsmächten bekommen haben, formal richtig auszufüllen verstanden haben) kann man sich durchaus auch in Bereichen durchsetzen, von denen man vorher nie für möglich gehalten hätte, daß das tatsächlich funktioniert. EIN Grund ist dabei wohl auch einfach, daß wir im Regelfall zu schnell bereit sind innerlich kleinbei zu geben, weil wir schon von vornherein diese Haltung einnehmen „Die machen ja doch was sie wollen … da habe ich eh keine Chance“. Und dann … versucht man es gar nicht erst. Mit dem Ergebnis, das man sich selbst die Bestätigung seiner Einstellung gleich mitliefert: Man hat dann eben tatsächlich keine Chance!

    Du machst den Eindruck prinzipiell großer Offenheit gegenüber allen möglichen Inhalten … und da du die Rechtsthematik angesprochen hast, möchte ich mir erlauben einige Links zu setzen zu Seiten/Inhalten, die mir – nicht nur, aber eben auch in dieser Angelegenheit mit dem Rundfunkbeitrag – sehr geholfen haben unsere durchaus komplizierte Gesamtsituation tiefer zu verstehen…

    1. https://archive.org/details/FreiMaxVonGeheimsacheStaatsangehorigkeitFreiheitFuurDieDeutschen2017269S.Text

    2. https://www.creaplan.org/arne_hinkelbein/index.html

    3. http://www.gemeinde-neuhaus.de/index_htm_files/Souveraener_Staat_durch_Friedensvertrag_zu_WK1_3.Aufl.pdf

    4. https://gemeindeaktivierung.blogspot.com/

    Bei Hinkelbein und der ‚Gemeinde Neuhaus‘ haben Interessierte, die sich dort einlesen (wollen) vielleicht Schwierigkeiten mit deren dezidiert antinationalsozialistischer Einstellung. DAS ist aber nicht der Punkt dessentwegen ich die Links hier eingestellt habe, sondern es geht einzig und allein um das was man in puncto ‚rechtliche Situation‘ dort lernen kann.

    Hinkelbein hat unter der Rubrik ‚Rechtsfälle‘ über seine eigenen Prozesse, die er gegen verschiedene Repräsentanten der BRD geführt hat (Kommunen, Finanzämter…) berichtet und DA kann man eine Menge von ihm lernen. Was einem nicht gefällt … muß man ja nicht annehmen. Und in der Rubrik ‚Neuheiten‘ ist allein schon der Eintrag ‚Bund eine NGO‘ lesenswert, da alles mit Bildschirmfotos hinterlegt!

    Was die ‚Gemeinde Neuhaus‘ betrifft … es geht hier einfach darum, daß – wie übrigens das BVerfG in seinem Urteil von 1973 ja auch bestätigt hatte – das ‚Deutsche Reich‘ NICHT untergegangen ist, sondern fortexistiert (als Völkerrechtssubjekt) – allerdings mangels Organen derzeit nicht handlungsfähig ist. Der Punkt dabei ist: Es handelt sich hier nicht einfach nur um eine bloße Theorie, die ja vielleicht mal ganz nett zu lesen ist … aber sonst eben keinen praktischen Nährwert besitzt. Sondern es geht um einen Weg, der PRAKTISCH gegangen werden kann bzw. könnte, um von der Gemeindeebene her den jeweiligen Bundesstaat wieder neu aufbauen zu können!

    Der dritte Link führt zum ‚Buch zur Gemeindereaktivierung‘, in dem es vor allem um den Hintergrund der ganzen Sache geht … das also das ‚Deutsche Reich‘ durch die Weimarer Republik, die durch Selbstmandatierung entstanden ist, wobei die existierende Verfassung von 1871 gebrochen wurde (denn nach der Verfassung hätte nach der Demissionierung des Kaisers (auch wenn der ‚demissioniert wurde‘) das Volk entscheiden müssen wie es weitergehen soll – was aber nicht geschah, sondern Scheidemann hat einfach die Republik ausgerufen), sozusagen ‚in den Dornröschenschlaf‘ geschickt wurde – es kann aber jederzeit wieder daraus erweckt werden … über den Weg der Gemeindereaktivierung!

    Ich wußte beispielsweise auch nicht, daß der ‚Versailler Vertrag‘ gar nicht (im Original) den Titel ‚Friedensvertrag‘ (peace treaty) trägt, sondern ‚Vertrag zum Frieden‘ (Treaty of peace). Warum ist das so? Weil die Weimarer Republik gar keinen ‚Friedensvertrag‘ abschließen konnte, denn sie war ja nicht der Kriegsgegner! Der Kriegsgegner war das ‚Deutsche Reich‘, daß aber durch die realen politischen Ereignisse und ihre Folgen – wie schon geschrieben – in den Dornröschenschlaf geschickt wurde. In der Ausgabe vom 10. Mai der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung) las ich beispielsweise einen Artikel von Eberhard Hamer (der war jahrzehntelang Präsident oder Vorsitzender oder wie sich das nennt … der Mittelstandsvereinigung – und da sollte man eigentlich annehmen, daß er über die tatsächliche Situation Bescheid weiß … tut er aber nicht!), in dem er beklagt, daß ‚wir‘ immer noch keinen Friedensvertrag hätten … und fordert ihn dann.

    Ja … ‚Heilige Einfalt‘ kann man da nur noch sagen; wenn nicht einmal Leuten, die jahrzehntelang in führenden Positionen wichtiger ökonomischer oder rechtlicher Verbände und Institutionen gewesen sind, bekannt ist, daß ‚wir‘ einen Friedensvertrag nur schließen könnten aus dem Rechtskreis des hoheitlichen Rechts von vor 1918, d.h. ‚wir‘ sind heute überhaupt nicht in der Lage einen Friedensvertrag zu schließen, weil ‚wir‘ uns in einem Rechtskreis bewegen, der das gar nicht zuläßt!! Darüber müßte aber massenmedial aufgeklärt werden, um überhaupt erst mal ein Bewußtsein zu schaffen, in welcher – rechtlichen – Situation wir uns überhaupt befinden.

    Der vierte Link führt zu einem Text, der konkret zeigen will, welche Schritte für eine ‚Gemeindereaktivierung‘ zu gehen wären. Es kommt dabei nicht nur auf die ‚rechtliche Reaktivierung‘ an, sondern auf die ‚Wiedergeschäftsfähigkeitsmachung‘ der Gemeinde! … indem man – NACH DEN VORGABEN DER GEMEINDEORDNUNG wie sie bis 1918 für DIESE jeweilige Gemeinde gegolten hat – von den abstimmungsberechtigten Gemeindemitgliedern (und ‚abstimmungsberechtigt‘ wären natürlich nur diejenigen, die durch die entsprechenden Nachweise ihre Abstammung von Vorfahren nachgewiesen hat, die vor Inkrafttreten des RuStAG 1913 in einem Bundesstaat des ‚Deutschen Reichs‘ gelebt haben (was dann durch den berühmten ‚Gelben Schein‘ sozusagen bestätigt wird). DIE können dann nämlich ihren WohnSITZ (nicht: WohnHAFT) in einer Gemeinde des ‚Deutschen Reichs‘ wählen – und NUR DIE wären dann auch berechtigt an einer entsprechenden Abstimmung teilzunehmen. Diejenigen, die zwar ’schon länger in der Gemeinde leben‘, aber derzeit nur im Rechtskreis des ‚BRD-Rechts‘ wären NICHT abstimmungsberechtigt … und müßten dann eben einfach mit der Entscheidung einer Minderheit (das wäre dann mal ein Minderheitenrecht, das für ‚uns‘ positiv wäre…) leben, wenn die entschiede (mit einfacher Mehrheit, wenn die Gemeindeordnung von damals nichts anderes vorsieht), daß die Gemeinde -beispielsweise – als preußische Urgemeinde wieder zur Geschäftsfähigkeit gebracht werden soll!

    Sie könnte den Beschluß natürlich wieder rückgängig machen … aber dazu müßte sie eben auch entsprechend den Rechtskreis wechseln … und dafür müßte sie das entsprechende Wissen und die notwendige Disziplin und Konsequenz haben. Na, und wie es damit aussieht … kann man in allen zwischenzeitlich ‚übernommenen‘ ehemaligen deutschen Großstädten sehen! Versuchen wir es noch kurz an einem konkreten Beispiel durchzudeklinieren: Die ‚Gemeinde Schnellroda‘ ist, vermute ich, den meisten Lesern/Kommentatoren bekannt – auf dem dortigen Rittergut lebt das Ehepaar Kositza/Kubitschek und betreibt einen Verlag, gibt eine Zeitschrift heraus und betreibt ebenfalls eine Internetseite (Sezession). Die Familie K&K zählt zusammen 9 Köpfe … wenn ich recht orientiert bin. Die Gemeinde Schnellroda wohl ca. 80 Köpfe. Wenn die Gemeindeordnung der Gemeinde Schnellroda aus der Zeit vor 1918 nun vorschreibt, daß ein Beschluß, der mit einfach Mehrheit gefaßt wurde, für die Gemeinde Gültigkeit hat … dann ist das so! Und wenn jetzt die – nach damaligem Recht – volljährigen Mitglieder der Familie K&K alle durch einen Staatsangehörigkeitsausweis freiwillig in den damaligen Rechtskreis gewechselt wären, dann könnten sie in der ‚Gemeinde Schnellroda‘ ihren Wohnsitz nehmen. Und wenn die anderen 80 Seelen in der Gemeinde keinen Staatsangehörigkeitsausweis, sondern nur einen Personalausweis haben … dann wären ausschließlich die volljährigen Mitglieder der Familie K&K abstimmungsberechtigt in der Frage, ob die Gemeinde Schnellroda als preußische Urgemeinde wieder zur Geschäftsfähigkeit gebracht werden soll oder nicht!

    Und wenn bei einer entsprechend organisierten Abstimmung dann die Mehrheit der abstimmungsberechtigten Mitglieder der Familie K&K mit ‚Ja‘ stimmen würde … dann wäre die Gemeinde Schnellroda wieder als preußische Urgemeinde geschäftsfähig … und könnte sich nach den Vorgaben der damligen Gemeindeordnung selbst verwalten!! Noch mal mit anderen Worten: Aus der BRD-Verwaltung hätte sie sich dann selbst entlassen …. und könnte mit der BRD-Verwaltung sozusagen Vertragsbeziehungen aufnehmen, die das gegenseitige Zusammenleben regeln. Das alles mit und unter dem Vorbehalt: Soweit ich es verstanden habe!

    Unter diesem Link…

    http://gelberschein.info/praktisches/

    findest du, wenn du ungefähr bis zur Mitte herunterscrollst bzw. ‚herunterfährst‘, ein ‚Alphabetisches Verzeichnis der Gemeinden in Deutschland zwischen 1900 und 1910. Wenn man da beispielsweise unter ‚Gemeinde Schnellroda‘ suchen würde, fände man zwei Einträge – welcher jetzt für den oben geschilderten hypothetischen Fall zuständig wäre, weiß ich im Moment nicht konkret … aber das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist bzw. wäre, daß es möglich ist, sich aus der BRD-Verwaltung zu lösen und sich wieder selbst zu verwalten – und dann haben die BRD-Gesetze für DIESEN Verwaltungsbereich keine Geltung mehr, sondern eben die damals diesbezüglich gültigen Vorschriften der Gemeindeordnung. Siehe dazu vielleicht auch dieses Video…

    Vorgestern erst ist mir durch Zufall ein Video begegnet, in dem – aus BRD-Sicht – über eine Gruppe von Menschen berichtet wird, die in einem wohl halb verlassenen Dorf in Brandenburg als Gruppe ein eigenes Leben zu führen versucht…

    Die wären nun – von der Zahl her – allemal in der Lage die Gemeinde, die sie sich zum Leben ausgesucht haben, einfach zu übernehmen, wenn sie sich im richtigen Rechtskreis befänden … und dann eine entsprechende Abstimmung organisieren würden, ob ihre Gemeinde nach den Vorgaben der vor 1918 gültigen Gemeindeordnung wieder zur Geschäftsfähigkeit gebracht werden soll oder nicht. Aber so wie sie es jetzt machen … bleiben sie natürlich innerhalb des Rechtskreises, der durch die BRD definiert wird … und damit letztlich ohnmächtig. Sie wissen – leider – nicht, welche Macht sie eigentlich haben!

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  62. @ Crest 24. Mai 2019 um 4:02: Sie wissen – leider – nicht, welche Macht sie eigentlich haben!

    Diese Macht haben sie eben nicht. Es ist der feine Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zwischen recht haben und recht bekommen. Helmut Kohl: „Dann bomben sie uns wieder “ – (Killerbee würde hier schier zerplatzen.)
    Das ist meine sorgfältige Betrachtung der Lage, und keineswegs ein Versuch, Hoffnungslosigkeit zu verbreiten.
    Dennoch meine Hochachtung Leuten, die es auf ihre Weise versuchen – für nutzlos halte ich es überhaupt nicht.
    Ist das ein Begriff: Vielleicht lernt das Pferd doch noch singen? — Und andererseits haben die den Bogen maßlos überspannt.

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  63. Ich hatte in einem anderen Faden (Pipifaxgedankenschärfmaschine war es wohl) schon einmal meine Beobachtung mitgeteilt, daß ich in den neueren ALDI- und LIDL-Prospekten keine farbigen/bunten bzw. nichtweiße Modelle mehr entdecken konnte. Gerade habe ich die aktuellen Prospekte – ab dem 27.05.2019 – durchgesehen … und der Trend scheint sich zu bestätigen!

    Im Prospekt von ALDI-Nord ist nur auf Seite 14 noch so ein Junge zu sehen, der – vermutlich mit seinem Vater – mit einem erwachsenen Mann ein Ballspiel spielt … und dieser Junge sieht nach meinem Empfinden ’nichtdeutsch‘ aus. Es liegt dabei nicht nur an seinen schwarzen Haaren, denn auch viele Deutsche haben ja schwarze Haare (Yogi Löw beispielsweise bzw., wie wohl mal ein Kommentator bei PI schrieb, fast alle Schwarzwälder!), sondern an der Kombination aus schwarzen Haaren und Art des Gesichtes (hauptsächlich wohl die Hautfarbe und die … Art der Augen … würde ich sagen), die ihn mich als ’nichtdeutsch‘ empfinden läßt. Aber davon abgesehen sind alle abgebildeten Modelle ausschließlich Weiße – und zwar Weiße, die ich als ‚Durchschnittsdeutsche nach Art der Werbeindustrie‘ empfinde.

    Und im LIDL-Prospekt ist nur auf Seite 24 noch eine Negerin zu finden. Aber, und auch das ist interessant, nicht mehr sozusagen als ‚Hauptmodell‘, d.h. als jemand, der erkennbar in voller Lebensgröße abgebildet ist und für irgendwelche Kleidungsartikel oder sonstige Konsumartikel Sympathie und Kauflust wecken soll, sondern sozusagen ‚verkleinert‘ in einem erkennbar als ‚fotografierte Situation‘ dargestellten Rahmen. Und innerhalb dieses Rahmens – es ist eine Gesprächssituation mit einem jungen weißen Paar dargestellt – ist die Negerin der Gast und das junge weiße Paar ist der Gastgeber!

    Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an eine Diskussion, die … ich glaube vor einem oder zwei Jahren … mal auf einigen Blogs zu verfolgen war: Da ging es um den (damals) aktuellen IKEA-Prospekt, bei dem auf dem Titel fast nur noch Farbige abgebildet waren – und das auch noch im Vordergrund (also erkennbar als ‚Hauptfiguren‘), während ein oder zwei Weiße nur noch erkennbar im Bildhintergrund und dann auch noch mit ‚unscharf‘ aufgenommenen Gesichtern zu sehen waren. Da war die Marginalisierung von Weißen also schon praktisch mit optischer Gewalt(!) dargestellt…

    Und jetzt … anscheinend eine … Wende? Gut, zwei Ausgaben reichen für ein solches Urteil sicher noch nicht aus. Aber … es ist doch so, daß es mir bereits aufgefallen ist. Warum das aber – wenn es sich tatsächlich um eine Trendwende handeln sollte? Nun sind ja ALDI und LIDL als Unternehmen so ungefähr die Letzten, denen ich ein irgendwie national-identitäres Gedankengut zuerkennen wollen würde … weshalb dann trotzdem dieser Wechsel von ‚bunt‘ zurück zu ‚weiß‘? Haben sie möglicherweise gar … Umsatzrückgänge bei Produkten festgestellt, die mit nichtweißen Modellen beworben wurden?

    Könnte es sein, daß die Zahl der Neger beispielsweise in ‚Doisselaahn‘, die für eine positive Umsatzexplosion bei diesen Discountern führen könnten, doch niedriger liegt als sie erwartet hatten … oder ihnen versprochen wurde? Oder … ist die Zahl der Neger/Araber/Türken/Asians zwar doch so hoch wie versprochen … aber sie haben sich bezüglich der beworbenen Produkte als ‚Nieten‘ (und zwar ganz ‚ohne Nadelstreifen‘, sondern einfach ’nur als Nieten‘) herausgestellt?? Wie dem auch sei … ich konnte an mir jedenfalls beobachten, daß, als mir diese Änderung auffiel, ich merkte wie eine Spannung von mir abfiel – und eben keine ‚positive Spannung‘, sondern etwas, daß ich eindeutig als ’negativen Streß‘ definieren würde. Und Konsumenten, die unter negativem Streß stehen … konsumieren vielleicht weniger – oder nicht das was gewünscht wird – als sie eigentlich sollen. Also … achtet man auf seine Umsatzzahlen … und versucht dem verachteten weißen Pöbel (vielleicht) doch wieder etwas negativen Streß zu nehmen, um ihn auf diese Weise zu animieren doch bitte wieder ein bischen mehr von dem zu kaufen was er kaufen soll!?

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  64. hildesvin

    Diese Macht haben sie eben nicht.

    Ich würde sagen, das ist Ansichtssache. Und zwar so lange … wie es nicht in der Praxis ausprobiert wurde. Und ich für meinen Teil gedenke das – soweit es mir möglich ist – eben zu auszuprobieren.

    Und was Kohl betrifft: Wieso soll nun jedes Wort von dem plötzlich die Wahrheit, nichts als die Wahrheit und nur die Wahrheit sein? Die Besatzungsmächte selbst sind es doch gewesen, die uns, so die ‚Gemeinde Neuhaus‘, im 2+4-Vertrag die freie Wahl gelassen haben, ob wir ins hoheitliche Recht zurückkehren wollen … oder ob wir lieber im Handelsrecht weiter’leben‘ wollen!

    Natürlich wäre so eine Rückkehr ins hoheitliche Recht ausgesprochen anstrengend … und für die Frauen beispielsweise – zunächst mal jedenfalls – kaum sonderlich attraktiv, da es die ganzen Rechte, die sie heute zu haben glauben, erst mal nicht gäbe, denn man könnte die gesetzliche Situation ja erst dann ändern und an die Gegenwart anpassen (was nicht heißen soll, daß wir deshalb dann eine Kopie der heutigen rotgrünen Gesetzgebung in praktisch allen Lebensbereichen haben würden bzw. sollten), aber … es wäre gleichzeitig der einzige Weg wieder zu ‚rechtlichem Recht‘ zu kommen.

    Selbst das Bundes’verfassungsgericht‘ – und das unter dem notorischen VOßKUHLE(!!!) – hat hier …

    https://www.creaplan.org/arne_hinkelbein/bundeswahlgesetz-nichtig.html

    … entschieden, daß alle Wahlen seit 1956 unrechtmäßig waren – mit allen daraus erwachsenen Folgen für das angeblich gesetzte Recht! Und den 2+4-Vertrag hat es ebenfalls für unrechtmäßig erklärt, so daß die ’neuen Länder‘ nicht zur Bundesrepublik Deutschland gehören! Somit wäre allein schon unter Berufung auf eine höchstrangige BRD-Instanz dieser Bereich (Neufünfland … oder wie immer man das nennen will) für eine Reorganisation der in diesem Bereich liegenden Bundesstaaten (Hzgm. Mecklenburg-Strehlitz (glaub ich … bin mir jetzt aber nicht ganz sicher), Thüringen, Sachsen … und Preußen, soweit es die Provinzen Brandenburg, Sachsen (das derzeit als Sachsen-Anhalt bekannte Gebilde) und von Pommern eben ‚Vorpommern‘) frei!

    Und ich, als jemand, der die Staatsangehörigkeit in Preußen nach Abstammung besitzt, denke von dieser Möglichkeit zu gegebener Zeit (wenn mir der dafür geeignete Ort bekannt sein sollte … was aber ein anderes und viel komplizierteres Thema ist) auch Gebrauch zu machen. Muß aber natürlich auch hier wieder jeder selbst entscheiden, ob er sich für fähig hält ‚zu springen‘ … oder ob er doch lieber in der Sicherheit der gewohnten, wenn auch als leidvoll empfundenen, Verhältnisse bleiben will.

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  65. Korrektur:

    … denn man könnte die gesetzliche Situation ja erst dann ändern und an die Gegenwart anpassen (was nicht heißen soll, daß wir deshalb dann eine Kopie der heutigen rotgrünen Gesetzgebung in praktisch allen Lebensbereichen haben würden bzw. sollten), aber … es wäre gleichzeitig der einzige Weg wieder zu ‚rechtlichem Recht‘ zu kommen.

    soll(te) lauten …

    … denn man könnte die gesetzliche Situation ja erst dann ändern und an die Gegenwart anpassen (was nicht heißen soll, daß wir deshalb dann eine Kopie der heutigen rotgrünen Gesetzgebung in praktisch allen Lebensbereichen haben würden bzw. sollten), wenn der jeweilige Bundesstaat (in meinem Fall also Preußen) wieder so weit reorganisiert wäre, daß es wieder rechtmäßige Organe gäbe, die die damalige Gesetzeslage fortzuentwickeln legaler und legitimer Weise in der Lage wären … – nichtsdestotrotz wäre es gleichzeitig der einzige Weg wieder zu ‚rechtlichem Recht‘ zu kommen.

    Und nicht zu vergessen: Wem einmal bewußt geworden ist, daß ALLES was wir (also die sogenannte Mehrheit der Menschen in diesem Lande) derzeit für – im Sinne von Recht und Gesetz – für normal halten, in Wirklichkeit nur Illusion ist (siehe mein Argument mit der Unrechtmäßigkeit der gewählten Parlamente, weil die Wählenden die Bedingungen der Wahlberechtigung überhaupt nicht erfüllt haben – und das seit den fünfziger Jahren. Und außerdem die Argumentation des BVerfG in diesem Artikel…

    https://www.creaplan.org/arne_hinkelbein/bundeswahlgesetz-nichtig.html )

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  66. Und noch etwas Interessantes zum Wochende … zum WAHLwochenende, um genau zu sein. Ich hatte von meiner Gemeinde eine Wahleinladung bekommen – für diese EU-Wahl. Ich hatte daraufhin vor einigen Tagen meine Gemeinde wie folgt angefragt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich erhielt von ihnen vor einiger Zeit eine Einladung an den EU-Wahlen teilzunehmen. Darin wurde auch gebeten Ausweisdokumente bereit zu halten. Hierzu habe ich 2 Fragen:

    1. Welche Ausweisdokumente werden für den Nachweis der Wahlteilnahmeberechtigung akzeptiert?

    2. Bei Bundestagswahlen bestimmt das Bundeswahlgesetz die Bedingungen, die für eine Wahlteilnahme
    erfüllt sein müssen (z.b. Deutscher im Sinne des GG 116/1 zu sein); bei Landtagswahlen werden die
    entsprechenden Bedingungen durch das Landtagswahlgesetz geregelt.

    In welchem Dokument sind die Bestimmungen für eine Teilnahme an der EU-Wahl festgelegt – und wo
    kann ich diese nachlesen?

    Im Voraus Dank für ihre Antwort.

    Und DAS … war die Antwort:

    … auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen folgende Informationen geben:

    Nachdem der Wähler seinen Stimmzettel gekennzeichnet hat, tritt er an den Tisch des Wahlvorstands, nennt seinen Namen und seine Wohnung. Auf Verlangen hat er seine Wahlbenachrichtigung abzugeben und, insbesondere wenn er seine Wahlbenachrichtigung nicht vorlegt, sich über seine Person auszuweisen, § 49 Abs. 3 Satz 2 Europawahlordnung (EuWO). Hat der Wähler die Wahlbenachrichtigung verloren oder vergessen, so darf er dennoch seine Stimme abgeben, wenn der Wahlvorstand keine Zweifel an seiner Identität hat. Der Wahlvorstand kann, wenn ihm das erforderlich scheint, die Vorlage eines Ausweises verlangen.

    Die sachlichen Voraussetzungen des Wahlrechts sind in den §§ 6 und 6a Europawahlgesetz (EuWG) sowie in dem ergänzend heranzuziehenden § 12 Bundeswahlgesetz (BWG) geregelt.

    So, und jetzt mal die Frage an alle, die das hier lesen: Wie hättet ihr meine erste Frage verstanden? Hättet ihr sie so verstanden, daß sich da jemand nach der KONKRETEN Art des Ausweisdokumentes erkundigt, mit dem man sich gegebenenfalls ausweisen kann? Also: Personalausweis, Reisepaß, Führerschein, Krankenversicherungskarte … oder natürlich auch … ähm … Staatsangehörigkeitsausweis – oder nicht??

    Und wie würdet ihr – vor dem Hintergrund dessen, was ich oben schon zu der Thematik geschrieben habe – die Antwort meiner Gemeinde einschätzen/bewerten? Kann es sein, daß da eine Gemeinde bzw. die für die Beantwortung meiner Frage Zuständigen krampfhaft versucht genau einer solchen Antwort auszuweichen?
    Und … falls dem so wäre … – warum wohl??

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  67. @Crest 25. Mai 2019 um 11:37

    Die Reaktion macht den Eindruck, als sei die Frage nach der Art der Legitimation hier
    „….sich über seine Person auszuweisen, § 49 Abs. 3 Satz 2 Europawahlordnung (EuWO).“
    beantwortet (habe ich aber nicht gelesen, den Paragraphen).
    Aber ich würde wetten, dass von Staatsangehörigkeitsausweis dort nichts stehen wird.
    Irritierend finde ich diesen Teil:
    „Hat der Wähler die Wahlbenachrichtigung verloren oder vergessen, so darf er dennoch seine Stimme abgeben, wenn der Wahlvorstand keine Zweifel an seiner Identität hat. Der Wahlvorstand kann, wenn ihm das erforderlich scheint, die Vorlage eines Ausweises verlangen.“

    Da kann also Hinz für Kunzt wählen, wenn es dem WV beliebt?

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  68. # Erna

    Europawahlordnung (EuWO)
    § 49 Stimmabgabe

    (1) Wenn der Wähler den Wahlraum betritt, erhält er einen amtlichen Stimmzettel. Der Wahlvorstand kann anordnen, dass er hierzu seine Wahlbenachrichtigung vorzeigt.
    (2) Der Wähler begibt sich in die Wahlkabine, kennzeichnet dort seinen Stimmzettel und faltet ihn dort in der Weise, dass seine Stimmabgabe nicht erkennbar ist. In der Wahlkabine darf nicht fotografiert oder gefilmt werden. Der Wahlvorstand achtet darauf, dass sich immer nur ein Wähler und dieser nur so lange wie notwendig in der Wahlkabine aufhält.
    (3) Danach tritt der Wähler an den Tisch des Wahlvorstandes. Auf Verlangen hat er seine Wahlbenachrichtigung abzugeben und, insbesondere wenn er seine Wahlbenachrichtigung nicht vorlegt, sich über seine Person auszuweisen.

    Im Lichte dessen, was mir zwischenzeitlich bekannt geworden ist, ist das … verräterisch. Sie schreiben nichts darüber, über welche Person er sich auszuweisen hat – eine juristische oder eine natürliche Person!

    Hier muß ich kurz abschweifen: Soweit ich es also verstanden zu haben glaube, ist es so, daß du, wenn du geboren wirst, zunächst einmal einfach nur als Mensch geboren wirst! Und zwar – ursprünglich – in eine NATÜRLICHE Welt (eine Welt also, in der das einzig gültige Recht hauptsächlich das Naturrecht war (z.B. Fressen oder gefressen werden).

    Jetzt hat sich die – hier hauptsächlich weiße Menschheit – aber weiterentwickelt und hat über dieses Naturrecht ein weiteres Rechtssystem menschlich geschaffenen Rechts gelegt. Diesem Rechtssystem gehört man aber nicht einfach schon durch seine Geburt als Mensch an! … sondern man muß eine spezielle juristische Konstruktion schaffen und diese dem neugeborenen Menschen zuweisen … oder überziehen – wie einen Body etwa.

    Nur ist der Body ein Kleidungsstück aus faßbaren Stoffen – die juristische Konstruktion (ein ‚juristischer Body‘ sozusagen) besteht aber nicht aus, beispielsweise, Baumwolle und Beifügungen von Kunststoffen, sondern aus Paragrafen. Jedenfalls: Ohne diese juristische Konstruktion kann kein Mensch am Rechtsverkehr in der künstlich geschaffenen Welt des menschlichen Rechts teilnehmen.

    Es ist im Grunde wie bei einem Computerspiel bei dem du auch nicht direkt als Mensch innerhalb des Spieles – auf dem Bildschirm sichtbar also – teilnehmen kannst, sondern nur vermittelt … durch einen Avatar.
    Diesen Avatar kannst du dann mit verschiedenen Fähigkeiten und Hilfsmitteln ausstatten … aber auch wenn er sozusagen ’nackt‘ wäre, wäre es die einzige Möglichkeit an dem Spiel, das du vor dir auf dem Bildschirm siehst, teilnehmen zu können.

    Im BGB heißt der § 1 „Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit seiner Geburt.“ Und das ist, wenn ich es richtig verstanden habe, die Umschreibung für die juristische Konstruktion der ’natürlichen Person‘. Und diese juristische Konstruktion der ’natürlichen Person‘ weist den lebendigen Menschen innerhalb der Sphäre des Rechts aus!

    Wenn du nun das richtige Alter erreicht hast (also eigentlich die Volljährigkeit) und voll verantwortlich an der Rechtsgemeinschaft teilnehmen darfst, in die du hineingeboren wurdest, bekommst du – eigentlich (aber nicht in der BRD, weil dieses Gebilde eben KEIN Staat, d.h. souveränes Völkerrechtssubjekt, istI) einen entsprechenden Ausweis, der genau diese juristische Konstruktion der ’natürlichen Person‘ ausweist. Und damit kannst du dann – vollverantwortlich – auch in andere Rechtssphären (die Rechtsgemeinschaften anderer Völker also) eintreten und dich dort bewegen (wenn das vorher entsprechend verabredet wurde).

    In der BRD und ihren ’speziellen Bedingungen‘ gibt es aber zwei (!) Ausweise! Einmal den Personalausweis, der auch eine juristische Konstruktion darstellt … aber eben die juristische Konstruktion einer ‚juristischen Person‘. Und was immer diese ausweist … sie weist jedenfalls NICHT den lebendigen Menschen aus, denn der wird vom Staatsangehörigkeitsausweis (bei uns wohlgemerkt!) ausgewiesen. Und: Eine Staatsangehörigkeit können nur lebendige Menschen haben (oder hast du schon mal mitbekommen, daß eine Firma (z.B. BMW), die ja auch eine juristische Person ist, in einem Wahllokal erschienen ist um ihre Stimme abzugeben?

    Jetzt heißt es im ‚Europawahlgesetz’…

    Gesetz über die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland
    (Europawahlgesetz – EuWG)

    § 6 Wahlrecht, Ausübung des Wahlrechts

    (1) Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die am Wahltage

    1.
    das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben,
    2.
    seit mindestens drei Monaten

    a)
    in der Bundesrepublik Deutschland oder
    b)
    in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union

    eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten,…

    Und GG 116/1 lautet…

    (1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt…

    https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_116.html

    Und genau DA liegt das Problem: Denn wenn nur lebendige Menschen eine Staatsangehörigkeit besitzen können (denn Staaten sind Organisationsformen von lebendigen Menschen für lebendige Menschen … und eben nicht für Maschinen oder Immobilen oder Küchenkräuter oder was-auch-immer-sonst), und der lebendige Mensch hier in der BRD (2.0 – wie ich sie jetzt mal nennen will) nur durch einen Staatsangehörigkeitsausweis in der Sphäre des Rechts ausgewiesen werden kann … können logischerweise auch nur STAATSANGEHÖRIGKEITSBESITZER die Forderung des Wahlgesetzes, daß eben nur ‚Deutsche im Sinne des GG 116/1‘ an – beispielsweise – der EU-Wahl teilnehmen dürfen, erfüllen!!

    DU aber – und mutmaßlich auch wohl die meisten anderen, die hier lesen/kommentieren – sind nur PERSONALAUSWEISBESITZER … und die dürfen, weil der Personalausweis eben nur eine ‚juristische Person‘ ausweist und eben nicht die ’natürliche Person‘, die den lebendigen Menschen repräsentiert, per Definition gar nicht an Wahlen teilnehmen! Faktisch und praktisch … machen sie es aber seit Jahrzehnten – aber damit sind alle diese Wahlen unrechtmäßig, weil die Vorschriften der Wahlgesetze (die in diesem Punkt alle gleich lauten) bezüglich der Wahlberechtigung (alle Deutschen im Sinne des GG 116/1…) überhaupt nicht beachtet worden sind. Zur Verdeutlichung: Es gibt – das sind jetzt auch nur Zahlen aus zweiter Hand … im Netz mitbekommen – unter 5 Millionen Staatsangehörigkeitsausweisbesitzer nach RuStAG und ca. 2,5 Millionen nach StAG (dem Schröder-Fischer-StAG, das aber selber unrechtmäßig ist, weil es ja auch von einem unrechtmäßig gewählten Parlament verabschiedet worden ist)

    Und bezeichnenderweise steht da eben – in § 49 Europawahlordnung – nichts davon, daß sich jemand als Mensch (z.B. Erna, aus der Familie Müller … oder Peter, aus der Familie Waldschmidt etc.) ausweisen sollte, sondern ‚über seine Person‘. Die ‚Person‘ ist aber nur eine juristische Maske, die der Mensch trägt, damit er am Rechtsverkehr seiner – oder auch anderer – Rechtsgemeinschaften überhaupt teilnehmen kann (darf).

    https://www.creaplan.org/arne_hinkelbein/die-entstehung-einer-person.html

    Und sie sagen auch nichts über die Art der Person (ob also ‚juristische‘ oder ’natürliche‘ Person). Und da die Gemeinde es in ihrer Antwort so ausgesprochen sorgfältig vermieden hat, auch nur irgendwie KONKRET zu werden (eben indem sie beispielsweise sagen ‚Mitzubringen sind … der Personalausweis/Reisepaß etc.). Und SO sorgfältig sind die nur dann, wenn sie DAS PROBLEM kennen, das sie haben. Und da ich – aus Erfahrung – nicht davon ausgehe, daß auf unserer Gemeindeverwaltung ‚die Leuchten ihres Jahrganges‘ sitzen … vermute ich, daß die gebrieft worden sind … über mich. Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung … aber ich krieg auch keine Antwort mehr vom Innenministerium auf eine Frage, die ich denen mit Einschreiben per Rückschein gestellt/geschickt hatte (und die gar nichts mit der obigen Problematik zu tun hatte) … nichts. Mucksmäuschenstille! Und dabei schulde ich dem HR schon wieder fast 700 Euronen…

    Irritierend finde ich diesen Teil:

    „Hat der Wähler die Wahlbenachrichtigung verloren oder vergessen, so darf er dennoch seine Stimme abgeben, wenn der Wahlvorstand keine Zweifel an seiner Identität hat. Der Wahlvorstand kann, wenn ihm das erforderlich scheint, die Vorlage eines Ausweises verlangen.“

    Da kann also Hinz für Kunzt wählen, wenn es dem WV beliebt?

    Na ja, die gehen von Verhältnissen in einer Kleingemeinde aus – und da sind die Einwohner den Verantwortlichen auf der Stadt natürlich schon bekannt. Die kommen ja zwangsläufig mit jedem der Einwohner irgendwann in Kontakt.

    Ich kann zur Vertiefung des Problem wirklich nur noch mal dieses Buch ‚Geheimsache Staatsangehörigkeit‘ empfehlen…

    https://archive.org/details/FreiMaxVonGeheimsacheStaatsangehorigkeitFreiheitFuurDieDeutschen2017269S.Text

    … denn wenn wir uns aus dem Morast, in dem wir – wohl bis wenigstens 2m über die Haarspitzen – stecken, befreien können sollten, dann wird das höchstens durch ausreichende Kenntnisse in Jura und Verwaltungswissenschaften geschehen … aber wohl kaum durch irgendwelche physischen Waffen.

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  69. Crest 25. Mai 2019 um 17:31

    Dieses Thema überfordert mich immer. Irgendwie erreicht es mich nicht richtig. Ich meine aber schon, im Kern verstanden zu haben, worum es geht (ohje, aber fordere mich bitte nicht heraus).
    Wenn Menschen sich dazu äussern, wirkt es auf mich oft sehr sicher und überzeugt. Daran, dass das Verfassungsgericht mal befand, dass unsere Wahlen ungültig sind und das geändert werden muss, erinnere ich mich sogar noch dunkel (oder war das noch ein anderes Thema?).
    Also, wenn dies so sicher ist. Und wenn dies der Weg raus aus unserem Schlamassel sein kann UND sogar das Verfassungsgericht sagte…,
    weshalb versucht man dann nicht, dieses Thema in zb wöchentlichen Kundgebungen zu verbreiten?
    Fragen:
    1.Was würde die BRD Regierung denn tun müssen, damit Wahlen gültig wären?
    2.Und würde eine EU in Form der Vereinigten Staaten von Europa (auf dem Weg sind wir ja wohl?) es unnötig werden lassen, dass sich die BRD Regierung überhaupt darüber den Kopf zerbrechen müsste (oder wer auch immer), weil nämlich mit den VSE sowieso es eine Neuordnung geben wird und es dann eh zu spät für uns sein würde?
    Aber wahrscheinlich ist es eher so, dass wir als diese BRD eh nur ungültiger Teil der VSE sein würden? Und damit wären wir wieder bei 1.
    (siehste, ein wenig habe ich schon kapiert)
    Die Links habe ich mir aber noch nicht angeschaut.
    Es ist insgesamt so viel Neues gerade.

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  70. Mich überfordert und verwirrt das rechtliche Thema auch, aber ich glaube schon, dass es wichtig ist.

    Wenn die Leute nicht mehr glauben, dass man für bedruckte Papierfetzen Waren und Dienstleistungen bekommt, dann wird Geld ganz schnell wirklich zu wertlosem bedruckten Papier. Das weiß eigentlich jeder.

    Aber im Grunde ist es doch mit Rechtssystemen und sogar Staaten nicht wesentlich anders. Auch sie sind nicht real wie Volk und Land (Blut und Boden), sondern Gedankenkonstrukte, die nur deshalb funktionieren, weil die Beteiligten an ihre Legitimität glauben.

    So weit ich weiß, gibt es keinen Präzedenzfall dafür, was passiert, wenn ein Volk nach und nach zu der Ansicht gelangt, die aktuelle Ordnungs- und Rechtsstruktur wäre ein Fake oder eine Illusion, zumindest aber auf gar keinen Fall ein Staat.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir Deutschen diesen Präzedenzfall schaffen!

    Und diese Vorstellung erfüllt mich mit tiefer innerer Befriedigung. Für den Effekt ist es auch gar nicht so wichtig, dass alle Leute die rechtlichen Grundlagen verstehen, und es ist sogar egal, wenn einige ihre Zweifel auf irrige Vorstellungen gründen (z.B. die BRD sei eine GmbH, was – glaube ich – nicht stimmt) oder fiktive Reichsregierungen gründen – Hauptsache, sie zweifeln an der Legitimität. Und das greift um sich.

    @Crest:

    So, und jetzt mal die Frage an alle, die das hier lesen: Wie hättet ihr meine erste Frage verstanden? Hättet ihr sie so verstanden, daß sich da jemand nach der KONKRETEN Art des Ausweisdokumentes erkundigt, mit dem man sich gegebenenfalls ausweisen kann?

    Ja, natürlich! Sie war absolut unmissverständlich.

    Und sicherheitshalber habe ich diese Frage WÖRTLICH einem Wahlhelfer gestellt – ein mir sehr nahestehender Mensch macht das schon seit er in einem „Lieber Erstwähler“-Anschreiben der Gemeinde mit der Aufwandsentschädigung dafür geködert wurde, inzwischen immer als Schriftführer. Er ist nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt, sondern macht das nur ehrenamtlich, liest aber – typisch deutsch – die kleinen Info-Heftchen, die an Wahlhelfer verteilt werden, akribisch durch und achtet extrem auf korrekte Durchführung der Wahl.

    Seine Antwort war: Personalausweis.

    Auf Nachfragen hat er dann gemeint, dass auch Pass oder Führerschein möglich ist, es reicht sogar, wenn der Wähler einem Wahlhelfer persönlich bekannt ist, dann braucht er gar keine Papiere. Das sei aber bei ihm noch nie vorgekommen. Dass die Leute ihre Wahlbenachrichtigung nicht hatten und mit Personalausweis wählten, hingegen sehr oft. Es ginge nur um die Bestätigung der Identität.

    Das nur als Info, wie die Antwort eines arglosen Menschen aussieht, der nichts verbergen möchte, sondern einfach nur informiert, wie’s läuft. Die
    Antwort, die Du bekommen hast, war allerdings auf merkwürdige Art anders.

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