Betreutes Flüchten – Willkommenskultur im Irrenhaus

Vor einigen Jahren – genauer gesagt im April 2015, also noch vor der großen Invasion – als ich nach dem Ansehen eines Videos nicht gleich das Fenster geschlossen habe, hat Youtube mir selbsttätig das nächste Video gezeigt, von dem die Software offenbar annahm, dass es mich interessieren könnte – das machen die neuerdings. Youtube hat sich geirrt, weil ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, ein solches Video zu suchen, muss aber doch irgendwie etwas richtig gemacht haben, denn ich bin hängengeblieben und habe mir das (mittlerweile nicht mehr verfügbare) Video Land in Sicht – Flüchtlinge in Deutschland dann doch tatsächlich bis zum bitteren Ende der knappen Stunde angesehen, und zwar mit stetig wachsendem Grauen.

Ich bin ja nun wirklich nicht der überfließenden emotionalen Bewegtheit gegenüber fremdländischen so genannten “Flüchtlingen” verdächtig, aber was ich da gesehen habe, ließ sogar bei mir die eine oder andere Aufwallung von Mitgefühl aufkommen. Ich würde die von Gutmenschen bereitgestellte und aufgedrängte “Willkommenskultur” als Horrortrip durch die Psychohölle empfinden, den etwas weniger sensiblen Asylanten kommt es vermutlich nur wie eine Reise durch ein Irrenhaus vor, aus dem man sich möglichst schnell in Parallelgesellschaften flüchtet, bevor man noch im richtigen Irrenhaus landet. Das kann ihnen niemand verdenken – das Eindringen in unser Land hingegen schon, sie sind und bleiben feindselige Invasoren, die hier nichts verloren haben.

Weil sich erfahrungsgemäß kaum jemand so ein langes Video ansieht, habe ich die bezeichnendsten Passagen zitiert, kommentiert und teilweise mit Screenshots bebildert. Ich glaube, ich verspreche nicht zuviel, wenn ich allen Freunden – und insbesondere Freundinnen – des gepflegten Fremdschämens versichere, dass sie voll auf ihre Kosten kommen werden. Auch sollte sich niemand jemals wieder wie ein Unmensch vorkommen, wenn er sich für einen radikalen Aufnahmestopp sowie weitgehende Rückführungen ausspricht. Die wirklichen Unmenschen sehen ganz anders aus.

Die Reportage des Intellektuelloidensenders arte begleitet die Asylbewerber Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun durch das Irrenhaus der organisierten Willkommenskultur. Es beginnt damit, dass Farid und sein Bruder auf einer Landkarte zeigen, wie sie von Teheran über die sichere Türkei ins ebenfalls sichere Griechenland gelangt sind, wo sie den Schlepper befragten, welches Land er denn empfehlen könne. Da der Schlepper meinte, dass es in der Schweiz sehr schön sei, machten sie sich kurzerhand auf zum Flughafen, um dorthin zu fliegen. Aus nicht näher erläuterten Gründen sagte der Flugkapitän jedoch bei der Landung “Willkommen in Berlin”. Das fanden sie zunächst “interessant”, da sie zwar wussten, dass Berlin nicht in der Schweiz liegt, aber es für einen Ort hielten, von dem aus ein gewisser Hitler über ein “Land voller Nazis” herrscht, das “nicht so gut” für Ausländer ist, und angeblich noch nicht mitbekommen hatten, dass besagter Herr Hitler bereits verstorben ist.

Sie bemerkten ihren Irrtum aber schnell (zum Glück fand offenbar gerade kein Bärgida-Spaziergang statt) und fanden dann Deutschland auch schön genug, sodass sich eine Weiterreise in die Schweiz erübrigte. Zur Ehrenrettung des iranischen Bildungssystems muss man allerdings anmerken, dass die Herren sich vor Lachen fast nicht mehr einkriegten, während sie ihr Reiseabenteuer zum Besten gaben. Das Lachen sollte aber zumindest Farid später noch vergehen.

Doch zunächst zu Brian aus Kamerun. Im nachfolgenden zitierte ich ein Gespräch zwischen ihm (B) und einer Person (S), wobei ich festhalten möchte, dass S für Sozialarbeiter_In steht und keinesfalls für Sumpfkuh.

S: Sag mir, Brian, du bist im Mai hierhergekommen. Hast du in Belzig schon Kontakte geknüpft, auch zu Deutschen?

B: Ja, hab schon viel friends (…)

S: Ja, okay. Wie fühlst du die Deutschen? Wie fühlst du uns? Kannst. Du. Uns. Fühlen?

Die hat sie doch nicht mehr alle! Hier kam mir erstmalig der ketzerische Gedanke, dass es Schlimmeres gibt, als im Mittelmeer zu ertrinken. Sterben müssen wir alle, solche Gespräche führen hingegen nicht.

B: (schweigt lange, guckt zur Decke und grinst dann verlegen): Versteh ich nicht. 

Nachvollziehbar. Ich auch nicht!

S: (belehrend): Brian. Du bist gestartet. Im Asyl. In Deutschland. Du musst mit mir zusammenarbeiten.

B: (seufzt): Mmh … jaaaaa …

S: Ja? Ich. Möchte. Dich. Kennen. Ich möchte deine Ideen kennen. Ich möchte deine Träume kennen! Vielleicht hast du sogar Träume? Na?

B: Ja.

S: (lächelt aufdringlich gönnerhaft): Welchen Traum hast du?

B: (schweigt, guckt zur Decke): Isch meine…(fällt ins Englische) Ich kann mir alles vorstellen. Etwas Spezielles hab ich nicht wie ‘Ich will jetzt Fußballer oder Sänger werden’, (strahlt) ich bin wie ein Vorhang. Wohin der Wind mich bläst, ich bin bereit.

Nun, der Wind der Willkommenskultur blies den schwarzen Vorhang mit den Kleinejungsträumen nicht in ein Fußballstadion oder auf eine Bühne, sondern zu dem nebenstehend abgebildeten Unternehmen der Finanzberatungsbranche, dessen Seriosität zweifelsfrei durch zwei beeindruckend glänzende Pokale untermauert wird.

Das Vorstellungsgespräch führt ein Business-Neger im Anzug, der Brian zunächst fragt, was er denn vorher gearbeitet habe.

“Bananenpflücken” wäre die korrekte Antwort gewesen – und nein, das ist kein blöder rassistischer Witz. Aber das erfährt der Business-Neger Anzug nicht, sondern wird nur mit “in Deutschland noch gar nichts, weil ich Asylbewerber bin und keine Arbeitserlaubnis habe” beschieden, wobei ihn die fehlende Arbeitserlaubnis nicht weiter zu irritieren scheint. Das mit den Bananen wissen nur die arte-Zuschauer und ich, weil Brian zuvor von seiner Heimat erzählt hat:

„Zu Hause in Kamerun steht alles still. Gebildete Leute landen auf Plantagen. So wie ich. Ich habe auf einer Bananenplantage gearbeitet. Also, ich war damit zufrieden.“

Da sieh einer an! Zufrieden. Willkommen in der New World Order, Brian, das wirst du ab jetzt nie wieder sein.

„Aber ich habe vielleicht auf eine bessere Zukunft gehofft.“

Soviel zum Thema Flucht und Asyl. Doch wer hat ihm eigentlich diese blödsinnige Hoffnung ins Hirn gepflanzt? Womöglich die gleichen Kreise, die uns erzählen, Europa müsse multikulturell werden, weil es sonst nicht überlebt? Sein Bild von Deutschland war nach eigenem Bekunden “Wow!” Wer in Deutschland ist, der sei wer in Afrika, erzählt er. Aber das stimme nicht, es sei das totale Gegenteil. Ja, Brian, so ist es. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, die Konsequenz aus dieser Erkenntnis zu ziehen. Aber auf uns Rassisten hört ja keiner und da ist ja auch noch das vielversprechende Vorstellungsgespräch mit dem Business-Neger im Anzug (BNiA).

BNiA: Ok, wie sind Sie denn zu uns gekommen?

Die Frage ist Brian offensichtlich peinlich, er windet sich und will sie nicht beantworten, aber der Krawattenneger hilft ihm aus der Klemme, indem er eine Antwort vorschlägt “Durch einen Freund?” die dann verlegen bejaht wird. Man sieht deutlich an seiner Mimik, dass er lügt. Dass es sich bei dem “Freund” um die die obige Sozialarbeiterin handeln könnte, ist natürlich eine wilde Spekulation. Sie hat allerdings auch den Iraner Farid einem Fitnessstudio aufgedrängt, er könne ja Kurse geben und als Gegenleistung ein bisschen trainieren. Auch er hat als Asylbewerber keine Arbeitserlaubnis. Und dass sie sehr wohl Tipps der Sorte “Von MIR hast du das aber nicht, ja?” gibt, wird später noch offensichtlich.

BNiA: Aha. Ich zeig Ihnen mal, was wir ganz genau machen.

Da sind wir jetzt aber gespannt.

BNiA: (präsentiert routiniert mit eleganter Handbewegung eine Hochglanz-Werbebroschüre): Und zwar ist es so, dass unser Unternehmen und zwar wir helfen Leuten in allen Bereichen in Finanzsachen, wie kann man den besser aufklären, wo sind denn deren Einsparungsmöglichkeiten. Und Ihre Aufgabe wäre, dass Sie den gesamten Markt äh recherchieren und gucken zusammen mit der Fachpresse, zusammen mit der Focus Money, ja? Mit den Zeitschriften arbeiten Sie dann zusammen, dass Sie dann die Menschen im Finanzmarkt helfen. Das heißt, wir haben schon Stammkunden, die Sie nochmal abtelefonieren müssen, um nochmal zu recherchieren: ‘Mensch, lieber Kunde! Wo sind Sie denn nochmal krankenversichert? Bei welcher Bank sind Sie?’ Ja?

Ohje. Brian schweigt. Es ist ihm anzusehen, dass er nicht so ganz davon überzeugt ist, dass er das kann, falls er überhaupt ein Wort verstanden hat.

BNiA: Und worauf Sie sich einstellen müssen, manche Kunden sind auch pampig.

Ja, das ist durchaus vorstellbar …

N: Dann müssen Sie auch mit den Kunden sachlich reden können.

B: (unsicher) Mach ich.

BNiA: (präsentiert eine weitere Hochglanzbroschüre, siehe nebenstehendes Bild) Sie können Ihr eigener Chef sein, Sie können Karriere machen und sie können auch … äh…. Geld verdienen.

Das wage ich stark zu bezweifeln.

Aber man muss sich mal vergegenwärtigen, dass dies eine arte-Reportage ist. Nichts wird kommentiert, es ist kein Enthüllungsjournalismus, dieser dubiose Laden wird kommentarlos als eine ganz normale Firma dargestellt, bei der sich eine dringend benötigte Fachkraft aus Kamerun ganz normal bewirbt.

Ja, hier habe ich Mitleid empfunden, und wer mir das als Gutmenschlichkeit auslegt, wird gesperrt! 😛 Brian gehört so schnell wie möglich nach Kamerun zurückgeflogen, wo er beim Bananenpflücken zufrieden war und auch wieder sein wird, dazu werde ich mich niemals anders äußern, aber das? Ahnungslose, arglose Menschen (seien es “Möchtegern-Chefs” oder “Stammkunden”) dermaßen zu verarschen und nach Strich und Faden auszubeuten und abzuzocken und darüber zu berichten, als ob es ganz normales Geschäftsleben wäre, das widert mich an.

Vermutlich IST es aber ganz normales Geschäftsleben in einer Welt mit den derzeitigen Herrschaftsverhältnissen. Die meisten von uns sehen diese halbseidenen Ecken des Arbeitsmarktes nur noch nicht, doch sie werden auch zu uns kommen, sie dringen wie eine böse Seuche bereits an allen Ecken und Enden ins normale Wirtschaftsleben ein. Was für ein dreckiges, teuflisches Wirtschaftssystem, das nicht mehr viel mit dem Austausch von benötigten Gütern und Dienstleistungen zu tun hat, sondern nur noch mit Abzocke, Raffgier, Lug und Trug, und in dem irgendwann nur die Wahl bleibt, selber teuflisch zu werden oder unterzugehen. Und zwar nicht nur für Neger, die braucht man nur dazu, weil es mit uns alleine niemals zu machen wäre, nicht umsonst betont der Business-Neger noch, dass man in dem Beruf “vielfältig” sein und Fremdsprachenkenntnisse haben muss, vermutlich zocken sich die Orientalen und Neger wie in einem Haifischbecken gegenseitig ab. Denn dass sie mit solchen billigen Tricks und mit solchem Personal bei den meisten Deutschen keinen Blumentopf – geschweige denn glänzende Pokale – gewinnen können, werden sie wohl schon gemerkt haben. Dazu sind wir dann doch noch ein bisschen zu intelligent.

Die meisten verkaufen vermutlich ohnehin Drogen. Aber auch dafür werden Fachkräfte gebraucht, ganz davon abgesehen, dass dieser Markt – genauso wie andere illegale Branchen – seit neuestem in der Eurozone offiziell zum BIP hinzugerechnet werden. Haben Sie das gewusst? So schafft man Wirtschaftswachstum – zumindest in den Statisken, die dem Volk präsentiert werden, und zwar keineswegs der so genannten “Unterschicht”, die interessiert sich nämlich einen feuchten Kehrricht für Focus Money, das Handelsblatt und WISO.

Doch wir waren beim Thema Willkommenskultur und dringend benötigte Fachkräfte.

BNiA: Also, Sie kommen dann erstmal zum Seminar

das bestimmt nicht kostenlos ist, aber vermutlich auf Vorschuss geht, der mit Abzocke von “pampigen Kunden” abgearbeitet werden kann.

BNiA: und dann schauen wir Stück für Stück, wie entwickeln Sie sich denn von Woche zu Woche.

B: (sieht inzwischen aus, als ob er gleich losheulen würde): Hmhm.

Doch auch das “Seminar” wird dem Zuschauer nicht vorenthalten. Der Lehrer ist ein auf seriös geschniegelter schmieriger Orientale (O) undefinierbarer Herkunft, der den Charme einer Mischung aus Sektenguru und Mafiakiller verströmt und Teilnehmern und Zuschauern gleich zu Anfang die Vorzüge der Multikultigesellschaft nahebringt.

O: So. Jetzt stellt euch mal vor, wir wären nur eine Nation, also nur Deutsche. Wen könnten wir nur erreichen? Was denkt ihr?

Unverständliches Gemurmel im Saal.

O: Nur Deutsche. So. Euer Vorteil ist, egal ob Türke, Araber, Afrikaner, spielt keine Rolle, ja? Wir können alle Nationalitäten erreichen, alle Kulturen erreichen, und das geht wirklich nur, wenn wir wirklich aus jeder Kultur eine Person haben oder mehrere Personen. Ja? Das ist eure Chance. Wer von euch hat schon eine Namensliste gemacht?

Keine Antwort.

O: Habt ihr. Und? Wieviele Namen habt ihr so auf eurer Namensliste?

Gemurmel. Irgendjemand sagt 20.

O: 20? Ist eigentlich zu wenig. Wer von euch ist bei Facebook?

Schweigen.

O: (lacht) Ja eigentlich alle, oder? Okay. Und das wäre zum Beispiel eine Alternative, also eine Möglichkeit, wie du an deine alten Kontakte wieder rankommst. Ich sag mal, mit 20 Kontakten ist ein bisschen dünn. Deswegen jetzt bitte. Bereitet mal bitte 100 Kontakte vor und ich prüf die ab. Ja! Ich kontrollier das! Und zwar wo könnt ihr euch vorstellen, einen Vorteils-Check vorzunehmen, bei wem könntet ihr euch vorstellen, diese Person mit ins Unternehmen reinzuholen, also Mitarbeitergewinnung.

Aha, ein Pyramidensystem, bei dem der eigentliche Gewinn beim Verkaufen von Seminarteilnahmen liegt, die vermutlich aus Steuergeldern finanziert werden, weil sie der Integreation dienen. Zu diesem Zwecke wird Brian anschließend in extrem gebrochenem Deutsch von einem anderen negriden Seminarteilnehmer, der offenkundig schon fortgeschrittener ist, über seinen Sprechtext im nun folgenden berufsvorbereitetenden Rollenspiel instruiert:

„Schön gutt Tag. Mei Nam Brian. Kann isch mit der Geschäftsführe spresche.“

Er wirkt entsetzt. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem Entsetzen, das mich beschleicht.

  • Das geschieht in unserer Heimat!
  • Das ist der geschissene “Wirtschaftsstandort Deutschland”!
  • Das sind die Tätigkeiten der dringend benötigten Fachkräften aus Afrika und Asien!
  • So steigert man unter der Herrschaft der Finanzoligarchie das BIP und die Profite!

Ich will eine Zeitmaschine! Und ich schreibe hier nicht, welche Jahreszahl ich darauf einstellen würde.

Zur Erholung gibt’s für Brian jetzt ein bisschen betreute Freizeit und für uns eine Runde vegnügliches Fremdschämen für eine andere S, was selbstverständlich auch hier nicht für Sumpfkuh steht, sondern für Sängerin.

S: So. Dieses Lied kommt aus Afrika. Ich denke, wir starten damit, dass wir die Sonne nochmal daran erinnern, dass sie auch uns heute scheinen darf. Es ist ein Lied, um die Ahnen anzurufen. Die Reihe der Mamas hinter uns und vor uns.

Uns???

S (singt mit Inbrunst): Mama Lü-eeee, Mama Lü-eeee! Mama Lü-eeee, oh Mama Lü-eeee!

Die Melodie ist schön wie die meiste echte Volksmusik, die Sängerin hat eine klare Stimme – das ist es nicht. Aber hätte “Am Brunnen vor dem Tore” oder “Im schönsten Wiesengrunde” nicht besser zu den Mamas vor und hinter UNS gepasst? Oder wäre in leichter Abwandlung eines alten Schlagers vielleicht auch “Wärst du doch in Afrika geblieben” auch ganz geeignet gewesen…

Ja, es kann uns eigentlich egal sein, was die Neger von uns denken, dennoch ärgert es mich maßlos, wenn solche Schnallen ihnen den Eindruck vermitteln, wir hätten keinerlei eigene Kultur und kein eigenes Liedgut, ja noch nichtmal eigene Ahnen.

Aber das spärliche Publikum besteht ohnehin fast ausschließlich aus weiteren Willkommenskultur-Verbreiterinnen. Brian wurde vermutlich lediglich vom arte-Filmteam und seiner Sozialarbeiterin da hingeschleift. Er wirkt von der Darbietung eher befremdet als begeistert, ganz im Gegensatz zu den europiden Anruferinnen afrikanischer Mamas, die ganz in ihrem Element zu sein scheinen und sich in ihren Anoraks hingebungsvoll im Takt wiegen.

Farid, dem das freche Lachen inzwischen vergangen ist, redet nur noch depressiv von seiner im Iran zurückgebliebenen Frau, weil ihr die Leute aufgrund der langen Dauer des Asylverfahrens und Nachzugs einreden, er habe sie verlassen und sie solle sich scheiden lassen. Nachdem der Besuch bei einem Pfarrer, der trotz Farids wiederholter und verzweifelter Bitte nicht mit ihm darüber reden wollte, was Gott von ihm will (vielleicht: “Wärst du doch in Teheran geblieben”?), sondern stattdessen banales Psychogequatsche absonderte, offenbar nicht weitergeholfen hat, fährt ihn Frau “Kannst.Du.Uns.Fühlen?” (S) in die Psychiatrie. Das Gespräch im Auto:

F (englisch): Können Sie den Arzt nach Internet im Krankenhaus fragen?

S: Aha. Okay. Gut. Hmmm.

F: Ich möchte mit meiner Familie chatten.

S: Ähem. Ääääh. Bitte, Farid, da frag den Doktor.

F: Mmh

S: WEILl! Ich denke! Für die Therapie im Moment ist nicht gut, wenn du mit deiner Familie chattest.

F: Warum nicht? Alle meine Spaß ist sprechen mit meine Familie.

S (belehrend): Das ist dein Spaß. Aber das, Farid! Genau das! Das ist auch deine Krankheit!

F: Mmh

S: Verstehst Du? Das ist deine Krankheit.

F: (versteht es augenscheinlich nicht) Mmh.

Na bravo! Deutlicher kann man die alles zersetzende NWO-Agenda nicht mehr in Worte fassen. Wer zur Entwurzelung nicht bereit ist, ist krank und dafür haben wir psychiatrische Kliniken und Medikamente. Und Sozialversicherungsbeiträge. An Farids Krankenbett wartet bereits bei seiner Ankunft ein Schächtelchen mit Pillen, ein deutscher Mitgefangener mit Burnout-Syndrom klärt ihn auf, welche zu welcher Uhrzeit einzunehmen sind.

Er hat vollkommen offensichtlich nichts anderes als hundsgewöhnliches Heimweh! Wer will ihm das verdenken? Das hab’ ich in der BRD auch.

Der Unterschied ist nur, ich würde zur Heilung wirklich eine Zeitmaschine brauchen, für ihn reicht ein ganz normales Flugzeug Berlin-Teheran. Letztendlich besteigt er das aber nicht, sondern bekommt stattdessen zu unserem (und wahrscheinlich auch seinem) Pech eine Anerkennung als Asylberechtigter. Er ist angeblich politisch verfolgt, weil er bei diesen “Wahldemonstrationen” im Rahmen der misslungenen grünen Farbenrevolution mitgemacht hat. Das glaube ich genausowenig wie die Sache mit dem noch lebenden Hitler. Er wird also im Willkommenskultur-Irrenhaus bleiben und sich und unsere Kultur mit seiner Anwesenheit “bereichern”; ob seine Frau nachkommen WILL, ist noch fraglich, dass sie es DARF, natürlich nicht. Aber im Fitnessstudio findet er ja jede Menge halbangezogener Weiber zur fröhlichen Rassenmischung.

Auch Brian hat Post vom Amt bekommen:

B (mühsam aus einem Schreiben vorlesend): Der Antrag auf Anerkennung als Asylberechtigter wird abgelehnt. Der Antragssteller wird aufgefordert, die Bundesrepublik Deutschland innerhalb von 30 Tagen zu verlassen.

Das wäre eigentlich ein Happy-End für alle Beteiligten, insbesondere für Brian und für uns. Aber das sind eben nicht alle sondern nur fast alle.

S: Ähm. Lass uns über diesen Brief sprechen. Also, du willst jetzt erstmal in Deutschland bleiben und willst für dein Asyl kämpfen und dein Rechtsanwalt hat jetzt Klage eingereicht.

B (zögerlich): Ja.

S: Richtig! Wir brauchen jetzt, oder dein Anwalt, den du kontaktiert hast, für diese Klage ähm braucht jetzt Erklärungen. Papiere. Alles, was du bringen kannst. Fotos, dass du bei dieser Demonstration wirklich dabei warst.

B: Ja.

S (eindringlich): Aber du musst schon Dinge sagen, die 100 % glaubwürdig sind. Und real sind. Ansonsten?! Hat deine Klage keine Chance.

B: Ja.

Anderer Neger (auf englisch): Vergiss nicht, du hast das Bundesamt vor dir. Die haben das Recht, nachzuprüfen, ob du die Wahrheit sagst oder nicht. Die haben Erfahrung.

S: Ein harter Kampf jetzt, weil Kamerun hat generell so gut wie gar keine Anerkennungsrate im Asyl.

Betretenes Schweigen. Aber das war’s noch nicht.

S (nimmt die Brille ab): Ja. Also. Dann gibt es nur noch andere Möglichkeiten. Und diese anderen Möglichkeiten … äh … die sprecht ihr untereinander ab.

B: Mmh.

S (in verschwörerischem Tonfall): Wir sehen jeden Tag Frauen und Männer im Asyl, die keine Chance mehr haben, einen anderen Aufenthalt zu bekommen, als Vater eines Kindes zu werden, eines deutschen Kindes. Oder eine Heirat. Aber das musst du mit dir selber, mit deinem Herzen abmachen, für welchen Weg du dich entscheidest. Aber wir werden dir nicht sagen, entscheide dich für diesen Weg oder diesen Weg oder diesen Weg…

Brian folgt dem Ratschlag, das “untereinander zu besprechen”. Ein älterer “Brother” mit Krawatte (BmK) nimmt ihn unter seine erfahrenen Fittiche.

BmK: Ja, es ist wirklich schwierig, eine Frau zwischen 18 und 26 zur Heirat zu bewegen. Keine leichte Sache.

B: Mein Problem ist nicht, eine Frau zu finden. Was ich meine, ist: Wenn du eine Deutsche heiraten willst wegen der Papiere, wie lebst du dann mit der Frau, für die du nichts empfindest?

BmK: Ich weiß, da muss die Liebe dazukommen. Aber zuerst musst du was tun, das kann sonst 20 oder 30 Jahre so weiter gehen. Ich glaube, der einzige Weg ist, eine Frau zu kriegen und das durchzuziehen. Oder du schwängerst sie, was nicht gerade einfach ist. Dafür musst du erst Mathematiker sein … hehhe … weil es auch welche gibt, die wollen dich nur für eine Nacht und dann war’s das.

B: Diese deutschen Frauen so um die 40, 45, die haben viel mehr Interesse für Schwarze als für weiße Männer in ihrem Alter. Warum?

BmK: Keine Ahnung.

Ich schon!

BmK: Aber ich denke, sie bevorzugen junge schwarze Männer, weil wir im Bett wirklich gut sind.

Nein!

Ich kann das zwar gottlob nicht persönlich beurteilen, aber wenn man im Forum von 1001 Geschichte liest, sagen die Frauen dort genau das Gegenteil, z. B.“Manche denken wohl, ich sei sexuell abhängig, aber selbst darin ist er eine Niete, grob und unsensibel und ich lasse es ab und an nur um Ruhe und Frieden willen über mich ergehen … er ist ja gottlob fix fertig” (Link s.u.)

BmK: Sie sagen, der Wahnsinn im Bett. Meister des Bettwahnsinns. Du weißt schon, Frauen werden davon angezogen, wie du es machst.

B: Willst du damit andeuten, Weiße sind nicht gut im Bett?

Beide lachen sich fast kaputt.

BmK: Das sag ich gar nicht.

Aber nur, weil das Fernsehen dabei ist und der Kameramann vermutlich ein weißer Mann ist. Es ist augenscheinlich genau das, was der eingebildete Drecksack denkt. Es stimmt trotzdem nicht.

B: Mein Freund, ich habe eine Lösung. Glaubst du nicht, dass es daran liegt, dass die Frauen wissen, der Junge hat keine Perspektive, der braucht die Papiere, an den mach ich mich ran. Der weiß, ich kann ihm Papiere besorgen. Ist das nicht ein Grund?

Bingo! Verwöhnte, feminismusverseuchte, gelangweilte Frauen, die alles schon haben und die sich in der Rolle der “weltoffenen, vorurteilsfreien” Gönnerin gegenüber einem jüngeren, dümmeren, ungebildeten, schwachen und (zumindest zunächst) wehrlosen Mann mit dem niedrigst möglichen IQ und sozialen Status gefallen – vergleichbar weiblichen Henry Higgins.

BmK: Das ist möglich. Stimmt. (packt seine Sachen zusammen) Komm her, lass uns Spaß haben.

B: Die wissen, der hat keine Wahl.

BmK: Ist möglich. Aber man weiß nie, wie gesagt. Es passiert einfach so, und dann vielleicht nach fünf, sechs Monaten kommt die Liebe dazu.

Nein. Was dann dazukommt, ist Hass.

Wie Brian sich entschieden hat, bleibt offen. Vielleicht schlendert er eines späten Abends mit ein paar “friends” an eine Tankstelle, um Alkohol zu kaufen. Vielleicht sieht er dann eine gepflegte, sichtlich wohlhabende Frau Mitte vierzig in ihrem schicken kleinen MX5-Sportwägelchen tanken. Vielleicht geht er zu ihr hin und fragt sie schüchtern, ob sie sich ein bisschen mit ihm unterhalten will. Vielleicht trinken sie was zusammen und vielleicht stimmt er ihrem grenzdebilen, abgedrehten Frauenzeitschrifts-Gequatsche, das er genausowenig versteht wie “Kannst.Du.Uns.Fühlen?”, einfach immer zu, wodurch sie sich einbildet, sie habe einen Seelenverwandten getroffen. Vielleicht erzählt er ihr, dass er mit jungen unreifen Frauen nichts anfangen kann, weil sie zickig sind, und mit schwarzen Frauen schon gar nicht “Keine Ahnung warum, war aber schon immer so” da kann sie seine Mama fragen. Vielleicht beteuert er ihr, sie sei sein Engel, und Gott habe sie ihm geschickt. Vielleicht weint er in ihrem Auto, weil er nicht glauben kann, dass so eine wunderbare Frau alleinstehend ist, und vielleicht beweist sie ihm dann diese Tatsache dadurch, dass sie ihn mit in ihre Wohnung nimmt.

Und vielleicht geht diese Geschichte dann die nächsten vier Jahre so weiter.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach:


Der Artikel ist vom 29. April 2015 – also aus der Zeit vor der großen Invastion. Das entsprechende Video ist meines Wissens nicht mehr verfügbar.


3 Gedanken zu “Betreutes Flüchten – Willkommenskultur im Irrenhaus

  1. Neulich traf ich einen Arbeitskollegen den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Wie immer redeten wir über das übliche Team (den gewünschten Untergang des deutschen Volkes). Dazu meinte ich: „Wenn man sich über das Ausmaß des Verbrechens gegen das deutsche Volk bewusst ist und darüber wie lange das schon gegen uns betrieben wird und sich die Tatsache vor Augen hält das wir trotzdem immer noch da sind, können wir eigentlich ziemlich stolz auf uns sein.“

    Darauf meinte der Arbeitskollege: „Wir sind eben ganz schön zäh.“

    Ja das sind wir, aber wir können auch nicht anders. Das ist eben unsere Natur, wir mache einfach immer Weiter.

    Ist es nicht schön, so lesen wir uns jetzt schon seit über 10 Jahre.

    Die aller liebste Grüße.

    Liken

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